Europa ... unter Oliven


Blick über Hügel Umbriens
umbrische Landschaft

Ölbäume sind ein prägendes Element der mediterranen Vegetation und Kulturlandschaft. Der Olivenbaum oder Ölbaum wächst als reich verzweigter, immergrüner Baum und wird zwischen 10 bis zu 20 Meter hoch. Wilde Olivenbäume sind kleiner als Züchtungen. Beide benötigen viel Zeit zum Wachsen, können aber auch mehrere hundert Jahre alt werden. Am ertragreichsten ist ein Olivenbaum nach etwa 20 Jahren. Viele archäologische Funde und schriftliche Zeugnisse unterstreichen den historischen Stellenwert des Ölbaumes rund um das Mittelmeer.

  • In den Vorstellungen der alten Ägypter war es die Göttin Isis, Ehefrau des Osiris, die den Menschen mit der Olive vertraut machte.
  • Nach der griechischen Mythologie soll es dagegen Pallas Athene gewesen sein, die den Sterblichen den Ölbaum brachte. Unter einem Olivenbaum das Licht der Welt zu erblicken, galt als Zeichen göttlicher Abkunft, wie bei Artemis und Apollo, den Zwillingen der Nymphe Leto.
  • In Olympia, wo sich die besten Athleten zum Wettkampf versammelten, ehrte man die Sieger mit einem Kranz von Olivenzweigen.
  • Auch Romulus und Remus, die Gründer der Stadt Rom, wurden unter einem Olivenbaum geboren.
  • Im Alten Testament gibt es eine Vielzahl von Hinweisen auf den Ölbaum. In der Genesis wird von einer Taube erzählt, die ein frisch gebrochenes Ölblatt zu Noah in die Arche brachte, was er als ein Zeichen für das Zurückweichen der Sintflut deutete. An anderer Stelle drohen die Propheten Joel und Micha den ungehorsamen Israeliten Gottesstrafen an: ihr Olivenöl werde schlecht sein und Schädlinge die Ölbäume befallen.

Hier sind unsere Fotos und Berichte rund ums Mittelmeer zu finden

Italien

Spanien

Barcelona im März - Sardana, Sagrada Familia und ein Fazit

Sardana Tänzer
Sardana Tänzer

Unser 3. Tag der Städtetour nach Barcelona 2012 war der Sonntag und so war klar, wie die Tour beginnen würde: regelmäßig am Sonntagmittag wird auf dem Platz vor der Kathedrale La Seu getanzt.

 

Sardana ist ein katalanischer Volkstanz. Die Tänzerinnen und Tänzer fassen sich im Kreis an den Händen, wie in einem Reigentanz bewegt sich der Kreis links und rechts herum, in unterschiedlichem Tempo. Als nationales Symbol der Katalanen war die Sardana unter Franco lange Zeit verboten. Für die Musik sorgt die Cobla auf den Stufen zur Kathedrale, ein elfköpfiges Orchester mit einer Musikerin, die mit der Linken eine Einhandflöte „Flabiol“ und mit der rechten Hand eine kleine Trommel, die am linken Unterarm befestigt ist, spielt. Außerdem gibt es Holz- und Blechbläser sowie einen Kontrabass. Es gab auf dem Platz sehr schnell sicher 5-6 Reigen, immer wieder gesellten sich neue Tänzer hinzu, nachdem sie ihre Jacken, Taschen in der Mitte des Kreises abgelegt hatten. Bunt mischte sich Jung und Alt – ein beeindruckendes Erlebnis.

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Barcelona im März - Barri Gotic, Barceloneta und das Essen in Barcelona

im Barri Gotic
im Barri Gotic

Der 2. Tag in Barcelona begann mit einem Samstagsfrühstück, nicht spanisch, sondern mit Eiern, Speck, Toast und Orangensaft und natürlich Kaffee. Das hält schon ein Weilchen vor.

 

Und dann ging es los: heute haben wir das Barri Gotic entdeckt. Es gehört zum alten Stadtkern und liegt südöstlich der Plaça de Catalunya, angrenzend an die Ramblas. Die meisten Gebäude stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert, der Blütezeit Barcelonas als Seemacht. Insgesamt hat dieser alte Stadtkern unglaublich viele enge und verwinkelte Gassen.

 

Der Mittelpunkt des Viertels Barri Gotic ist die Kathedrale La Seu. An der Stelle der Kathedrale befand sich bereits ein Römischer Tempel. Die erste Vorgängerkirche an dieser Stelle entstammte dem 6. Jahrhundert, sie wurde 985 zerstört. Die Basilika im Stil der Romanik wurde 1058 eingeweiht. Etwas habe ich hier wieder einmal verpasst: der Kreuzgang war leider geschlossen. So entging mir das Geschnatter der 13 Gänse, die zu Ehren der heiligen Eulalia, die mit 13 Jahren den Märtyrertod starb, dort gehalten werden.

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Barcelona im März - Gaudi, Boulevards und Markthallen

Katalonien
Flagge von Katalonien

Wir hatten es uns schon bei der Planung unseres Septemberurlaubs 2011 vorgenommen: Barcelona muss sein. Aber in diesen drei Wochen? Nein, da wollten wir die viel gelobte, ja geliebte Stadt dann nicht einbauen. Es traf sich also gut, dass es Sondertarife zu buchen gab: Anfang März 2012 konnten wir Barcelona im März für einige Tage entdecken.

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Fuerteventura im Dezember - mein Fazit

Und mein Fazit nach einer Woche, die ich allein auf Fuerteventura verbracht habe? Das ist positiv. Mir hat die Insel gefallen. Das Wetter war gut, ich hatte durchgehend um die 20 °C, einige bedecktere Tage und immer kräftigen Wind. Schön fand ich, dass man auf der Insel dem Massentourismus ziemlich einfach entkommen kann und schöne, unberührte, ruhige Eckchen finden kann. Dass die Insel sehr karg, öde, steinig ist - daran hatte ich mich schon am zweiten Tag gewöhnt. Und ich mag ja Wüsten durchaus…

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In den Süden von Fuerteventura

im Hafen von Morro Jable
im Hafen von Morro Jable

Mein nächster Ausflug - nach einer richtig faulen Zeit am Hotelpool, am Strand und auf meinem Balkon - führte mich dann in den Süden der Insel. Von der Lage her war mein Hotel optimal für alle Ausflugstouren, es liegt quasi am „Ellenbogen“, wenn man sich Fuerteventura als Arm vorstellt. Mein Ausflug führte mich als nun in Richtung der Hand.

 

Das Straßennetz ist gut ausgebaut, stellenweise sogar sehr gut: es gibt tatsächlich so ca. 10 km vierspurige Autobahn von kurz vor Jandia bis nach Morro Jable im Süden, eines der beiden Haupt-Touristengebiete der Insel. Ich hatte die Autobahn ganz für mich allein und konnte die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h voll ausreizen. Nachgedacht habe ich, während ich sie befuhr, schon über den Sinn und die Kosten dieses kurzen Autobahnstummels. Aber es gab offenbar ein EU-Förderprogramm, bei dem nicht ins Gewicht fiel, dass die Strecke vom Flughafen bis zur Autobahn nur eine normale kanarische Landstraße von 80 km Länge ist…

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Unterwegs auf Fuerteventura

typische Insellandschaft auf Fuerteventura
typische Insellandschaft auf Fuerteventura

Zypresse unterwegs… dieses Mal allein und ohne Reisebegleitung. Nach einigem Durcheinander im familiären Umfeld war es einfach nötig: mal raus hier, noch ein wenig Sonne, Wärme, noch ein wenig Zeit für mich. Und so habe ich kurzentschlossen ein Angebot gebucht: eine Woche auf der Kanareninsel Fuerteventura (von der liebe Freunde regelmäßig begeistert berichten), ein Hotel mit Halbpension und weil ich als bekennender Sportmuffel mit dem ausgeprägten Sportangebot nicht so viel, dafür aber mit der Insel und ihrer Landschaft vertraut werden möchte: ein kleines Mietauto.

 

Mein Start begann zu unchristlicher Stunde, ging doch der Flug schon um kurz nach sechs Uhr morgens von Düsseldorf los. Zum Glück kann ich schlafen beim Fliegen und so habe ich einen großen Teil der vier Stunden Flugzeit verschlafen und verdöst. (Und ehrlich: das Frühstück an Bord wäre auch des Wachbleibens nicht wert gewesen…) Jedenfalls erreichten wir die Kanareninsel planmäßig, ich musste ein wenig auf meinen Koffer warten und dann konnte ich mein Auto abholen. Ein kleiner Skoda citigo, nicht mehr ganz frisch und mit einigen Schrammen - sicherlich nicht das beste Auto der gebuchten Kategorie, das Avis im Angebot hatte. Aber wer will bei einem so günstigen Angebot schon meckern.

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Bucket List*: Wunschreiseziele für 2014

vom Reisen träumen...
vom Reisen träumen...

* Bucket List: Bekannt geworden durch den gleichnamigen Film-Klassiker mit Jack Nicholson und Morgan Freeman (auf deutsch hieß er „Das Beste kommt zum Schluss“) ist die „Bucket List“ die Essenz all dessen, was man im Leben an Träumen verwirklichen möchte, die ganz persönliche Wunschliste der Träume.

 

Das Jahr 2013 war für uns beileibe kein schlechtes Reisejahr. Wie geht es 2014 weiter? Natürlich haben wir schon einiges geplant… dennoch: daneben hoffe ich viele Ziele zu entdecken, die mir besonders gut gefallen oder die ich noch nicht kenne. Aber lest selbst…

 

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