Italien 2013 - Anreise in die Toskana

Brücken in Florenz
Italien, wir kommen!

Unser Aufbruch zur Italienreise 2013 war früh, sehr früh: schon um kurz nach 04:00 Uhr waren wir auf der Autobahn. Ja, es sollte wieder einmal eine Autoreise sein, die uns im September 2013 nach Italien führte. So früh am Tag war die Autobahn erfreulich leer, von Berufsverkehr zum Glück weder um Köln noch um Frankfurt keine Spur und so konnten wir schon vor halb acht an der Raststätte Bruchsal einen Kaffee trinken (und ein hartgekochtes Ei frühstücken). Reibungslos ging es weiter, bei trockenem, wenn auch ein wenig wolkigem Wetter und guten Straßenverhältnissen via Kempten und Reutte in Richtung Brenner.

Zwischenübernachtung in Sterzing

Früher Morgen in Sterzing/Vipiteno
Früher Morgen in Sterzing/Vipiteno

Zwischendurch fand sich glatt noch Zeit für ein längeres Mittagspicknick. Am späteren Nachmittag kamen wir in unserem Nachtquartier dem Hotel beim Autohof in Sterzing an.

 

Nicht, dass ich dieses Hotel für besonders schön, reizvoll oder ansprechend halte – aber für eine Zwischenübernachtung ist es durchaus geeignet und kann empfohlen werden. Freundlicher Service, saubere und zweckmäßige Zimmer (rollstuhlgerecht) und eine unschlagbare Lage nahe der Autobahn ohne allerdings sehr laut zu sein.

unsere Rechnung im Wirtshaus Lener
unsere Rechnung im Wirtshaus Lener

Unser Abendessen gab es – auf Empfehlung des freundlichen jungen Mannes an der Rezeption – im Wirthaus Lener: eine leckere Pizza mit knusprig dünnem Boden und dazu ein Südtiroler Weißwein. Sehr schmackhaft, angenehme Atmosphäre und aufmerksamer Service. Die Parkmöglichkeiten sind recht gut und das Restaurant ist stufenlos erreichbar.

... in die Umgebung von Florenz

Meridiana Country Hotel
Meridiana Country Hotel

Am Samstag starteten wir dann nach einem guten und abwechslungsreichen Frühstück auf die zweite Etappe unserer Anreise. Sie führte uns nach Calenzano, nordwestlich von Florenz. Die italienischen Autobahnen waren voll an diesem Tag und so sind wir immer wieder einmal auf die Staatstrassen ausgewichen – bei gutem Wetter und schöner Landschaft auch nicht verkehrt.

 

Unser gebuchtes Hotel erwies sich als modernes Tagungshotel an der Landstraße mitten in toskanischer Landschaft gelegen. Das Zimmer war nicht besonders groß aber nett und zweckmäßig modern eingerichtet und vor allem: ruhig. Das Hotel ist rollstuhlgeeignet, es gibt einen Aufzug und unser Zimmer hatte ein wunderbares geräumiges Bad mit unterfahrbarer Dusche.

Ristorante Carmagnini del '500
Ristorante Carmagnini del '500

Zum Abendessen gingen wir nur über die Straße, zum gegenüber gelegenen Restaurant Carmagnini del '500. Hier erwartete uns leckere toskanische Küche in ländlichem Flair mit einem freundlichen Kellner. Wir haben gut gegessen und getrunken und können das ebenerdig erreichbare Restaurant guten Gewissens weiter empfehlen.

Carmagnini del '500
Carmagnini del '500

Ich hatte hier meine erste Bekanntschaft mit Burrata, einem hierzulande noch recht unbekannten Frischkäse. Genauer gesagt handelt es sich um eine Art Mozzarella aus Kuhmilch mit stolzen 44 % Fett i. Tr. Er hat die Form eines kleinen Säckchens, das einem Mozzarella sehr ähnlich ist und in dessen Innerem sich eine dickflüssige Frischkäsecreme bestehend aus Sahne und nicht behandelten Mozzarellasträngen befindet. Burrata wurde früher hergestellt, um Butter länger frisch zu halten. Ohne Kühlschrank wurde Butter schnell ranzig, aber im Innern des Käses hielt sich die Butter längere Zeit und gab dem Käse den Namen. Ganz sicher eine Kalorienbombe – aber wenn ihr die Chance habt, ihn zu testen: wagt es, es schmeckt!

Piazzale Michelangelo in Florenz

Blick von der Piazzale Michelangelo
Blick von der Piazzale Michelangelo

Jedes Mal, wenn wir in der Nähe sind müssen wir der wunderbaren Piazzale Michelangelo in Florenz einen kurzen Besuch abstatten. Sie ist vor allem für die Aussicht auf die Stadt bekannt. Von der Piazzale Michelangelo aus blickt man aufs Zentrum von Florenz, vom Forte Belvedere und der Kirche Santa Croce über den Ponte Vecchio, den Dom, den Palazzo Vecchio, den Bargello bis hin zu den Hügeln von Fiesole. Natürlich war es voll dort oben – aber für diesen Touristenrummel entschädigt die traumhaft schöne Aussicht alle Male.

Florenz von der Piazzale Michelangelo
Florenz von der Piazzale Michelangelo

 

Am nächsten Tag begann dann der ernsthafte Teil des Urlaubs. Die Geschichte und Kultur der Toskana forderte unsere Aufmerksamkeit. Bei schönstem Sommerwetter entschlossen wir uns, die toskanische Metropole Florenz mit Medici, Michelangelo und Co. einfach mal links liegen zu lassen und stattdessen Pistoia und Prato zu besuchen.

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