Essen bei Freunden

Ein Leben ohne Feste ist ein weiter Weg ohne Wirtshäuser.

Demokrit


Hier findet ihr Berichte über Kochkurse, die ich - gemeinsam mit Freunden - besucht habe, nämlich


Restaurants

Ich beginne damit, in gelegentlichen Blogbeiträgen über Restaurants zu berichten, die wir besucht haben. Schaut doch einfach auf die folgende Liste!

Laden Ein - Pop up Restaurant in Düsseldorf

Wir Ihr ja wisst treffe ich mich in recht regelmäßigen Abständen mit Freundinnen zu kulinarischen Expeditionen in Düsseldorf. Und dieses Mal war Laden Ein an der Reihe. In der ehemaligen Paketpost am Hauptbahnhof hat das Pop up Restaurant Laden Ein im April eröffnet. Das Konzept dahinter: alle zwei Wochen gibt es ein neues Küchenteam, eine andere Küche, ein neues Menü.

 

Wie das funktioniert? Das Team von Laden Ein stellt Möbel, Geschirr, Küchenausstattung, Kasse zur Verfügung. Interessierte Köche oder Küchenteams haben dann zwei Wochen Zeit, als Team von Küche und Service zu arbeiten, die eigenen Rezepte zu testen, ihr gastronomisches Konzept in der Realität auszuprobieren, echte und zahlende Kunden zu bewirten. In der Praxis sind es vor allem Anbieter, die man auch von Streetfood Märkten kennt. In Köln (ja genau, der hier unbeliebten Stadt mit der großen Kirche) gibt es dieses Konzept bereits länger - die Ausweitung nach Düsseldorf deutet darauf hin, dass es sein Publikum und zahlende Gäste findet.

 

Das Ambiente in Düsseldorf ist, wie soll ich sagen: rustikal mit Industriecharme trifft es wohl am ehesten. Ein Bereich der riesigen Verteilhalle ist abgeteilt mit Zaun und senkrecht aufgestellten Paletten, ein wenig Grün. Tische und Bänke, und vor Kopf die offene Küche. Getränketechnisch und auch sonst ist man Selbstversorger: man holt sich nach Wunsch etwas aus zwei großen Kühlschränken und bezahlt beim Aufgeben der Speisenbestellung an der Kasse. Und wenn das Essen fertig ist: gut hinhören bis der eigene Name ertönt, dann kann man sein Mahl abholen.

 

Als wir im Laden Ein waren schien die Sonne und wir konnten die Terrasse genießen: Abendsonne auf Palettenmobiliar und einigen Liegestühlen in Stadtwerkegrün sowie etliche Biertischgarnituren. Alles gut besetzt und offenbar zahlreiche und gut gelaunte Gäste des gegenüber liegenden Capitol in Abendkleidung für einen Imbiss vor der Vorstellung.

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Ein Tagesausflug nach Aachen und Monschau

Aachener Dom
Aachener Dom

Nachdem im Frühsommer 2014 schon der Urlaub ausgefallen war... ja da war es Zeit mal mindestens für einen Tagesausflug. Und der führte uns in die Kaiserstadt Aachen und von dort weiter in das beschauliche Eifelörtchen Monschau. All dies bei nettem Frühsommerwetter zum Ende des Monats Mai.

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{Reisen zu Hause}: afrikanisch essen im Massai Berlin

afrikanisch essen im Massai Berlin
afrikanisch essen im Massai Berlin

Beim letzten Berlin Besuch waren wir gemeinsam mit Leuchtbiene, Nichte und Neffen und lieben Freunden zum Essen verabredet. Dieses Mal sollte es - in Vorbereitung auf die gemeinsame Südafrika Reise - einmal die afrikanische Küche sein. Das Restaurant Massai Berlin macht viel Werbung: falls Ihr in Berlin U- oder S-Bahn fahrt kommt Ihr an den Plakaten in zahlreichen Wagen ganz sicher vorbei.

 

Und was soll ich sagen? Irgendwie war es wirklich eine kleine Reise. Mitten im Berliner Helmholtzkiez, im Szene Viertel Prenzlauer Berg waren wir auf einmal mitten in Afrika. Das Restaurant bietet exotische Gewürze, ungewöhnliche Zutaten und eine ganz eindeutig afrikanische Atmosphäre. Die Inneneinrichtung ist eine bunte Mischung aus Moderne und Tradition, mit den typischen Farben, Skulpturen und Mustern Afrikas, vielleicht ein wenig dunkel. Und die Kellnerinnen tragen eine (nachempfundene) Zulu-Tracht.

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{Reisen zu Hause}: japanisch essen im 4Seasons

Restaurant 4 Seasons
Restaurant 4 Seasons

Japan für alle vier Jahreszeiten! Ja, ich war mal wieder ein Düsseldorfer Restaurant testen. Wieder mit zwei Freundinnen und dieses Mal führte uns der Weg nach Kaiserswerth. 8 km nördlich des Stadtzentrums gelegen ist Kaiserswerth der älteste Düsseldorfer Stadtteil und hat nicht nur eine beschauliche, mittelalterlich anmutende Altstadt zu bieten sondern auch eine Kaiserpfalz Barbarossas und die Basilika St. Suitbertus. Einen schönen Rheinblick bietet der Stadtteil auch noch - alles in allem also viele Gründe, einmal einen Besuch in Kaiserswerth zu machen.

 

Das Restaurant 4 Seasons gehört in jedem Fall auch zu den Gründen dazu. Es wurde schon 1996 eröffnet und 2013 umgebaut. Es ist modern und sachlich gestaltet - hat aber deutlich mehr Atmosphäre als viele andere japanische Restaurants in der Stadt. Und zudem: wenn das Wetter gut ist gibt es Platz zum essen im Freien auf der Marktterrasse.

 

Im Restaurant gibt es nicht nur gute und günstige Sets für Sushi-Einsteiger, auch ein gutes Á-la-Carte-Repertoire mit regelmäßigen Ergänzungen nach dem jahreszeitlichen Angebot. Die Qualität ist bestens, die absolut frischen Fischgerichte ein Gedicht und die Getränkeauswahl lässt kaum Wünsche offen.

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{Reisen zu Hause}: thailändisch essen im Sila Thai

Restaurant Sila Thai in Düsseldorf
Restaurant Sila Thai in Düsseldorf

Das Sila Thai gilt als eines der besten Restaurants für thailändische Küche in Düsseldorf. Vor einigen Wochen war ich (mal wieder) mit einer Freundin dort verabredet. Dieses Mal trafen wir uns zur Mittagszeit. Der Vorteil am Mittag? Es ist nicht so voll und es gibt eine, in vielen asiatischen Restaurants übliche, Mittagskarte.

 

Aber beginnen wir doch mit dem Anfang. Das Restaurant hat mittags ab 12:00 Uhr geöffnet und bei unserem Besuch war es zwar gut besucht, eine Reservierung war jedoch (im Gegensatz zu beispielsweise den Wochenenden abends) nicht erforderlich.

 

Was im Sila Thai sofort auffällt ist die opulente thailändische Dekoration. Das Ambiente ist in der Tat sehr beeindruckend, mit Schnitzereien, Steinmetzarbeiten, Möbeln, Stoffen und vielen netten Kleinigkeiten. Wie man auf der Homepage des Restaurants nachlesen kann alles in mehreren Seecontainern aus Thailand importiert, mehrere Kilometer Stuckleisten wurden verbaut.

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Seehaus und Wasserski in Langenfeld

Seehaus in Langenfeld
Seehaus in Langenfeld

Habt Ihr es schon gemerkt? Es ist Sommer. Zeit also für alle Arten von Aktivitäten draußen, an der frischen Luft, in der Sonne (hoffentlich) und: am Wasser.

 

Ein Ausflugsziel liegt dabei ganz in unserer Nähe: die Wasserski- und Wakeboardanlage in Langenfeld. Und dort kann man nicht nur übers Wasser sausen, nein es gibt auch gastronomisch etwas zu entdecken.

 

Aber der Reihe nach. Das Seehaus ist ein wirklich nettes, frisches und lichtdurchflutetes Restaurant mit ausgedehnter Außengastronomie (und drinnen: einem Kamin für kühles Wetter). Es liegt direkt an der Wasserskianlage und man kann beim Essen meist noch wunderbar die Wassersportler beobachten.

 

Die Einrichtung ist ein Mix aus modernen und alten Materialien, entstanden ist gemütliches Ambiente mit neuen Tischen mit Eichenplatten und älteren, bunt zusammengewürfelten und neu gestrichenen Stühlen, mit einer Theke aus alten Schwimmstegen und einer Barverkleidung aus Findlingen. Alles in allem: ein wunderbarer Upcycling-Mix. Hier kann man sowohl ein lockeres geschäftliches Lunch nehmen, aber ebenso gut als Familie mit Jung und Alt die Speisen genießen.

 

Zu essen gibt es - frisch zubereitet - leckere Vorspeisen und wirklich extrem wohlschmeckende, knusprige Süßkartoffelpommes (es gibt Menschen, die behaupten, es seien die besten in NRW?). Als Hauptgerichte gibt es Salate, Burger, Pizza und Pasta. Der Service ist jung, flott und freundlich, da fühlt man sich gleich aufgehoben. Für uns nach inzwischen drei, nein vier Besuchen definitiv ein neues Ziel auf der Karte der liebsten Restaurants.

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Spargel frisch vom Feld im #neanderland

Spargel frisch vom Feld
Spargel frisch vom Feld

Entdeckt hatte ich den Spargelhof Gut Kuhlendahl im Januar eher zufällig als ich unterwegs zu Fachwerkhäusern in Langenberg und der modernen Architektur des Mariendoms in Neviges war. Damals war ich erstaunt, Spargel  im Neanderland, also im hügeligen Niederbergischen Land? Eigentlich gehört das Edelgemüse doch aufs platte Land mit sandigen Böden?

 

Denkt man so, trifft aber offenbar nicht unbedingt zu. Denn seit  2002 gibt es auf Gut Kuhlendahl in Velbert, zwischen Neviges und Langenberg Spargelanbau. Und das beliebte Edelgemüse wächst hier ebenso so gut wie im Sandboden und schmecken tut es auch. Seither ist der Betrieb gewachsen, wie wir bei einer Tour durch das Neanderland feststellen konnten: auch zwischen Mettmann und Wülfrath oder in Gruiten gibt es inzwischen Felder mit Verkaufsstellen. Der Zypressen-Senior liebt Spargel, wir im übrigen auch. Und so luden wir ihn an einem sonnigen Tag ins Auto auf eine Spritztour ins Niederbergische zum Spargelessen ein. Und schon die Fahrt zu unserem Ziel durch das Niederbergische in frischem Grün und blühendem Raps ist das pure Vergnügen.

 

Natürlich kann man auf dem Gut Spargel kaufen, es gibt einen Verkaufsstand, der in der Saison täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet ist und man kann sich (ein Tipp für Faule!) den Spargel dort auch gleich schälen lassen.

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Rom kulinarisch: Essen in der Nähe der Villa Maria, Monteverde

Supplì alla Romana: Reiskroketten mit Mozzarella
Supplì alla Romana: Reiskroketten mit Mozzarella

Unsere Erfahrungen in Rom, ganz praktisch und immer mit einem Blick auf die Barrierefreiheit: unterwegs in Rom mit dem Rollstuhl.

 

Vor ein paar Tagen hatte ich ja schon berichtet über unsere Erfahrungen in der ewigen Stadt - vom Flughafen in die Stadt, schlafen und unterwegs in Rom. Und heute geht es mit dem Essen in der Nähe der Villa Maria weiter.

 

Wir haben während unseres Rom Aufenthaltes abends immer im Viertel Monteverde, in der fußläufigen Umgebung unseres wunderbaren Hotels Villa Maria gegessen. Die Empfehlungen dazu kamen von den super freundlichen, sehr zugewandten Rezeptionisten und Rezeptionistinnen. Beide Restaurants, die ich Euch vorstellen (und empfehlen!) möchte sind ohne Schwierigkeiten zu Fuß bzw. mit dem Rollstuhl in wenigen Minuten von der Villa Maria aus zu erreichen. Beide Restaurants haben einen ebenerdigen Eingang und auch innen Platz genug für Rollstuhlfahrer. Zu den Toiletten kann ich leider nichts sagen.

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Rom kulinarisch: ein Rundgang durch Testaccio

Bei unserem Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt Rom haben wir an einem schönen und sonnigen Tag einen Rundgang durch ein - zu Unrecht - weniger bekanntes Stadtviertel gemacht, durch Testaccio. Der Stadtteil bekam seinen Namen vom Monte Testaccio, einem künstlichen Hügel, der in der Antike als Scherbenhalde für die im nahegelegenen Tiberhafen entladenen und nicht wiederverwendbaren Ölamphoren aus den römischen Provinzen entstand.

 

Irgendwo habe ich gelesen, das man Testaccio auch als den alten „Bauch von Rom“ bezeichnet. Und ein wenig stimmt dies sicher auch. Wir fanden hier ein ganz anderes Rom, unverblümt und authentisch. Es gibt in dem Viertel nur eine antike Ruine und die wird kaum beachtet. Die Restaurants sind nicht unbedingt trendy, eher bodenständig. Und die hier ansässigen Römer schätzen das gute Essen und die Unterhaltung mehr als sehen und gesehen werden. Ein gewisser Kleinstadtcharme und seine Freundlichkeit machen Testaccio zu einem ganz besonderen Stadtteil.

 

Auch wenn der Stadtteil in den letzten Jahren zunehmend "hip" geworden ist, es bleibt immer noch ein spürbarer Arbeiterstadtteil, in dem der ur-römische Fußballverein AS Rom, auch i Giallorossi = „Die Gelb-Roten“, i Lupi = „Die Wölfe“ oder La Maggica = „Die Magische“ genannt, gegründet wurde. Nicht zuletzt deshalb wacht die "Lupa", die Wölfin und Symbolfigur des Vereins, riesengroß von einer Hauswand über Markt und Viertel.

 

Der Rundgang durch Testaccio ist eben, es gibt keine Steigungen und die Straßen sind (zumindest für römische Verhältnisse) gut mit einem Rollstuhl zu befahren. Unser Spaziergang, den Ihr unten auf der Google Map nachvollziehen könnt, hat knapp 2 1/2 km. Weil man aber immer wieder stehen bleibt, etwas anschaut, vielleicht etwas probiert oder einen Kaffee trinkt, solltet Ihr sicher 2 - 3 Stunden Zeit einplanen. Wir sind am späteren Vormittag gestartet, einige Geschäfte und viele Restaurants waren noch geschlossen, aber auf dem Markt war schon viel los.

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Südafrika im September: Tipps von Reisebloggern

Via Twitter habe ich am letzten Sonntag einfach mal bei anderen Bloggern nachgefragt, ob sie noch Tipps für unsere geplante Reise im September haben... hier findet Ihr die spannenden Antworten!

 

Eingesetzt habe ich dafür neben Twitter die Storify App - ich finde das eine nette Idee, schnell Informationen zu sammeln und übersichtlich zusammen zu tragen. Noch dazu: es regt an, auch einmal auf die Twitter Konten spannender Blogs zu schauen. Klickt Euch doch einfach einmal durch!

 

Danke an Alle, die mich durch ihre Tipps unterstützt haben!

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Japan von A bis Z

Japan im Gastbeitrag: dieses Mal nach vielen Alltagsberichten

zum Abschluss Kuriositäten, Besonderheiten und Wissenswertes zu Japan von A bis Z. Danke an Leuchtbiene und die Nichte.

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Das war das Reisejahr 2015

All überall, auf sämtlichen Kanälen, in allen Zeitschriften findet man sie: die Jahresrückblicke. Auch ich reihe mich ein und schaue zurück auf mein, auf unser Reise- und Bloggerjahr 2015.

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{Essen auf Reisen} Backspielhaus in München-Bogenhausen

Backspielhaus München-Bogenhausen
Backspielhaus München-Bogenhausen

Gehört für Euch das Frühstück auch zu den liebsten Mahlzeiten?

 

... obwohl, eigentlich stimmt es nicht, jede leckere Mahlzeit ist meine Lieblingsmahlzeit. Aber was ich sehr gern mag, ist ein ausgedehntes, langes Frühstück gemeinsam mit netten Menschen. Und liebend gern gehe ich dazu auch einmal aus. Eine wirklich sehr empfehlenswerte Frühstücksadresse habe ich in München für Euch.

 

Das Backspielhaus ist ein ganz besonderes Frühstückslokal in München–Bogenhausen (es gibt auch noch weitere Filialen, in denen man ebenfalls gut frühstücken kann, z. B. in Schwabing oder Nymphenburg). Wir waren im Backspielhaus in der Weltenburgerstraße, der "Zentrale" und dem größten Backspielhaus.

 

Das Ambiente: ein langes, offenes Lokal, mit zahlreichen größeren und kleinen Tischen, einzelnen alten Bäckereimaschinen, einer offenen Sicht in den Küchen- und Backbereich und natürlich einer langen Kuchen- und Brottheke, an der man auch einfach nur einkaufen kann. Etwas ganz besonderes ist die überbordende Dekoration des Lokals, mit unzähligen Dekoelementen, wo man fast nicht aufhören kann, zu schauen und Neues zu entdecken.

 

Und wenn es Euch darum geht, ein wirklich leckeres Frühstück in einer einmaligen Umgebung zu erleben - dann seid Ihr hier definitiv richtig!

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#MapMyDay: Barrieren im Alltag2015

Wir nehmen sie oft gar nicht wahr, wir, die wir durchs Leben laufen:


Treppenstufen, nicht abgesenkte Bordsteine, zu enge Toiletten, zu schmale Türen und und und.


Für Menschen mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen sind Treppenstufen das häufigste Hindernis, das die Bewegungsfreiheit im täglichen Leben einschränkt.


Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, also am 03. Dezember 2015, wollen der Berliner Verein Sozialhelden e.V. und
die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für mehr Bewusstsein und Mobilität im Alltag sorgen.  Mit der Kampagne „MapMyDay“ rufen sie weltweit auf, auf Wheelmap.org, einer Online-Karte für rollstuhlgerechte Orte, öffentlich zugängliche Orte in ihrer Nachbarschaft einzutragen, die sie in ihrem Alltag besuchen.

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können wir das Gesicht der Welt verändern. (Xhosa)

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Ein Herbst-Sonntag im Ahrtal

Weinberge an der Ahr
Weinberge an der Ahr

Ein Herbst-Sonntag im Ahrtal oder sollte ich besser schreiben ein Herbst-Sonnen-Tag im Ahrtal? Egal wie, beides trifft zu. Es war dieser wunderbare Sonntag im Oktober, an dem es diesen unglaublich klaren, strahlend blauen Himmel hatte, alle Farben leuchteten und auch die Sonne schien. Was hält uns an einem solchen Tag zu Haus? Nichts, ganz genau. Da muss man einfach raus, raus aus der Stadt, hinein in die Natur, in eine zauberhafte Landschaft.

 

Uns zog es an die Ahr, schauen, wie weit die Weinlese schon gediehen war, nachsehen, wie das Herbstlaub an Bäumen und Rebstöcken leuchtet und … vielleicht ein wenig Wein einkaufen, ein Glas Rotwein trinken, unter freiem Himmel eine Kleinigkeit essen?

 

Das Ahrtal bietet für Jeden etwas: wandern, Rad fahren, entspannen und genießen. Es gibt zauberhafte Flussauen und Steilhänge mit Weinbergen, kleine Dörfchen und mondäne Kurorte, dichte Wälder und auf Felsnasen geklebte Burgruinen. Und es liegt günstig, für uns hier im Rhein-Ruhr-Ballungsraum: nur ein kurzes Stückchen hinter Bonn kann eine kleine Genussreise beginnen.

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Was kostet eine Selbstfahrer-Rundreise in Südafrika?

Straße im Kruger Nationalpark
Straße im Kruger Nationalpark

Immer wieder werden wir gefragt, was denn eine Reise nach Südafrika so kostet. So ganz genau hatten wir es bisher nie nachgehalten. Aber gut, für unsere diesjährige Tour „machen wir uns nackich“,„lassen wir die Hosen runter“.

 

Tadaah…

 

hier kommt sie, die ultimative Aufstellung der Kosten unserer Selbstfahrer-Rundreise in Südafrika 2015. Alle Angaben basieren auf dem für uns gerade sehr günstigen Umtauschkurs von 1,00 € = 15,13 ZAR.

 

Wir haben keine Devisen mitgenommen sondern, um ein wenig Bargeld zu haben, kurz nach der Ankunft in Johannesburg und auch später noch einmal am Geldautomaten mit der Maestro-Karte Geld geholt und im übrigen unterwegs überwiegend per Kreditkarte bezahlt.

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Irgendwie schmeckt es anders

Grappa per U.....
Grappa per U.....

Ist es Euch auch schon mal so gegangen, dass Ihr unterwegs auf Reisen landestypische Spezialitäten probiert habt, sie super lecker sind, aber dann zuhause irgendwie nicht mehr so gut schmecken, wenn man sie als Souvenir mitnimmt? Irgendwie schmeckt es anders als… ja, das kenne ich. Ihr sicher auch, oder?

 

Da hat man den ganzen Urlaub lang einen bestimmten Aperitif getrunken und vor Ort rasch gekauft, um ein wenig Urlaub nach Haus zu retten – und dann? Zu Hause, ohne Urlaubs-Wetter, -Laune, -Ambiente da schmeckt es einfach nicht mehr. Zum Glück nicht so geht es mir mit Aperol Spritzz – den trinke ich nicht nur in Italien sondern auch hier gern und oft. Anders ist es zum Beispiel mit Ouzo. In Griechenland in der netten kleinen Strandtaverne habe ich ihn gern getrunken – beim Griechen in der Nachbarschaft lasse ich den Schnaps auf Kosten des Wirtes regelmäßig zurückgehen. Er schmeckt nach Hustendrops und verursacht Kopfweh – das mag ich nicht.

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Die Küche in den Marken

Antipasti
Antipasti

Auch wenn unsere diesjährige Reise in die italienischen Marken schon länger zurückliegt denken wir immer wieder daran zurück. Natürlich liegt es daran, dass wir uns wieder einmal in der Locanda dell‘Istrice rundum wohl gefühlt haben. Hier kocht Diego jahreszeitliche und regionale Gerichte. Beate und Diego sind aufmerksame, liebevolle Gastgeber, denen man anmerkt, wie sehr ihnen das Wohl ihrer „hospiti“ am Herzen liegt. Man kommt als Gast und geht (und kehrt zurück!) als Freund.

 

Die Marken sind eine Region in Mittelitalien, gelegen zwischen adriatischem Meer, der Emilia-Romagna, der Toskana, Umbrien, den Abruzzen und der Republik San Marino. Als Urlaubsregion sind die Marken, bis auf ein paar Städte an der Adria-Küste wie Pesaro oder Ancona, noch recht unbekannt und werden völlig zu Unrecht übersehen.

 

Fernab ausgetretener Touristenpfade lassen sich in den Marken ursprüngliche und authentische Ortschaften, eine wundervolle Landschaft, beeindruckende Burgen, Kirchen und Ausgrabungsstätten, sowie eine ausgezeichnete Küche entdecken. Den Vergleich mit den Touristik-Hochburgen braucht diese nicht zu scheuen. Man kann hier die typischen Produkte mitten in der Natur in Restaurants, Agroturismi, probieren.

 

Man kann im Grunde nicht von einer regionaltypischen Küche der Marken sprechen, sondern von einem vielfältigen Nebeneinander unterschiedlicher regionaler Spezialitäten mit eignen Unterschieden. Im Landesinnern überwiegen deftige Speisen wie Spanferkel und mariniertes Lamm. Begehrte Zutaten sind neben verschiedenen Pilzen die berühmten Trüffel aus Acqualanga und Sant’Agata Feltria. Zu den „primi piatti“ zählen Tagliatelle (Bandnudeln), Strozzapreti und Vincisgrassi, der Urahn der Lasagne.

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Ich liebe Picknick!

idealer Picknickplatz
idealer Picknickplatz

Zu meinen schönsten Urlaubs-Erinnerungen gehören unsere Picknicks: Im Supermarkt oder in einem kleinen Laden um die Ecke kaufen wir leckere regionale Spezialitäten (Obst, Wurst, Käse, frisches Brot – und auch mal eine Flasche Wein). Um die Mittagszeit packen wir die landestypischen Naschereien an einem charmanten Plätzchen aus und genießen! Sehr romantisch, schön ruhig, häufig mit guter Aussicht und immer: sehr erschwinglich.

 

Die ersten Urlaubsreisen allein und ohne Eltern waren durch notorische Geldknappheit gekennzeichnet. Essen gehen war da, zumindest regelmäßig, nicht drin. Es wurde eingekauft: vor der Reise Nudeln, Reis, Dosen beim Discounter des Vertrauens und im alten Käfer verstaut und vor Ort gab es aus dem Angebot des örtlichen Supermarktes Brot, Käse, Wein und frisches Obst und Gemüse. Verzehrt wurde dies vor dem Zelt auf dem Boden sitzend, am Strand – natürlich vorzugsweise bei Sonnenuntergang - oder auch unterwegs auf Treppen und Kaimauern, in Parks oder stehend am Auto auf Autobahnrastplätzen. Dennoch gibt es kulinarische Highlights, die ich erinnre: frische Pasta eingekauft und auf dem Campingplatz in Castiglione della Pescara mit auf dem Campingkocher aus frischen Tomaten gekochtem Sugo und Pecorinoraspeln – das war super lecker.

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Barrierefreiheit - was wir uns von Hotels, Restaurants und anderen wünschen

Accessible - Icon
Accessible - Icon

Auf Reisen, aber auch im Alltag, stoßen wir mit dem Rollstuhl (stoßen aber auch Reisende mit anderen Behinderungen) immer wieder auf Hürden. Viele davon wären nicht nötig, etliche wären recht einfach zu überwinden. Bei anderen braucht es nur ein wenig Nachdenken bei der Planung und sie würden nicht existieren. Ganz oft aber sind es auch einfach nur Gedankenlosigkeit, Nachlässigkeit oder fehlende Informationen, die das Reisen für uns schwieriger machen als es nötig wäre.

 

Ich habe daher einmal zusammengefasst, was wir uns von Reiseprofis wie Hotels, Veranstaltern, Tourismusbüros, Restaurants, Fluggesellschaften, Autovermietern usw. wünschen.

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Mein Lieblingsgericht - mitgebracht aus Südafrika

"meine" Hähnchen vom Blech
"meine" Hähnchen vom Blech

Simone hatte schon vor zwei Jahren einmal nachgehakt:  Liebe Ulrike, hast du schon mal ein Essen auf Reisen kennengelernt, ohne das du heute nur noch schwer auskommst und regelmäßig bei dir zu Hause auf den Tisch kommt?

 

Diese Frage musste ja kommen, sie war irgendwie doch schon fällig – und das ausgerechnet Simone sie stellt, das passt auch - denn auch sie schätzt reisen, fotografieren und in fremde Küchen schauen...

 

Essen auf Reisen (und nicht nur da, auch Essen zu Haus…) das ist ja ohne Zweifel ein mir ganz besonders liebes Thema. Deshalb findet sich dazu auch so viel auf meiner Seite:

  • Unter dem Titel Picknick etliches rund um's Essen und Trinken, auf Reisen, unterwegs, zu Haus, im Freien oder auch in Restaurants. Ebenfalls hier findet ihr Berichte über Kochkurse, die ich - gemeinsam mit Freunden - besucht habe.
  • Weil man zwischen den Reisen schon mal vom Fernweh geplagt wird gibt es eine Rubrik zum Essen aus aller Welt "Reisen zu Hause".
  • Es ist aber auch etwas Wunderbares wenn nette Menschen zu Besuch kommen. Wenn es Zeit gibt für gute Gespräche, gemeinsames Lachen ... und natürlich auch Essen und Trinken. Was es dann bei uns geben könnte findet – stetig wachsend – eine Sammlung von verschiedenen Rezepten aus unserer Küche: das Kochen für Freunde.
  • Auch in meinen Blogbeiträgen spiegelt sich das Thema Essen wieder – schaut mal, wie viele Beiträge es zu diesem Stichwort bereits gibt.

Und nicht nur in den Linktipps findet Ihr immer wieder Hinweise zu aus unserer Sicht empfehlenswerte Restaurants, auch in Reiseberichten könnt ihr wiederholt über unsere kulinarischen Erfahrungen nachlesen.

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{Essen auf Reisen} Bräuhaus Kneipe Pur in Plaue

Karola in ihrer "Küche" (fotografiert 2014)
Karola in ihrer "Küche" (fotografiert 2014)

Wie schon 2014 verbrachten wir den vorletzten Abend unserer BunBo-Woche an einem ganz besonderen Ort im Brandenburger Vorort Plaue, wo sich auch die BunBo-Marina befindet.

 

Die "Gartenstadt Plaue" wurde zwischen 1915 und 1918 im Auftrag des Reichsamtes des Innern als Werksiedlung für die Facharbeiter der Königlichen Pulverfabrik errichtet. Die von dem Architekten Paul Schmitthenner gebaute Siedlung, ist eine wohl sanierte, geschlossen wirkende Anlage mit eingeschossigen, bunten Reihenhäusern, dazu Stallanbauten und Nutzgärten. Die ursprüngliche Idee einer Gartenstadt stammt von dem Engländer Ebenezer Howard, der im späten 19. Jahrhundert Gartenstädte als Lösung für die Misere der Industriearbeiter sah: er wollte sie raus aus den übervölkerten Vierteln der Industriestädte schaffen und die Arbeiterfamilien in grüne Vorstadtsiedlungen umsiedeln. Von der Gartenstadt auf der grüne Wiese erhoffte man sich einen weiteren Vorzug: die Arbeiter dem sozialdemokratischen Einfluss zu entziehen und an Werk und Vaterland zu binden.

 

Und mitten in dieser Siedlung liegt das „Bräuhaus Kneipe Pur“. Es hat keine Speisekarte, hier kocht Köchin Karola im sommerlichen Blümchenkleid und mit Strohhütchen auf dem Kopf für ihre Gäste. Ihre „Cuisine à la Biere“ verdankt ihr Dasein den Franzosen und Belgiern, zwei Völkern also, die an der geographischen Schnittstelle der Vorlieben für feines Essen und gutes Bier zusammentreffen. Sie tut es großartig und mit Leidenschaft und das schmeckte man: in Bier geschmortes Kassler oder Rind in Rot- und Portwein, Kartoffelstampf, Möhren mit Ingwer, spannend panierte Schnitzelchen, frisches Spargelragout und zum Nachtisch hausgemachten Griespudding mit Beeren - ach, war das gut. Und das ganze gibt es als Portionsgröße und -zusammenstellung nach eigenem Gusto 100gr-weise berechnet - dieses Essen war nicht nur göttlich, es war auch günstig.

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Reisen zu Hause: essen im Buddha's Eye, Köln

BUDDHA'S EYE, MARIENGARTENGASSE 5, 50667 KÖLN
BUDDHA'S EYE, MARIENGARTENGASSE 5, 50667 KÖLN

In ziemlich regelmäßigen Abständen treffen wir uns mit Kölner Freunden zu einem Ausflug in die kulinarische Landschaft der Stadt. Beim letzten Mal waren wir nepalesisch-tibetisch im "Buddha's Eyes" essen. Wenn das mal nicht ein schöner Anlass ist, über eine kleine Reise zu Haus zu schreiben.

 

Die nepalesische Küche bildet sie ganz klar ab: die einfachen Lebensverhältnisse im Himalayaland. Sie ist schlicht und bäuerlich, allerdings pikant gewürzt mit Knoblauch, Pfeffer, Chili, Ingwer, Senföl und weiteren Gewürzen. Dal Bhat (Linsen mit Reis) ist das nepalesische Nationalgericht. Je nachdem gibt es vielleicht nicht nur Gemüse dazu sondern sogar Fleisch, Fisch oder Eier. Als Beilage gibt es ausserdem oft Zwiebeln und ein scharfes Chutney, das hier Achar heißt.


Und natürlich gibt es auch hier Momos – kleine Teigtaschen, die mit Fleisch oder Gemüse gefüllt sind und traditionell zur tibetischen Küche gehören. Sie werden gedämpft oder gebraten. Momos werden aus einem nudelähnlichen Teig mit Mehl und Wasser hergestellt. Runde Teigstücke werden dann mit unterschiedlichen Füllungen zu Teigtaschen geformt. Neben vegetarischen Füllungen gibt es auch Fleischfüllungen aus Rind-, Hühner- oder Schweinefleisch. Ich habe sie in Nepal geliebt - und ich wurde auch in Köln nicht enttäuscht. Momos sind einfach lecker!

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Reisen zu Hause: Streetfood Festival im Düsseldorfer Stahlwerk

Streetfoodfestival Collage
Streetfoodfestival Collage

Das schon richtig schöne (und ziemlich warme) frühlingshafte Wetter am vergangenen Wochenende haben wir für den Besuch des Streetfood Festival im Düsseldorfer Stahlwerk genutzt. Eines vorweg: wir wären besser der Empfehlung auf der Homepage gefolgt und mit der Rheinbahn angereist. Die Parksituation rund um das Stahlwerk war mehr als angespannt. Sicher nicht zuletzt wegen des tollen Wetters war es voll voll voll. Die Schlange am Einlass hatte sicherlich eine Länge von 50 - 70 Metern - wir hatten Glück: ein Mitarbeiter des Security winkte und wegen des Rollstuhls gleich durch das Tor und wies uns an, die Schlange links zu überholen. Herzlichen Dank, dadurch haben wir sicher einiges an Zeit eingespart.

 

Streetfood ist schon seit einiger Zeit eine echte Welle, ein Schwerpunkt neben Berlin ist bereits seit längerem Köln. Das Festival im Düsseldorfer Stahlwerk war denn auch ein Gaumenschmaus in lockerer Atmosphäre für Groß und Klein, Alt und Jung. Professionelle Food-Truck-Betreiber und erfolgreiche Küchenchefs buken, kochten, brieten und frittierten was das Zeug hielt. Für uns war es eine kleine kulinarische Reise durch Amerika, Afrika, Asien und Europa.

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Reisen zu Hause: essen im Little Tibet, Berlin

Der Potala - Wandmalerei im Little Tibet, Gneisenaustraße 6A, 10961 Berlin
Der Potala - Wandmalerei im Little Tibet, Gneisenaustraße 6A, 10961 Berlin

Da habe ich doch, bei grau-nieseligem Herbstwetter in Berlin mit Blick auf den Potala-Palast gegessen. Wenn das mal nicht ein schöner Anlass ist, über eine kleine Reise zu Haus zu schreiben.

 

Die tibetische Küche ist die Kochtradition  der höchstgelegenen Region der Erde. Neben vielen Gemeinsamkeiten, die sie mit der Küche der direkt benachbarten Länder, z. B.mit Nepal teilt, gibt es auch einige Besonderheiten: im rauen Klima sind die Möglichkeiten der Landwirtschaft beschränkt, die Zahl der Produkte, die es vor Ort gibt ist klein. Basis der Küche bilden Fleisch- und Milch sowie Getreide und verschiedene Gemüse. Klar gibt es auch Buttertee (ich persönlich mag ihn nicht wirklich...) und, klar: Tsampa, ein Vollkornmehl aus gerösteter Gerste. Dieses mit Buttertee angerührt und dann als Brei oder Kugel  nicht wirklich das, was ich mir unter "lecker essen" so vorstelle.

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Sparen und Reisen

wir träumen ... vom Reisen!
wir träumen ... vom Reisen!

Reisen kostet Geld – da beißt die Maus keinen Faden von ab. Das ist auch das einzige, was mir am Reisen nicht gefällt, glaub ich. Wir werden häufig staunend, verwundert, manchmal auch neidisch gefragt, wie wir das eigentlich machen, mit dem Reisen:

 

„wie könnt Ihr Euch das eigentlich leisten?“

 

Diese Frage zu beantworten, dazu habe ich mal überlegt und einige Tipps zusammengestellt. Und hier sind sie, meine ganz und gar subjektiven, nicht abschließenden, nicht vollständigen… Tipps zum Sparen und Reisen

 

Meine Tipps sind gebührenfrei und unentgeltlich, gratis, geschenkt, für nichts, umsonst…

 

Und wenn Ihr, liebe Leserinnen und Leser noch mehr Ideen habt: Immer her damit!

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Tokyo Lounge Düsseldorf

Tokyo Lounge Düsseldorf
Tokyo Lounge Düsseldorf

Mit zwei Freundinnen habe ich es ausprobiert, das Restaurant Tokyo Lounge in Düsseldorf.

 

Gesehen hatte ich es längst, das Restaurant im ersten Stock eines prominent an der Berliner Allee liegenden Gebäudes. Aber bisher gab es nie den letzten Anstoß, die neue Location zu testen. Aber nach einem Blogbeitrag auf (rh)eintopf war es dann soweit: ob es wirklich so lobenswert war wie Maren berichtet? Davon wollte ich mich selbst überzeugen. Das in unregelmäßigen Abständen anstehende Treffen zum Essen mit zwei Freundinnen bot dann auch den passenden Anlass.

 

Es geht zunächst die Treppe hinauf, dann erreicht man das stylische Restaurant mit offener Küche und Loungecharakter. Eine wohltuende Abwechslung zu den übrigen Düsseldorfer Japan-Restaurants, von denen viele doch immer noch einen gewissen Resopal-Tisch-Chic verströmen.

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Bräuhaus Kneipe Pur in Brandenburg Plaue

Karola in ihrer "Küche"
Karola in ihrer "Küche"

Unseren letzten Abend beim Kurztörn zum Erwerb des Sportbootführerscheins verbrachten wir dann an einem ganz besonderen Ort. Das „Bräuhaus Kneipe Pur“ hat keine Speisekarte, hier kocht Chefin Karola live mit den Gästen. Ihre „Cuisine à la Biere“ verdankt ihr Dasein den Franzosen und Belgiern, zwei Völkern also, die an der geographischen Schnittstelle der Vorlieben für feines Essen und gutes Bier zusammentreffen. Sie tut es großartig und mit Leidenschaft und das schmeckte man: Lammragout, Kartoffelstampf, Möhren mit Ingwer, spannend panierte Schnitzelchen, frisches Spargelragout auf Wunsch mit Bärlauch, Kräuter-Kartoffeln und zum Nachtisch Schokoladenpudding mit Fruchtgrütze, Gries mit Beeren - ach, war das gut. Und das ganze gibt es als Portionsgröße und -zusammenstellung nach eigenem Gusto 100 gr -weise berechnet - dieses Essen war nicht nur göttlich, es war auch günstig.

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