Non smettere mai di sognare

solo chi sogna puó volare

Blogbeiträge zu Italien

Loreto in den Marken

Loreto - die Basilika der Santa Casa
Loreto - die Basilika der Santa Casa

In diesem Jahr haben wir es endlich einmal geschafft. Da waren wir schon etliche Male in den italienischen Marken und bislang hatte es nie geklappt mit einem Besuch in Loreto.

 

Loreto ist nicht besonders groß, eher eine kleine Stadt. Sie liegt knapp 20 km südöstlich von Ancona im Vorland des Gran-Sasso-Gebirges. Bedeutsam ist diese Stadt dennoch, denn Loreto steht für die Verehrung der Heiligen Maria und des Hauses der Heiligen Familie zu Nazareth. Die Santa Casa in der Basilika ist der Legende nach das Haus, in dem Maria aufwuchs und die Verkündigung des Herrn empfing. Es soll von Engeln nach Loreto getragen worden sein. Aber dazu später mehr.

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Unsere nächste Reise geht in die italienischen Marken - trotz Erdbeben

Locanda dell'Istrice am Fuße der Burg Rocca d'Ajello
Locanda dell'Istrice am Fuße der Burg Rocca d'Ajello

Im Mai geht es wieder auf Reisen - in unsere "zweite Heimat auf Zeit".  Die Locanda dell'Istrice liegt am Fuße der mittelalterlichen Burg Rocca d'Ajello bei Camerino, in der Region Marken, Italien. Man ist hier gleich mitten in der Natur, in der wunderschönen Hügellandschaft der Marken, in der Provinz Macerata.

 

Wir fanden hier in den letzten Jahren immer wieder unseren idealen Ort zum Relaxen und einen günstigen Ausgangspunkt, um Sehenswertes in der Nähe und in ganz Mittelitalien zu besuchen: Ancona, Assisi, Jesi, Loreto, Perugia, Urbino...

 

Es gibt Zimmer und Miniappartements, zwei davon geeignet für Rollstuhlfahrer und außerdem das alte Priesterhäuschen direkt an der Burg mit Platz für fünf Personen. Alles sehr liebevoll und persönlich gestaltet - ein Ort zum Wohlfühlen, Entspannen und Genießen!

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Italien 2013 - Camerino und die Marken

Die Locanda liegt in der Hügellandschaft der Marken
Die Locanda liegt in der Hügellandschaft der Marken

In den letzten Tagen konnten ihr uns schon folgen, auf der Anreise, nach Prato und Pistoia, nach Volterra und San Gimignano und heute geht es weiter in die italienischen Marken.

 

Wir haben uns auf den Weg von der Toskana quer durch Umbrien in die Marken gemacht. Nicht zum ersten (und ganz sicher nicht zum letzten Mal) war 2013 die Locanda dell'Istrice unser Ziel. Die Locanda liegt am Fuße der mittelalterlichen Burg Rocca d'Ajello bei Camerino in der Natur der Hügellandschaft der Marken. Alles ist individuell, liebevoll und persönlich gestaltet - ein Ort zum Wohlfühlen, Entspannen und Genießen! Wir finden die Locanda von Beate und Diego immer wieder den idealen Ort zum Relaxen und einen günstigen Ausgangspunkt, um Sehenswertes in der Nähe zu besuchen.

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Italien 2013 - Auf nach Volterra und San Gimignano

Toskana
Toskana

Über unsere Anreise hatte ich bereits berichtet, ebenso über Prato und Pistoia - heute geht es weiter nach Volterra und San Gimignano.

 

Nach einem gemütlichen Frühstück brachen wir am nächsten Vormittag auf. Es ist nicht weit von Florenz nach Volterra. Über Landstraßen fuhren wir durch die sanft geschwungene, grüne toskanische Landschaft.

 

Allen Teenies ist diese Stadt ein Begriff - aus Stephenie Meyers „Biss“-Serie. Dort ist Volterra die Heimatstadt der Volturi, einer königlichen Vampirfamilie. Die Volturi leben angeblich im Zentrum der Stadt und beherrschen diese heimlich seit 3000 Jahren. Laut Buch feiert die Stadt am Tag des heiligen Markus (25. April) jedes Jahr ein Fest. Der Legende nach vertrieb vor 1500 Jahren ein christlicher Missionar namens Pater Marcus - ein Volturi - alle Vampire aus Volterra. Seitdem wird die Stadt nicht mehr von Vampiren geplagt, da die Volturi sich erfolgreich verbergen.

 

Volterra liegt etwa 50 Kilometer südlich von Pisa und 50 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Die Stadt gilt mit ihrem spektakulären landschaftlichen Umfeld als eine der schönsten in der Toskana. Der Kern der heutigen Stadt liegt auf einem 550 m hohen Bergrücken über dem Val di Cecina inmitten einer kargen, zerfurchten Hügellandschaft. Die Felsabbrüche und Geröllhalden sind das Produkt jahrhundertelanger Erosion. Das Gebiet Le Balze im Nordwesten Volterras vermittelt einen beispielhaften Eindruck dieses Phänomens. Die Stadt wird beherrscht von einer heute als Staatsgefängnis benutzten Festung der Medici. Volterra ist ein Zentrum der Alabasterverarbeitung.

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Italien 2013 - Pistoia und Prato

Pistoia
Pistoia

Wir starteten in Pistoia, einer Industriestadt, die für Metallerzeugnisse (der Stadtname findet sich im Wort „Pistole“ wieder) und ihre zahlreichen Baumschulen bekannt ist. Im Stadtzentrum findet sich allerdings eine nette Altstadt mit einigen historischen Bauwerken.

 

Im zwölften Jahrhundert war Pistoia eine unabhängige Kommune mit lebhafter Wirtschaft. Die zweite Stadtmauer wurde in dieser Zeit errichtet. Die Entwicklung der Stadt wurde dann jedoch durch die inneren Kämpfe zwischen Ghibellinen und Guelfen und die Rivalität der benachbarten Städte Florenz und Lucca behindert. Das 14. Jahrhundert war so durch Kriege geprägt, in denen Pistoia schließlich der florentinischen Macht unterlag. Die inneren Fehden wurden dadurch nicht beendet, und auch im 15. Jahrhundert hielten die Kämpfe zwischen den Familien der Panciatichi und der Cancellieri an. Mit der Gründung des Großherzogtums Toskana wurde Pistoia endgültig Teil der mediceischen Machtsphäre. Cosimo I. ließ die dritte Stadtmauer errichten, die noch heute existiert.

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Italien 2013 - Anreise in die Toskana

Brücken in Florenz
Italien, wir kommen!

Unser Aufbruch zur Italienreise 2013 war früh, sehr früh: schon um kurz nach 04:00 Uhr waren wir auf der Autobahn. Ja, es sollte wieder einmal eine Autoreise sein, die uns im September 2013 nach Italien führte. So früh am Tag war die Autobahn erfreulich leer, von Berufsverkehr zum Glück weder um Köln noch um Frankfurt keine Spur und so konnten wir schon vor halb acht an der Raststätte Bruchsal einen Kaffee trinken (und ein hartgekochtes Ei frühstücken). Reibungslos ging es weiter, bei trockenem, wenn auch ein wenig wolkigem Wetter und guten Straßenverhältnissen via Kempten und Reutte in Richtung Brenner.

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Das war das Reisejahr 2016

All überall, auf sämtlichen Kanälen, in allen Zeitschriften findet man sie: die Jahresrückblicke. Auch ich reihe mich ein und schaue zurück auf mein, auf unser

 

Reisejahr 2016.

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Das Erdbeben in den italienischen Marken - wie kannst Du helfen?

Wir alle konnten es in den letzten Tagen wiederholt in den Medien verfolgen: In Mittelitalien bebt immer wieder die Erde.

 

Seit dem verheerenden Erdstoß am 30.10.2016, der schwere Schäden anrichtete, haben mehr als 1100 Nachbeben die ohnehin schon verwüstete Region erschüttert. Die Erde wurde durch das Beben auf einer Fläche von 130 Quadratkilometern grundlegend verändert. Fast 20 davon hatten eine Stärke von über 4. Der letzte Erdstoß mit einer Stärke von 4,8 hatte sein Epizentrum in der Provinz Macerata.

 

Das stärkste Beben in Italien seit 36 Jahren hat historische Ortschaften und zahlreiche Kulturgüter zerstört. Etwa 20 Menschen zum Teil schwer verletzt. Mehrere Menschen wurden lebend aus Trümmern geborgen. Viele Gemeinden wurden nahezu vollständig zerstört, Straßen waren nicht passierbar. Allein in der Region Marken sind 25.000 Menschen obdachlos.

 

Wie ihr wisst reisen wir gern und immer wieder in die Marken, wir fühlen uns dort sehr wohl und genießen die ursprüngliche italienische Gastfreundschaft in diesem unbekannteren Teil von Mittelitalien. Immer wieder gern kehren wir dabei zu Beate und Diego in ihre Locanda dell'Istrice zurück. Wir hatten in den letzten Tage regelmäßig Kontakt miteinander, in der Locanda sind alle wohlauf, das Haus und auch die oberhalb gelegene Burg Rocca d'Ajello haben keinen Schaden genommen. Anders sieht es allerdings in den Orten der Umgebung, also in Camerino, in Castelraimondo, in San Severini Marche oder in Visso aus.

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Sizilien - ein Abenteuer für Naturliebhaber, Sportbegeisterte und für alle, die einfach mal die Seele baumeln lassen wollen

Old City of Cefalu - Foto zur Verfügung gestellt von EasyTerra - Urheberin Elisa Locci
Old City of Cefalu - Foto zur Verfügung gestellt von EasyTerra - Urheberin Elisa Locci

Das Klima auf Sizilien ist geprägt von vielen Sonnenstunden. Traumhafte Strände, das Meer und malerische Landschaften sind aber noch lange nicht alles was Sizilien zu bieten hat. Wer gerne mehr als nur touristischen Orte angucken möchte, schnappt sich einen Mietwagen und erkundet die Insel auf eigene Faust. Natürlich gibt es ein paar Highlights die man dabei trotzdem nicht auslassen sollte. Für alle die sich gerne bewegen bietet Sizilien wunderschöne Wanderwege, Möglichkeiten zum Klettern und Mountainbike Strecken an. Die vielen langen Strände entlang der Küste bieten Wassersportverrückten eine große Anzahl an tollen Spots zum Kiten oder Surfen.

 

Fangen wir an mit ein paar Stopps die Ihr auf der Insel unbedingt mit einplanen müsst:

 

Cefalu, ein kleines Städtchen im Norden der Insel, ist ein perfekter Zwischenstopp für Reisende die gerne eine Runde mit dem Motorrad die Natur erkunden möchten. Adrenalin und wunderschöne Aussichtspunkte sind hier garantiert.

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Rom kulinarisch: Essen in der Nähe der Villa Maria, Monteverde

Supplì alla Romana: Reiskroketten mit Mozzarella
Supplì alla Romana: Reiskroketten mit Mozzarella

Unsere Erfahrungen in Rom, ganz praktisch und immer mit einem Blick auf die Barrierefreiheit: unterwegs in Rom mit dem Rollstuhl.

 

Vor ein paar Tagen hatte ich ja schon berichtet über unsere Erfahrungen in der ewigen Stadt - vom Flughafen in die Stadt, schlafen und unterwegs in Rom. Und heute geht es mit dem Essen in der Nähe der Villa Maria weiter.

 

Wir haben während unseres Rom Aufenthaltes abends immer im Viertel Monteverde, in der fußläufigen Umgebung unseres wunderbaren Hotels Villa Maria gegessen. Die Empfehlungen dazu kamen von den super freundlichen, sehr zugewandten Rezeptionisten und Rezeptionistinnen. Beide Restaurants, die ich Euch vorstellen (und empfehlen!) möchte sind ohne Schwierigkeiten zu Fuß bzw. mit dem Rollstuhl in wenigen Minuten von der Villa Maria aus zu erreichen. Beide Restaurants haben einen ebenerdigen Eingang und auch innen Platz genug für Rollstuhlfahrer. Zu den Toiletten kann ich leider nichts sagen.

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Rom praktisch: unsere Erfahrungen mit Petersdom und Vatikanischen Museen, Galleria Borghese, Kolosseum und Forum Romanum

Blick über Rom von der Engelsburg
Blick über Rom von der Engelsburg

Unsere Erfahrungen in Rom, ganz praktisch und immer mit einem Blick auf die Barrierefreiheit: unterwegs in Rom mit dem Rollstuhl.

 

Vor einigen Tagen hatte ich ja schon berichtet über unsere Erfahrungen in der ewigen Stadt - vom Flughafen in die Stadt, schlafen und unterwegs in Rom. Und heute geht es mit den nächsten Stichworten weiter.

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Rom: schöne Aussichten

Piazzale Garibaldi mit seinem Reiterstandbild
Piazzale Garibaldi mit seinem Reiterstandbild

Rom wurde, das wissen wir alle, auf sieben Hügeln erbaut. Klar, dass es da den ein oder anderen Aussichtspunkt gibt, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt werfen kann. Einen möchte ich Euch ans Herz legen, er ist gut erreichbar, hat eine wunderbare Atmosphäre und lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Ja, eigentlich kann er fast meinem bisherigen italienischen Lieblingsaussichtsplatz den Rang ablaufen (aber, nun ja, wirklich nur fast!).

 

Worum geht es? Um den Piazzale Giuseppe Garibaldi, erreichbar mit den Bussen der ATAC Linien 115 und 870. Mittags wird auf dem Piazzale Garibaldi um Punkt 12 Uhr einmal Salut geschossen, vermutlich zu Ehren Garibaldis.

 

Giuseppe Garibaldi war ein italienischer Guerillakämpfer und einer der populärsten Protagonisten des Risorgimento, der italienischen Einigungsbewegung zwischen 1820 und 1870. Schon im Jahr 1834 kämpfte er als piemontesischer Marineoffizier gegen die Monarchie. Er wurde zum Tode verurteilt, konnte sich aber rechtzeitig nach Südamerika absetzen. In den Jahren 1848 und 1854 kämpfte er erneut für die Einheit Italiens, begab sich nach dem Scheitern aber erneut ins Exil. Sein größter Coup gelang ihm schließlich mit dem "Zug der Tausend" 1860. Sie landeten an der Westküste Siziliens mit dem Ziel, die Insel von der Herrschaft der Bourbonen zu befreien. Italien war zu dieser Zeit in Einzelstaaten zersplittert. Garibaldi ist zu einer der berühmten und volkstümlichen Hauptgestalten des Risorgimento geworden. 

 

Der nach ihm benannte Piazzale Garibaldi mit seinem Reiterstandbild bietet eine wundervolle Aussicht über Rom. Unterhalb befindet sich die Parkanlage der Botanischen Gärten, deren Besuch sich ebenfalls lohnen soll. Auf dem Spazierweg „Gianicolense“ kann man vorbei am Denkmal Anita Garibaldis, der Eiche des Tasso, dem Leuchtturm Faro della Vittoria, dem Amphiteatro del Tasso zum Kloster Sant’Onofrio al Gianicolo laufen. Dort befindet sich das Museum des Dichters Torquato Tasso, der wenige Stunden vor seiner Krönung zum „unsterblichen Dichter“ starb.

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Rom-Spaziergang nach Eat, Pray, Love

rund um die Piazza Navona in Rom
rund um die Piazza Navona in Rom

2006 ist er erschienen, der autobiografische Roman Eat, Pray, Love von Elizabeth Gilbert. Die meisten kennen sicherlich dessen Verfilmung mit Julia Roberts in der Hauptrolle. Worum es in Buch und Film geht?

 

Es geht darum, sich selbst zu finden und die Liebe zu sich selbst. Nach ihrer Scheidung beschließt Elizabeth sich ein Jahr Auszeit zu nehmen. Sie teilt das Jahr in drei Aufenthalte in Ländern, die mit dem Anfangsbuchstaben „ I“ (Italien, Indien, Indonesien) beginnen. Als erstes reist sie nach Italien. An diesem Land liebt sie – genau wie ich – die italienische Sprache und das Essen. In Rom lernt sie Italienisch, sie lernt neue Freunde kennen und sie lernt das „dolce far niente“.

 

Der Film wurde unter anderem in Italien, nämlich in Rom, gedreht. Grund genug für mich, einmal auf den Spuren von Elizabeth (oder Julia Roberts) einen Rundgang durch Rom zu unternehmen. Ehrlicherweise sollte ich zugeben, dass diese Idee nicht allein von mir stammt.

 

Inspiriert dazu hat mich unter anderem Nicole mit ihrem Blogbeitrag „Auf den Spuren von Julia Roberts…“ Danke dafür!

 

Ihr findet unten zwei Google Maps, auf denen Ihr unseren Spaziergang nachverfolgen könnt. Und hier könnt Ihr einen kurzen Blick in den Filmtrailer werfen:

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Rom kulinarisch: ein Rundgang durch Testaccio

in Testaccio
in Testaccio

Bei unserem Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt Rom haben wir an einem schönen und sonnigen Tag einen Rundgang durch ein - zu Unrecht - weniger bekanntes Stadtviertel gemacht, durch Testaccio. Der Stadtteil bekam seinen Namen vom Monte Testaccio, einem künstlichen Hügel, der in der Antike als Scherbenhalde für die im nahegelegenen Tiberhafen entladenen und nicht wiederverwendbaren Ölamphoren aus den römischen Provinzen entstand.

 

Irgendwo habe ich gelesen, das man Testaccio auch als den alten „Bauch von Rom“ bezeichnet. Und ein wenig stimmt dies sicher auch. Wir fanden hier ein ganz anderes Rom, unverblümt und authentisch. Es gibt in dem Viertel nur eine antike Ruine und die wird kaum beachtet. Die Restaurants sind nicht unbedingt trendy, eher bodenständig. Und die hier ansässigen Römer schätzen das gute Essen und die Unterhaltung mehr als sehen und gesehen werden. Ein gewisser Kleinstadtcharme und seine Freundlichkeit machen Testaccio zu einem ganz besonderen Stadtteil.

 

Auch wenn der Stadtteil in den letzten Jahren zunehmend "hip" geworden ist, es bleibt immer noch ein spürbarer Arbeiterstadtteil, in dem der ur-römische Fußballverein AS Rom, auch i Giallorossi = „Die Gelb-Roten“, i Lupi = „Die Wölfe“ oder La Maggica = „Die Magische“ genannt, gegründet wurde. Nicht zuletzt deshalb wacht die "Lupa", die Wölfin und Symbolfigur des Vereins, riesengroß von einer Hauswand über Markt und Viertel.

 

Der Rundgang durch Testaccio ist eben, es gibt keine Steigungen und die Straßen sind (zumindest für römische Verhältnisse) gut mit einem Rollstuhl zu befahren. Unser Spaziergang, den Ihr unten auf der Google Map nachvollziehen könnt, hat knapp 2 1/2 km. Weil man aber immer wieder stehen bleibt, etwas anschaut, vielleicht etwas probiert oder einen Kaffee trinkt, solltet Ihr sicher 2 - 3 Stunden Zeit einplanen. Wir sind am späteren Vormittag gestartet, einige Geschäfte und viele Restaurants waren noch geschlossen, aber auf dem Markt war schon viel los.

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Rom praktisch: unsere Erfahrungen in der ewigen Stadt - vom Flughafen in die Stadt, schlafen und unterwegs in Rom

Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona in Rom
Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona in Rom

Seit einigen Tagen sind wir zurück aus der ewigen Stadt. Rom hat uns gut gefallen, auch wenn gerade die ersten Tage sehr kühl und vor allem reichlich nass waren. Aber wir haben uns die Laune nicht verderben lassen und unseren Aufenthalt dennoch sehr genossen.

 

Und ich will dann auch nicht lange warten und sie schnell mit Euch teilen, unsere Erfahrungen in Rom, ganz praktisch und immer mit einem Blick auf die Barrierefreiheit:

  • unterwegs in Rom mit dem Rollstuhl.
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Alle Wege führen nach Rom

In diesem Jahr machen wir uns wieder einmal zu einer Städtereise auf. Es geht nach Italien, in die Hauptstadt: nach Rom.

 

Ja, dort waren wir schon einmal, aber das ist arg lang her. Es war 1993… also vor 23 Jahren. Seither hat sich sicher das ein  oder andere dort verändert… wenn auch sicher nicht alles. Denn Petersdom, Vatikan, Kolosseum oder Forum Romanum sind ja nicht umsonst die Attraktionen der ewigen Stadt.

 

Und da ich ja ein Reiseplaner bin habe ich begonnen, diese knappe Woche in Rom bereits vorzubereiten, mich zu informieren, einiges zu lesen und Material zu sammeln.

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Das war das Reisejahr 2015

All überall, auf sämtlichen Kanälen, in allen Zeitschriften findet man sie: die Jahresrückblicke. Auch ich reihe mich ein und schaue zurück auf mein, auf unser Reise- und Bloggerjahr 2015.

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Erfahrungen mit dem Rollstuhl zu Haus und unterwegs

Anfang 2014 wurde ich gefragt "Wie erlebst du die Einheimischen, wenn du in anderen Ländern unterwegs bist?" Eine interessante Frage. Klar haben wir Erfahrungen, klar haben wir das ein oder andere erlebt und, kaum verwunderlich, ich habe mir überlegt, ich werde diese Frage mit einem Fokus auf unsere spezielle Reisesituation beantworten. Schließlich ist es schon ein wenig anders, wenn man mit einem Rollstuhl auf Reisen geht.

 

Gibt es Unterschiede zwischen „zu Hause“ und auf Reisen? Ganz klar und eindeutig gibt es sie. Zumindest für uns sind Unterschiede im Alltag, in der Art, wie wir aufgenommen werden erkennbar. Grob gesagt: in vielen Ländern ist es einfacher, angenehmer, selbstverständlicher, auch als Rollstuhlfahrer zu reisen.

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Irgendwie schmeckt es anders

Grappa per U.....
Grappa per U.....

Ist es Euch auch schon mal so gegangen, dass Ihr unterwegs auf Reisen landestypische Spezialitäten probiert habt, sie super lecker sind, aber dann zuhause irgendwie nicht mehr so gut schmecken, wenn man sie als Souvenir mitnimmt? Irgendwie schmeckt es anders als… ja, das kenne ich. Ihr sicher auch, oder?

 

Da hat man den ganzen Urlaub lang einen bestimmten Aperitif getrunken und vor Ort rasch gekauft, um ein wenig Urlaub nach Haus zu retten – und dann? Zu Hause, ohne Urlaubs-Wetter, -Laune, -Ambiente da schmeckt es einfach nicht mehr. Zum Glück nicht so geht es mir mit Aperol Spritzz – den trinke ich nicht nur in Italien sondern auch hier gern und oft. Anders ist es zum Beispiel mit Ouzo. In Griechenland in der netten kleinen Strandtaverne habe ich ihn gern getrunken – beim Griechen in der Nachbarschaft lasse ich den Schnaps auf Kosten des Wirtes regelmäßig zurückgehen. Er schmeckt nach Hustendrops und verursacht Kopfweh – das mag ich nicht.

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Die Küche in den Marken

Antipasti
Antipasti

Auch wenn unsere diesjährige Reise in die italienischen Marken schon länger zurückliegt denken wir immer wieder daran zurück. Natürlich liegt es daran, dass wir uns wieder einmal in der Locanda dell‘Istrice rundum wohl gefühlt haben. Hier kocht Diego jahreszeitliche und regionale Gerichte. Beate und Diego sind aufmerksame, liebevolle Gastgeber, denen man anmerkt, wie sehr ihnen das Wohl ihrer „hospiti“ am Herzen liegt. Man kommt als Gast und geht (und kehrt zurück!) als Freund.

 

Die Marken sind eine Region in Mittelitalien, gelegen zwischen adriatischem Meer, der Emilia-Romagna, der Toskana, Umbrien, den Abruzzen und der Republik San Marino. Als Urlaubsregion sind die Marken, bis auf ein paar Städte an der Adria-Küste wie Pesaro oder Ancona, noch recht unbekannt und werden völlig zu Unrecht übersehen.

 

Fernab ausgetretener Touristenpfade lassen sich in den Marken ursprüngliche und authentische Ortschaften, eine wundervolle Landschaft, beeindruckende Burgen, Kirchen und Ausgrabungsstätten, sowie eine ausgezeichnete Küche entdecken. Den Vergleich mit den Touristik-Hochburgen braucht diese nicht zu scheuen. Man kann hier die typischen Produkte mitten in der Natur in Restaurants, Agroturismi, probieren.

 

Man kann im Grunde nicht von einer regionaltypischen Küche der Marken sprechen, sondern von einem vielfältigen Nebeneinander unterschiedlicher regionaler Spezialitäten mit eignen Unterschieden. Im Landesinnern überwiegen deftige Speisen wie Spanferkel und mariniertes Lamm. Begehrte Zutaten sind neben verschiedenen Pilzen die berühmten Trüffel aus Acqualanga und Sant’Agata Feltria. Zu den „primi piatti“ zählen Tagliatelle (Bandnudeln), Strozzapreti und Vincisgrassi, der Urahn der Lasagne.

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Welche Reiseerfahrungen ich nicht gebraucht hätte

Dune 45 (Sossusvlei, Namibia)
Dune 45 (Sossusvlei, Namibia)

Vor knapp zwei Jahren habe ich sie schon beantwortet, die Frage Gibt es eine Reise, die deine Erwartungen komplett enttäuscht hat? Meine Antwort bleibt:

 

Nein, auch bei langem Nachdenken – komplett enttäuscht hat mich bisher keine Reise. Es gab immer Neues zu sehen, zu entdecken, überraschende Einblicke, schöne, fröhliche, beeindruckende Erlebnisse. Und auch wenn wir schlechte Erfahrungen machen mussten – zum Reisen gehört wie zum Leben eben immer Sonne und Schatten, Glück und Pech, Frohsinn und traurige Momente.

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Wie ich schon als Kind zum Reisen kam {Blogparade}

Camping im Sülztal bei Kürten 1959
Camping im Sülztal bei Kürten 1959

Lars Friedrich will wissen „Wie war denn der Sommerurlaub in eurer Kindheit?“ und veranstaltet daher zu diesem Thema eine Blogparade. Um mich an der Parade beteiligen zu können habe ich in alten Fotoalben geschmökert. Schon dafür gebührt ihm ein fettes Dankeschön. Was habe ich da nicht für Schätzchen entdeckt.


So viele Erinnerungen kamen wieder in meinen Kopf. An lang vergessene Freunde und Bekannte habe ich mich erinnert und gestaunt, wie ähnlich meine Großeltern meiner Erinnerung immer noch sind. Meine Mutter hat zumindest in den ersten Jahren meines Lebens akribisch Fotoalben gestaltet und aussagekräftig beschriftet, später teilte sie diese Aufmerksamkeit auf die Alben beider Töchter auf - und dann begann mein Vater Dias zu fotografieren. Das zeigt sich in immer größeren Lücken in der Dokumentation. Und mit der Pubertät kam die Zeit, in der ich nicht mehr fotografiert werden mochte - da fehlen jegliche Fotos von mir oder aus unseren Urlauben.


Den Fotos nach zu urteilen sind meine Eltern bereits früh mit mir gereist: eine Aufnahme aus dem Sommer 1959 zeigt mich vor dem Zelt auf einem Campingplatz bei Kürten im Sülztal. Aktive Erinnerungen daran habe ich nicht, aus Erzählungen weiß ich allerdings, dass die Fahrten auf den Platz am Wochenende in den Sommermonaten an jedem Wochenende stattfanden. Man kannte sich auf dem Platz, das Zelt durfte stehen bleiben und am Samstag nach Feierabend wurde der Käfer gepackt und es ging los. Man genoss das Wochenende naturnah und im Kreis von Freunden und Bekannten. Meine Eltern betonen immer, dass damals noch Samstag bis mittags gearbeitet wurde. Die Kampagne „Am Wochenende gehört Vati mir“ trug in der rheinischen Metallindustrie offenbar erst einige Jahre später Früchte.

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Wenn man in Italien auf einen Aperitif geht

Abendlicher Blick über die Piazza in San Severino - natürlich aus der Bar
Abendlicher Blick über die Piazza in San Severino - natürlich aus der Bar

Es gibt eine spezielle Besonderheit in Italien, zumindest da, wo Italien nicht nur touristisch ist, die ich sehr mag. Was das ist? Ganz einfach „prendiamo un aperitivo nel bar“ - einen Aperitif in einer netten Bar zu nehmen. Und damit ist eine typische italienische Bar gemeint, die, in der es morgens das Frühstück gibt (oder das, was Italiener für Frühstück halten: Kaffee und ein Hörnchen), in der es tagsüber den immer gegenwärtigen Espresso gibt und wo es auch Softdrinks, Wasser, Wein und eben den Aperitivo gibt.

 

Der Aperitif ist uns Deutschen eher aus Frankreich, Italien oder der Schweiz bekannt, wir nehmen ihn in Deutschland im Speiserestaurant schon am Tisch sitzend vor dem Essen ein und in Spanien kennen wir ihn mit den berühmten Tapas.

 

Die Tradition ist, ein alkoholisches Getränk und ein paar Appetithäppchen oder Knabbereien vor dem eigentlichen Essen zu sich zu nehmen, um das Eis vor dem Essen zu brechen und gleichzeitig den Appetit zu öffnen. In den romanischen Kochtraditionen ist der Aperitif fester Bestandteil und nicht mehr wegzudenken.

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Auf nach Ascoli Piceno

der erste Blick über die Piazza del Popolo auf den Palazzo dei Capitani
der erste Blick über die Piazza del Popolo auf den Palazzo dei Capitani

Die Marken sind, das werde ich nicht müde, immer wieder zu schreiben, ein deutlich unterschätztes Stück Italien. Und mit der Stadt Ascoli Piceno ist das im Besonderen so. Ganz bestimmt: Wer „bella Italia“ liebt, wird sich in Ascoli Piceno verlieben. Die italienische Partnerstadt von Trier ist ein Geheimtipp für alle Italienfans.

 

Sie liegt in einer Mulde des fruchtbaren Tronto-Tals und ist von einer abwechslungsreichen Hügellandschaft mit Olivenhainen umgeben. Ascoli Piceno ist eine Stadt der Kunst und Kultur, Harmonie und Eintracht kennzeichnen das Stadtbild. Dies liegt daran, dass fast durchgehend als Baumaterial Travertin genutzt wurde: für die schlichte Häuser ebenso wie für Adelssitze oder Kirchen und zum Pflastern der Plätze.

 

Der alte und der moderne Teil Ascolis haben zwei verschiedene Zentren, die Piazza del Popolo und die Piazza Arringo. Auf dem ersten Platz befand sich das alte Forum und der Sitz der Capitani del Popolo, der zweite hat sich später als wirtschaftlich-politisches Zentrum entwickelt und hier befinden sich der Dom und der Bischofspalast.

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Autotour durch die sibyllinischen Berge und nach Norcia

auf dem Weg nach Castelluccio
auf dem Weg nach Castelluccio

Ich hoffe, Ihr seht mir nach, dass ich in der letzten Zeit ein wenig still war mit den Berichten von unserer Reise in die italienischen Marken. Offenbar hatten wir beide, ich genauso wie der Gatte, Ruhe und Erholung bitter nötig. Daher gab es nur wenig Zeit online, mehr Zeit gemeinsam, mehr Zeit zum Entspannen, Lesen, Nichtstun.

 

Heute nun aber soll es weiter gehen mit Impressionen, Informationen und Bericht aus diesem zu Unrecht verkannten Teil Italiens. Denn wir haben die Locanda tatsächlich auch gelegentlich verlassen um ein wenig Land und Leute zu erkunden. Und einer unserer ersten Ausflüge führte uns in den Nationalpark Monti Sibillini (Parco nazionale dei Monti Sibillini). Der ca. 70.000 ha große Park ist Teil des Apennin. Er liegt im Herzen Italiens, zwischen den Marken und Umbrien, in den Monti Sibillini. Der 1993 gegründete Park erschließt einen Bereich, geformt von der Natur und gezeichnet von Geschichte und Kultur.

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Marktbummel in Matelica

auf dem Wochenmarkt in Matelica
auf dem Wochenmarkt in Matelica

Definitiv ist es für mich ein Muss im Urlaub, ganz besonders, wenn der Urlaub in Italien stattfindet: der Marktbummel. Hier gibt es so viel zu sehen, zu entdecken, zu riechen und zu schmecken.

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Piazzale Michelangelo in Florenz {Blogparade}

Blick über Piazzale Michelangelo in Florenz
Blick über Piazzale Michelangelo in Florenz

Ilona vom Blog "wandernd" hat beschlossen eine Blogparade zum Thema: Florenz ins Leben zu rufen.

 

Dazu habe ich, wie ich finde, etwas beizutragen. Florenz ist eine der schönsten Städte Italiens (glaube ja nicht nur ich…), wir haben sie schon mehrfach besucht. Und ein Ort darf bei keinem Besuch in dieser Stadt fehlen. Mag er noch so touristisch sein, für uns atmet er all das, was Florenz ausmacht.

 

Der Piazzale Michelangelo (ja, das ist korrekt: Piazzale ist maskulinum und heißt großer Platz auf italienisch, Piazza ist femininum und heißt Platz - im italienischen steht also Größe für männlich) ist ein großer, zum Teil verkehrsberuhigter Platz, auf der gegenüberliegender Seite des Arnoflusses zum Florenzer Stadtzentrum. Vom Platz aus hat man einen der schönsten, unverbauten Ausblicke auf die Stadt.

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Bucket List: Unsere Wunschreiseziele für 2015

Blick über den Spiekerooger Strand - menschenleer
Blick über den Spiekerooger Strand - menschenleer

Pläne für das Jahr 2015? Ja, die haben wir.


Im Januar geht es, ganz klar, wie  jedes Jahr für eine Woche auf die dann ganz stille, leere und einsame Insel Spiekeroog. Den Kopf auslüften, Zeit und Ruhe haben und genießen - das muss einfach sein. Diese Tour unternehme ich allein mit den Mädels - Männer und damit der Gatte - sind nicht dabei. Mit Loki werden wir aber einen neuen Begleiter haben: ein junger Hund freut sich schon auf Meer, Strand und Inselkaninchen.

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Das war das Reisejahr 2014

All überall, auf sämtlichen Kanälen, in allen Zeitschriften findet man sie: die Jahresrückblicke. Auch ich reihe mich ein und schaue zurück auf das Reise- und Bloggerjahr 2014. Nicht alles ist planmäßig gelaufen (so mussten wir eine heiß ersehnte Reise in die italienischen Marken kurzfristig absagen: Krankheit in der Familie), auch Ausflüge und Wochenendtrips blieben auf der Strecke. Dennoch, am Ende des Jahres können wir sagen: es war rund, es hat gepasst.

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Erfahrungen mit dem Rollstuhl zu Haus und unterwegs

Günter hatte bei der Beantwortung der letzten Frage des Fragebogens „Welche Frage möchtest Du Zypresse unterwegs gern stellen?“ nachgehakt:

 

Wie erlebst du die Einheimischen, wenn du in anderen Ländern unterwegs bist?

 

... und heute ist es so weit: meine Antwort auf diese Frage gibt es hier.

 

Oh, eine interessante Frage, die Günter mir da stellt. Klar haben wir Erfahrungen, klar haben wir das ein oder andere erlebt - das aber jetzt in einen Zusammenhang, eine überzeugende Antwort zu bringen: eine Herausforderung, die ich mag. Und, kaum verwunderlich, ich habe mir überlegt, ich werde diese Frage mit einem Fokus auf unsere spezielle Reisesituation beantworten. Schließlich ist es schon ein wenig anders, wenn man mit einem Rollstuhl auf Reisen geht.

 

Gibt es Unterschiede zwischen „zu Hause“ und auf Reisen? Ganz klar und eindeutig gibt es sie. Zumindest für uns sind Unterschiede im Alltag, in der Art, wie wir aufgenommen werden erkennbar. Grob gesagt: in vielen Ländern ist es einfacher, angenehmer, selbstverständlicher, auch als Rollstuhlfahrer zu reisen.

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Zurück von Sizilien

Air Berlin CTA - DUS
Air Berlin CTA - DUS

So, der Alltag hat uns nach einer Woche auf Sizilien wieder. Und damit auch das wahre Frühlingswetter, das uns die Insel im Mittelmeer ja vorenthalten hatte. Hier zu Hause ist der Himmel strahlend blau, die Sonne scheint und das Thermometer zeigt stabile 14° C an. Aber in der Sonne auf der Terrasse lässt es sich für ein Mittagspäuschen schon aushalten.

 

Unsere Rückreise war ohne Probleme, störungsfrei und pünktlich. Nach einem gemütlichen Frühstück in unserem Hotel haben wir uns auf den Weg zum Flughafen von Catania gemacht, das Auto noch einmal vollgetankt und dann wieder beim Vermieter abgeliefert, haben eingecheckt, das Gepäck aufgegeben und auf den pünktlichen Abflug gewartet. In DUS gelandet lief auch alles wie immer, das Servicepersonal holte uns wie üblich als letzte aus der Maschine, war nett und gesprächig - und musste dann noch mal richtig an die Arbeit: ein Aufzug vom Fluggaststeig zur Abflugebene war defekt: da musste der Rollstuhl dann die Treppen hinauf getragen werden. Sonst alles im grünen Bereich, das Gepäck kam gleichzeitig mit uns am Band an und der Taxifahrer hat uns bequem nach Haus gefahren.

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Neues von der größten Insel des Mittelmeeres

Schnee am Ätna
Schnee am Ätna

Eine aktuelle Meldung bin ich meinen treuen (und weniger regelmäßigen) Leserinnen und Lesern ja schuldig. Heute also ein update.

 

Der Frühling auf Sizilien ist eine Diva und ein höchst launische dazu. In den zurückliegenden Tagen haben wir in der Sonne auf unserer Terrasse gesessen, frisch vom Baum gepflückte Orangen geschmaust, Knoten geübt (der nächste Urlaub wirft seine Schatten voraus) und auch einfach nur gelesen. Genauso gut aber sind wir bei unserem Ausflug nach Enna praktisch über unter Wasser stehende Landstraßen geschwommen und konnten die Besichtigung der wirklich spektakulär auf einem Bergrücken liegenden Stadt unter „ins Wasser gefallen“ verbuchen. Gestern haben wir den Ätna (der auf Italienisch im übrigen - weil wohl auch recht kapriziös - weiblichen Geschlechts ist) umrundet. Dabei haben wir nicht nur sehr unterschiedliche Vegetationszonen gesehen - mit Orangen- und Zitronenhainen, mit Pistaziengärten, mit Waldgebieten und erkalteten Lavaströmen - sondern sind bei unserer Fahrt in Richtung Gipfel auch in ein rechtes Schneetreiben mit nur 0 °C geraten.

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Frühling auf Sizilien?

Mietauto vor Ätna
Mietauto vor Ätna

Gehofft hatten wir, ihn zu treffen, den Frühling. Auch wenn unser Winter seinen Namen nicht wirklich verdient hatte, auch wenn es sich manches Mal zu Haus nach Frühling anfühlte. Aber auf Sizilien, das haben wir gehofft, treffen wir ihn… oder besser sie - denn la Primavera ist ja eine kapriziöse Dame und noch dazu: eine Italienerin.

 

Unser Flug war angenehm und unspektakulär. Die Alpen konnte man mit viel Schnee glitzern sehen, den ganzen italienischen Stiefel entlang hatten wir immer wieder Blicke auf die Landschaft von oben. Die sibyllinischen Berge sahen beeindruckend aus in ihrem Schneekleid. Und dann drehten wir südlich von Rom ab und über das tiefblaue Mittelmeer. Nach knapp zwei Stunden war es dann soweit, Sizilien kam in Sicht und bald darauf auch der Ätna: hoch, ein Kegel, oben dicht mit Schnee bedeckt und geraucht hat er auch.

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Unser nächstes Reiseziel: Sizilien

Italien: in Bologna
Italien: in Bologna

Rolf hatte bei der Beantwortung der letzten Frage des Fragebogens „Welche Frage möchtest Du Zypresse unterwegs gern stellen?“ nachgehakt:

 

Welches ist Dein nächstes Reiseziel?

 

... und heute ist es so weit: meine Antwort auf diese Frage gibt es hier.

 

Nicht mein, nein unser nächstes Reiseziel ist wieder einmal Italien. Der Küche, des Landes, der Menschen und in meinem Fall: auch der Sprache wegen. Da ich nun schon so lange versuche, die italienische Sprache zu erlernen ist jede Reise in den Süden auch eine Möglichkeit, meine (zugegeben noch immer recht mageren) Sprachkenntnisse zu üben.

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wieder einmal: Reisen mit Rollstuhl

von S. Solberg J.
von S. Solberg J.

Barbara Sima-Ruml ist Architektin in der Verwaltung des Landes Steiermark - und dort mit fachtechnischen Angelegenheiten der Bautechnik, nämlich dem barrierefreien Planen und Bauen befasst. Und sie ist im Alter von 20 Jahren als Beifahrerin bei einem Autounfall verunglückt, seitdem querschnittsgelähmt.

Obwohl viele Länder Europas die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ratifiziert und sich zu ihrer Umsetzung verpflichtet haben, sieht es vor Ort häufig noch immer anders aus. Barbara Sima-Ruml reist gern. Wie das klappt zeigt ein Film aus dem April 2012, den man in der 3sat-Mediathek finden kann. Begleitet Barbara doch nach Rom und Dublin - und in ihre Heimatstadt Graz.

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