Alle Blogbeiträge zu Barcelona

Barcelona im März - Gaudi, Boulevards und Markthallen

Katalonien
Flagge von Katalonien

Wir hatten es uns schon bei der Planung unseres Septemberurlaubs 2011 vorgenommen: Barcelona muss sein. Aber in diesen drei Wochen? Nein, da wollten wir die viel gelobte, ja geliebte Stadt dann nicht einbauen. Es traf sich also gut, dass es Sondertarife zu buchen gab: Anfang März 2012 konnten wir Barcelona im März für einige Tage entdecken.

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Barcelona im März - Barri Gotic, Barceloneta und das Essen in Barcelona

im Barri Gotic
im Barri Gotic

Der 2. Tag in Barcelona begann mit einem Samstagsfrühstück, nicht spanisch, sondern mit Eiern, Speck, Toast und Orangensaft und natürlich Kaffee. Das hält schon ein Weilchen vor.

 

Und dann ging es los: heute haben wir das Barri Gotic entdeckt. Es gehört zum alten Stadtkern und liegt südöstlich der Plaça de Catalunya, angrenzend an die Ramblas. Die meisten Gebäude stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert, der Blütezeit Barcelonas als Seemacht. Insgesamt hat dieser alte Stadtkern unglaublich viele enge und verwinkelte Gassen.

 

Der Mittelpunkt des Viertels Barri Gotic ist die Kathedrale La Seu. An der Stelle der Kathedrale befand sich bereits ein Römischer Tempel. Die erste Vorgängerkirche an dieser Stelle entstammte dem 6. Jahrhundert, sie wurde 985 zerstört. Die Basilika im Stil der Romanik wurde 1058 eingeweiht. Etwas habe ich hier wieder einmal verpasst: der Kreuzgang war leider geschlossen. So entging mir das Geschnatter der 13 Gänse, die zu Ehren der heiligen Eulalia, die mit 13 Jahren den Märtyrertod starb, dort gehalten werden.

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Barcelona im März - Sardana, Sagrada Familia und ein Fazit

Sardana Tänzer
Sardana Tänzer

Unser 3. Tag der Städtetour nach Barcelona 2012 war der Sonntag und so war klar, wie die Tour beginnen würde: regelmäßig am Sonntagmittag wird auf dem Platz vor der Kathedrale La Seu getanzt.

 

Sardana ist ein katalanischer Volkstanz. Die Tänzerinnen und Tänzer fassen sich im Kreis an den Händen, wie in einem Reigentanz bewegt sich der Kreis links und rechts herum, in unterschiedlichem Tempo. Als nationales Symbol der Katalanen war die Sardana unter Franco lange Zeit verboten. Für die Musik sorgt die Cobla auf den Stufen zur Kathedrale, ein elfköpfiges Orchester mit einer Musikerin, die mit der Linken eine Einhandflöte „Flabiol“ und mit der rechten Hand eine kleine Trommel, die am linken Unterarm befestigt ist, spielt. Außerdem gibt es Holz- und Blechbläser sowie einen Kontrabass. Es gab auf dem Platz sehr schnell sicher 5-6 Reigen, immer wieder gesellten sich neue Tänzer hinzu, nachdem sie ihre Jacken, Taschen in der Mitte des Kreises abgelegt hatten. Bunt mischte sich Jung und Alt – ein beeindruckendes Erlebnis.

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