Suedafrika 2012 - Einführung in das schönste Land der Welt


Nelson Mandela, 2000 (5)

Ich glaube fest daran, dass Südafrika der schönste Ort auf Erden ist. Natürlich bin ich voreingekommen. Aber wenn man die Naturschönheiten von Südafrika mit der Gastfreundschaft und Kulturvielfalt unserer Einwohner verbindet, und zudem beachtet, dass das Land ein Paradies für unsere Tierwelt ist, dann bin ich überzeugt, dass sogar der gewissenhafteste Kritiker mit mir übereinstimmen würde, dass wir mit einem wahrhaft wundervollen Land gesegnet worden sind.

Nelson Mandela


Southafrica
Südafrika Fahne

Für 2012 haben wir (natürlich) auch wieder eine Reise (für uns ist es die zehnte, also eine Jubiläumsreise) nach Südafrika in Planung. Diesmal zu dritt, meine Schwägerin begleitet uns. Die Reiseroute wird daher den klassischen Touristenpfaden folgen. Schliesslich soll sie am Ende des Urlaubs verstehen, was ihren Bruder und mich an diesem Land so begeistert.

 



Und hier beginnt der Reisebericht mit einigen Fotos.


Planungen

Capetown Waterfront
V&A Waterfront in Kapstadt

Da man die Unterkünfte in den Nationalparks erst 11 Monate im Voraus buchen kann sehen wir seit Oktober 2011 klarer. Und nun haben wir auch unsere Flüge DUS - LHR - JNB - PLZ und CPT - LHR - DUS. Es geht also mal wieder mit British Airways via Heathrow. Wir haben einen Gabelflug bis Port Elizabeth und zurück ab Kapstadt - das war die preiswerteste Alternative und hat noch dazu den Charme, dass wir auch auf dem Inlandsflug keine Einschränkungen mit dem Gepäck haben (es gelten nämlich weiter die Grenzen des Interkontinentalfluges).

 

Hier also unser Update mit dem inzwischen finalisierten und bestätigten Reiseplan: 

  • 2 Nächte in Böhms Zederberg mit der Panorama Route, also Blyde River, Bourke's Luck Potholes und Pilgrims Rest
    • Die Panorama Route ist eine Straße in den nördlichsten Ausläufern der Drakensberge in der Provinz Mpumalanga im Osten Südafrikas. Entlang des in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Steilhanges bricht das südafrikanische Hochland (Highveld) in das bis zu 1.000 Meter tiefer gelegene Flachland (Lowveld) ab, wo sich unter anderem der Kruger-Nationalpark befindet. Die Panorama Route bietet weite Ausblicke in die Ebene, beispielsweise bei God’s Window. Zu den bekannten Canyons entlang der Strecke gehört der Blyde River Canyon, der an den bizarren Erosionsformen der Bourke’s Luck Potholes seinen Ausgang nimmt. Daneben entstanden durch Erosion zahlreiche Wasserfälle wie die Macmac Falls, Lisbon Falls und Berlin Falls. An der Panorama Route liegt auch die historische Goldgräberstadt Pilgrim’s Rest, die seit 1998 ein Nationaldenkmal ist.
  • dann Tiere suchen (und hoffentlich finden) im Kruger Nationalpark, genauer für 2 Nächte in Letaba (Kruger NP) und für 2 Nächte in Lower Sabie (Kruger NP)
    • Der Krüger-Nationalpark ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes im Lowveld in den Provinzen Mpumalanga und Limpopo. Er erstreckt sich vom Crocodile-River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Mosambik, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 km². Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
  • dann fahren wir zurück nach Johannesburg, hoffen auf ein Treffen mit Heidi und/oder Richard und fliegen am nächsten Morgen nach Port Elizabeth
  • wir werden 3 Nächte im Main Camp des Addo Elephant NP bleiben
    • Der Addo-Elefanten-Nationalpark liegt im Distrikt Cacadu, im westlichen Teil der Provinz Ostkap in Südafrika, 70 km nordöstlich von Port Elizabeth im Sundays River Valley. Der Nationalpark ist mit seinen 1.640 km² der größte Nationalpark im Ostkap. Das Reservat wurde 1931 zum Schutz der elf letzten überlebenden Elefanten der Region eingerichtet, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum Opfer von Elfenbeinjägern oder Farmern geworden waren. Der Gründung vorausgegangen war eine von Seiten der Regierung initiierte Jagd auf die hier heimischen Kap-Elefanten, die auf der Suche nach Nahrung immer wieder die Felder und Gärten der ansässigen Farmer verwüsteten. Nachdem es zu öffentlichen Protesten kam, als der „letzte große weiße Jäger“ Major P. J. Pretorius in einem Jahr 130 Elefanten erlegte, wurde im undurchdringlichen Addo-Busch das seitdem mehrfach erweiterte Wildreservat eingerichtet. Inzwischen leben dort wieder mehr als 450 Elefanten. 
  • und fahren dann weiter für 2 Nächte nach Storms River Mouth der Tsitsikamma Section des  Garden Route NP
    • Der Tsitsikamma-Nationalpark war bis 2009 ein eigenständiger Nationalpark in Südafrika. Seither ist er Teil des Garden Route-Nationalparks. Er liegt im Distrikt Cacadu im westlichen Teil der Provinz Ostkap. Der Name Tsitsikamma bedeutet in der Sprache der Khoikhoi so viel wie „wasserreicher Platz“. Der Park mit einer Fläche von 29.838 Hektar wurde 1964 eröffnet und erstreckte sich über fast 100 km entlang der Küste zwischen Kap St. Francis und Plettenberg Bay. Er umfasste nicht nur den ursprünglichen Urwald an Land, sondern auch einen 5,5 Kilometer breiten Streifen des küstennahen Meeres. Die Vegetation ist dort sehr üppig und vielfältig. Der dichte Wald mit seinen alten, bis zu 40 Meter hohen Bäumen ist einer der letzten Urwälder Südafrikas. Aus den Tsitsikamma-Bergen fließen dank der hohen Niederschlagsmengen von jährlich bis zu 1.200 mm viele Bäche und Flüsse dem Meer zu. Des Weiteren gibt es eine artenreiche Vogelwelt, Affen und kleinere Antilopenarten. Vor der Küste sieht man häufig Delfine und Wale.
  • über Knysna
    • Knysna ist wegen seiner Lage und dem fast unübersehbaren Freizeitangebot das touristische Zentrum der Garden Route. Es liegt eingebettet zwischen Wäldern, Bergen und dem Meer an einer großen Lagune. Zwei Felsen, die Knysna Heads, bilden zum Meer hin den Lagunenausgang. Die in der Lagune gezüchteten Knysna Austern sind bei Feinschmeckern sehr beliebt. Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Ferienort Brenton on Sea mit traumhaften, endlos langen Sandstränden. Der Name Knysna ist ein Begriff aus der Sprache der Khoi und bedeutet „Ort des Holzes“.
  • geht es dann für 2 Nächte ins  Mooiplaas Guesthouse bei Oudtshoorn, wo wir auf jeden Fall die Arbeit der Straussenfarm sehen wollen
    • Oudtshoorn ist die bedeutendste Stadt der Kleinen Karoo. Oudtshoorn hat 82.317 Einwohner. Die 1847 gegründete Stadt liegt zwischen den Swartbergen im Norden und den Outeniqua-Bergen im Süden am Gobbelaars River. Die Stadt ist das Zentrum der südafrikanischen Straußenindustrie, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Glanzzeit hatte. Von dieser legen noch einige „Federpaläste“ der „Straußenbarone“ Zeugnis ab. Sehenswürdigkeiten sind einige Straußenfarmen außerhalb der Stadt und etwa 25 km entfernt das Höhlensystem der Cango Caves sowie weiter auf dem Weg nach Prince Albert der unbefestigte Swartbergpass durch die bis 2.150 Meter hohen Swartberge.
  • am wirklich südlichsten Punkt Afrikas werden wir für eine Nacht im Agulhas Rest Camp im  Agulhas NP bleiben
    • Das Kap Agulhas ist der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents, nicht, wie oft angenommen, das Kap der Guten Hoffnung. Der 20. Meridian, der am Kap Agulhas verläuft, stellt die geografische Grenze zwischen Atlantischem und Indischem Ozean dar. Der Kontinentalschelf vor dem Kap erstreckt sich über 250 Kilometer seewärts; die Gewässer um das Kap zählen zu den fischreichsten der südafrikanischen Küste. Kap Agulhas wurde 1488 erstmals von Bartolomeu Diaz erreicht. Cabo das Agulhas ist portugiesisch für „Kap der Nadeln“. Vermutlich gaben ihm die Seefahrer den Namen wegen seiner zahlreichen Felsen und Riffe. Das Aufeinandertreffen verschiedener Meeresströmungen führt oft zu hohem Wellengang, die Gewässer um Kap Agulhas gelten deswegen und wegen der Riffe als sehr gefährlich.
  • 2 Nächte haben wir im Franskraal Bed and Breakfast in Gansbaai gebucht und hoffen auf das passende Wetter um dann auch zum whale-watching fahren zu können
    • Hermanus ist ein Ort in der Provinz Westkap in Südafrika. Er liegt rund 90 km östlich von Kapstadt im Distrikt Overberg. Hermanus ist heute ein beliebter Ferienort. Von Hermanus können in den Monaten Juli bis Dezember Südkaper oder Südliche Glattwale beobachtet werden, die die Bucht Walker Bay in großer Zahl aufsuchen. Am Höhepunkt der Saison, im Oktober, werden regelmäßig etwa 150 Wale vor Hermanus gezählt. Oberhalb der Stadt liegt das 15 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet Fernkloof Nature Reserve. Es beherbergt über 1600 Pflanzen- und 111 Vogelarten. Bei Hermanus gibt es den Klippenpfad Cliff Walk. Er führt am Meer entlang durch Fynbosvegetation und Felsformationen, vorbei an kleinen Buchten und Badestränden mit Blick auf Meer und Wale.
  • und zu Schluss noch ein paar Tage in der "Mothercity" Kapstadt, wo wir vielleicht auch Sabine und Michael treffen werden
    • Kapstadt ist nach Johannesburg und Durban die drittgrößte Stadt Südafrikas. Seit 2004 bildet sie den ausschließlichen Sitz des südafrikanischen Parlaments. Kapstadt ist die Hauptstadt der Provinz Westkap und bildet die City of Cape Town Metropolitan Municipality, den städtischen Distrikt um Kapstadt. Die Stadt dehnt sich über eine Fläche von 2455 Quadratkilometern aus und hatte 2007 3,4 Millionen Einwohner. Den Namen erhielt Kapstadt nach dem Kap der guten Hoffnung, das etwa 45 km südlicher liegt und eine Hauptgefahr auf dem Seeweg nach Indien darstellte. Da Kapstadt die erste Stadtgründung der südafrikanischen Kolonialzeit war, wird sie gelegentlich als „Mother City“ bezeichnet.Kapstadt liegt im Südwesten der Republik Südafrika unmittelbar an der Tafelbucht des Atlantischen Ozeans.

      Berühmt ist Kapstadt unter anderem durch sein Wahrzeichen, den Tafelberg. Seine markante, plateau-förmige Oberfläche dominiert zusammen mit Signal Hill, Lion’s Head und Devil’s Peak das gesamte Stadtbild und macht die Skyline weltweit so unverwechselbar. Das Meer an der Kap-Halbinsel ist als unruhig bekannt, was dazu führte, dass das Kap der guten Hoffnung auch unter dem Beinamen „Kap der Stürme“ bekannt wurde.

      Der Tafelberg gehört zu den meistbesuchten Touristenattraktionen in Südafrika. Neben einigen Wanderwegen führt seit 1929 eine Seilbahn auf den Tafelberg. Diese inzwischen mehrfach erneuerte Table Mountain Aerial Cableway überwindet einen Höhenunter-schied von 700 Metern. Die Pendelbahn wurde mit zwei Kabinen ausgestattet, die sich während der Fahrt um sich selbst drehen. Sie fahren auf zwei Tragseilen und werden von einem Zugseil bewegt. Auf der 1200 Meter langen Strecke gibt es keine Stützen. Die Seilbahn kann 900 Personen pro Stunde befördern. Der Tafelberg gilt nun auch als eines der 7 neuen Naturwunder.

      Das Kap der Guten Hoffnung ist ein früher wegen seiner Klippen gefürchtetes Kap nahe der Südspitze Afrikas. Das hohe und steile Kliff mit seinem vorgelagerten Felsstrand liegt wie Cape Point am Südende der Kap-Halbinsel, etwa 44 km südlich der nach ihm benannten Metropole Kapstadt. Es ist der südwestlichste, nicht der südlichste Punkt Afrikas (das ist das Kap Agulhas), und damit jenes Kap, bei dem die afrikanische Küste ihren Schwenk nach Osten beginnt und die Passage in den Indischen Ozean anzeigt. Die auf einem breiten Holzpaneel nahe am Wasser angezeigten geografischen Koordinaten lauten: 34° 21′ 25″ S, 18° 28′ 26″ O.

    Auf dem Weg nach Kapstadt werden wir auf Yonder Hill Station machen und dort den Wein testen... und natürlich das Weingut besichtigen und uns den Weinbau am Kap erklären lassen. Klar ist, wer das Auto von dort wieder sicher zum Hotel bringen muss...

    Die Stadt werden wir - weil der Bus praktisch vor der Hoteltür hält - wohl mit dem praktischen Hop on - Hop off Bus von CitySightseeing Capetown erobern. Alle 15 Minuten den ganzen Tag für 110,00 ZAR durch die Stadt und hoch zur Table Mountain Seilbahn.

    Als besonderes Highlight zum Abschluß der Reise werden wir dort zum Dinner in das Restaurant La Colombe gehen. Die Küche, der Service und die Atmosphäre dort werden hoch gelobt. Wir sind sehr gespannt!

Übersichtskarte

Route Südafrika 2012
Route Südafrika 2012

Behindertengerecht umgerüsteter Mietwwagen

... nachdem ich sage und schreibe 16 (sechzehn) Mails mit der Reservierungszentrale von Avis in Südafrika gewechselt habe, steht auch unsere Mietwagenreservierung. Es war eine "schwere Geburt", wie man so sagt, aber immerhin haben wir jetzt eine Bestätigung nicht nur der Anmietung, der korrekten Daten, des richtigen Tarifs sondern auch der rollstuhlbedingten Zusatzeinrichtungen: Handgas und -bremse oder auch "Paraplegic hand controls". Immerhin bietet Avis in Südafrika so etwas an, in Deutschland muss man nach entsprechenden Vermietern lange suchen....

 

.... und hier beginnt der Reisebericht mit Tipps, Fotos und Erlebnissen.