Namibia

Das Land im Südwesten Afrikas haben wir im September/Oktober 2006 bereist. Unsre Route führte uns damals von Kapstadt hoch nach Namibia, zum Fishriver-Canyon, zum Sossusvlei, nach Swakopmund. Von dort ging es weiter in den Etosha Nationalpark und verlassen haben wir Namibia durch den (südafrikanischen) Kgalagadi Transfrontier Park.

 

Ursprüngliche Landschaften mit unglaublich intensiven Farben, die sagenhaften Dünen- und Felslandschaften, eine faszinierende Tierwelt nicht nur im Etosha National Park mit seinem Tierreichtum und eine Mischung aus afrikanischen und europäischen Einflüssen machen Namibia zu einem faszinierenden Reiseziel. Namibia ist sehr dünn besiedelt und liegt im südlichen Afrika zwischen Angola, Sambia, Botswana, Südafrika und dem Atlantischen Ozean oder auch zwischen 17,87° und 29,9808° südlicher Breite sowie 12° und 25° östlicher Länge. Das Land hat über 300 Sonnentage im Jahr. Der Name des Staates leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt. Er wurde bei der Unabhängigkeit als neutrale Bezeichnung gewählt. In keinem anderen afrikanischen Land kommt man so leicht mit den Einwohnern ins Gespräch wie in Namibia, denn viele Menschen sprechen und verstehen Deutsch – ein Erbe der Kolonialzeit.

 

Der Fishriver-Canyon, rd. 700 km südlich von Windhoek, zählt zu den größten Naturwundern Afrikas. Der Fishriver bildet den größten Canyon der südlichen Hemisphäre. Eine 25 km lange Aussichtsstraße führt am Ostrand entlang und bietet einen einmaligen Blick über die Schlucht.

 

Im Etosha-Nationalpark entfaltet sich hier auf einer Gesamtfläche von 22.270 km² ein geradezu paradiesisches Leben. Am attraktivsten ist ein Besuch während der Trockenzeit von Mai bis Oktober. Große Tierherden versammeln sich dann in der Morgen- und Abenddämmerung an den Wasserlöchern. Der Etosha-Nationalpark ist das ganze Jahr über geöffnet und bietet seinen Besuchern drei Camps: Okaukuejo, Halali und Namutoni.

 

Der absolute Höhepunkt der Reise aber war die Region des Sossusvlei. Zwischen Swakopmund und Lüderitz liegt diese von den höchsten Dünen der Welt umschlossene Lehmsenke. Das Gebiet ist ein Traum aus Sand, die Farbschattierungen variieren von Blassgelb bis zum leuchtenden Rot und Orange. Durch weite, offene Ebenen und durch die unwirtliche Mondlandschaft am Swakop-Fluss führt die Welwitschia-Panoramastraße, die ihren Namen der Welwitschia mirabilis erhalten hat, einer fossilen Pflanze, die mehrere hundert und auch tausend Jahre alt werden kann.