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Sechs Fragen an Janine von Janine up and away (Thu, 28 Nov 2013)
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Destilleriebesichtigung bei Slyrs am Schliersee {Werbung}

Destilleriebesichtigung bei SLYRS am Schliersee
Destilleriebesichtigung bei SLYRS am Schliersee

Bevor wir nach Südafrika geflogen sind ging es für uns noch einmal für ein Wochenende mit Freunden in den Süden der Republik, nach Bayern an den Schliersee nämlich. Neben einem fröhlichen Wiedersehen, gutem Wetter und leckerem Essen stand dabei auch ein Besuch der bayrischen Whiskydestillerie Slyrs auf dem Programm.

 

Bayern und Whisky? Geht das zusammen? Ja, das geht, sehr gut und vor allem: wohlschmeckend sogar! Am Schliersee ist Slyrs zuhause. Damit also mitten in der Natur,  umgeben von Berggipfeln, Wäldern und klarem Wasser wird tatsächlich Whisky destilliert. Genannt wird er auch das flüssige Gold vom Schliersee.

 

Und wo der seltsame Name Slyrs herkommt, fragt Ihr Euch? Er ist tatsächlich gälisch und hat irisch-schottische Wurzeln. Im  Jahr 779 gründeten fünf aus Irland und Schottland stammende Mönche ein Kloster in der bayrischen Einöde von Schliersee und nennen dieses Kloster Slyrs. Das Kloster gibt über die Jahrhunderte der gesamten Region Schliersee ihren Namen. Und heute heißt der dort gebrannte oberbayrische Single Malt Whisky so.

Dieser Beitrag enthält Werbung für Whisky.
Er darf daher von Jugendlichen unter 18 Jahren nur in Begleitung
ihrer Erziehungsberechtigten gelesen werden.

Geschichte der bayrischen Whiskydestillerie Slyrs

SLYRS am Schliersee
SLYRS am Schliersee

Aber wie kam es nun zu der bayrischen Whiskydestillerie Slyrs am Schliersee? Man sagt, es fing 1994 mit einer Wette an. Damals reiste der Brauer und Destillateurmeister Florian Stetter (ein Kind der Destillerie Lantenhammer) nach Schottland. Dort kam er auf die Idee, einen oberbayrischen Single Malt Whisky herzustellen. Er wettete mit seinen mitreisenden Kollegen um einen Kasten Weißbier, dass man auch in Oberbayern Whisky brennen kann. Heimgekehrt wird schon bald darauf in seiner elterlichen Destillerie Lantenhammer Whisky gebrannt.

 

Für eine Flasche Whisky werden bei Slyrs 2200 Gramm Gerstenmalz benötigt, dazu Quellwasser von der Bannwaldquelle  nur 800 Meter entfernt. Dann dauert die zweifache, aromaschonende Destillation des Whiskys runde 14 Stunden. Und reifen kann der Whisky dann in 225 Liter fassenden Fässern aus amerikanischer Weißeiche.

... und wie entsteht der Whisky bei Slyrs?

SLYRS am Schliersee
SLYRS am Schliersee

Besichtigt haben wir die bayrische Whiskydestillerie Slyrs  am Schliersee natürlich nicht nur wegen der Verkostung, nein, wir wollten auch wissen wie er hergestellt wird, der Whisky. Klar, im Groben war es uns schon bekannt: Er wird aus Getreide hergestellt. Das Getreide wird vergoren und zu einem Brand destilliert, der anschließend im Holzfass gelagert wird. So weit, so gut. Was ich nicht wusste: Das Verfahren ist bis zur Destillation auch dem Bierbrauen ähnlich.

 

Den Schritten der Herstellung von Whisky konnten wir bei Slyrs in einem selbsterklärenden Rundgang durch die Brennerei folgen. Da hier Malzwhiskys hergestellt werden, verwendet man gemälzte Gerste. Dazu wird Gerste zum  Keimen gebracht. Man erhält so das Grünmalz und es entsteht Malzzucker oder Maltose. Später, unmittelbar vor dem Maischen wird das Getreide zu Schrot gemahlen und danach im Maischbottich mit heißem Wasser vermischt. Beim Maischen wird die Stärke durch Enzyme in Malzzucker umgewandelt. Dabei entstehen weitere Zuckerarten. Durch den perforierten Boden wird die zuckerreiche Flüssigkeit getrennt und gesammelt. Daraus entsteht, durch Hefe die Vergärung von Zucker zu Alkohol und Kohlendioxid. Und dann beginnt das Brennen. Es entsteht ein Rohbrand mit etwa 20 Vol.%. Durch eine zweite  Destillation trennt man Alkohol, Geruchs- und Geschmacksstoffe vom Wasser und konzentriert sie. Dieser konzentrierte Whisky wird zum Teil mit Wasser versetzt und zur Lagerung in Holzfässer gefüllt.

 

Die jahrelange Reifung in einem Holzfass ist für den Geschmack bedeutsam. Hierbei sind die verwendeten Holzfässer nach Holzart und früherer Nutzung wichtig, das Lagerhaus, seine Lage und das Klima und schließlich auch die Dauer der Reife spielen eine Rolle für die Qualität. Übrigens: Holz ist niemals 100%ig dicht. Übers Jahr verdunstet also immer ein Teil des gelagerten Whiskys (man sagt, so etwa 0,5 bis 1,0 %). Das ist der sogenannte Anteil der Engel oder Angels’ share.

Slyrs Whiskys*

Slyrs Whiskys*
Slyrs Whiskys*

Ein Besuch in der bayrischen Whiskydestillerie Slyrs am Schliersee wäre natürlich nicht komplett, hätte ich nicht auch den ein oder anderen Whisky probiert. Das geht, im Probierraum am Ende des Rundganges, unten im Verkaufsraum oder auch im angeschlossenen Bistro. Was stand auf meiner Liste? Hier kommen meine drei Empfehlungen:

  • SLYRS Bavarian Single Malt Whisky 43% - Der Klassiker, ein Single Malt Whisky aus Gerste, intensiv und komplex im Geschmack. Ich meine Trockenfrüchte geschmeckt zu haben, ein wenig Karamell oder auch Nüsse waren auch dabei. Mein klarer Favorit!
  • SLYRS Bavarian Single Malt Whisky Portwein Finishing 46% - Klar, die Benutzung ehemaliger Sherry- oder Portwein-Fässer ist ein traditionelles Verfahren, Whisky mit zusätzlichen Aromen zu versehen. Nach der dreijährigen Reife zum Single Malt Whisky wird dieser für ein weiteres Jahr in 500 Liter Portwein-Fässern gelagert. So nimmt der Whisky die fruchtigen Aromen des Portfasses auf. Der Whisky duftet intensiv und erinnert ein wenig an dunkle Beeren.
  • Slyrs Whisky Likör 30% - Als Basis für den Whisky-Likör wird ebenfalls der klassische Single Malt Whisky verwendet. Dieser wird auf 30 % verdünnt und mit Honig sowie Vanille abgerundet. Trinken kann man ihn zum Kaffee oder als Begleitung zu Desserts.

Ergänzende Informationen

SLYRS am Schliersee
SLYRS am Schliersee

Ein Besuch der  Whiskydestillerie Slyrs am Schliersee ist barrierefrei möglich, der Verkaufsraum liegt zu ebener Erde. Das angeschlossene Bistro ist über einen Aufzug erreichbar. Es gibt auch eine rollstuhlgerechte Toilette.

 

Die Destilleriebesichtigung kann man gut auf eigene Faust machen. Der gesamte Rundgang ist barrierefrei, hinauf zur abschließenden Verkostung geht es eine recht steile und lange Rampe – aber mit Hilfe ist diese gut zu bewältigen.

 

Die Brennereibesichtigung beinhaltet einen kurzen Imagefilm, den Rundgang und eine anschließende Verkostung. Man braucht eine knappe Stunde.

 

Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 17.00

Preis: 9,90 € pro Person

Slyrs Destillerie GmbH & Co. KG
Bayrischzeller Str. 13
83727 Schliersee
Telefon: 49 (0)8026 3959004
E-Mail: shop@slyrs.de

Gästehaus Hubertus

Appartement im Gästehaus Hubertus
Appartement im Gästehaus Hubertus

Übernachtet haben wir in einem wunderbaren, hellen und rollstuhlgerechten Appartement im Gästehaus Hubertus. Das Haus ist ein traditionelles, bayerisches 3-Sterne-Hotel in Schliersee-Neuhaus, am Südufer des Schliersees. Unser Appartement war modern eingerichtet, es gibt aber auch Zimmer im Landhausstil.


Morgens gab es ein leckeres Frühstück im Haupthaus mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet.

 

Gästehaus Hubertus

Bayrischzeller Str. 8

83727 Schliersee

Tel: +49-8026-71035

Fax: +49-8026-1036

Gasthof Mairhofer

Gasthof Mairhofer
Gasthof Mairhofer

Zum Abendessen sind wir an einem Abend in den Gasthof Mairhofer eingekehrt. Günstig gelegen, ebenerdig erreichbar, gemütlich bayerisch und mit einem wunderbaren Gastgarten haben wir uns hier wohlgefühlt und sehr lecker gegessen. Und günstig war es noch dazu: für eine ordentliche Portion Schweineschnitzel mit Pommes frites und einem frischen, knackigen Salatteller haben wir gerade mal  € 13,50 bezahlen müssen.

 

Gasthof Mairhofer

Martin Mairhofer

Alpenstraße 2

83730 Fischbachau

+49 (0) 8028 859

gasthof.mairhofer@t-online.de

Unser Besuch wurde mit zwei kostenlosen Tickets unterstützt. Dafür bedanken wir uns herzlich. Unsere Meinung zur Slyrs Destillerie hat das nicht beeinflusst.

... noch mehr Bayern gibt es hier

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Reiseführer Australien und ein Gespräch mit Armin Tima {Werbung ohne Bezahlung}

Reiseführer Australien – Der Osten von Armin Tima* (C) Michael Müller Verlag
Reiseführer Australien – Der Osten von Armin Tima* (C) Michael Müller Verlag

Was gehört für uns bei der Reisevorbereitung unbedingt immer dazu? Richtig, ein guter "old school" Reiseführer in ordentlicher Buchform. Natürlich nutzen wir auch das WWW, Instagram, zahlreiche Blogs oder Reiseforen – aber an einer traditionellen Grundlage zum Stöbern, Nachschlagen und aufs Reisen Lust machen, da kommen wir nicht vorbei.

 

Für die Planung unseres Australien-Trips im Februar 2020 haben wir unseren Australien-Reiseführer schon gefunden: Australien – Der Osten Reiseführer Michael Müller Verlag: Individuell reisen  von Armin Tima ist genau der „Richtige“ für uns. Gerade wer wie wir auf eigene Faust unterwegs ist, ist mit diesem Reiseführer gut gerüstet.

 

Armin Tima hat in seinem Reiseführer einen bunten und unglaublich vielfältigen Strauß an Informationen, Tipps und Fachwissen interessant zusammengestellt.

  • Der erste Teil des Reiseführers betrifft ganz Australien: Wissen von A bis Z, Klima, Geschichte, Anreisemöglichkeiten, Bevölkerung usw.  Beim Thema „Unterwegs“ fehlt auch nicht der Hinweis auf den gewöhnungsbedürftigen Linksverkehr und das vorgeschriebene Mitführen eines internationalen Führerscheines. Und ein kurzer Abschnitt zum Thema „Behinderung“ fehlt ebenfalls nicht.
  • Der zweite Teil schildert detailliert den Osten (Queensland, New South Wales, A.C.T und Victoria sowie ein paar Tipps für den Ausflug ins rote Herz des Kontinents).  Die GPS Daten fehlen nicht, es gibt zahlreiche Karten in unterschiedlichen Maßstäben und ebenso etliche Farbfotos.
  • Es gibt Adressen für Übernachtungen, Aktivitäten, Verpflegungsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten. Alles akribisch aufgeführt mit Preisangaben, Öffnungszeiten, Telefonnummern und Web-Seiten.

Ich habe vom Michael Müller Verlag ein Rezensionsexemplar des Buches erhalten. Vielen Dank dafür.

Das hier ist meine persönliche Meinung.

Der Autor: Armin Tima

Der Autor Armin Tima (C) Michael Müller Verlag
Der Autor Armin Tima (C) Michael Müller Verlag

Was ein Glück für mich, dass mir der Michael Müller Verlag nicht nur ein kostenloses Rezensionsexemplar des Reiseführers zur Verfügung gestellt hat, sondern mir zudem Kontakt zum Verfasser vermittelt hat. Schon beim ersten Kontakt war Armin Tima offen und hilfsbereit und versorgte mich mit einer Menge Tipps und Hinweisen. Nicht nur hat er unsere Routenplanung hilfreich kommentiert, es gab auch Tipps zu Nationalparks, Stadt und Land. Das hat uns jedenfalls schon einmal sehr geholfen!

 

Armin Tima (Jahrgang 1975) ist von Haus aus Literatur- und Kommunikationswissenschaftler. Er arbeitet seit 2006 als freier Autor für den Michael Müller Verlag. Die Liebe zu Australien entdeckte er während einer einjährigen Auszeit nach dem Studium – und reiste für die Recherche seines Reiseführers dann gleich noch einmal für 12 Monate nach »down under«.

 

Meinen Fragen hat er sich bereitwillig gestellt – aber das könnt Ihr hier selbst nachlesen. Herzlichen Dank an Armin Tima für Informationen, Amüsantes und den netten Kontakt!

 

 

Armin Tima im Gespräch

Opernhaus in Sydney - (C) Tourism Australia
Opernhaus in Sydney - (C) Tourism Australia

Australien ist eines der Traumziele, die genannt werden wenn man individuell Reisende fragt. Wie kamst Du dazu, einen Reiseführer über Australien zu schreiben?

 

Ich war 2004 ein Jahr in Australien als Backpacker unterwegs und wollte ursprünglich einen Work-and-Travel-Guide schreiben – damals gab es diesbezüglich noch nicht viel Material in deutscher Sprache. Ich habe mich bei verschiedenen Verlagen beworben und vom Michael Müller Verlag kam dann die Idee, lieber einen „echten“ Reiseführer über Australien zu machen.

 

Nach welchen Kriterien wählst Du die Inhalte des Reiseführers aus und schreibst Du auch über persönliche Geheimtipps?

 

Im Michael Müller Verlag geht es uns darum, den Lesern alles mitzugeben, was sie für eine gelungene Reise brauchen. Dazu gehören natürlich die klassischen Infos zu Sehenswürdigkeiten, Hotels und Hostels und Esslokalen. Aber eben auch viele kuriose Geschichten und spannende Anekdoten. Ist etwas in meinen Augen sehenswert oder gibt es viel darüber zu erzählen, dann schaue ich mir das genauer an. Da behalte ich auch keine persönlichen Geheimtipps für mich.

 

Wenn jemand das erste Mal nach Australien fliegt, was sollte er sich unbedingt anschauen und erleben?

 

Letztendlich hängt das von persönlichen Vorlieben und von der besuchten Gegend ab. Da gibt es natürlich die klassischen Highlights wie das Great Barrier Reef, das Opernhaus in Sydney oder den Uluru im Zentrum. Aber wenn möglich sollte man auch in einem der zahlreichen Rockpools baden, sich die Baumriesen in einem der Urwälder anschauen und einen der schnurgeraden Outback-Highways befahren. Und ganz wichtig: in einem Pub ein paar Bier mit den Einheimischen trinken.

Byron Bay - (C) Tourism Australia
Byron Bay - (C) Tourism Australia

Verrätst Du drei deiner Lieblingsorte in Australien? Wo trifft man Dich mit Sicherheit an?

 

Im Outback bin ich besonders gerne unterwegs. Die karge Schönheit, das besondere Licht und die einsame Weite faszinieren mich seit meiner ersten Australienreise. Krasses Gegenteil, extrem touristisch und immer sehr überlaufen ist der Leuchtturm am östlichsten Punkt Australiens in Byron Bay. Trotzdem gehört es für mich zu jeder Australienreise, einmal dort mit den ersten Sonnenstrahlen auf dem australischen Kontinent den Tag einzuläuten. Wenn es im Norden Queenslands heiß und schwül wird, dann zieht es mich in die Atherton Tablelands. Auf dem Plateau ist es dann wesentlich angenehmer und der dort angebaute Kaffee schmeckt wirklich vorzüglich.
 

Was muss unbedingt in Dein Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?

 

Egal, ob beruflich oder privat: die Kameraausrüstung ist immer dabei. Wenn etwas kaputt oder verloren geht, ist das sehr ärgerlich, aber in Australien ist wenigstens die Ersatzbeschaffung kein großes Problem. Zumindest in den größeren Städten gibt es entsprechende Fotogeschäfte, die bisweilen auch einen Reparaturservice anbieten.

 

Dein Reiseführer ist primär nach Regionen aufgebaut. Interessant beschreibst Du Geschichte und aktuelle Infos zu den Orten. Nach welchen Kriterien entscheidest Du, welche Themen und Regionen in den Reiseführer aufgenommen werden?

 

Geschichtsträchtige Stätten, touristisch bedeutende Ortschaften, landschaftliche Besonderheiten und kulturelle Großereignisse finden eigentlich immer den Weg in den Reiseführer. Aber letztendlich haben wir Autoren beim Michael Müller Verlag freie Hand. Und bei der Entscheidung hilft nur die Recherche vor Ort. Ich bin in den letzten 15 Jahren weit mehr als 100.000 Kilometer durch Australien gefahren und habe dabei viel Interessantes und weniger Interessantes gesehen. Was für den Leser relevant sein könnte, gelangt ins Buch.

Outbackstraße - (C) Tourism Australia
Outbackstraße - (C) Tourism Australia

Mit Rollstuhl kommen für uns Wanderungen in den Nationalparks oder Strandspaziergänge eher nicht in Betracht. Aber welches Naturschauspiel und Landschaftserlebnis würdest Du uns unbedingt ans Herz legen? Gibt es einen besonderen Höhepunkt in der Natur, welches wir auch per Rollstuhl gut erreichen und genießen können?

 

Es gibt in Australien viele Möglichkeiten, der Natur auch mit dem Rollstuhl ganz nahezukommen. In etlichen Bergregionen – etwa den Blue Mountains – gibt es barrierefreie Aussichtsplattformen, den Blick auf Strand und Meer kann man vielerorts bequem von den Promenaden genießen und das rote Outback direkt aus dem Fahrzeug heraus.

 

Wir sind einige Tage in Sydney. Was wäre Dein Museumstipp, falls es dort regnet? Was kannst Du bei schlechtem Wetter als Exkursion empfehlen?

 

Sydney ist an 365 Tagen im Jahr spannend – das Wetter spielt da überhaupt keine Rolle. Auch eine Rundfahrt durch den Sydney Harbour kann bei Regen durchaus ihren Reiz haben. Aber natürlich hat die Stadt auch ausgezeichnete Museen zu bieten. Das Powerhouse Museum mit seinen umfangreichen und sehr vielseitigen Ausstellungen zu menschlichen Erfindungen ist immer eine gute Wahl.

 

Ist auf einer Deiner Reisen nach Australien schon einmal etwas so richtig schief gegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

So richtig schief ist eigentlich noch nie etwas gegangen. Es gab diverse Autopannen, kaputte Kameras, überschwemmte Outbackstraßen oder Attacken durch Sandflies und Moskitos. Machen kann man da sowieso nicht viel. Außer, es den Australiern gleichzutun – und gelassen zu bleiben …

 

Australien – Der Osten Reiseführer Michael Müller Verlag: Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps*

Armin Tima

840 Seiten

Michael Müller Verlag

4. Auflage 2018

ISBN-13: 978-3956545610

26,90 €

Mehr zum Thema Australien findet Ihr auch hier:

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Reiseführer Australien und ein Gespräch mit Armin Tima {Werbung ohne Bezahlung} (Thu, 10 Oct 2019)
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Australien: Mietwagen für Menschen mit Behinderung {Werbung ohne Auftrag} (Sat, 24 Aug 2019)
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6 Fragen an Liane von diereiseule.com

6 Fragen an Liane von diereiseule.com
6 Fragen an Liane von diereiseule.com

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Blogger vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.  

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist Liane von diereiseule.com

Liane - (C) diereiseule.com
Liane - (C) diereiseule.com

Hinter dem Reiseblog DieReiseEule steckt Liane, Freiberuflerin im Gesundheitswesen. Auf dem Blog schreibt sie über ihre Nah- und Fernreisen, meist im Tagebuchstil. DieReiseEule ist dabei – neben Hut und Koffer – ihr Wegbegleiter.

 

 

Und hier findest Du sie ebenfalls auf verschiedenen Social Media Kanälen:

  • https://www.facebook.com/DieReiseEule/
  • https://www.pinterest.de/DieReiseEule/
  • https://www.calvendo.de/galerie/?s=DieReiseEule&lang=1&cat=0&type=0&kdgrp=0&format=0

Das sind sie, meine 6 Fragen an Liane

Tasmanien - (C) diereiseule.com
Tasmanien - (C) diereiseule.com

1. Hast Du ein Motto für Dein Leben, für Dein Blog, Deine  Homepage?

 

„Lebe deine Träume im Hier und Jetzt und lass dir nicht einreden, dass sie nicht umsetzbar sind“. Erfindungen und Entdeckungen wurden gemacht, weil Menschen sich nicht an die Ratschläge anderer hielten und einfach machten. Durch mehrere Schicksalsschläge weiß ich, dass es sinnlos ist, Träume auf später zu verschieben, denn es gibt keine Garantie für ein „später“.

 

2. Wo möchtest Du leben?

 

Genau hier. Momentan ist das mein perfekter Ort und Rückzugsraum. Mein Partner und meine Freunde sind in meiner unmittelbaren Umgebung und geben mir Halt und Sicherheit.

 

3.   Was ist Dein Lieblingsreiseziel, wo möchtest Du gern noch (oder  wieder) hin?

 

In Tasmanien habe ich mich sehr wohlgefühlt. Da möchte ich auf jeden Fall nochmal hin und das mit der australischen Westküste kombinieren. Dazu käme jeweils ein Zwischenstopp auf Hin- und Rückflug in meiner Lieblingsstadt Singapur.

 

Und ich würde gern nochmal in die kalten Regionen Grönland, Island, Antarktis. Das ewige Eis mit seiner Farbgewalt hat mich fasziniert.

Die ReiseEule - (C) diereiseule.com
Die ReiseEule - (C) diereiseule.com

4. Was muss unbedingt ins Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?

 

Auf jeden Fall brauche ich meinen Reisepass, mein Portemonnaie, meine ReiseEule und meinen Haustürschlüssel. Ich würde in eine temporäre Panik verfallen, wenn die Sachen weg wären und könnte sicher nicht klar denken oder handeln. Letztlich würde ich mich an die Polizei wenden.

 

5. Wann, wie und wo bist Du absolut, rundum glücklich und zufrieden?

 

Ein hundertprozentiges Glück gibt es durch den Verlust meines Kindes leider nicht mehr, aber ich kann mit 95 % sehr gut leben. Und das geht am besten entweder zu Hause, wenn ich mit Partner und/oder Freunden zusammen bin oder auf Reisen. Vor allem, wenn ich aktiv sein kann. Wandern, Sightseeing, Bootstouren oder ähnliches. Nur nicht beim Fliegen. Die Flugangst grüßt.

 

6. Ist auf einer Deiner Reisen schon einmal etwas so richtig schiefgegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

Nicht nur einmal. Ein paarmal kam mein Rucksack nicht an und ich stand nur mit Handgepäck da. Ich hatte aber jedes Mal Glück, dass es wieder gefunden und nachgeliefert wurde.

 

 In Irland wurde uns der VW-Bus aufgebrochen. Mitten an einer belebten Straße und neben einem bewachten Parkplatz. Alles war durchwühlt worden und meine Sonnenbrille sowie CDs waren weg. Das war sehr ärgerlich, da ich mir damals das erste Mal eine Sonnenbrille in meiner Sehstärke gegönnt hatte, mit der niemand sonst etwas anfangen konnte. Die Polizei mussten wir nicht mal rufen, die kam gerade um die Ecke und nahm unsere Anzeige auf. Allerdings blieb sie erfolglos, da an diesem Tag eine Bombendrohung in der Stadt war und die Täter mehrere Fahrzeuge aufgebrochen hatten.

 

Letztlich lässt sich alles materielle verschmerzen.

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Australien: Mietwagen für Menschen mit Behinderung {Werbung ohne Auftrag}

Reiseroute Australien: Roadtrip im Südosten
Reiseroute Australien: Roadtrip im Südosten

Dieses Mal ist es ein anderes Land, ein anderer Kontinent. Immerhin 22 Jahr nach unserer ersten Australienreise geht es wieder einmal nach Down under. Für ganze 6 Wochen planen wir 2020 eine Rundreise durch den Südosten des australischen Kontinents.

 

Und dieses Mal werden wir neues entdecken auf unserem Roadtrip durch Australien, die von der ersten Reise bereits bekannten Ziele (Norden, Uluru, Brisbane, Cairns) lassen wir aus.

 

Wir fliegen ab und bis Sydney. Wir hoffen, dass es mit einem umgerüsteten, für Rollstuhlfahrer zu nutzenden Selbstfahrer-Mietwagen klappen wird. Gebucht haben wir bislang nur Hotels in Sydney für Beginn und Ende der Reise, alles Weitere überlassen wir dem Feinschliff unserer erst ganz grob überlegten Route.

Umgerüstete Mietwagen in Australien

umgerüstete Fahrzeuge: hand controls zu Hause und in Südafrika
umgerüstete Fahrzeuge: hand controls zu Hause und in Südafrika

Zum Thema Mietwagen für Menschen mit Behinderung in Australien kann ich aktuell nur berichten: es ist schwierig!

 

Klar, unser Anliegen ist nicht 08/15, schließlich möchten wir gern, wie in Neuseeland, Kanada, Südafrika oder den USA, ein für Rollstuhlfahrer umgerüstetes Fahrzeug zum selbst fahren durch den Gatten mieten. Dazu benötigen wir hand controls, die normalerweise in eigentlich jedes Automatik Fahrzeug eingebaut werden können. Soweit, so – in den oben genannten Ländern – kein Problem. Ebenfalls kein Problem, als wir vor gut 20 Jahren zum ersten Mal in Australien waren: da haben wir entsprechend umgerüstete Autos in Darwin und in Cairns angemietet.

 

Zwei Jahrzehnte später sieht es leider ganz anders aus was Mietwagen für Menschen mit Behinderung angeht. Offenbar ist es nämlich inzwischen so, dass die großen Vermieter keine umgerüsteten Fahrzeuge mehr im Angebot haben. So bekam ich auf entsprechende Anfragen recht schnell eine Absage von Europcar, Enterprise und Budget. Hertz hat nicht geantwortet, hatte es allerdings zu Jahresbeginn bereits mit dem Thema in die Presse geschafft:

 

„Eine prominente Behindertenrechtsaktivistin ist nicht in der Lage, ein handgesteuertes Auto zu bekommen. Die Ursache dafür ist, dass Hertz vor einigen Jahren aufgehört hat, diese anzubieten.“

 

Nun werden die Mietwagenfirmen zwar aufgefordert, behindertenfreundliche Autos wieder einzuführen – aber ob das bis zu unserer Reise klappt?

umgerüsteten Fahrzeuge: hand controls zu Hause und in Südafrika
umgerüsteten Fahrzeuge: hand controls zu Hause und in Südafrika

So saht es dann aus mit Reaktionen auf meine Anfragen zu  Mietwagen für Menschen mit Behinderung an verschiedene Autovermieter und Spezialanbieter (Danke an Tourism Australia und Destination New South Wales für die Vermittlung etlicher Kontakte) in Australien:

  • Avis checkt die Verfügbarkeit entsprechender Fahrzeuge.
  • Disability Hire Vehicles hat auf mehrere Mails verzögert reagiert nun aber ein Fahrzeug gefunden. Kosten für die angefragten 40 Tage AU$ 3080. Wir klären, ob das Auto für uns klappen könnte.
  • Budget, Enterprise, Europcar und Thrifty haben keine Fahrzeuge mit hand controls.
  • Hertz hat keine Kontaktmöglichkeit via Mail mehr, sondern könnte nur telefonisch erreicht werden.
  • Ideas, eine unabhängige Informationsorganisation für behinderte Menschen hilft jedenfalls insoweit weiter, als sie potenzielle Firmen für uns anfragen wollen.
  • Integrity prüft, ob es ein entsprechendes Fahrzeug für uns geben könnte und hat einen Toyota Porte gefunden. Vermutlich ist das Auto aber nicht geeignet, da zu hoch (da kann der Gatte nicht hineinklettern …)
  • Wheelaway hat lediglich Fahrzeuge, in denen Rollstuhlfahrer als Passagiere befördert werden können.

Nützlich war auch meine Diskussion mit Martin Heng auf Lonely Planets Thorntree Forum - Martin ist Australier und kennt sich sehr gut aus! Und Geduld mit mir und meinen zahlreichen Fragen hatte er ebenfalls.

Touren in Sydney*

Mietwagen mit hand controls bei AVIS?

Zum Glück hat es sich schlussendlich alles doch noch zum Guten gefügt?

 

Nach knapp 20 gewechselten Mails und gut 14 Tagen hat AVIS inzwischen einen Mietwagen mit hand controls bestätigt. Wir bekommen einen Toyota Camry oder ein ähnliches Fahrzeug mit 4 Türen und reichlich Platz. Es entstehen Kosten in Höhe für 41 Tage von 3.820 Au$ oder 2.398 €.

 

Booah, teuer, werdet Ihr sagen, geht das nicht billiger? Ja, wenn man keinen umgerüsteten Mietwagen benötigt, sicher. Sogar bei besseren Leistungen (Versicherung ohne Selbstbeteiligung, freie Kilometer usw.) um rund 1000,00 € preiswerter. Nur leider kann man über die gängigen Portale keinen Wagen mit Handgas/-bremse erhalten. Deshalb müssen wir unmittelbar bei AVIS Australia den gewünschten Mietwagen für Menschen mit Behinderung buchen und in den sauren Apfel beißen und mehr zahlen.

Ach nee, doch nicht.

 

Ist den Leuten bei AVIS 4 Tage später eingefallen und sie haben uns die bereits bestätigte Reservierung wieder gecancelt. In der von uns nach Angaben des AVIS Service gebuchten Kategorie ist leider kein umgerüstetes Fahrzeug verfügbar. Wir müssen eine höhere Kategorie buchen, nämlich einen Holden Commodore SV6 Wagon oder ähnlich zum Preis von AU$4.890 oder 3.070 € für den gewünschten Zeitraum. Mal eben eine Steigerung der Kosten um 672 € oder auch knapp 17 € pro Tag …

 

Und zum guten Schluss …

 

hat sich dann glücklicherweise doch alles gefügt. Wir haben die Bestätigung, dass das teurere und größere Mietfahrzeug mit den notwendigen Geräten für Handgas und -bremse ausgerüstet für uns bereitstehen wird.

Elektronisches Mautprogramm bei Avis

Elektronisches Mautprogramm bei Avis
Elektronisches Mautprogramm bei Avis

Die Avis-Mietfahrzeuge sind im RMS-Mautsystem registriert. Gebühren werden damit automatisch erhoben, wenn man mit einem Avis-Fahrzeug eine australische Mautstraße befährt. Dies gilt praktischerweise für alle mautpflichtigen Straßen an der Ostküste Australiens (einschließlich der mautpflichtigen Straßen in den Ballungsräumen von Sydney, Melbourne und Brisbane).

 

Das System kostet für jeden Tag der Nutzung eine Servicegebühr und natürlich die Beträge, die durch die Nutzung der RMS E-Toll Facility entstehen.  Das bedeutet allerdings auch, dass man in einem Avis-Mietwagen kein anderes Etikett oder Mautprodukt eines anderen Mautanbieters verwenden darf. In diesem Fall könnten zwei separate Gebühren anfallen – eine vom RMS und eine vom anderen Anbieter der Mauteinrichtung.

Behindertenparkplätze

Mit dem Behindertenparkausweis darf man parken
Mit dem Behindertenparkausweis darf man parken

Inhaber von internationalen Parkausweisen für Behinderte dürfen ihre Parkscheine in vielen australischen Staaten und Gebieten verwenden. Dies gilt jedenfalls für New South Wales, Capital Territory und Victoria. In South Australia muss man ein örtliches Permit beantragen.

 

Mit dem aktuellen und gültigen  deutschen Behindertenparkausweis darf man für die angegebene Zeit auf reservierten Behindertenparkplätzen parken, auf denen das International Symbol of Access (ISA) angegeben ist. In normalen Parkbuchten darf man für die doppelte angegebene Zeit parken (gegebenenfalls gegen Zahlung einer anfänglichen Parkgebühr).

 

Wir werden also auf jeden Fall bei unserer Reise nach Australien den Parkausweis mitnehmen.

 

 

Habt Ihr noch weitere Tipps und Hinweise
zum Autofahren in Australien?
Dann her damit, am besten unten in den Kommentaren!


Unsere Australien Reise organisieren und bezahlen wir selbst. Nicht nur deshalb bleiben Meinung und Bewertung wie immer meine ganz persönliche.

 

Übrigens: wenn Ihr auf  die Produktlinks* oben klickt werdet Ihr zu GetYourGuide weitergeleitet. Wenn Ihr dann noch kauft oder bucht erhalte ich dafür eine kleine Provision ohne, dass Ihr mehr bezahlen müsst.

Mehr Australien gibt es hier

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6 Fragen an Tanja von vielweib.de

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6 Fragen an Tanja von vielweib.de

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Blogger vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.  

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist Tanja von vielweib.de

Tanja - (C) vielweib.de
Tanja - (C) vielweib.de

Tanja liebt es, auf Roadtrips zu entspannen und spannende Kurzurlaube zu erleben. Im Fokus stehen Kurztrips, Wochenendreisen, Ausflüge, Cabriotouren/Roadtrips, Wellness, Kreativreisen, ausgefallene Museen und Kulinarik mit besonderen Cafés und Restaurants. Genussreisen und „slow travel“ umschreibt Tanjas liebste Art, unterwegs zu sein.

 

Und hier findest Du sie ebenfalls auf verschiedenen Social Media Kanälen:

Das sind sie, meine 6 Fragen an Tanja

Ostfriesland - (C) vielweib.de
Ostfriesland - (C) vielweib.de

1. Hast Du ein Motto für Dein Leben, für Dein Blog, Deine  Homepage?

 

Mein Blog ist ein Genießer-Blog und das ist auch ein Stück mein Lebensmotto. Dabei bezieht sich Genuss nicht nur auf Kulinarik. Gesundheitlich bin ich nicht super fit, mag es daher auf meine eigene Art und vor allem eigenen Rhythmus fremde Orte und Landschaften zu entdecken. Das Leben hat manchmal nicht nur sonnige Seiten, daher versuche ich das Motto „Carpe diem“ zu leben: Lebe den Moment! „Die Welt gehört dem, der sie genießt.“ (Leopardi)

 

2. Wo möchtest Du leben?

 

Ich bin glücklich in Deutschland. Geboren und aufgewachsen bin ich im Ruhrpott, genau genommen in Mülheim an der Ruhr, habe viele Jahre in Schleswig-Holstein gewohnt, in Hamburg meine Ausbildung gemacht, zum Studium wieder ins Ruhrgebiet gezogen und inzwischen nenne ich den Niederrhein meine Heimat. Alles tolle Wohnorte und Lebensstationen, es waren traumhafte Zeiten und es gab fantastisches Ausflugspotenzial.

 

3.   Was ist Dein Lieblingsreiseziel, wo möchtest Du gern noch (oder  wieder) hin?

 

Für ein Reiseziel kann ich mich nicht entscheiden. Deutschland und die Niederlande bieten schöne und ganz unterschiedliches Reisepotenzial – ich bin immer wieder überrascht, was ich alles auf meinen Kurzreisen entdecke!

 

Etwas weiter weg haben mich die Azoren, die Bretagne und die Auvergne begeistert. Da möchte ich unbedingt noch einmal hin.

 

 

Volkach - (C) vielweib.de
Volkach - (C) vielweib.de

4. Was muss unbedingt ins Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?

 

Als Reiseblogger hat man viel elektronisches Equipment dabei. Ohne Handy wäre ich echt aufgeschmissen. Sollte das verloren gehen, würde ich mir auf langen Reisen Ersatz besorgen. Das allerwichtigste ist für mich jedoch eine Reiseversicherung. Leider haben wir diese in der Familie schon einmal in einem Notfall gebraucht – möchte gar nicht daran denken, was gewesen wäre, wenn wir sie nicht gehabt hätten … 

 

5. Wann, wie und wo bist Du absolut, rundum glücklich und zufrieden?

 

Ich liebe es, Orte mit Ruhe zu entdecken und auf mich wirken zu lassen. Mich kann man beispielsweise stundenlang am Meer oder Wasser parken. Dabei ist es egal, welches Wetter ist. Ich mag das Meer und verliere mich gern mit Blick auf die See.

Alternativ unternehme ich, wenn es irgendwie geht, stets eine Bootstour. Vom Wasser aus eine Region zu entdecken und gemütlich die Landschaften an mir vorbeiziehen lassen, ist wunderbar!

 

6. Ist auf einer Deiner Reisen schon einmal etwas so richtig schiefgegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

Wo fange ich an, wo höre ich auf, um diese Frage zu beantworten? Mir passiert fast immer etwas auf Reisen, das macht zum größten Teil meine Reisegeschichten auch aus. Häufig verlaufe ich mich in fremden Städten. In Turin habe ich mich so weit verirrt, dass ich nur noch mit einheimischer Hilfe zum Hotel fand und eine Menge erlebt hatte.

 

Andererseits habe ich auch schon mal meine Abflugzeiten der Buchung im Kopf gehabt, nicht aber diese beim zugeschickten Ticket kontrolliert. So planschte ich einmal durchaus während der Boardingzeit des vorverlegten Fluges noch im Meer. Als mir beim Duschen einfiel, doch noch mal aufs Ticket zu schauen, wurde mir vor Panik schlecht. Im Tiefflug fuhren wir zum Flughafen. Da war es Glück, dass ausgerechnet meine Maschine acht Stunden Verspätung hatte!

 

Mein Verlust des Koffers war auch einmal großes Drama für mich, weil ich benötigte Gesundheitsstrümpfe nicht im Handgepäck hatte. Das war eine große Odyssee. Heute packe ich daher etwas anders.

 

Als Roadtripliebhaberin bin ich auf den Azoren in eine Sackgasse am Walfanghafen gefahren. Die Straße war so eng, dass es links steil bergab ging, rechts der Felsen so nah war, dass wir die Spiegel einklappen mussten. Mit vielen Kurven tasteten wir uns den Berg hinunter. Ich hatte Hoffnung, dass ich unten wenden und wieder die Straße hochkomme. Sei das schon nicht spannend genug gewesen, kam plötzlich Gegenverkehr. Ich musste rückwärts die kurvige Straße wieder nach oben fahren. Ich glaube ich habe noch nie mit schweißnassen Händen das Lenkrad umkrampft. Wir sind aber gut und ohne eine Beule wieder oben angekommen.

 

Mir passiert immer so etwas! ;-)

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