Amerika - Auf Reisen "in the shade of the Maple Trees"


Amerika, du hast es besser als unser Kontinent, der alte.

Hast keine verfallenen Schlösser und keine Basalte.

Dich stört nicht im Innern zu lebendiger Zeit

unnützes Erinnern und vergeblicher Streit.

 

Johann Wolfgang von Goethe

Baum wie ein Herz in Vermont
Baum wie ein Herz in Vermont

Blogbeiträge aus Amerika gibt es hier

Von Los Angeles nach Chicago – eine Alternative zur Route 66 Teil 2

Bei Urlauben an der Ost- und Westküste der USA sind wir neugierig auf die Mitte des Landes

geworden. Wie sieht es eigentlich zwischen Los Angeles und New York aus? Stimmt es wirklich,

dass sich der Mittlere Westen durch eine unendliche Weite auszeichnet, der Yellowstone

Nationalpark der schönste der Welt ist und Salt Lake City so uninteressant und unspannend, wie es

die meisten Reiseführer behaupten? Wir wollten es herausfinden.

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Von Los Angeles nach Chicago – eine Alternative zur Route 66

Los geht's - 11 Stunden Flug bis LAX (Foto: NP)
Los geht's - 11 Stunden Flug bis LAX (Foto: NP)

Bei Urlauben an der Ost- und Westküste der USA sind wir neugierig auf die Mitte des Landes

geworden. Wie sieht es eigentlich zwischen Los Angeles und New York aus? Stimmt es wirklich,

dass sich der Mittlere Westen durch eine unendliche Weite auszeichnet, der Yellowstone Nationalpark der schönste der Welt ist und Salt Lake City so uninteressant und unspannend, wie es die meisten Reiseführer behaupten? Wir wollten es herausfinden.

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USA - Der Osten, ein Resumee

Es war eine schöne Reise im September 2014, wir haben viel gesehen und erlebt, wir hatten Zeit zur Erholung (die wir beide offenbar auch gebraucht haben) und wir können uns vorstellen, diese Reise so bzw. so ähnlich einmal zu wiederholen.

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Chesapeake Bay Bridge-Tunnel und Colonial Williamsburg

Bei gutem Wetter verließen wir die Outer Banks und machten uns auf den Weg, Richtung Festland und dann nach Norden. Unser Zwischenziel war der Chesapeake Bay Bridge Tunnel, ein wahres Meisterwerk der Ingenieurskunst. Er ist mit 37 km Länge einer der größten Brücken-Tunnel-Bauten der Welt. Er verbindet den Bereich Hampton Roads, Virginia mit der Delmarva-Halbinsel über den US 13.

 

Nachdem diese Fahrt mit einem erheblichen Umweg von mehreren hundert Kilometern um die Chesapeake Bay verbunden war, wurde in der Zeit von 1930 bis 1954 ein Fährverkehr für die direktere, rund 30 km lange Überfahrt eingerichtet. Mit wachsendem Verkehrsaufkommen war diese bald überlastet und auch zeitlich nicht mehr attraktiv. 1954 wurde der Bau einer festen Querung beschlossen. Die Konstruktion besteht aus drei Brückenteilen (zwei à 14,5 km, eines à 5 km) sowie zwei jeweils 1,7 km langen Tunneln. Der Übergang von Brücke-Tunnel wird durch vier aufgeschüttete, künstliche Inseln von je 20.000 m² bewerkstelligt. Der Baubeginn war am 7. September 1960, die Eröffnung fand am 15. April 1964 statt. 1995 bis 1999 wurden die Fahrbahnen verdoppelt.

 

Die Maut beträgt US$ 15.00, dafür kann man hin und zurück fahren, was wir an diesem Tag gemacht haben. Unterwegs gibt es tolle Ausblicke über die Chesapeake Bay, die großen Schiffe, die ein- und ausfahren und sogar ein Restaurant mit Souvenirshop. Alles in allem eine wirklich lohnende Fahrt, wenn man sich für ungewöhnliche Bauwerke interessiert.

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Carolina on my mind: die Outer Banks

South Beach Grill, Wrightsville Beach, NC
South Beach Grill, Wrightsville Beach, NC

Via Charlotte führte uns die Reise 2014 weiter Richtung Küste, auf Interstate und anderen gut ausgebauten Highways. Der Verkehr lief ruhig, mit den erlaubten maximal 65 mi per hour ( = 105 km/h) und dennoch. Irgendwo auf der Strecke passierten wir einen Unfall. Mehrere Autos waren aufeinander gefahren, ein Auto lag sicher 5 Meter tiefer in der Böschung. Rettungswagen und Polizei kamen uns entgegen, kaum dass wir die Unfallstelle hinter uns gelassen hatten. Wenn man den Verkehr auf den vollen deutschen, europäischen Straßen und die generell schnellere (und auch aggressivere) Fahrweise gewöhnt ist, wundert es schon, wie es auf freier Strecke bei mäßiger Geschwindigkeit zu solchen Unglücken kommen kann.

 

Unser Tagesziel war Wilmington, Heimat des Schlachtschiffes USS North Carolina, welches dort heute als Museum zu besichtigen ist. Es liegt im Cape Fear River. Wilmington besitzt eine historische Innenstadt, geprägt von herrschaftlichen Häusern im Antebellum-Stil. Durch die Atlantiknähe Wilmingtons gewinnt der Tourismus zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung, ebenso wie durch die seit den 1980er Jahren stark vertretene Filmindustrie.

 

Nach der langen Autofahrt war uns aber nicht nach Stadtbesichtigung zumute und so fuhren wir am späten Nachmittag an den Strand nach Wrightsville Beach. Das nette Örtchen besitzt einen 4 Meilen (knapp 6,5 km) langen Strand und eine Binneninsel. Es gibt Ferienwohnungen, Strandhotels und Beachlife - und natürlich leckeren Fisch zu essen.

 

Davon konnten wir uns im South Beach Grill überzeugen. Besonders lecker war die in Süßkartoffeln panierte Scholle mit frischen Kräutern in der Pfanne gebraten mit einer Zitronen- Thymian-Honig-Sauce. Und ein Erlebnis waren die „Southern Fried Black Eyed Peas”, gebratene Schwarzaugenbohnen (oder Kuhbohnen, Schlangenbohnen) mit Salz, Kreuzkümmel und in Bourbon kandiertem Speck gewürzt. Ich fand sie köstlich! Und dort auf der Terrasse zu sitzen, den Sonnenuntergang zu betrachten, ein kühles Glas Weißwein, ein schmackhaftes Essen - das hatte wahres Urlaubsfeeling.

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