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Barcelona im März - Barri Gotic, Barceloneta und das Essen in Barcelona

im Barri Gotic
im Barri Gotic

Der 2. Tag in Barcelona begann mit einem Samstagsfrühstück, nicht spanisch, sondern mit Eiern, Speck, Toast und Orangensaft und natürlich Kaffee. Das hält schon ein Weilchen vor.

 

Und dann ging es los: heute haben wir das Barri Gotic entdeckt. Es gehört zum alten Stadtkern und liegt südöstlich der Plaça de Catalunya, angrenzend an die Ramblas. Die meisten Gebäude stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert, der Blütezeit Barcelonas als Seemacht. Insgesamt hat dieser alte Stadtkern unglaublich viele enge und verwinkelte Gassen.

 

Der Mittelpunkt des Viertels Barri Gotic ist die Kathedrale La Seu. An der Stelle der Kathedrale befand sich bereits ein Römischer Tempel. Die erste Vorgängerkirche an dieser Stelle entstammte dem 6. Jahrhundert, sie wurde 985 zerstört. Die Basilika im Stil der Romanik wurde 1058 eingeweiht. Etwas habe ich hier wieder einmal verpasst: der Kreuzgang war leider geschlossen. So entging mir das Geschnatter der 13 Gänse, die zu Ehren der heiligen Eulalia, die mit 13 Jahren den Märtyrertod starb, dort gehalten werden.

Barceloneta

Strand von Barceloneta
Strand von Barceloneta

Vorbei an der neogotischen Seufzerbrücke die die beiden Gebäude Palau de la Generalitat und Casa dels Canonges verbindet sind wir weiter gezogen in Richtung Santa Maria del Mar.

 

Diese Kirche ist ein Beispiel katalanischer Gotik, mit einer Einheitlichkeit des Stils, die für große mittelalterliche Gebäude sonst unüblich ist. Und der Bau von Santa Maria del Mar bildet den Hintergrund im Roman „Die Kathedrale des Meeres“ von Ildefonso Falcones. Schon deshalb wollte ich sie gern besuchen. Leider war gerade Siesta als wir dort waren und die Kirche geschlossen. Wir wollten am Sonntag einen neuen Anlauf nehmen, aber das hat dann doch nicht mehr in den Zeitrahmen gepasst. Ein Grund, noch einmal wieder zu kommen nach Barcelona!

 

Wir sind dann erst einmal weiter gewandert Richtung Barceloneta. Der Stadtteil liegt im Südosten Barcelonas unmittelbar am Meer und hat mehr als 1 km Badestrand, Platja de la Barceloneta. Das Zentrum bildet der Plaça de la Font mit der alten Markthalle. Früher wohnten hauptsächlich Fischer und Fabrikarbeiter, also eher die ärmeren Bürger, in Barceloneta. Das hat sich nach den olympischen Spielen 1992 geändert, als hier das olympische Dorf entstand.

 

Am Strand war heute viel los: junge Leute, alte Paare, Familien mit Kindern, Mädel auf hen-tour oder junge Männer beim Junggesellenabschied, Sportler auf Fahrrad, Inlinern oder joggend... mindestens halb Barcelona verbrachte den Tag am Meer. Wir haben unsere Zeit dort genossen, der Musik zugehört, Artisten bestaunt und auch einfach nur das Leben und den Trubel an uns vorbeiziehen lassen. Schön war das!

Essen in Barcelona

Mercat de la Boqueria
Mercat de la Boqueria

Gegessen haben wir gut in Barcelona – wenn auch nicht besonders luxuriös. Die Empfehlung für Tapas am ersten Abend an der Hotelrezeption war gut und direkt um die Ecke: Los Cachitos hatte eine große Auswahl an Tapas, man saß gut dort, der Service war freundlich – so sind wir an drei von vier Abenden zurückgekehrt. Unsere Rechnungen beliefen sich mit Wein, Kaffee und Dessert auf um die 40,00 € für Zwei. Am Samstagabend sind wir zurückgekehrt an die Placa Reial, sicher ein Ort des Touristennepps. Aber der Platz hatte uns so gut gefallen… Und das Essen im Restaurant tobagan war dann einigermaßen reell und mit rund 40,00 € inkl. Sangria, Kaffee und Crema Catalan auch vom Preis her in Ordnung.

Barrierefreiheit und weitere Informationen

City|Trip Barcelona
City|Trip Barcelona

Als Reiseführer hat uns der Reise Know-How CityTrip Barcelona: Reiseführer mit Faltplan und kostenloser Web-App von Hans-Jürgen Fründt begleitet. Dieser schmale Band aus der Reise know how Reihe war aktuell vor Ort recherchiert und hatte einige praktische Reisetipps zu Restaurants, öffentlichen Verkehrsmitteln, Preisen und Öffnungszeiten. Schön praktisch: ein kleiner Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen).

 

Viele nützliche Informationen für die Reise mit Rollstuhl fand ich im übrigen auf der Seite AccessibleBarcelona.com, z. B. Informationen zu barrierefreihen Metrolinien oder zum Aerobus, der Flughafen und Innenstadt verbindet.

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