Meine 7 Lieblings Highlights in Italien

Highlights in Italien
Highlights in Italien

Ihr merkt es seit einiger Zeit: Der Schwerpunkt meines Blogs hat sich verschoben. Beiträge und Berichte zu neuen Reisezielen gibt es selten bis gar nicht mehr (Corona bedingt ist bei uns immer noch nicht viel los in Sachen Reise), es mehren sich kulinarische Beiträge, Zusammenfassungen von Blogbeiträgen zu bestimmten Themen und zahlreiche Round Ups. Hier reiht sich nun auch der heutige Beitrag ein.

 

Ich habe Euch nämlich 7 Highlights aus einem unserer Lieblings-Reiseländer zusammengestellt:

Italien, Land im Süden Europas, Land mit langer Mittelmeerküste. Wir alle wissen und spüren es immer wieder: das Land hat unsre Kultur und Küche nachhaltig geprägt. Denken wir nur an die wechselvolle Geschichte Roms, an Kunstwerke von Weltrang und Ruinen antiker Bauwerke, an den Vatikan und so vieles mehr. Ich serviere Euch kleine "Appetithäppchen" zu meinen ausführlicheren Blogbeiträgen zu

  1. Bologna
  2. Florenz
  3. Montefalco
  4. Loreto
  5. Ascoli Piceno
  6. Rom
  7. Sizilien

Fakten über Italien

Autokennzeichen eines erömischen Autos
Autokennzeichen eines erömischen Autos

Italien, die Repubblica Italiana, hat rund 60 Mio. Einwohner*innen und eine Fläche von etwas über 300.000 km². Rund 2/3 der Bevölkerung, vornehmlich im Norden, leben in Städten.  Beim häufigen Wechsel macht ein Hinweis auf die Regierenden vielleicht nicht so viel Sinn, aktuell ist das italienische Staatsoberhaupt der Präsident Sergio Mattarella, derzeitiger Regierungschef der Ministerpräsident Mario Draghi.

 

Italien liegt zum größten Teil auf der Apennin­halbinsel und der Po-Ebene sowie den südlichen der Alpen. Gemeinsame Grenzen gibt es mit Frankreich, der Schweiz, Österreich und Slowenien. Vatikanstadt und San Marino sind vollständig vom italienischen Staatsgebiet umschlossen.

 

Das Gebiet Italiens war in der Antike die Kernregion des Römischen Reiches, die  Toskana war das Kernland der Renaissance, von Rom ging die Epoche des Barock aus. Alles Beiträge zum kulturellen und historischen Erbe Europas und der Welt. Italien ist ein römisch-katholisch geprägtes Land, hat zahlreiche Institutionen, die konfessionell angebunden sind. Die römisch-katholische Kirche in Italien ist traditionell einflussreich.

COVID-19 - nützliche Informationen für Reisende

Nützliche Informationen für Reisende zu COVID-19 findet Ihr auf der Seite von ENIT - Italienische Zentrale für Tourismus.

  • Vorlegen müsst Ihr aktuell ein digitales COVID-Zertifikat der EU bei der Einreise. Wer kein EU-Staatsbürger ist, kann das grüne COVID-19-Zertifikat in digitaler oder Papierform vorweisen, das von den Gesundheitsbehörden seines Lands ausgestellt wurde und den Nachweis eines negativen Testergebnisses, der Genesung oder einer durchgeführten Impfung mit einem von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassenen Impfstoff enthält.
  • Wer nach Italien reist, muss derzeit im Vorfeld ein digitales Einreiseformular ausfüllen.
  • Für die Einreise in die autonome Provinz Bozen muss unter Umständen ein eigenes Einreiseformular ausgefüllt werden.

Bologna

Bologna
Bologna übers Wochenende

Mal eben fürs Wochenende dem grauen Alltag entfliehen und Urlaubsluft schnuppern. Anfang März 2009 sind wir dem nasskalten Wetter entflohen und verbrachten drei schöne Tage in Bologna.

 

Bologna ist die Hauptstadt der Emilia Romagna. Die Stadt der schönen Künste und mit einer Universität ist vor allem auch wegen ihrer ausgezeichneten Küche bekannt. Bologna ist Gastgeberin von Messen und der Name gehört zu den ganz großen, wenn es um Autos und Motoren geht. Ducati, Lamborghini und Maserati wurden alle hier in Bologna geboren und der Firmensitz von Ferrari ist nicht weit weg, in Modena.


Die Italiener klassifizieren Bologna gern als
• „la dotta“ – eine studierte Stadt,
• „la grassa“ – eine fette Stadt und
• „la rossa“ – eine rote Stadt.


Das Etikett der Gelehrtheit bezieht sich auf die älteste Universität der Welt (1088 gegründet). Das Etikett Fett bezieht sich auf das reichhaltige Bologneser Essen, wie Tagliatelle oder Tortellini. Und letztendlich kommt das rote Etikett sowohl von der Farbe der Ziegelhäuser als auch der traditionellen politischen Richtung seiner Stadtverwaltung bis 1999.

Florenz

Blick über Piazzale Michelangelo in Florenz
Blick über Piazzale Michelangelo in Florenz

Florenz ist eine der schönsten Städte Italiens (glaube ja nicht nur ich…), wir haben sie schon mehrfach besucht. Und ein Ort darf bei keinem Besuch in dieser Stadt fehlen. Mag er noch so touristisch sein, für uns atmet er all das, was Florenz ausmacht.

 

Mein Lieblingsort dort? Das ist ganz klar.

 

Der Piazzale Michelangelo (ja, das ist korrekt: Piazzale ist maskulinum und heißt großer Platz auf Italienisch, Piazza ist femininum und heißt Platz - im Italienischen steht also Größe für männlich) ist ein großer, zum Teil verkehrsberuhigter Platz, auf der gegenüberliegender Seite des Arnoflusses zum Florenzer Stadtzentrum. Vom Platz aus hat man einen der schönsten, unverbauten Ausblicke auf die Stadt.

Touren in Italien*

Montefalco

Palazzo Comunale an der Piazza del Comune in Montefalco
Palazzo Comunale an der Piazza del Comune in Montefalco

Schön in Italien sind gerade auch die kleineren Örtchen. Dazu gehört Montefalco, eine kleine Gemeinde mit weniger als 6000 Einwohnern in Umbrien. "Klein, aber oho" kann man sagen, denn Montefalco lohnt auf jeden Fall einen Besuch.

 

Der Ort liegt – wie sollte es auch anders sein - auf einem Hügel. Wegen der wunderschönen Aussichten in alle Richtungen über die Ebene nach Perugia und Assisi, Foligno und Spello, Trevi und Spoleto nennt man ihn auch den „Balkon Umbriens“. Von hier hat man nicht nur tolle Ausblicke, die Altstadt ist auch von einer Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert mit vier Toren umgeben.

 

Übersetzt ins Deutsche heißt Montefalco Falkenberg, man sieht es am Stadtwappen, das ein Falke ziert. Und man sagt, Kaiser Friedrich II. (genau, der Staufer, der am 26. Dezember 1194 auf dem Marktplatz von Jesi geboren wurde) sei hier öfter zur Falkenjagd gewesen.

Loreto

Loreto - die Basilika der Santa Casa
Loreto - die Basilika der Santa Casa

Auch Loreto ist nicht besonders groß, eher eine kleine Stadt. Sie liegt knapp 20 km südöstlich von Ancona im Vorland des Gran-Sasso-Gebirges. Bedeutsam ist diese Stadt dennoch, denn Loreto steht für die Verehrung der Heiligen Maria und des Hauses der Heiligen Familie zu Nazareth. Die Santa Casa in der Basilika ist der Legende nach das Haus, in dem Maria aufwuchs und die Verkündigung des Herrn empfing. Es soll von Engeln nach Loreto getragen worden sein.

 

Loreto liegt auf einem Bergrücken. Rollstuhlfahrer können mit dem Auto gut bis zur Porta Marina fahren, hier gibt es zahlreiche Behindertenparkplätze. Durch das Tor hindurch rechts halten, dann erreicht man die Basilika an der Piazza und kann rechts zurück durch die Arkaden die Basilika stufenlos betreten.

 

Die Stadt selbst kann man auf einem Spaziergang durch den Corso Traiano Boccalini mit zahlreichen Geschäften, Devotionalienhändlern, Restaurants und Cafes auch im Rollstuhl gut erkunden.

Ascoli Piceno

der erste Blick über die Piazza del Popolo auf den Palazzo dei Capitani
der erste Blick über die Piazza del Popolo auf den Palazzo dei Capitani

Die Marken sind, das werde ich nicht müde, immer wieder zu schreiben, ein deutlich unterschätztes Stück Italien. Und mit der Stadt Ascoli Piceno ist das im Besonderen so. Ganz bestimmt: Wer „bella Italia“ liebt, wird sich in Ascoli Piceno verlieben. Die italienische Partnerstadt von Trier ist ein Geheimtipp für alle Italienfans.

 

Sie liegt in einer Mulde des fruchtbaren Tronto-Tals und ist von einer abwechslungsreichen Hügellandschaft mit Olivenhainen umgeben. Ascoli Piceno ist eine Stadt der Kunst und Kultur, Harmonie und Eintracht kennzeichnen das Stadtbild. Dies liegt daran, dass fast durchgehend als Baumaterial Travertin genutzt wurde: für die schlichte Häuser ebenso wie für Adelssitze oder Kirchen und zum Pflastern der Plätze.

 

Der alte und der moderne Teil Ascolis haben zwei verschiedene Zentren, die Piazza del Popolo und die Piazza Arringo. Auf dem ersten Platz befand sich das alte Forum und der Sitz der Capitani del Popolo, der zweite hat sich später als wirtschaftlich-politisches Zentrum entwickelt und hier befinden sich der Dom und der Bischofspalast.

Rom

Piazzale Garibaldi mit seinem Reiterstandbild
Piazzale Garibaldi mit seinem Reiterstandbild

Rom wurde, das wissen wir alle, auf sieben Hügeln erbaut. Klar, dass es da den ein oder anderen Aussichtspunkt gibt, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt werfen kann. Einen möchte ich Euch ans Herz legen, er ist gut erreichbar, hat eine wunderbare Atmosphäre und lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Ja, eigentlich kann er fast meinem bisherigen italienischen Lieblingsaussichtsplatz den Rang ablaufen (aber, nun ja, wirklich nur fast!).

 

Worum geht es? Um den Piazzale Giuseppe Garibaldi, erreichbar mit den Bussen der ATAC Linien 115 und 870.

Der Piazzale Garibaldi mit seinem Reiterstandbild bietet eine wundervolle Aussicht über Rom. Unterhalb befindet sich die Parkanlage der Botanischen Gärten, deren Besuch sich ebenfalls lohnen soll. Auf dem Spazierweg „Gianicolense“ kann man vorbei am Denkmal Anita Garibaldis, der Eiche des Tasso, dem Leuchtturm Faro della Vittoria, dem Amphiteatro del Tasso zum Kloster Sant’Onofrio al Gianicolo laufen. Dort befindet sich das Museum des Dichters Torquato Tasso, der wenige Stunden vor seiner Krönung zum „unsterblichen Dichter“ starb.

Sizilien

Mietauto vor Ätna
Mietauto vor Ätna

Gehofft hatten wir, ihn zu treffen, den Frühling. Auch wenn unser Winter seinen Namen nicht wirklich verdient hatte, auch wenn es sich manches Mal zu Haus nach Frühling anfühlte. Aber auf Sizilien, das haben wir gehofft, treffen wir ihn… oder besser sie - denn la Primavera ist ja eine kapriziöse Dame und noch dazu: eine Italienerin.

 

So haben wir in der Sonne auf unserer Terrasse gesessen, frisch vom Baum gepflückte Orangen geschmaust, Knoten geübt (der nächste Urlaub wirft seine Schatten voraus) und auch einfach nur gelesen. Genauso gut aber sind wir bei einem Ausflug nach Enna praktisch über unter Wasser stehende Landstraßen geschwommen und konnten die Besichtigung der wirklich spektakulär auf einem Bergrücken liegenden Stadt unter „ins Wasser gefallen“ verbuchen. Den Ätna (der auf Italienisch im übrigen - weil wohl auch recht kapriziös - weiblichen Geschlechts ist) haben wir umrundet. Dabei haben wir nicht nur sehr unterschiedliche Vegetationszonen gesehen - mit Orangen- und Zitronenhainen, mit Pistaziengärten, mit Waldgebieten und erkalteten Lavaströmen - sondern sind bei unserer Fahrt in Richtung Gipfel auch in ein rechtes Schneetreiben mit nur 0 °C geraten.

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