Ein Besuch im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Huhn auf der Strasse im Museumsdorf Kommern
LVR-Freilichtmuseum Kommern

Das Museum in Kommern ist mit seinem 95 ha großen Gelände eines der größten Freilichtmuseen in Europa. Man braucht also schon ein wenig Zeit, für einen Überblick über die Baudenkmäler mindestens zwei Stunden. Das Schöne am Museum? Im LVR- Freilichtmuseum Kommern kann man mit allen Sinnen erleben, wie früher im Rheinland gelebt und gearbeitet wurde

  • der Duft und den Geschmack von frischem Brot, das in einem mit Holz befeuerten Ofen gebacken wurde
  • wie in einer Schmiede gearbeitet wurde

 

Aktuell gibt es dort 65 historische Gebäude aus der ehemaligen preußischen Rheinprovinz. Bauernhöfe, Wind- und Wassermühlen, Werkstätten, Gemeinschaftsbauten wie Schul- und Backhaus, Tanzsaal und Kapelle stehen beispielhaft für das Bauen, Wohnen und Wirtschaften der Landbevölkerung seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Die Baudenkmale sind eingebettet in eine Museumslandschaft mit Äckern, Bauerngärten und Obstwiesen. Daneben sind auch Menschen vor Ort, die alles erklären und zeigen. Und man hat die Möglichkeit, sich zu unterhalten, mit der Bäuerin Anna Ippendorf, die in einem Haus aus Kessenich im Jahre 1871 lebt, oder mit Johann Nepomuk von Schwerz, der Anfang des 19. Jahrhunderts als Agrarökonom die Rheinprovinz bereist.


Mit dem "Marktplatz Rheinland" befindet sich aktuell im Freilichtmuseum eine weitere neue Baugruppe Im Aufbau. Sie soll den Bogen vom 15. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit, die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, spannen.

 

Das LVR-Freilichtmuseum Kommern ist ganzjährig geöffnet. In der Backstube wird in der Sommersaison täglich außer montags gebacken, in den Sommerferien an jedem Tag.

 

1. April bis 31. Oktober: 9-18 Uhr

1. November bis 31. März: 10-16 Uhr

24. und 31. Dezember: 10-14 Uhr

25. / 26. Dezember und 1. Januar: 11-17 Uhr

 

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