Europa ... unter Oliven


Blick über Hügel Umbriens
umbrische Landschaft

Ölbäume sind ein prägendes Element der mediterranen Vegetation und Kulturlandschaft. Der Olivenbaum oder Ölbaum wächst als reich verzweigter, immergrüner Baum und wird zwischen 10 bis zu 20 Meter hoch. Wilde Olivenbäume sind kleiner als Züchtungen. Beide benötigen viel Zeit zum Wachsen, können aber auch mehrere hundert Jahre alt werden. Am ertragreichsten ist ein Olivenbaum nach etwa 20 Jahren. Viele archäologische Funde und schriftliche Zeugnisse unterstreichen den historischen Stellenwert des Ölbaumes rund um das Mittelmeer.

  • In den Vorstellungen der alten Ägypter war es die Göttin Isis, Ehefrau des Osiris, die den Menschen mit der Olive vertraut machte.
  • Nach der griechischen Mythologie soll es dagegen Pallas Athene gewesen sein, die den Sterblichen den Ölbaum brachte. Unter einem Olivenbaum das Licht der Welt zu erblicken, galt als Zeichen göttlicher Abkunft, wie bei Artemis und Apollo, den Zwillingen der Nymphe Leto.
  • In Olympia, wo sich die besten Athleten zum Wettkampf versammelten, ehrte man die Sieger mit einem Kranz von Olivenzweigen.
  • Auch Romulus und Remus, die Gründer der Stadt Rom, wurden unter einem Olivenbaum geboren.
  • Im Alten Testament gibt es eine Vielzahl von Hinweisen auf den Ölbaum. In der Genesis wird von einer Taube erzählt, die ein frisch gebrochenes Ölblatt zu Noah in die Arche brachte, was er als ein Zeichen für das Zurückweichen der Sintflut deutete. An anderer Stelle drohen die Propheten Joel und Micha den ungehorsamen Israeliten Gottesstrafen an: ihr Olivenöl werde schlecht sein und Schädlinge die Ölbäume befallen.

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