In den Norden Fuerteventuras und endlich Mühlen

Museo de la Sal
Museo de la Sal

Meine letzte Rundtour führte mich, eigentlich logisch, in den Norden der Insel. Gestartet bin ich bei bedecktem Himmel, aber im Laufe des Vormittags klarte es immer weiter auf und so hatte ich einen wunderbaren Tag mit Sonne und blauem Himmel, den ich sehr genossen habe.

 

Mein erster Stopp war im kleinen Örtchen Salinas del Carmen. Dort gibt es das Museo de la Sal. Alles im und um das Museum dreht sich um Salz, seine Gewinnung und seine Bedeutung. Die zum Museum gehörenden Salinen sind die letzte noch funktionierende Salzgewinnungsanlage auf Fuerteventura. Besonders eindrucksvoll ist auch das dort aufgestellte Skelett eines gestrandeten Wals.

Salinas del Carmen

Corralejo

Corralejo
Corralejo

Die Hauptstadt der Insel habe ich rechts liegen gelassen und umfahren. Ich wollte lieber in den nördlich gelegenen Hafenort Corralejo. Die hellen Dünen des Naturschutzgebietes Parque Natural de Corralejo habe ich ebenfalls ignoriert (noch nicht einmal fotografiert…) - was ein weiterer Punkt auf meiner „Liste: ich muss noch einmal zurückkehren“ ist. Stattdessen bin ich durch den Hafen des recht touristischen Ortes geschlendert, habe den Blick auf Boote, Schiffe, strahlend blaues Meer genossen - und in einem Café auf der Hafenpromenade einen eisgekühlten Frappe getrunken. Von Corralejo aus gibt es eine regelmäßige Fährverbindung zur Nachbarinsel Lanzarote und Ausflugsboote auf die kleine vorgelagerte Insel Lobos, ebenfalls ein Naturschutzgebiet.

Puertito de los Molinos

Puertito de los Molinos
Puertito de los Molinos

Rechtzeitig am frühen Nachmittag war ich dann am kleinen Fischerort Puertito de los Molinos. Dort bin ich bei heftigem Wind in der Steilküste herumgeklettert, habe auf das schäumende Meer geschaut und später in der kleinen Bar Casa Pon Los Molinos frischen Ziegenkäse geknabbert und etwas Kaltes getrunken. Das Lokal mit der einmaligen Lage direkt am Strand und am Ende der Welt ist wohl auch ein Muss für alle Fischfreunde. Hier gibt es fangfrischen Fisch, der auf traditionelle Inselart zubereitet wird. Dieser Ort war für mich auf jeden Fall mein Lieblingsort auf Fuerteventura.

Der Name macht es schon klar: ich habe mein Versäumnis vom ersten Ausflugstag nachgeholt und tatsächlich auf meinen Tour durch das Herz der Insel die ein oder andere Windmühle entdeckt und fotografiert. Fuerteventuras Mühlen prägen das Landschaftsbild der Insel auf der Nord-Süd Achse zwischen Corralejo und Tuineje. Begünstigt durch den Passatwind, der fast immer aus Richtung Nordwesten weht, mahlten sie gerösteten Weizen und produzierten so Gofio, das frühere Hauptnahrungsmittel.

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Kommentare: 1
  • #1

    Julika (Donnerstag, 25 Dezember 2014 17:27)

    Ich war heute mit dem Rad in Los Molinos, auch zum ersten Mal. Die Tour fehlte mir immer noch in meinem Repertoire. Ich fand nicht nur den Ort nett, sondern auch die Strecke dahin. Auch ein Grund zum Wiederkommen.
    Frohe Weihnachten!