Beispiele für Kooperationen

Adelaide Hills: Autos, Wein und deutsche Siedler

Adelaide Hills und Barossa Valley: Autos, Wein und deutsche Siedler
Adelaide Hills und Barossa Valley: Autos, Wein und deutsche Siedler

Unser Roadtrip im Südosten Australiens startete in Sydney. Nach ein paar Tagen hier ging es mit dem Mietwagen zunächst in die Blue Mountains. Von dort fuhren wir in das australische Outback zum Ikara Flinders Ranges National Park. Via Adelaide kamen wir dann in die Adelaide Hills und ins Barossa Valley.

 

Beim Sortieren dieser Fotos, beim Aufschreiben unserer Tour stand ich vor der Frage, ob ich zur Zeit der Corona Pandemie mit all ihren Gefahren, Risiken, Einschränkungen, mit einer weltweiten Reisewarnung des Auswärtigen Amtes eigentlich einen Beitrag zu einem Roadtrip am anderen Ende der Welt auf meinem Blog veröffentlichen kann?

 

Meine Antwort bleibt: Ich bin sicher, es gibt unter Euch den einen oder die andere, die sich genauso über Reiseerinnerungen freuen wie ich. Und schließlich kommt auch wieder eine Zeit, in der wir reisen können – und da findet Ihr hier sicher Anregungen und vor allem auch Tipps zur Barrierefreiheit.

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Wein und Gin rund um Stellenbosch

Wein und Gin rund um Stellenbosch
Wein und Gin rund um Stellenbosch

Darf ich im Moment, zur Zeit der Corona Pandemie mit all ihren Gefahren, Risiken, Einschränkungen, mit einer weltweiten Reisewarnung des Auswärtigen Amtes eigentlich einen Beitrag zum Reisen auf meinem Blog veröffentlichen? Ich habe schon länger darüber nachgedacht.

 

Tatsächlich ist es aber so, dass ich bei mir (bei uns) feststelle: die Erinnerung an schöne Reiseerlebnisse in Nah und Fern helfen mir, helfen mir aufkommendes Fernweh zu bekämpfen, helfen mir gegen aufkommenden Lagerkoller im Homeoffice. Und deshalb lautet meine Antwort auf die eingangs gestellte Frage: ja, das darf ich, denn es gibt unter Euch sicher den einen oder die andere, die sich genauso über Reiseerinnerungen freuen wie ich.

 

Daher bekommt Ihr heute mal wieder einen Beitrag aus der langen Reihe unserer Genussmomente in Südafrika 2019. Wir waren nämlich auch von Kapstadt aus auf einer Weintour. Oder besser gesagt: gestartet sind wir mit Gin in Somerset West bevor es dann zum Wein weiterging nach Stellenbosch. Ihr wisst es sicher: hier begann die Geschichte des Weinanbaus am Kap. Angefangen durch Simon van der Stel und den Hugenotten erzeugt die Weinregion um Stellenbosch und Franshoek heute viele südafrikanische Weine vom Feinsten. Das Tal ist sehr fruchtbar, bedingt durch einen warmen Sommer und viel Regen im Winter, ideal für die Bewirtschaftung von Farmen jeder Art.

 

Und wenn Ihr Euch über die verschiedenen Weine im Land am Kap informieren möchtet: Der „Platter’s South African Wine Guide*“ erscheint alljährlich und ist die Bibel für südafrikanische Weine. Er enthält kurze Verkostungsnotizen, beschreibt die Haupt-Charakteristika der Weingüter. Die Weine bewertet er verlässlich nach Sternen. Die Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Hinweise zu den touristischen Angeboten sind eine nützliche Begleitung bei der Erkundung der südafrikanischen Weinregionen.

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Südafrika: Wein vom Northern Cape

Südafrika: Wein vom Northern Cape
Südafrika: Wein vom Northern Cape

Auf unserer diesjährigen Südafrika Reise waren wir auch wieder einmal in der Provinz Northern Cape. Dort waren wir nicht nur in Upington (zum Einkaufen im Wesentlichen), wir waren einige Tage im Kgalagadi Transfrontier Park und sind später weiter gefahren zum Augrabies Nationalpark. Und wie ihr wisst: in diesem Jahr standen nicht nur Natur und Tiere auf dem Plan, es sollte auch Zeit und Gelegenheit zum Genuss in Südafrika, genauer dem Wein vom Northern Cape

geben.

 

Damit war klar: wir schnuppern mal hinein in das nördlichste Weinanbaugebiet des Kaps mit einer Fläche von 6029 ha, das sich entlang des Orange River erstreckt. Hier werden vorwiegend weiße Rebsorten angepflanzt, vor allem Chenin Blanc, Chardonnay und Moscadel, erst in den letzten Jahren auch rote Sorten wie Shiraz oder Pinotage. Weil es hier gerade in der Trockenzeit sehr heiß und sonnig wird, werden beim Weinbau große Spaliersysteme, wie Hütten-, Giebel- und T-Spaliere eingesetzt, um die Trauben vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Auf den Inseln zwischen den verschiedenen Armen des Orange River werden die Trauben durch die Nähe zum Wasser erheblich abgekühlt, das hat bessere Weine zur Folge.

 

In Deutschland eher unbekannt ist das Weinbaugebiet  des Northern Cape von Südafrika am Orange River. Wir haben dort zwei Weingüter besucht, Weine (und einen Gin) probiert und nehmen Euch gern mit.

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Die Wein & Oliven Route bei Worcester

Wein & Oliven Route bei Worcester
Wein & Oliven Route bei Worcester

Worcester in Südafrikas Western Cape wurde im Jahre 1820 gegründet und ist bekannt als die Hauptstadt des Breede River Valley. Die Weinstadt liegt in der größten Weinanbauregion von Südafrika. Ca. 25% der gesamten Weinproduktion des Landes wird hier produziert.

 

Die Worcester Wein & Oliven Route verbindet etliche Weinkeller, die besichtigt werden können.  Hier werden wirklich erstklassige Weine hergestellt, die Weingebiete rund um Worcester können auf eine 250-jährige Erfahrung zurückgreifen und sind vor allem für ihre Weißweine wie Cabernet Sauvignon und Chenin Blanc bekannt. Die schöne Lage im Breede River Tal, umgeben von majestätischen Bergen begünstigt das Wachstum der Trauben.

 

Wir haben dort einen Tag auf den Strassen und in den Weinkellern verbracht, ich habe Weine gekostet, wir haben lecker gespeist, Neues gelernt und unseren Tag im Breede River Valley wirklich genossen.

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Gartenbummel und Weinverkostung bei Babylonstoren

Gartenbummel und Weinverkostung bei Babylonstoren
Gartenbummel und Weinverkostung bei Babylonstoren

Babylonstoren ist eine der ältesten noch arbeitenden Wein und Obst-/Gemüsefarmen Südafrikas am Kap. Ich hatte schon viel darüber gelesen, insbesondere über den schönen Garten, daher stand Babylonstoren bei mir schon länger auf der Liste der Ziele, die wir noch ansteuern müssten.

 

Nach knapp einer Stunde Fahrt kamen wir an. Die Fahrt von Worcester aus ging im Wesentlichen über die N1, prima ausgebaut und durch den Huguenotte Tunnel. Der Eintritt bei Babylonstoren kostet 10 Rand pro Person, darin ist nichts inbegriffen außer Parken und dass man herumlaufen darf.

 

Auf den Parkplätzen gibt es keine ausgeschilderten Behindertenparkplätze, schade eigentlich. Ansonsten ist das Gelände überwiegend eben und auch wenn die Wege eine sehr raue Oberfläche haben, kommt man mit Rollstuhl und Hilfe doch ganz gut voran.

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Destilleriebesichtigung bei Slyrs am Schliersee

Destilleriebesichtigung bei SLYRS am Schliersee
Destilleriebesichtigung bei SLYRS am Schliersee

Bevor wir nach Südafrika geflogen sind ging es für uns noch einmal für ein Wochenende mit Freunden in den Süden der Republik, nach Bayern an den Schliersee nämlich. Neben einem fröhlichen Wiedersehen, gutem Wetter und leckerem Essen stand dabei auch ein Besuch der bayrischen Whiskydestillerie Slyrs auf dem Programm.

 

Bayern und Whisky? Geht das zusammen? Ja, das geht, sehr gut und vor allem: wohlschmeckend sogar! Am Schliersee ist Slyrs zuhause. Damit also mitten in der Natur,  umgeben von Berggipfeln, Wäldern und klarem Wasser wird tatsächlich Whisky destilliert. Genannt wird er auch das flüssige Gold vom Schliersee.

 

Und wo der seltsame Name Slyrs herkommt, fragt Ihr Euch? Er ist tatsächlich gälisch und hat irisch-schottische Wurzeln. Im  Jahr 779 gründeten fünf aus Irland und Schottland stammende Mönche ein Kloster in der bayrischen Einöde von Schliersee und nennen dieses Kloster Slyrs. Das Kloster gibt über die Jahrhunderte der gesamten Region Schliersee ihren Namen. Und heute heißt der dort gebrannte oberbayrische Single Malt Whisky so.

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Reiseführer Australien und ein Gespräch mit Armin Tima

Reiseführer Australien – Der Osten von Armin Tima* (C) Michael Müller Verlag
Reiseführer Australien – Der Osten von Armin Tima* (C) Michael Müller Verlag

Was gehört für uns bei der Reisevorbereitung unbedingt immer dazu? Richtig, ein guter "old school" Reiseführer in ordentlicher Buchform. Natürlich nutzen wir auch das WWW, Instagram, zahlreiche Blogs oder Reiseforen – aber an einer traditionellen Grundlage zum Stöbern, Nachschlagen und aufs Reisen Lust machen, da kommen wir nicht vorbei.

 

Für die Planung unseres Australien-Trips im Februar 2020 haben wir unseren Australien-Reiseführer schon gefunden: Australien – Der Osten Reiseführer Michael Müller Verlag: Individuell reisen  von Armin Tima ist genau der „Richtige“ für uns. Gerade wer wie wir auf eigene Faust unterwegs ist, ist mit diesem Reiseführer gut gerüstet.

 

Armin Tima hat in seinem Reiseführer einen bunten und unglaublich vielfältigen Strauß an Informationen, Tipps und Fachwissen interessant zusammengestellt.

  • Der erste Teil des Reiseführers betrifft ganz Australien: Wissen von A bis Z, Klima, Geschichte, Anreisemöglichkeiten, Bevölkerung usw.  Beim Thema „Unterwegs“ fehlt auch nicht der Hinweis auf den gewöhnungsbedürftigen Linksverkehr und das vorgeschriebene Mitführen eines internationalen Führerscheines. Und ein kurzer Abschnitt zum Thema „Behinderung“ fehlt ebenfalls nicht.
  • Der zweite Teil schildert detailliert den Osten (Queensland, New South Wales, A.C.T und Victoria sowie ein paar Tipps für den Ausflug ins rote Herz des Kontinents).  Die GPS Daten fehlen nicht, es gibt zahlreiche Karten in unterschiedlichen Maßstäben und ebenso etliche Farbfotos.
  • Es gibt Adressen für Übernachtungen, Aktivitäten, Verpflegungsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten. Alles akribisch aufgeführt mit Preisangaben, Öffnungszeiten, Telefonnummern und Web-Seiten.
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Weinland Südtirol

Weinland Südtirol - Geschichten, Lagen, Sorten*
Weinland Südtirol - Geschichten, Lagen, Sorten*

Natürlich kann man Wein auch nur trinken. Wer weiß das besser als ich, komme ich doch aus einer passionierten Weintrinker-Familie.

 

Ich weiß aber auch: mehr habe ich davon, wenn ich ein wenig Bescheid weiß. Wenn ich Kenntnisse habe über Rebsorten, die verschiedenen Weinlagen und ihre Besonderheiten. Vielleicht auch die ein oder andere Anekdote oder Geschichte rund um Rebe und Wein schon einmal gelesen habe?

 

Leckeren Wein gibt es auch im Weinland Südtirol, das weiß ich wohl. Mehr aber auch eher nicht. Da sollte mir eine aktuelle Neuerscheinung auf dem Buchmarkt vielleicht weiterhelfen können?

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Teezeremonie im Toornhuus auf Borkum

Teezeremonie im Toornhuus auf Borkum {Werbung}
Teezeremonie im Toornhuus auf Borkum {Werbung}

Eine weitere Aktivität bei unserem Borkum Aufenthalt war eine Borkumer Teezeremonie im Toornhuus. Und, wenn Ihr die Chance zur Teilnahme habt: 

 

Dieses sehr kurzweilige und kulinarische Stück Ostfriesische Tradition jeden Mittwoch um 14.30 Uhr solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen.

 

Durch die ostfriesische Teezeremonie begleitete uns der Türmer des alten Leuchtturms, Gottfried Sauer. Wir hatten den Eindruck, besonders willkommene Gäste zu sein; so hatte der Türmer extra für den Garten eine Rampe zur Überbrückung der zwei Stufen an der Haustür des Toornhuuses besorgt und uns einen geeigneten Platz an einem Tisch für die Teezeremonie reserviert.

Herzlichen Dank dafür!

 

Begrüßt hat uns Gottfried Sauer auf friesisch oder besser gesagt, auf Borkumer platt. Wichtig zu wissen, so hat er uns erzählt ist es, das friesisch tatsächlich eine eigene Sprache ist die mit dem niederländischen verwandt ist. Wegen der intensiven Beziehungen von Borkum zum niederländischen Festland wird auch heute noch teilweise Niederländisch auf der Insel gesprochen.

 

Moin ist der Universal Gruß überall und jederzeit in Ostfriesland. Man kann ihn zu allen Tageszeiten verwenden. Das liegt daran, dass Moin nicht etwa von morgen kommt, sondern vom Wort moi. Es bedeutet angenehm, gut, schön. Mit anderen Worten, wenn man Moin moin sagt, sagt man schön schön und nicht etwa guten Morgen.

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Borkum - Insel mit Hochseeklima

Borkum - Insel mit Hochseeklima
Borkum - Insel mit Hochseeklima

Ende März hat es uns in diesem Jahr wieder einmal auf eine ostfriesische Insel gezogen. Und nach Spiekeroog, Langeoog und Wangerooge sollte es mal etwas Neues sein. Daher waren wir für zwei Wochen auf Borkum zu Gast. Ruhe, Seeluft, gemischtes Wetter, leckerer Fisch – wir haben uns auf der Insel mit Hochseeklima wohlgefühlt und uns gut erholt.

 

Wir haben viel frische Luft getankt, aber ein wenig Geschichte und Kultur haben wir ebenfalls auf der Insel genossen. So haben wir das Heimatmuseum Dykhus Borkum besucht und waren zur ostfriesischen Tee-Zeremonie im Toornhus.

 

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