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6 Fragen an Tanja von vielweib.de

6 Fragen an Tanja von vielweib.de
6 Fragen an Tanja von vielweib.de

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Blogger vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.  

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist Tanja von vielweib.de

Tanja - (C) vielweib.de
Tanja - (C) vielweib.de

Tanja liebt es, auf Roadtrips zu entspannen und spannende Kurzurlaube zu erleben. Im Fokus stehen Kurztrips, Wochenendreisen, Ausflüge, Cabriotouren/Roadtrips, Wellness, Kreativreisen, ausgefallene Museen und Kulinarik mit besonderen Cafés und Restaurants. Genussreisen und „slow travel“ umschreibt Tanjas liebste Art, unterwegs zu sein.

 

Und hier findest Du sie ebenfalls auf verschiedenen Social Media Kanälen:

Das sind sie, meine 6 Fragen an Tanja

Ostfriesland - (C) vielweib.de
Ostfriesland - (C) vielweib.de

1. Hast Du ein Motto für Dein Leben, für Dein Blog, Deine  Homepage?

 

Mein Blog ist ein Genießer-Blog und das ist auch ein Stück mein Lebensmotto. Dabei bezieht sich Genuss nicht nur auf Kulinarik. Gesundheitlich bin ich nicht super fit, mag es daher auf meine eigene Art und vor allem eigenen Rhythmus fremde Orte und Landschaften zu entdecken. Das Leben hat manchmal nicht nur sonnige Seiten, daher versuche ich das Motto „Carpe diem“ zu leben: Lebe den Moment! „Die Welt gehört dem, der sie genießt.“ (Leopardi)

 

2. Wo möchtest Du leben?

 

Ich bin glücklich in Deutschland. Geboren und aufgewachsen bin ich im Ruhrpott, genau genommen in Mülheim an der Ruhr, habe viele Jahre in Schleswig-Holstein gewohnt, in Hamburg meine Ausbildung gemacht, zum Studium wieder ins Ruhrgebiet gezogen und inzwischen nenne ich den Niederrhein meine Heimat. Alles tolle Wohnorte und Lebensstationen, es waren traumhafte Zeiten und es gab fantastisches Ausflugspotenzial.

 

3.   Was ist Dein Lieblingsreiseziel, wo möchtest Du gern noch (oder  wieder) hin?

 

Für ein Reiseziel kann ich mich nicht entscheiden. Deutschland und die Niederlande bieten schöne und ganz unterschiedliches Reisepotenzial – ich bin immer wieder überrascht, was ich alles auf meinen Kurzreisen entdecke!

 

Etwas weiter weg haben mich die Azoren, die Bretagne und die Auvergne begeistert. Da möchte ich unbedingt noch einmal hin.

 

 

Volkach - (C) vielweib.de
Volkach - (C) vielweib.de

4. Was muss unbedingt ins Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?

 

Als Reiseblogger hat man viel elektronisches Equipment dabei. Ohne Handy wäre ich echt aufgeschmissen. Sollte das verloren gehen, würde ich mir auf langen Reisen Ersatz besorgen. Das allerwichtigste ist für mich jedoch eine Reiseversicherung. Leider haben wir diese in der Familie schon einmal in einem Notfall gebraucht – möchte gar nicht daran denken, was gewesen wäre, wenn wir sie nicht gehabt hätten … 

 

5. Wann, wie und wo bist Du absolut, rundum glücklich und zufrieden?

 

Ich liebe es, Orte mit Ruhe zu entdecken und auf mich wirken zu lassen. Mich kann man beispielsweise stundenlang am Meer oder Wasser parken. Dabei ist es egal, welches Wetter ist. Ich mag das Meer und verliere mich gern mit Blick auf die See.

Alternativ unternehme ich, wenn es irgendwie geht, stets eine Bootstour. Vom Wasser aus eine Region zu entdecken und gemütlich die Landschaften an mir vorbeiziehen lassen, ist wunderbar!

 

6. Ist auf einer Deiner Reisen schon einmal etwas so richtig schiefgegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

Wo fange ich an, wo höre ich auf, um diese Frage zu beantworten? Mir passiert fast immer etwas auf Reisen, das macht zum größten Teil meine Reisegeschichten auch aus. Häufig verlaufe ich mich in fremden Städten. In Turin habe ich mich so weit verirrt, dass ich nur noch mit einheimischer Hilfe zum Hotel fand und eine Menge erlebt hatte.

 

Andererseits habe ich auch schon mal meine Abflugzeiten der Buchung im Kopf gehabt, nicht aber diese beim zugeschickten Ticket kontrolliert. So planschte ich einmal durchaus während der Boardingzeit des vorverlegten Fluges noch im Meer. Als mir beim Duschen einfiel, doch noch mal aufs Ticket zu schauen, wurde mir vor Panik schlecht. Im Tiefflug fuhren wir zum Flughafen. Da war es Glück, dass ausgerechnet meine Maschine acht Stunden Verspätung hatte!

 

Mein Verlust des Koffers war auch einmal großes Drama für mich, weil ich benötigte Gesundheitsstrümpfe nicht im Handgepäck hatte. Das war eine große Odyssee. Heute packe ich daher etwas anders.

 

Als Roadtripliebhaberin bin ich auf den Azoren in eine Sackgasse am Walfanghafen gefahren. Die Straße war so eng, dass es links steil bergab ging, rechts der Felsen so nah war, dass wir die Spiegel einklappen mussten. Mit vielen Kurven tasteten wir uns den Berg hinunter. Ich hatte Hoffnung, dass ich unten wenden und wieder die Straße hochkomme. Sei das schon nicht spannend genug gewesen, kam plötzlich Gegenverkehr. Ich musste rückwärts die kurvige Straße wieder nach oben fahren. Ich glaube ich habe noch nie mit schweißnassen Händen das Lenkrad umkrampft. Wir sind aber gut und ohne eine Beule wieder oben angekommen.

 

Mir passiert immer so etwas! ;-)

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