{ROUND UP} 8 Roadtrips in Spanien und Portugal

{ROUND UP} Roadtrips in Spanien und Portugal
{ROUND UP} Roadtrips in Spanien und Portugal

Auch in 2021 ist es ja nun so, dass viele von uns nicht verreisen, zumindest nicht in die Ferne – nein, wir bleiben, wenn schon nicht im Lande, dann jedenfalls innerhalb Europas.

 

Wenn auch Ihr hier neue Ecken entdecken möchtet, dann habe ich bei Bloggerkolleg*Innen Vorschläge für 8 Roadtrips in Spanien und Portugal für Euch eingesammelt. Wir stellen Euch hier also zahlreiche sehenswerte Touren und Ecken auf der iberischen Halbinsel vor, diese Touren findet Ihr: 

  1. Von A Coruña nach Santiago de Compostela mit Ahoi und Moin Moin
  2. Ein genussvoller Roadtrip auf dem Jakobsweg oder Pilgern für Faule mit Kekse und Koffer
  3. Roadtrip an der Costa Blanca mit Places of Juma
  4. Andalusien-Roadtrip mit Weltwunderer
  5. Roadtrip entlang des Douro mit Bullitour
  6. Lissabon - Sintra - Nazare - Porto mit Snoopsmaus
  7. Genusstour entlang der Rota do Peixe, dem Fischerpfad in Portugal mit Travelworldonline
  8. Faro bis Lissabon mit Planet Hibbel

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Spanien

Von A Coruña nach Santiago de Compostela

Nordspanischer Jakobsweg (C) Ahoi und Moin Moin
Nordspanischer Jakobsweg (C) Ahoi und Moin Moin

Im Herbst 2018 war ich auf einer mehrtägigen Rundreisereise rund um den Jakobsweg in Nordspanien unterwegs. Ich starte meine Route aus der Innenstadt von A Coruña in Richtung Bergondo mit einem Abstecher zum Herkulesturm (Torre de Hércules). Der Leuchtturm wurde von den Römern erbaut und ist der zweithöchste Spaniens mit einer Höhe von 55 Metern. Er liegt an der Spitze eines weitläufigen Parks mit wunderschönen Skulpturen. Die UNESCO hat den Herkulesturm im Jahr 2009 ins Weltkulturerbe aufgenommen.

 

In Bergondo besuche ich das alte galizische Herrenhaus Pazo de Mariñán mit seinem wunderschönen Garten mit Blick auf den Meeresarm von Betanzos. Zu den schönsten regionalen Sehenswürdigkeiten zählt der kleine Fischerort Pontedeume. Ein charmanter Ort, der zum Bummel und Kaffee an der Praza do Pan einlädt. Weiter ging es nach Bruma (Meson do Vento) und San Vicente de Marantes. Von dort aus erreichte ich voller Vorfreude das Ziel meiner Reise Santiago de Compostela. Über 100 Kilometer erstreckt sich der letzte Abschnitt des Jakobswegs und die beste Jahreszeit ist von April bis Ende Oktober. In den großen Ferien und heißen Sommermonaten empfehle ich jedoch besser nicht zu wandern.

 

Die prächtige romanische Kathedrale ist das absolute Highlight in Santiago de Compostela und mehr als 800 Jahre alt ist. Stärke dich nach deiner Pilger-Ankunft im Parador de Santiago de Compostela mit einer genussvollen Pause. Wenn Du keine Höhenangst hast, empfehle ich Dir eine Besichtigung des imposanten Kathedralendachs. Du kannst fast über alle Dächer Santiago de Compostela schauen. Die Altstadt, ebenso wie das Gotteshaus, sind beides Weltkulturerbe und Du solltest Sie auf Deiner Erkundungstour durch die Stadt nicht verpassen. Schau Dir das bunte Markttreiben auf einer entspannten Schlendertour durch die Markthalle am Vormittag an, bevor Du Dich auf den Rückweg nach A Coruña machst.

 

Über Ahoi und Moin Moin

Auf Ahoi und Moin Moin zeigt Dir Kathy die traumhaftesten Städtereisen und schönsten Kreuzfahrtziele mit den dazugehörigen barrierearmen Landausflüge weltweit. Gleichzeitig erfährst du, wie du sie mit Rollstuhl, Rollator oder Buggy/Kinderwagen unbeschwert genießen kannst. Ihr Erfahrungsschatz umfasst mehr als 150 besuchte Kreuzfahrthäfen weltweit.

Ein genussvoller Roadtrip auf dem Jakobsweg oder Pilgern für Faule

Pilgersouvenirs in Santiago de Compostela (C) Kekse und Koffer
Pilgersouvenirs in Santiago de Compostela (C) Kekse und Koffer

Wir sind dann mal weg! Unterwegs in Nordspanien auf dem Jakobsweg von Bilbao nach Santiago de Compostela. Nicht mit Wanderstiefeln und Pilgerstab, sondern ganz schnöde mit dem Mietwagen. Eine praktikable Alternative für alle, die ein begrenztes Urlaubsbudget haben und trotzdem Pilgeratmosphäre, Kunst sowie Land und Leute entlang des „Camino“ schnuppern möchten. In meinem Blogartikel gibt es Tipps für einen rund zweiwöchigen Roadtrip und Lesenswertes zur Geschichte des Pilgerwegs zwischen dem Mittelalter und dem 21. Jahrhundert.

 

Die Route beginnt im baskischen Bilbao, macht einen Schlenker gen Osten ins Seebad San Sebastián mit reichlich Belle-Epoque-Flair und führt weiter nach Kastilien mit Stationen in Burgos, León und im ländlichen Monforte de Lemos. In Galicien erreichen wir den Atlantik und mit dem umtosten Kap Finisterre das Ende des Jakobswegs. Hier kannst du dich durchpusten lassen, bevor Höhepunkt und Finale der Tour warten: Santiago de Compostela mit dem Grab des Apostels Jakobus in der Kathedrale. Hier feiern die Pilger in der Heiligen Messe das glückliche Ende ihrer Reise.

 

Zu sehen und erleben gibt es unterwegs die grünen Hügel des Baskenlandes, die kargen Hochebenen Kastiliens, quirlige Städte und verträumte Dörfer, denen der Tourismus entlang des Jakobswegs neues Leben einhauchte. Dazu Kunstschätze erster Güte: romanische Figurenkapitelle, gotische Glaskunst, aber auch kühne Bauten des 21. Jahrhunderts wie das Guggenheim-Museum in Bilbao. Wer ein bisschen Komfort beim Reisen schätzt, findet neben Pilgerherbergen auch Historienflair und bequeme Betten in Paradores – Hotels in ehemaligen Klöstern, Palästen oder Hospizen. Und neben karger Pilgerkost gibt es in der Feinschmeckerregion Nordspanien auch gute Weine, Tapas satt und feines Seafood.

 

Über Elke von Kekse und Koffer

Der Reiseblog Kekse & Koffer erblickte während der Pandemie das Licht der Welt. Deshalb stehen kleine Fluchten vor der Haustür zwischen Bayern und Ostsee im Fokus – mit Kultur, Frischluft und Genuss. Nach und nach kommen Individualreisziele in Europa und Asien dazu – für Flashpacker, die gern mit allen Sinnen unterwegs sind. Slow Travelling ist dabei Programm, denn ich bin gern so langsam und so nachhaltig wie möglich unterwegs. In der reiselosen Zeit entstand außerdem eine Kollektion von Rezepten gegen das Fernweh – von Cakes & Cookies für die britische Teatime bis zu Asia-Currys aus der Heimat von Zimt und Pfeffer.

Roadtrip an der Costa Blanca

Calpe (C) Jürgen Reichenpfader
Calpe (C) Jürgen Reichenpfader

Ein echtes Reisehighlight und absolut empfehlenswert für alle, die gerne Roadtrips unternehmen, ist eine Tour entlang der Costa Blanca. Die sogenannte Weiße Küste Spaniens liegt in der Provinz Alicante, und auf einer Länge von rund 200 Kilometern reihen sich nicht nur grandiose Strände, auch unzählige fantastische Sehenswürdigkeiten und romantische Ortschaften gibt es bei einer Rundreise zu entdecken. Für einen Roadtrip schlagen wir rund 7 Tage vor, wobei sich ein paar Tage mehr, zum Entspannen und Baden, definitiv lohnen!

Deine Tour startest du am besten im Norden der Region. Unbedingt einplanen solltest du einen Stopp bei Xabia, oder auch Javea geschrieben, denn hier sind die Strände richtig spektakulär. Entlang der malerischen Steilklippenküste entdeckst du absolute Traumstrände, wie beispielsweise die Bucht Granadella oder den Cala del Moraig, nur um ein paar zu verraten.

Weiter geht’s am besten nach Calpe, eines unserer persönlichen Highlights der Costa Blanca. Berühmt ist die Küstenstadt für seinen Berg Penon Ifach - ein Naturpark, der das Landschaftsbild der malerischen Küste prägt. Nicht verpassen sollte man zudem die rosa Flamingos, die im kleinen Salzsee inmitten der Stadt ihr Zuhause haben, und natürlich die kunterbunte Altstadt, die im starken Kontrast zu den modernen Hochhäusern steht.

Danach geht’s weiter nach Altea, der weißen Stadt. Hier erkundet man eine wunderhübsche Altstadt mit Blick aufs Meer und mit bezaubernden schneeweißen Häuschen, die Altea so berühmt gemacht haben. Wer mehr Action braucht, der unternimmt von dort aus noch einen Abstecher nach Benidorm, wo dich das „Manhattan Spaniens“ mit unzähligen Hochhäusern, Clubs und Vergnügungsparks empfängt.

Unbedingt sehenswert und auf jeden Fall einen Besuch wert, ist das kunterbunte Städtchen Villajoyosa. Es ist noch wenig besucht und daher ein Geheimtipp an der Costa Blanca. Last but not least, empfehlen wir noch die Stadt Alicante zu besichtigen. Auch dort erwartet dich eine fantastische Altstadt und traumhafte Strände zum Relaxen!

Über Places of Juma

Auf PlacesofJuma schreiben Martina & Jürgen über ihre schönsten Reisen rund um den Globus. Die beiden lieben Fotografie und sind daher stets auf der Suche nach den schönsten Plätzen und Orten.

Andalusien Roadtrip

Der Osborne-Stier, der 21mal an Andalusiens Straßenrändern steht (C) Jenny Menzel, Weltwunderer
Der Osborne-Stier, der 21mal an Andalusiens Straßenrändern steht (C) Jenny Menzel, Weltwunderer

Unser Andalusien-Roadtrip führte uns in einer Woche quer durch die südlichste Provinz Spaniens. Start war in Malaga, wo die Billigflieger aus Deutschland landen – und gleichzeitig eine tolle Einführung in die Kultur Andalusiens. Wir kamen in Malaga zu Ostern an, am Beginn der Semana Santa, und wurden unverhofft Zeugen der Osterprozessionen, bei denen riesige Sänften mit Heiligenfiguren von vermummten Männern durch die Straßen getragen werden. Ein unvergessliches Erlebnis!

 

Wir hielten uns trotzdem nur kurz auf und fuhren ins bergige Landesinnere nach Granada, wo die majestätische Alhambra wartete. Dank weise vorgebuchten Tickets genossen wir die Schönheit dieses Palastes, wo der letzte der Mauren in Europa herrschte, und die verwinkelten Gassen des arabisch anmutenden Albaycin.

 

Unser nächster Stopp: Cordoba, mit seiner fantastischen Kirche, die in eine Moschee hineingebaut wurde, und überhaupt einer superhübschen Altstadt. Durch endlose Olivenhaine ging es weiter nach Sevilla. Das Grabmal von Christoph Kolumbus in der Kathedrale mit dem Glockenturm, der einmal ein Minarett war, der Alcázar-Palast mit seinen königlichen Gärten, in denen Anakin Skywalker im Film wandelte, oder der geschwungene „Metropol Parasol“ sind nur eine kleine Auswahl der Orte, die man sich in Sevilla unbedingt anschauen sollte.

 

Ernsthafte Konkurrenz bekommt Sevilla in unseren Augen durch Cadiz, die weiße Schönheit am Atlantik – oder ist das kleine, hippiemäßig angehauchte Tarifa genau gegenüber von Afrika die schönste Stadt Andalusiens? Spätestens jetzt ärgerten wir uns, dass wir uns nicht viel mehr Zeit genommen hatten; denn Andalusien hat noch so viel mehr zu bieten!

 

Über Weltwunderer

Jenny und ihre Familie, die Weltwunderer, erkunden die Welt am liebsten an Bord eines Campers, als Rucksackreisende oder mit Auto und Zelt – Hauptsache individuell. Zurück in ihre Heimatstadt Dresden kehren sie immer wieder gern, denn auch hier gibt es eine Menge zu erleben.

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Portugal

Roadtrip entlang des Douro - Von Porto zur Quelle in Spanien

Übernachtung mit Blick auf den Douro (C) Bullitour
Übernachtung mit Blick auf den Douro (C) Bullitour

Der Douro – oder Duero wie er im Spanischen heißt – ist der drittlängste Fluss der iberischen Halbinsel. Er entspringt in den “Picos de Urbion” in Spanien und mündet bei Porto in den Atlantik. Er ist fast 900 Kilometer lang. Wie wäre es also mit einem Roadtrip entlang dieses Flusses? Eine Reise entlang des Douro ist unglaublich vielseitig und wunderschön. Das Douro-Tal in Portugal überrascht mit tollen Ausblicken, leckerem Wein und wunderschönen kleinen Städten und Dörfern.


Los geht es in der wunderschönen Stadt Porto. Eine Portweinprobe mit Käsehäppchen ist die perfekte Einstimmung auf diesen wundervollen Roadtrip.
Die Highlights der Reise sind neben der wundervollen Landschaft, eine Bootstour in Pinhão, der Halt inklusive Weinprobe an einem der vielen Weingüter und schließlich die Wanderung zur Quelle in den Picos de Urbion in Spanien. Es ist faszinierend zu sehen wie der in Porto so mächtige Douro schließlich als kleiner Gebirgsbach gemütlich vor sich hin plätschert. Den würdigen Abschluss dieses Roadtrips bietet dann das frische Quellwasser, das hoch in den Bergen aus der Quelle sprudelt. Das Quellwasser ist für mich sogar noch besser als der Portwein zum Start der Reise.

 

Über Bullitour
bullitour.com ist ein Reise- und Vanlife-Blog, auf dem du Reiseberichte und Tipps rund um’s Vanlife sowie Infos über Anjas Leben als digitale Nomadin findest. Anja hat ihren 9 to 5 Job Mitte 2018 gekündigt und reist seit Anfang 2019 mit
ihrem Sohn dauerhaft mit VW-Bus Paul durch Europa.

Lissabon - Sintra - Nazare - Porto

Portugals Atlantikküste bei Nazaré (C) Snoopsmaus
Portugals Atlantikküste bei Nazaré (C) Snoopsmaus

Portugal ist so viel mehr als Lissabon, Porto und die Algarve. Alles zauberhafte Orte, ohne Zweifel. Dennoch bietet das Landesinnere, das zentrale Portugal noch viel mehr. Da wäre der kleine Ort Óbidos, der nur aus weißen Häusern innerhalb einer gewaltigen Mauer besteht, und der mir bei einer Woche Aufenthalt in Centro de Portugal als Ausgangsort für Tagestouren diente.

 

Gestartet bin ich aber in Lissabon, wo ich zuerst ein paar Tage verbrachte, bevor ich mich mit dem Mietwagen auf den Weg nach Óbidos machte. Dazu wählte ich die szenige Route entlang der Atlantikküste. Selbst im März war es hier schon angenehm warm und zwischen Sintra und Peniche bot sich mir ein traumhafter Sonnenuntergang.

 

Zwischen Peniche und Nazaré, weiter die Küste hinauf gen Norden, finden sich unglaubliche Steilküsten und Wellen, die diese Orte zum Surferparadies machen. Dazu zauberhafte kleine Orte und Lagunen mit schier endlosen Sandstränden.

 

Für Kultur ist auch gesorgt, denn Centro de Portugal ist der Hotspot der portugiesischen UNESCO-Welterbestätten. Unweit von Óbidos befinden sich die Klöster Alcobaça, Batalha und Tomar, die jede auf ihre Art einzigartig und eine Reise wert sind. Vor allem der Roadtrip nach Tomar über die Hügelketten rund um den Wallfahrtsort Fátima und den Parque Natural das Serras de Aire e Candeeiros (Nationalpark) fand ich landschaftlich sehr reizvoll.

 

Für einen Tagesauflug nach Coimbra, um dort die berühmte Universität und die unglaubliche Bibliothek „Biblioteca Joanina“ zu besuchen, habe ich aufgrund der Strecke doch eher die Autobahn genommen. Denn vor Ort wartet mehr als eine der ältesten Universitäten Europas auf Besucher. Ein großzügig gestalteter botanischer Garten unweit der Universität spendet viel Schatten und lädt zum langen Verweilen ein. Daneben erstreckt sich ein altes Aquädukt und der Blick vom Berg, auf dem die Universität thront, lohnt allemal.

 

Centro de Portugal atmet Geschichte und bietet von bergigen Landschaften bis hin zu Stränden sowie kleinen Dörfern so viel, was einen guten Roadtrip ausmacht – und ich würde es jederzeit wieder machen.

 

Über Snoopsmaus

snoopsmaus.de ist ein Kultur- und Reiseblog von Romy Mlinzk aus Dortmund. Es soll eine Inspirationsquelle für alle Singles und Paare sein, die dem Backpacking entwachsen sind, nicht die größten Outdooraktivisten, aber gerne etwas Luxus und Kultur mögen. Dazu kommt eine heimliche Leidenschaft der Autorin für Poutine (ein kanadisches Fast Food), die sie auch im Blog verarbeitet.

Genusstour entlang der Rota do Peixe, dem Fischerpfad in Portugal

Fischerhafen von Sines (C)Travelworldonline
Fischerhafen von Sines (C)Travelworldonline

Eines brauchst Du für einen Roadtrip auf der Rota do Peixe: viel Zeit. Denn auf dieser Tour gibt es viel zu entdecken und vor allem viel zu genießen. Ein Fischessen pro Tag, das auf dieser Route für Genießer unbedingt dazu gehört, dauert lang. Ich kann mich an ein Mittagessen erinnern, für das wir mehrere Stunden benötigten. Dabei hat man uns köstliche regionale Spezialitäten aufgetischt.

 

Die Route der Fischer beginnt in Èvora im Alentejo und führt ab Cais Palafítico immer am Meer entlang. Kein Wunder! Folgt man doch den Fischerhäfen, die sich entlang der Lagune bis hin zur Atlantikküste und weiter über die Costa Vicentina bis zum Cabo Sardao aneinanderreihen.

 

Am besten beginnt man die Tour mit einem Aufenthalt in Èvora. Diese Stadt gehört zum Weltkulturerbe Portugals und bietet einiges, das sich zu entdecken lohnt: vom römischen Tempel über schöne Aussichten von der Stadtmauer und einem Stadtplatz, auf dem man bei einer Tasse Kaffee dem Treiben im Ort zuschauen kann. Da wir auf der Fischerroute unterwegs sind, darf ein Abendessen mit typischen Fischgerichten der Region nicht fehlen.

 

Während des Roadtrips entdeckt man neben alten Fischerhäfen vieles, das einem das Leben der Fischer näherbringt. In der Lagune beobachten wir sie, wie sie den Fang mit ihren kleinen Fischerbooten an Land bringen. Am Atlantik sehen wir den Booten zu, wie sie durch spektakuläre Brandung hinausfahren zu den Fischgründen. An anderer Stelle beobachten wir sie, wie sie vor der Küste ihre Netze auswerfen. Noch spannender sind die Fischer, die über die steilen Klippen im Alentejo hinunterklettern und von wackligen Felsen ihre Angel in die Brandung werfen, um Fische zu fangen. Auf dem Fischmarkt in Sines schauen wir schließlich zu, wie der frische Fang an den Meistbietenden verkauft wird.

 

Monika und Petar von TravelWorldOnline

Monika und Petar Fuchs veröffentlichen seit 2001 Reisetipps für Genießer und für alle, die ihre Reiseziele intensiv kennenlernen wollen, in ihrem Slow Travel und Genuss Reiseblog TravelWorldOnline. Dabei lieben sie es, hinter die Kulissen zu schauen, und die Menschen vor Ort, deren Lebensart und Alltag zu erleben. Diese Erlebnisse stellen sie in Routenempfehlungen, City Guides und Outdoor Tipps auf ihrem Blog vor.

Faro bis Lissabon

Praia de Arrifana im Alentejo (C) Frau Hibbel
Praia de Arrifana im Alentejo (C) Frau Hibbel
Portugal gehört, allein schon wegen der traumhaften Strände und Sonnenuntergänge, zu unseren liebsten Reisezielen in Europa. Wir waren schon mehrfach in dem kleinen Land sowie auf den Azoren unterwegs, dass mich landschaftlich auch immer ein wenig an Kalifornien oder Australien erinnert. Vor ein paar Jahren haben wir, mit unserem damals fünfjährigen Sohn, einen 10-tägigen Roadtrip von Faro nach Lissabon gemacht. Die gesamte Strecke entlang der Küste, ist nur 415 km lang. Man kann den Trip also entspannt angehen und immer kleine Abschnitte fahren. Das ist gerade mit Kind ein großer Vorteil. In den Regionen Algarve und Alentejo reiht sich ein Bilderbuchstrand an den Nächsten. Traumhaft sind z.B. der Praia des Centianes, der Praia de Monte Clerigo oder der Praia de Arrifana. Im Städtchen Silves kann man auf den Spuren der Mauren wandern, in Sagres seinem Surferglück fröhnen und am Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt Europas, die „letzte deutsche Bratwurst vor Amerika" essen.
Verlässt man die sehr touristische Algarve, geht es durch unendlich duftende Korkeichen- und Eukalytptuswälder, in die etwas ursprünglichere Region Alentejo. Das Städtchen Aljezur eignet sich perfekt, um jeden Tag einen anderen herrlichen Strand abzuklappern. Sehr hübsch ist auch der Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina, durch den sich der Rio Mira zieht. An der Flussmündung in Vila Nova de MIlfontes findet man ebenfalls wunderschöne Strände. Ein Stop lohnt sich auch in Sesimbra, dass 40 km südlich von Lissabon liegt. Hier urlauben eher Einheimische und es gibt die herrlichste Auswahl an Seafood. Das Beste kommt zum Schluss: Lissabon! Eine absolute Traumstadt am Atlantik, die auf 7 Hügeln liegt. Durch die Gassen der Alfama bummeln, Pasteis de Nata essen und das portugiesische Saudade-Feeling genießen. Unbezahlbar! Von Lissabon kann man dann in einem Rutsch in 2 1/2 Stunden über die A2 zurück nach Faro fahren. Die Strecke ist 278 km lang und mautpflichtig. 
Über Planet Hibbel:

Nadine aka Frau Hibbel ist Familienreisebloggerin mit grünem Herz, nordisch-norwegischen Wurzeln und Mama von zwei Söhnen. Sie berichtet seit 2011 auf ihrem Blog Planet Hibbel über die großen und kleinen Abenteuer mit ihren drei Männern. Vor der Haustür und um die Welt.

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