Kräutersalz

Selbstgemachtes schmeckt oft am besten. Spätestens in der Adventszeit beginnen wir ja alle mit dem Basteln kleiner Geschenke für all unsere Lieben. Bei uns gehört - alle Jahre wieder - dazu, selbst Limoncello herzustellen. Da gibt es doch tatsächlich inzwischen Bestellungen (mit der Begründung: nachdem ich den selbstgemachten getrunken habe mag ich den gekauften nicht mehr… - gibt es ein schöneres Kompliment?) Wenn ihr euch auch daran wagen wollt: es ist ganz leicht und hier beschrieben.

 

Aber auch im restlichen Jahr braucht man immer wieder Kleinigkeiten als Gastgeschenke, kleine Mitbringsel oder einfach mal so. Da fand ich eine Anregung auf dem Blog von The Culinary Chase: die Idee für selbstgemachtes Kräutersalz. Die eigene Gewürzmischung eignet sich wirklich super zum Verschenken. In kleine Gläser verpackt und nett beschriftet kann man mit dem eigenen Kräutersalz ganz leicht bei Freunden und Verwandten punkten.

 

Auch in meinem Küchenkräuterbeet steht Thymian, Rosmarin und Salbei - mit frisch geernteten Gewürzen sollte ein Kräutersalz doch sicher machbar sein? Gesagt, getan. Ich entschied mich für eine toskanisch inspirierte Mischung aus Rosmarin und Salbei mit Meersalz. Aber das ist kein „Muss“. Bei selbst hergestelltem Gewürzsalz kann man alle möglichen, die liebsten Kräuter verwenden und was man eh nicht mag einfach weg lassen.

Die Grundzutat ist natürlich Salz, und zwar jedes grobe, naturbelassene Salz; Meersalz, Himalayasalz, Steinsalz oder Fleur de Sel. Bitte nicht einfaches Haushaltssalz verwenden, das ist zu fein und enthält darüber hinaus meist Zusatzstoffe, die es rieselfähig halten sollen. Zum Salz kommen die frischen Kräuter. Man kann auch getrocknete oder frische Blüten wie z. B. Lavendel oder Rose verwenden.

Kräutersalz - Sale Marino alla Toscana

200 gr Meersalz

2 große Zweige Rosmarin, die Nadeln vom Stengel gezupft

1 Handvoll Salbeiblätter


Die geernteten Kräuter zunächst klein schneiden. Dann gründlich mit dem Salz vermischen, am besten in einem Mörser zerreiben. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und am besten über Nacht gut durchtrocknen lassen. Durch das Salz werden die frischen Kräuter konserviert und können bedenkenlos gelagert werden.

Nun nur noch hübsch verpacken und fertig ist das Geschenk. Und damit das für Euch einfacher ist gibt es hier auch mein Etikett als png-Datei zum Downloaden.

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Bärlauchsalz

Bärlauch"wiese" unter Buchen
Bärlauch"wiese" unter Buchen

Nur im Frühling gibt es ihn, den frischen und aromatischen Bärlauch. Er wächst unter Bäumen, z. B. unter Buchen . Sobald die ihr Blätterwerk entfalten, bekommt der Bärlauch nicht mehr genügend Licht und vorbei ist es mit dem duftenden "wilden Knoblauch"


Nach dem gleichen Prinzip wie oben beschrieben habe ich Bärlauchsalz hergestellt.


rund 35 bis 40 g Bärlauchblätter (ohne die harten Stiele)

200 g Meersalz


Die gewaschenen und - ganz wichtig - getrockneten Blätter habe ich fein gehackt und dann mit dem Salz gemischt. Diese Mischung habe ich auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilt und ungefähr einen Tag bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Falls es danach noch klumpt: einfach mit dem Mörser zerreiben und dann auf hübsche Gläschen verteilen. Das Salz ist aromatisch und dabei deutlich dezenter als frischer Bärlauch.


Und auch hier gibt es mein Etikett als png-Datei zum Downloaden.

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Bärlauchsalz
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Lavendelsalz

Bei uns blüht er gerade, der Lavendel. Und da setzte doch meine Experimentierfreude wieder ein: ungefähr im Verhältnis 1/4 : 3/4 habe ich aus getrockneten Lavendelblüten, die ich vorsichtig von den Stielen gerubbelt habe und mit gutem Fleur de Sel ein himmlisch duftendes Lavendelsalz gemischt.

 

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