Alle Blogposts zu Neuseeland

Die Straße zum Milford Sound

Milford Sound mit Mitre Peak
Milford Sound mit Mitre Peak

Eines der ganz bekannten Naturwunder Neuseelands liegt im Süden der Südinsel, in einem abgeschiedenen Teil des Fjordlands. Uns hatte sich gleich zu Beginn unserer Reise der Milford Sound, UNESCO Weltnaturerbe, von seiner allerbesten Seite gezeigt. Das Wetter war wunderbar, der Himmel strahlte blau, die Sonne schien, das Wasser war ruhig und die Temperatur angenehm.

 

Aber auch unsere Fahrt zum Milford Sound und zurück nach Te Anau waren ein wunderbares Erlebnis und boten uns Einblicke in die tolle Natur Neuseelands.

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Der aktuell längste Flug der Welt - mit Qatar Airways nach Auckland und zurück

Business Class Begrüßung bei Qatar Airways
Business Class Begrüßung bei Qatar Airways

Am 13.02.2017 ging es für uns mit Qatar Airways von Frankfurt über Doha nach Auckland. Ein erstes Mal mit einer Fluglinie vom Golf, mit Umsteigen in Doha. Unser Rückflug fand in umgekehrter Richtung Mitte März statt.

 

Dass wir überhaupt nach Neuseeland geflogen sind, ist einem absolut preisgünstigen Sonderangebot von Qatar Airways zur Einführung des längsten kommerziellen Fluges der Welt zwischen Doha und Auckland zu verdanken. Das hatten wir im Mai 2016 entdeckt und kurzentschlossen gebucht. Wir sind sogar in der Business Class geflogen.

 

Kleine Anmerkung zum Preis: Jüngstes Sonderangebot für die Business Class von Qatar Airways für diese Strecke lag Anfang Februar bei 3.100,00 € und wir haben mehr als 1.400,00 € weniger gezahlt, also wirklich ein Schnäppchen gemacht!

 

 

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Das haben 21 Tage Rundreise durch Neuseeland gekostet

New Zealand Dollar
New Zealand Dollar

Eins war uns schon von Anfang an klar: Neuseeland ist ein teures Reiseland! Obwohl massenhaft Work&Travel-Backpacker unterwegs sind - eine Reise nach Neuseeland ist ein Traum, aber nicht unbedingt ein billiger. Und für uns war eine Entscheidung zu Beginn wichtig: die Reise nach Neuseeland sollte ein Highlight sein. Wir wollten unsere Reise nicht damit verbringen, ständig Geld zählen zu müssen oder darüber nachzudenken, was wir uns noch leisten können oder wollen. Und bereut haben wir nichts, keinen Euro oder Neuseeland Dollar, die wir für unseren Roadtrip ausgegeben haben!

 

Genau wie für unsere letzten Selbstfahrer-Rundreisen in Südafrika (2015 und 2016) habe ich nun auch für unsere Reise durch Neuseeland im Februar und März 2017 die Kosten zusammengestellt.

 

Herausgelassen habe ich die Kosten unserer Flüge - einfach deswegen, weil hier die Preise erheblich schwanken und sich auch je nach Airline oder Buchungsklasse unterscheiden.

 

Ebenfalls herausgelassen habe ich unsere Mietwagenkosten weil diese wegen der benötigten Handgas/-bremse-Ausrüstung für Rollstuhlfahrer für die meisten Leser*innen nicht von Interesse sind. Aufgenommen habe ich allerdings die Benzinkosten und natürlich auch die Kosten für Mautstraßen, die Fähre zwischen Nord- und Südinsel usw.

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Weinanbau in Neuseeland: Weingüter in Blenheim

Wein im Anbaugebiet Marlborough
Wein im Anbaugebiet Marlborough

Der Weinbau in Neuseeland hat eine noch junge Geschichte, doch sich mit den Weinsorten Sauvignon Blanc, Pinot Noir und Chardonnay sich der Weinbau den Platz als acht-wichtigste Exportbranche des Landes gesichert.

 

Mit rund 79 % der gesamten Weinproduktion und knapp 24 ha Anbaufläche ist die Region Marlborough rund um Blenheim das größte Weinanbaugebiet Neuseelands. Marlborough liegt im Nordosten der Südinsel Neuseelands. Die langgezogene Bergkette im Westen sorgt für einen natürlichen Regenschutz (durchschnittlich nur 652 mm Niederschlag) und macht das Gebiet zu einem der sonnigsten (über 2400 Sonnenstunden im Jahr) und wärmsten (höchste gemessene Temperatur lag bei 36 C, die niedrigste bei  −8 C) in Neuseeland. Vorteilhaft ist auch die Lage direkt am Meer. Sonnige, nicht zu heiße Tage und durch die abendlichen Seebrisen kühlere Nächte schaffen das ideale Klima für eine langsame Reifeperiode der Trauben. 

 

Was lag also näher, als uns hier vor unserem Wechsel auf die Nordinsel einmal aufzumachen, die Vielfalt von Marlboroughs Weingütern und ihrer Weine zu entdecken?

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Ausflug in die Geschichte - Waitangi Treaty Grounds

Waitangi Treaty Grounds - Eingangsgebäude
Waitangi Treaty Grounds - Eingangsgebäude

Am 6. Februar 1840 wurde in einem Zelt vor dem "Treaty House" der Vertrag von Waitangi von Vertretern Großbritanniens und einigen Maoriführern ratifiziert. Durch diesen Staatsvertrag wurde Neuseeland offiziell eine Kolonie und gehörte somit zum Britischen Empire. Dieses Datum wird als „Geburtsstunde“ des modernen Neuseeland gesehen und der Tag seit 1974 als Nationalfeiertag von Neuseeland gefeiert, der Waitangi Day.

 

Auf dem Gelände der Waitangi Treaty Grounds steht ein modernes historisches Museum, das am Waitangi Day 2016 eröffnet wurde. Zur Jahrhundertfeier des Vertrages wurde 1940 bereits das Te Whare Runanga, ein traditionelles Versammlungshaus der Maori, errichtet. Ebenfalls ist ein Nachbau von Waka Ngatokimatawhaorua, einem Maori-Kriegs-Kanu, zu sehen, das in einer mit traditionellem Schnitzereien versehenen Bootshalle ausgestellt ist.

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Wellington - Neuseelands Hauptstadt

Wellington, vom Mount Victoria Lookout gesehen
Wellington, vom Mount Victoria Lookout gesehen

Wellington ist seit 1865 die südlichste Hauptstadt der Welt. Zudem ist sie eine der kleinsten mit ca. 200.000 Einwohnern. Bezeichnet wird sie liebevoll auch als "the coolest little capital in the world" bezeichnet. Dabei geht das "cool" nicht etwa auf die Temperaturen zurück, sondern bezieht sich auf die Lebensqualität in der Stadt. Der Beiname "Windy City" folgt aus der weiten Öffnung der Stadt zum Pazifik hin. Bei kräftigem Wind liegt der Regen schon einmal waagerecht in der Luft. Horizontalregen, wie die Kiwis sagen.

 

Wellington hat einige Rekorde aufzuweisen. Zum Beispiel hat die Stadt als erste das Frauenwahlrecht eingeführt und heute eine größere Kneipendichte pro Einwohner als New York. Spannend auch, dass der Flughafen auf eine Landenge zwischen dem Festland und einer vorgelagerten Halbinsel gebaut ist. Wer also nicht schnell genug bremst, fällt ins Wasser, egal ob er aus Norden oder Süden kommt. 

 

Als Touristenmeile gilt insbesondere die Cuba Street. Leider waren wir zu spät für die Geschäfte, konnten aber trotzdem noch sehr gut essen.

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Mit dem Schiff unterwegs im Fjordland: auf dem Milford Sound

Milford Sound mit Mitre Peak
Milford Sound mit Mitre Peak

Eines der ganz bekannten Naturwunder Neuseelands liegt im Süden der Südinsel, in einem abgeschiedenen Teil des Fjordlands. Das Wetter dort ist in der Regel feucht, um nicht zu sagen nass, es ist nicht sehr warm und es wimmelt nur so von Sandflies.

 

Uns hat sich gleich zu Beginn unserer Reise der Milford Sound, UNESCO Weltnaturerbe, von seiner allerbesten Seite gezeigt. Das Wetter war wunderbar, der Himmel strahlte blau, die Sonne schien, das Wasser war ruhig, die Temperatur angenehm und die Sandflies waren einfach nicht da.

 

Fakten zum Milford Sound

  • Lage: im Südwesten der Südinsel Neuseeland, ca. 120 km von Te Anau
  • beherrscht wird er vom Mitre Peak (Bischofsmütze) mit einer imposanten Höhe von 1.692 Metern
  • Regentage: meist um die 180 Regentage im Jahr mit zwischen 6.000 – 8.000 mm Regen pro Jahr
  • 15 km lang endet er in der Tasman See
  • häufig ist er weniger als 1 km breit
  • an seiner tiefsten Stelle ist das Wasser ca. 287 Meter tief
  • zwei ständig Wasser führende Wasserfälle
    • Lady Bowen Falls (164 Meter), die direkt neben der Abfahrtsstelle der Schiffe liegen, und die
    • Stirling Falls (155 Meter)
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Neuseeland - unsere Reiseroute für 21 Tage Roadtrip steht fest

Milford Sound, Fiordland   (C)Rob Suisted  - Tourism New Zealand
Milford Sound, Fiordland (C)Rob Suisted - Tourism New Zealand

Es dauert nicht mehr lang, dann geht es los auf Reise nach Neuseeland. Inzwischen ist die Planung unseres barrierefreien Roadtrips mit Rollstuhl abgeschlossen, Hotels sind gebucht, Aktivitäten reserviert, gebucht, angemeldet.

 

Wir werden nach unserer Landung in Auckland noch am gleichen Tag weiter fliegen nach Queenstown auf der neuseeländischen Südinsel. Von dort "arbeiten" wir uns dann gemütlich in den Norden des Landes vor. In Auckland werden wir nach 21 Tagen die Reise beenden.

 

Das starke Erdbeben in Neuseeland vor einigen Wochen hatte uns noch einmal ein wenig Kopfzerbrechen gemacht. Am Ende haben wir entschieden, dass wir schweren Herzens Christchurch, Kaikoura und die Küstenstraße nach Norden auslassen werden. Auch wenn Christchurch kaum betroffen war, die Inlandstrasse nach Kaikoura inzwischen wieder geöffnet ist, der Ort auf Touristen hofft - der State Highway 1 von Kaikoura Richtung Norden bleibt momentan noch geschlossen. Das hätte auch für uns einen ziemlichen Umweg bedeutet. Da wir auch davon ausgehen, dass die Wege und Straßen auch ansonsten in diesem vom Erdbeben besonders betroffenen Gebiet weiterhin recht holprig und damit nicht wirklich rollstuhlgeeignet sind, nehmen wir den Weg die Westküste der Südinsel hinauf.

 

Alle Blogbeiträge zu Neuseeland findet Ihr übrigens unter Ozeanien/Australien/Neuseeland. Und bei 2onthego habe ich eine spannende Aufstellung zu deren Reisekosten in Neuseeland gefunden.

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Neuseeland - Tipps von Reisebloggern: Ina von Genussbummler

Ihr wisst es längst: im Februar/März 2017 fliegen wir nach Neuseeland. Und schon seit einigen Wochen befinden wir uns in der Phase der Planung: wo wollen wir hin, was wollen wir sehen. Beiträge anderer Blogger waren dabei schon ganz hilfreich, es gab einige Anregungen für uns!

 

Unsere Reise wird anders aussehen müssen als die Touren, die Reiseblogger so beschreiben. Denn wir müssen nicht nur auf die Barrierefreiheit von Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten achten. Auch bestimmte Aktivitäten fallen für uns aus: kein Bungee-Jumping, kein Fallschirmsprung, kein Rafting. Aber auch Tongariro Crossing oder Wanderungen in Nationalparks – die werden sich wohl auf kleinere (aber durchaus vorhandene) Rundwege beschränken, die mit dem Rollstuhl zu befahren sind. Und deshalb habe ich einige andere Reiseblogger nach Tipps für eine unvergessliche Neuseelandreise mit Rollstuhl gefragt: 

  1. Was sollten wir ruhigen Gewissens auslassen, was ist überschätzt, was lohnt nicht unbedingt einen Besuch oder gar einen Umweg?
  2. Wo kann man besonders gut, lecker, stimmungsvoll, romantisch oder urig essen oder picknicken?
  3. Was ist ein absolutes Highlight, was müssen wir in jedem Fall erleben, was dürfen wir nicht auslassen?

Geantwortet haben mir

Bei Allen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Es sind so tolle Tipps und Hinweise zusammengekommen, dass ich die Tipps auf mehrere Blogposts verteilen werde. Heute gibt es die Tipps von Ina, die als Genussbummler bloggt!

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Neuseeland - Tipps von Reisebloggern: Tanja von Takly on tour

Ihr wisst es längst: im Februar/März 2017 fliegen wir nach Neuseeland. Und schon seit einigen Wochen befinden wir uns in der Phase der Planung: wo wollen wir hin, was wollen wir sehen. Beiträge anderer Blogger waren dabei schon ganz hilfreich, es gab einige Anregungen für uns!

 

Unsere Reise wird anders aussehen müssen als die Touren, die Reiseblogger so beschreiben. Denn wir müssen nicht nur auf die Barrierefreiheit von Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten achten. Auch bestimmte Aktivitäten fallen für uns aus: kein Bungee-Jumping, kein Fallschirmsprung, kein Rafting. Aber auch Tongariro Crossing oder Wanderungen in Nationalparks – die werden sich wohl auf kleinere (aber durchaus vorhandene) Rundwege beschränken, die mit dem Rollstuhl zu befahren sind. Und deshalb habe ich einige andere Reiseblogger nach Tipps für eine unvergessliche Neuseelandreise mit Rollstuhl gefragt: 

  1. Was sollten wir ruhigen Gewissens auslassen, was ist überschätzt, was lohnt nicht unbedingt einen Besuch oder gar einen Umweg?
  2. Wo kann man besonders gut, lecker, stimmungsvoll, romantisch oder urig essen oder picknicken?
  3. Was ist ein absolutes Highlight, was müssen wir in jedem Fall erleben, was dürfen wir nicht auslassen?

Geantwortet haben mir

Bei Allen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Es sind so tolle Tipps und Hinweise zusammengekommen, dass ich die Tipps auf mehrere Blogposts verteilen werde. Heute gibt es die Tipps von Tanja, die auf Takly on Tour bloggt!

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Neuseeland - Tipps von Reisebloggern: Jochen und Georg von Neuseeland-erleben.info

Ihr wisst es längst: im Februar/März 2017 fliegen wir nach Neuseeland. Und schon seit einigen Wochen befinden wir uns in der Phase der Planung: wo wollen wir hin, was wollen wir sehen. Beiträge anderer Blogger waren dabei sehr hilfreich, es gab einige Anregungen für uns!

 

Unsere Reise wird anders aussehen müssen als die Touren, die Reiseblogger so beschreiben. Denn wir müssen nicht nur auf die Barrierefreiheit von Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten achten. Auch bestimmte Aktivitäten fallen für uns aus: kein Bungee-Jumping, kein Fallschirmsprung, kein Rafting. Aber auch Tongariro Crossing oder Wanderungen in Nationalparks – die werden sich wohl auf kleinere (aber durchaus vorhandene) Rundwege beschränken, die mit dem Rollstuhl zu befahren sind. Und deshalb habe ich einige andere Reiseblogger nach Tipps für eine unvergessliche Neuseelandreise mit Rollstuhl gefragt: 

  1. Was sollten wir ruhigen Gewissens auslassen, was ist überschätzt, was lohnt nicht unbedingt einen Besuch oder gar einen Umweg?
  2. Wo kann man besonders gut, lecker, stimmungsvoll, romantisch oder urig essen oder picknicken?
  3. Was ist ein absolutes Highlight, was müssen wir in jedem Fall erleben, was dürfen wir nicht auslassen?

Geantwortet haben mir

Bei Allen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Es sind so tolle Tipps und Hinweise zusammengekommen, dass ich die Tipps auf mehrere Blogposts verteilen werde. Heute lest Ihr die Tipps, die Jochen und Georg von Neuseeland-erleben.info uns geben!

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Neuseeland - Tipps von Reisebloggern: Isis alias Paula Parkvogel

Ihr wisst es längst: im Februar/März 2017 fliegen wir nach Neuseeland. Und schon seit einigen Wochen befinden wir uns in der Phase der Planung: wo wollen wir hin, was wollen wir sehen. Beiträge anderer Blogger waren dabei schon ganz hilfreich, es gab einige Anregungen für uns!

 

Unsere Reise wird anders aussehen müssen als die Touren, die Reiseblogger so beschreiben. Denn wir müssen nicht nur auf die Barrierefreiheit von Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten achten. Auch bestimmte Aktivitäten fallen für uns aus: kein Bungee-Jumping, kein Fallschirmsprung, kein Rafting. Aber auch Tongariro Crossing oder Wanderungen in Nationalparks – die werden sich wohl auf kleinere (aber durchaus vorhandene) Rundwege beschränken, die mit dem Rollstuhl zu befahren sind. Und deshalb habe ich einige andere Reiseblogger nach Tipps für eine unvergessliche Neuseelandreise mit Rollstuhl gefragt: 

  1. Was sollten wir ruhigen Gewissens auslassen, was ist überschätzt, was lohnt nicht unbedingt einen Besuch oder gar einen Umweg?
  2. Wo kann man besonders gut, lecker, stimmungsvoll, romantisch oder urig essen oder picknicken?
  3. Was ist ein absolutes Highlight, was müssen wir in jedem Fall erleben, was dürfen wir nicht auslassen?

Geantwortet haben mir

Bei Allen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Es sind so tolle Tipps und Hinweise zusammengekommen, dass ich die Tipps auf mehrere Blogposts verteilen werde. Den Anfang macht (sie hat als erste "geliefert") Isis alias Paula Parkvogel!

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Neuseeland - Reiseroute für 21 Tage Roadtrip von Süd nach Nord

Waitakere, Auckland  - (C)Tourism New Zealand
Waitakere, Auckland - (C)Tourism New Zealand

Dass es für uns im kommenden Jahr nach Neuseeland gehen soll wisst Ihr. Dass wir kräftig in der Planung dieses barrierefreien, also mit Rollstuhl zu machenden Roadtrips stecken könnt Ihr Euch vorstellen. Und inzwischen sind wir so weit fortgeschritten, dass es Berichtenswertes gibt.

 

Wir werden nach unserer Landung in Auckland noch am gleichen Tag weiter fliegen auf die Südinsel, genauer nach Queenstown. Warum? Einfach mit Blick auf unsere Reisezeit. Wir sind im neuseeländischen Spätsommer/Frühherbst auf Reisen und haben uns überlegt, im kälteren, weil polnäheren Süden zu starten und im Norden, also äquatornäher, die Reise zu beschließen.

 

Alle Blogbeiträge zu Neuseeland findet Ihr übrigens unter Ozeanien/Australien/Neuseeland.

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In Planung: Neuseeland

Auckland (Foto: Tourism New Zealand)
Auckland (Foto: Tourism New Zealand)

Das war eine ganz schnelle Entscheidung: vormittags gesehen, dass es bei Qatar Airways Sondertarife nach Neuseeland gab und am frühen Nachmittag gebucht. Das sind sie, die Vorteile des höheren Lebensalters, die Vorteile, wenn man nicht mehr bzw. "nur" freiberuflich arbeitet: niemand da, mit dem man Urlaubszeiten abstimmen müsste.

 

Und so beginne ich mit den ersten Überlegungen: wo wollen wir denn hin, was wollen wir denn sehen. Reisen wir mit einem Camper (au weh, die für Rollstuhlfahrer umgebauten sind höllisch teuer) oder nehmen wir einen Mietwagen und fahren von Hotel zu Motel zu B&B... Beschränken wir uns auf die Nordinsel oder wollen wir beide Inseln sehen? Nehmen wir die Fähre zwischen Süd- und Nordinsel oder fliegen wir?

 

Ihr seht, die Vorfreude, der mindestens ebenso schöne Teil des Reisens, die Vorbereitung hat schon begonnen.

 

Ach, und für die Flugjunkies unter Euch:

wir werden damit auf der Strecke von Doha nach Auckland (und später zurück) mit

14.538 Streckenkilometern den längsten Nonstop-Flug der Welt erleben dürfen.

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Nach NEUSEELAND - Fragen an Nicolas

Mit seinem zweiteiligen Gastbeitrag hat Nicolas über drei Monate in Neuseeland berichtet -  Drei Monate am anderen Ende: NEUSEELAND Teil 1 und Teil 2 -  und uns dieses Land am anderen Ende ein wenig näher gebracht. Zum Abschluss habe ich ihm noch einige Fragen gestellt- Danke für die spannenden Antworten.

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Drei Monate am anderen Ende: NEUSEELAND Teil 2

Lake Taupo
Lake Taupo

Der Bereich zwischen Auckland und Wellington hat so viel zu bieten, dass man nicht alles aufzählen kann. Aber ein paar Highlights seien genannt. Sehr bekannt ist das geothermale Gebiet rund um Rotorua. Die Stadt selbst bietet viele Möglichkeiten, vom Entspannen in einem der Thermal Pools über Spaziergänge in den Government Gardens bis hin zu verschiedenen Freizeitaktivitäten, zum Beispiel Bootsfahrten, Kajak oder einem Besuch bei ZORB Rotorua. In etwa 20-minütiger Entfernung liegt das Wai-o-Tapu Thermal Wonderland, ein vor ca. 160.000 Jahren entstandenes Thermalgebiet, in dem man Krater, Seen, Schlammtümpel usw. bestaunen kann. Die beiden Highlights sind der Champagne Pool und der Lady-Knox Geysir, der täglich mithilfe von Seifenflocken zum Ausbrechen gebracht wird. Die Fontäne kann dabei bis zu 20 Meter hoch werden.

 

Wenn man im Anschluss auf selber Straße weiter Richtung Süden fährt, erreicht man Lake Taupo, den größten See des Landes. Der Flughafen des gleichnamigen Ortes ist besonders beliebt bei den abenteuerlustigen Touristen, die hier beim Skydiving professionell aus dem Flugzeug geworfen werden. Aber auch den „Am Boden Gebliebenen“ öffnen sich verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel Wandertouren, ein Besuch der nahegelegenen Huka Falls oder einem Bummel durch den Ort.

 

Zwischen Rotorua und Auckland liegt außerdem noch Matamata, eher bekannt als „Hobbiton“, da ein nahegelegenes Farmgelände als Drehort für die Trilogie des Hobbits diente und besichtigt werden kann. Ich empfehle außerdem einen Besuch in den Waitomo Glowworm Caves. Während einer 30 minütigen Tour durch die Höhlen, unter anderem auch per Boot, erlebt man ein Meer an Glühwürmchen bzw. besser gesagt Pilzmückenlarven, die durch ihr bläuliches Licht eine tolle Atmosphäre entstehen lassen.

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Drei Monate am anderen Ende: NEUSEELAND

Drei Monate am anderen Ende: NEUSEELAND
Drei Monate am anderen Ende: NEUSEELAND

Aotearoa, das Land der langen weißen Wolke, wird Neuseeland von seinen Ureinwohnern, den Māori, genannt. Viele Menschen träumen davon, einmal in ihrem Leben dorthin zu reisen um die wunderschöne Landschaft und Kultur zu erleben. Ich hatte das Glück für drei Monate in 2013 in genau diesem Land zu leben, zu arbeiten und herumreisen zu können. Es war fantastisch! Neuseeland ist ein Land, das jeder einmal gesehen haben muss. Es ist nicht möglich, alles was man erlebt hat aufzuschreiben. Deswegen möchte ich ein paar Tipps und Gedanken teilen, die nicht in jedem Reiseführer stehen und einen Aufenthalt in diesem rund 18.000 Kilometer entfernten Land garantiert unvergesslich machen.
Der aus Nord- und Südinsel zweigeteilte Inselstaat im Südpazifik ist vollkommen abgeschnitten von anderen Ländern.


Australien liegt drei Flugstunden entfernt, Neukaledonien erreicht man bereits in zwei Stunden. Staatsoberhaupt ist die Queen und bezahlt wird mit dem Neuseeland-Dollar.
Von Europa aus dauert die Anreise in der Regel zwischen 30 und 40 Stunden. Da es keine Direktflüge gibt, empfiehlt es sich an der Zwischenstation nicht nur umzusteigen sondern auch ein paar Tage zu bleiben. Das hat auch den Vorteil, dass man sich langsam der Zeitzone nähert. Im Sommer beträgt der Zeitunterschied zehn, im Winter zwölf Stunden. Günstige Flugangebote gibt es bei Emirates mit Zwischenstopp in Dubai oder bei Air New Zealand/ Lufthansa (Lufthansa nach London-Heathrow, anschließend Air New Zealand weiter über Hongkong oder Los Angeles).

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