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Warum gibt es diesen Blog eigentlich? (Tue, 21 Jul 2015)
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Welche Reiseerfahrungen ich nicht gebraucht hätte (Thu, 09 Jul 2015)
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6 Fragen an Thomas von Reisen-Fotografie.de (Tue, 15 Jul 2014)
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Erfahrungen mit dem Rollstuhl zu Haus und unterwegs (Wed, 26 Mar 2014)
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Unser nächstes Reiseziel: Sizilien (Thu, 27 Feb 2014)
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Grenzen auf Reisen - Terminal 5 in Heathrow am Eröffnungstag (Fri, 07 Feb 2014)
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6 Fragen an Claudia von Clax on Tour (Fri, 24 Jan 2014)
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Was ist Dein Ziel wenn Du täglich bloggst? Warum macht Dir das Spaß? (Tue, 14 Jan 2014)
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Was bedeutet für Dich „nach Hause kommen“, „heimkommen“? (Tue, 10 Dec 2013)
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Sechs Fragen an Sandra von SA*GA Photography ~Moments in Light~ (Wed, 06 Nov 2013)
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Tanken? Nichts leichter als das.... (Sun, 27 Oct 2013)
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6 Fragen an Peggy von travellicious.de

6 Fragen an Peggy von travellicious.de
6 Fragen an Peggy von travellicious.de

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Blogger vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.  

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist Peggy von travellicious.de

Peggy in Seoul - (C) travellicious.de
Peggy in Seoul - (C) travellicious.de

Auf ihrem Blog travellicious.de schreibt Peggy über ihre Reisen mit persönlichen Tipps und was ihr besonders gut gefallen hat. Da Peggys zweite Leidenschaft neben dem Reisen leckeres Essen ist, schreibt sie auch über Restaurant Tipps in ihrer Stadt oder über Restaurants und Essen auf Reisen. Bis jetzt ist dies Part allerdings etwas zu kurz gekommen. Dies soll sich aber ändern.

 

Peggy ist Teamassistentin in einem mittelständischen IT-Unternehmen.

 

Und hier findest Du sie ebenfalls auf verschiedenen Social Media Kanälen:

  • Facebook: https://www.facebook.com/travelliciousblog/
  •  Pinterest: https://www.pinterest.de/travellicio0187/
  •  Instagram: https://www.instagram.com/travelliciousblog/
  •  Twitter: https://twitter.com/travelliblog

Das sind sie, meine 6 Fragen an Peggy

Blick über London - (c)travellicious.de
Blick über London - (c)travellicious.de

1. Hast Du ein Motto für Dein Leben, für Dein Blog, Deine  Homepage?

 

Mein Lebensmotto ist: Alles wird gut.

 

Für meinen Blog habe ich kein bestimmtes Motto. Hier möchte ich meine Erlebnisse und Tipps von meinen Reisen teilen und Leute für Dinge begeistern, die mich begeistern.

 

2. Wo möchtest Du leben?

 

In Deutschland fühle ich mich sehr wohl. Allerdings habe ich immer mal davon geträumt, für einen gewissen Zeitraum woanders zu leben. London ist einer meiner Lieblingsstädte und daher könnte ich mir vorstellen dort eine Zeit zu leben. In den letzten Jahren hat sich Südkorea bei mir zu einer echten Leidenschaft entwickelt. Nachdem ich in Seoul war, könnte ich mir auch vorstellen, dort eine Zeit zu leben.

 

3.   Was ist Dein Lieblingsreiseziel, wo möchtest Du gern noch (oder  wieder) hin?

 

Für Städtetouren: London und Seoul. Dort möchte ich auch unbedingt wieder hinreisen.

 

Dann möchte ich unbedingt noch nach Hawaii, nach Japan und und und. Es würde glaube ich den Rahmen sprengen, wenn ich jetzt alles aufzähle. Es ändert sich auch ständig. Aber Japan und Hawaii stehen auf jeden Fall auf der Liste ziemlich weit oben.

 

Cafe Mockpo in Südkorea - (C)travellicious.de
Cafe Mockpo in Südkorea - (C)travellicious.de

4. Was muss unbedingt ins Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?

 

Mein Handy. Es ist sozusagen mein „Allrounder“ geworden. Ich höre darüber Musik und in der letzten Zeit, fotografiere ich auch immer mehr mit dem Handy anstelle meiner Kamera. Außerdem kann ich darüber im Urlaub meine Erlebnisse mit meinen Freunden und auf Social Media teilen. Wenn es verloren gehen würde, wäre es wirklich schlimm und es müsste sofort ein neues Handy her.

 

 

5. Wann, wie und wo bist Du absolut, rundum glücklich und zufrieden?

 

Wenn ich mit meinem Mann auf Reisen in einem gemütlichen Café oder in einem schönen Restaurant sitze. Aber das ist nur eins von vielen Beispielen. Auf Reisen macht mich viele Dinge glücklich und zufrieden.

 

 

6. Ist auf einer Deiner Reisen schon einmal etwas so richtig schiefgegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

Zum Glück ist noch nie so richtig was schiefgegangen. Natürlich gab es mal das ein oder andere. Als ich das erste Mal in Seoul war, bin ich krank geworden. Zum Glück war es nichts Ernsthaftes aber ich  musste zu einem koreanischen Arzt. Hinterher habe ich gedacht: Ist zwar blöd, dass ich krank geworden bin, aber der Besuch beim Arzt war schon ziemlich spannend und ein echtes Erlebnis.

 

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Mal selbst einen A320 fliegen - ohne abzuheben. JetSim in Berlin {Werbung ohne Auftrag}

Mal selbst einen A320 fliegen - JetSim in Berlin
Mal selbst einen A320 fliegen - JetSim in Berlin

Es war toll, es war ein wirklich tolles Erlebnis und hat irre viel Spaß gemacht. Aber von Anfang an.

 

Schon 2016 hatte ich zum Eintritt in den Ruhestand einen Gutschein für 60 Minuten Flugsimulatorzeit bei JetSim in Berlin bekommen. Zunächst konnte ich mit der Idee, mal selbst einen A320 zu fliegen, ohne abzuheben bei JetSim in Berlin, nicht so viel anfangen, da mir die Fantasie fehlte. Der Gutschein war bis Dezember 2018 gültig und aus den verschiedensten, zum Teil sehr traurigen, Gründen haben wir es bis dahin nicht nach  Berlin geschafft. Zum Glück war die Verlängerung des Gutscheins aber ohne weiteres möglich.

 

Und dann waren wir doch mal wieder in der Bundeshauptstadt und ich konnte für den 26. Mai, tatsächlich auch an einem Sonntag, meinen Termin im Flugsimulator vereinbaren. Für Rollstuhlfahrer gibt es eine besondere Anfahrtsbeschreibung, die über den Hof zu einem Aufzug führt, mit dem JetSim, die in der 1. Etage des Gebäudes firmieren, ohne weiteres erreicht werden kann. Oben wurden wir dann sehr freundlich von Daniel Jaeckel, dem Inhaber von JetSim und heute mein Instructor, begrüßt. Neben dem „Piloten“ selbst dürfen nämlich auch noch maximal 4 „Passagiere“ bei der Simulation dabei sein.

Langstrecke oder Start und Landung?

JetSim in Berlin
JetSim in Berlin

Nach einem Begrüßungsdrink ging es auch schon los bei JetSim in Berlin. So musste ich zunächst entscheiden, ob ich lieber eine Langstrecke fliegen oder maximal drei Starts und Landungen absolvieren wollte. Bei der Langstrecke hätten wir dann alles durchgespielt, was bei einem solchen Flug vom Cockpit aus, inklusive Funkverkehr, zu  erledigen ist, neben dem Fliegen versteht sich.  Unter dem „Druck“ der „Passagiere“ habe ich mich für drei Starts und Landungen ohne Funk entschlossen. Angefangen mit New York, über Kapstadt bis zu Kai Tak, dem alten Flughafen von Hongkong. Schließlich blieb noch zu entscheiden, ob ein Video von der gesamten Simulation gedreht werden sollte. Natürlich ja und das war auch gut so, wie sich im Nachhinein gezeigt hat.

... ab ins Cockpit

Ausführliche Einweisung bei JetSim in Berlin
Ausführliche Einweisung bei JetSim in Berlin

Nachdem alles geklärt war, wechselten wir auf den Pilotensitz nebenan. In diesem Raum hat JetSim ein Cockpit des A320 in Originalgröße nachgebaut. Der Sitz auf der rechten Seite war ausgebaut, sodass ich über zwei kleine Rampen gut auf "meinen" Platz rollen konnte. Und dann ging es auch schon los mit dem fliegen.

 

Die Projektion vor den Fenstern des Cockpits bei JetSim in Berlin zeigte, dass wir auf dem Flughafen von La Guardia, New York, an einem Finger standen und Daniel begann mit den Einweisungen für die notwendigen Prozeduren vor dem Start. Nach zahlreichen Checks die Verbindung zu den Tanks öffnen, die zweite Turbine zuerst starten,  weil die einen Generator, der z. B. für die Luftversorgung in der Kabine zuständig ist, versorgt und erst dann die erste Turbine und viele weitere Einzelheiten, die ich aber schon da nicht behalten habe. Schließlich musste ich die Standbremse (einen kleinen T-Griff anheben und drehen) lösen und wir wurden zurückgeschoben.

 

Zwar werden die Bewegungen der Maschine nur über die Bilder vor dem Cockpit angedeutet, aber die Geräusche sind genau so, wie in einem echten Flieger. Zumindest war alles so authentisch, dass einer Mitfliegerin anfangs leicht übel und schwummrig geworden ist. Am Boden wird das Flugzeug mit einem Rädchen, ähnlich einem Wasserabsperrventil im Keller, gesteuert. Die Übertragung der Bewegung am Rädchen auf das Bugrad erfolgt äußerst präzise und unmittelbar. Also sind wir erst ein Mal im Zickzack-Kurs zur Startbahn gerollt. Dort angekommen, musste, nach dem Start einer anderen Maschine, Schub gegeben werden.

 

Ab einer bestimmten Geschwindigkeit kann das Flugzeug nur noch über einen Joystick gesteuert werden, der für links, rechts, hoch und runter zuständig ist. Das allseits bekannte halbe Steuerrad, mit dem man lenken, steigen und sinken kann, gibt es noch bei  Boeing. Der rechte Monitor zeigte mir an, wann die Geschwindigkeit erreicht war, bei der ich den Joystick tunlichst nach hinten ziehen sollte, um vom Boden abzuheben. Dann: Fahrwerk rein, Schub ein wenig zurück, die voreingestellte Höhe erreichen und eine Runde über New York drehen, um den Landeanflug auf JFK vorzubereiten. Heißt: Fahrwerk raus, ab einer bestimmten Annäherung an den Flughafen Landeklappen raus, unmittelbar nach dem Aufsetzen Schubumkehr und bremsen (da das über zwei Pedale erfolgt, hat Daniel das natürlich übernommen, wie auch vieles andere), nach Stillstand Standbremse rein.

Nach New York noch Kapstadt und Hongkong

Landeanflug Kai Tak
Landeanflug Kai Tak

Durch die Änderung der Projektion vor den Cockpitfenstern befanden wir uns dann von jetzt auf gleich in Kapstadt. Nach einer kurzen Diskussion von Kapstadtkennern über die Frage, in welcher Richtung sich der Tafelberg befindet, begannen erneut die Startvorbereitungen. Kaum in der Luft ging es auch schon wieder zurück zur Landebahn. Angeblich soll ich Start und Landung bei diesem Flug ganz allein durchgeführt haben. Wer's glaubt …

 

Zuletzt stand Hongkong auf dem Programm. Start auf dem neuen und Landung auf dem alten, seit Ende der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts aus Kapazitätsgründen geschlossenen Flughafen Kai Tak. Der Start war ruhig und ohne Besonderheiten (?).

 

Die Landung hatte es dafür in sich. Der Anflug erfolgt zwischen zwei Bergen hindurch auf die Mitte der Stadt und deren Wolkenkratzer zu. Dort ist dann plötzlich ein riesiges rot- weißes sog. Checkerboard zu sehen, auf das die Maschine zugesteuert werden muss. Unmittelbar vor Erreichen ist der Flieger in eine scharfe Rechtskurve zu lenken. Erst dann kann die Landebahn gesehen werden, die ins offene Meer führt. Hier war dann Hilfe von Daniel nötig, da ich zu  weit nach rechts abgekommen bin und nicht ausreichend mittig auf der Landebahn aufgesetzt hätte. Dadurch  irritiert habe ich den Joystick dann zurückgezogen, konnte das aber nach einem kurzen und ruhigen Hinweis, „wir wollen nicht wieder starten“ korrigieren.

 

Das abschließende Rollen zum Gate ging dann doch ziemlich gut und war nicht mehr ganz so stark von einem Schlingerkurs geprägt. Am Ende gab es dann ein leichtes „Nicken“ der Maschine und wir standen. Ein letztes Mal musste ich die Standbremse einlegen. Erst nach einem Blick auf die Uhr war ich davon überzeugt, dass tatsächlich schon 60 Minuten vergangen waren.

 

Ein ganz besonderer Dank geht an Daniel Jaeckel, der mit seiner sehr ruhigen und äußerst geduldigen Art sogar mir als wenig technikaffin alles so erklärt hat, dass ich es tatsächlich auch verstehen konnte. Auch, wenn ich es nicht behalten habe. Aber das ist eher eine Frage des Alters.

 

Ach ja. Bleibt noch die Frage zu  beantworten, warum die Bestellung des Videos sehr gut war. Erst im Nachhinein habe ich alles das gesehen, was ich während der Simulation nicht gesehen habe. Ich  war so konzentriert auf die beiden Monitore vor mir und die ganzen Schalter und Hebel rund um mich herum, dass ich die Welt darüber hinaus so gut wie nicht wahrgenommen habe.

 

Außerdem ist auf der rechten Bildseite anfangs immer eine Nase zu sehen. Was in eingeweihten Kreisen inzwischen zu einem geflügelten Wort geführt hat.

Informationen und Barrierefreiheit

Barrierefrei im JetSim
Barrierefrei im JetSim

Der JetSim-Flugsimulator Berlin ist ein tolles Erlebnis, auch mit Handicap, denn das Flugsimulator-Erlebnis ist barrierefrei und rollstuhlzugänglich.  Der Pilotensitz kann durch den eigenen Rollstuhl ersetzt werden. Der sollte vorne aber nicht zu breit sein, um nahe genug an die Bedienelemente kommen zu können. Ein rollstuhlgerechtes WC ist in unmittelbarer Nähe der Firmenräume vorhanden. Bei der Terminvereinbarung solltet Ihr mitteilen, dass Ihr das Erlebnis barrierefrei genießen möchtet und ob der Pilot Links- oder Rechtshänder ist (wegen der Bedienung des Joysticks).

 

 

 

 

JetSim Flightsimulation & Flighttraining – Berlin
Reuchlinstraße 10-11, Aufgang S, 1. OG
10553 Berlin

Tel (030) 34 35 065 - 0 (Mo - Fr 10.00 - 18.00 Uhr)
Fax (030) 34 35 065 - 5
info@jetsim.de

Dieser Artikel über den Simulatorflug ist ein Gastbeitrag. Den Autor kennt Ihr bereits: er hat schon des Öfteren berichtet, schließlich ist es der Gatte. Herzlichen Dank für die Schilderung aus erster Hand.

 

Offenlegung: Den Flug im Flugsimulator von JetSim in Berlin haben wir selbst organisiert und bezahlt. Da wir das Ausflugsziel usw. bewerben bzw. einen Besuch dort empfehlen, meinen nun verbraucherschützende Gerichte, wir müssten diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen.

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6 Fragen an Kim von wheeliewanderlust.de

6 Fragen an Kim von wheeliewanderlust.de
6 Fragen an Kim von wheeliewanderlust.de

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Blogger vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.  

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist Kim von wheeliewanderlust.de

Kim - (c)wheeliewanderlust
Kim - (c)wheeliewanderlust

Mit viel Humor und ihrem Rollstuhl Lutzi bereist Kim die Welt, immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Auf Wheeliewanderlust teilt sie alles Wissenswerte zu barrierefreien Reisen und den schönsten rollstuhlgerechten Plätzen dieser Erde.

 

Und hier findest Du sie ebenfalls auf verschiedenen Social Media Kanälen:

Das sind sie, meine 6 Fragen an Kim

Kim auf dem Tafelberg - (c)wheeliewanderlust
Kim auf dem Tafelberg - (c)wheeliewanderlust

1. Hast Du ein Motto für Dein Leben, für Dein Blog, Deine  Homepage?


Das Leben ist zu kurz, um das Glück auf später zu verschieben.

 

2. Wo möchtest Du leben?

 

Da wo ich bin – in Mannheim gefällt es mir gut :)

 

3.   Was ist Dein Lieblingsreiseziel, wo möchtest du gern noch (oder  wieder) hin?

 

Unbedingt wieder nach Tel Aviv!

 

Kim beim Paragliding - (c)wheeliewanderlust
Kim beim Paragliding - (c)wheeliewanderlust

4. Was muss unbedingt ins Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?

 

Das Ladegerät von meinem Rollstuhl Lutzi – ohne das geht nichts.

 

5. Wann, wie und wo bist Du absolut, rundum glücklich und zufrieden?

 

Im Wasser – mein liebstes Element. Egal ob Meer, See, Pool oder Badewanne. Hier fühl ich mich leicht, schwerelos und einfach wohl.

 

6. Ist auf einer Deiner Reisen schon einmal etwas so richtig schiefgegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

Kleine Pannen gab es schon. In Paris ist mir mal das Vorderrad abgebrochen. Leider konnten in der ganzen Stadt niemand mein Rad tauschen oder reparieren, es blieb uns nur noch abzureisen …

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Langeoog ist wirklich eine Insel fürs Leben {Werbung ohne Auftrag}

Langeoog ist eine Insel fürs Leben
Langeoog ist eine Insel fürs Leben

Langeoog war in diesem Jahr die dritte ostfriesische Insel für mich. Nach Spiekeroog im Januar, Borkum im März haben wir im Mai eine sehr schöne Woche auf der Insel fürs Leben verbringen können. Anlass war ein runder Geburtstag, den wir fröhlich und gesellig dort mitfeiern durften.

 

Das Wetter war mehrheitlich gut, Ihr seht's an den Fotos. Wir hatten viel Sonne und blauen Himmel. Ein deutlicher Unterschied zu meinem letzten (und ersten) Besuch auf Langeoog: damals war ich anlässlich des Weinwinters auf der Insel, habe aber auch seinerzeit diesen Aufenthalt sehr genossen.

Langeoog, die Insel

Wasserturm bei Nacht auf Langeoog
Wasserturm bei Nacht auf Langeoog

Langeoog heißt zwar «Lange Insel», zeichnet sich aber vor allem durch seine kurzen Wege aus. Das Inseldorf ist kompakt und übersichtlich (und bietet dennoch viel!), der Strand und das Wattenmeer ist nie wirklich fern, die Insellandschaft lässt sich zu Fuß oder mit dem Rad entdecken.

 

Fast zwei Drittel der Fläche von Langeoog gehören seit 2009 zum Nationalpark Wattenmeer. Der Artenreichtum ist riesig, es gibt zahlreiche Vogelarten, Robben und Meeresgetier und natürlich die typischen kleinen Wattbewohner. Auch die Landschaft ist vielfältig – nicht nur Sand und Meer bietet die Insel, es gibt auch Dünen und Salzwiesen.

 

Wie auf den meisten Inseln so ist es auch auf Langeoog: die Zeit geht hier langsamer. Wie leise es ist (sieht man vom Brausen des Windes und dem Meeresrauschen einmal ab), das fällt uns immer auf. Durch die Tage haben wir uns ganz gemütlich treiben lassen, nichts muss, vieles kann – aber immer mit der Ruhe! 

 

Musikalisch waren wir auch, wir haben ein Konzert des Langeooger Shanty Chores besucht und der Gatte war mit einigen anderen bei einer Inselspezialität: jeden Dienstagabend in der Saison ist Dünensingen. Das Dünensingen findet von Ende April bis Mitte Oktober im Dünental unterhalb  des Wasserturms statt.

 

Immer noch nicht geschafft habe ich es, den  1908/1909 erbauten Wasserturm zu besteigen. Dran vorbeigefahren oder gelaufen bin ich etliche Male, aus der Ferne gesehen habe ich ihn. Oben war ich immer noch nicht auf dem Langeooger Wahrzeichen. Aber wieso gibt es diesen Turm überhaupt? Langeoog verfügt doch über eine Süßwasserversorgung.  Wie die «Süßwasserlinse» vom Regen gespeist wird habe ich Euch ja schon einmal erklärt.

 

Die Erklärung sind die Touristen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besuchten immer mehr Menschen die Insel. Das blieb nicht ohne Folgen für die Wasserver- und entsorgung: Trinkwasserbrunnen versalzten, die Abwasserentsorgung begann zu stinken. Und so wurde 1908 der beschlossen, ein neues Wasserver- und Entsorgungssystem zu bauen. Hierzu gehörte auch der Wasserturm, der für den benötigten Druck im geplanten Wasserleitungssystem sorgen sollte.

Barrierefrei Reisen auf Langeoog

Barrierefrei Reisen nach Langeoog
Barrierefrei Reisen nach Langeoog

Da viele Bereiche auf Langeoog barrierefrei gestaltet sind und sich daher problemlos mit Gehhilfe oder Rollstuhl (und auch Kinder- oder Bollerwagen) erreichen lassen, sind auch Personen mit Handicap auf der Insel wunderbar mobil.

 

Die Anreise erfolgt per Fähre  von Bensersiel nach Langeoog. Wir haben am Fähranleger in Bensersiel unser Gepäck (und Fahrrad bzw. Handbike) im Fährhaus an der Gepäckannahme aufgegeben.

 

Unsere LangeoogCard hatten wir schon vorbestellt, wir konnten also gleich aufs Schiff nach Langeoog. Durch breite Rampen und Gangways ist das Anbordgehen kein Problem. Die Fahrgastschiffe LANGEOOG III und LANGEOOG IV sowie das Fährhaus in Bensersiel sind offiziell barrierefrei geprüft. Auch hier gilt: wer einen Schwerbehindertenausweises mit B/BN hat, kann die Begleitperson kostenfrei mitnehmen; wer auch ein Beiblatt mit gültiger Wertmarke hat, fährt ebenfalls kostenfrei.

 

Im Hafen von Langeoog sind wir umgestiegen in den roten Waggon der bereitstehenden Inselbahn. (Gut zu finden, denn außer der Signalfarbe gibt es auch eine Markierung auf dem Bahnsteig mit Symbolen für Rollstuhl und Kinderwagen.) Die Waggons sind mit breiter Automatiktür und kleiner Rampe versehen.  Am Inselbahnhof angekommen haben wir zunächst unsere Räder abgeholt; das Gepäck hatten wir frei Haus gebucht, es wurde für uns direkt in die Unterkunft transportiert.

 

Insgesamt können wir nach unserem Aufenthalt sagen, das Straßen- und Wegenetz ist   gut ausgebaut, alle Ziele konnten wir bequem zu Fuß bzw. im Rolli oder per Rad erreichen. Die Hauptrouten zu den Ausflugszielen auf Langeoog können allgemein als barrierefrei, bzw. barrierearm eingestuft werden. Barrierefreie bzw. bedingt barrierefreie Exkursionen und Führungen werden auf Langeoog von den Gäste- und Inselführern angeboten.

 

Besonders toll: falls Ihr einen Strandkorb gemietet habt, besteht die Möglichkeit, die Zuwegung durch mobile Strandmatten bis ca. 3 m vom Hauptbohlenweg zu verlängern. Dazu muss man sich nur bei der Strandkorbservice-Station im entsprechenden Strandabschnitt melden.

 

Weitere Informationen zum barrierefreien Urlaub auf Langeoog gibt es hier und in einer übersichtlichen Broschüre (Stand 2015), die Ihr im Tourismusbüro erhaltet und die ihr insbesondere auf Touren gut in der Tasche stecken haben könnt.

Unsere Ferienwohnung

Ferienwohnung Hannes Glogner im Haus Süderloog
Ferienwohnung Hannes Glogner im Haus Süderloog

Unsere Unterkunft für die Langeooger Woche befand sich im Haus Süderloog. Das Haus wurde 2012 neu gebaut und bietet vier Ferienwohnungen für zwei bis vier Personen. Die Wohnungen sind benannt nach Seenotrettungskreuzern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die auf Langeoog stationiert waren und ihren Tochterbooten.

 

Wir hatten uns in der Ferienwohnung Hannes Glogner eingemietet. Sie ist barrierefrei, hat zwei Schlafzimmer, eine wirklich große Wohnküche mit Kamin,  das Bad ist groß und verfügt über eine unterfahrbare Dusche. Und da sie im Erdgeschoss des Hauses liegt, gibt es eine wunderbare Südterrasse.

 

Noch ein paar Stichworte zur Wohnung:

  • 80 m²
  • Internet
  • Geschirrspülmaschine
  • Mikrowelle
  • Kaminofen
  • Waschmaschine und Wäschetrockner im Haus

Haus Süderloog

Jakob-Pauls-Weg 9
26465 Langeoog
Telefon:04972 6331
E-Mail:info@suederloog.de

Essen auf Langeoog

Restaurant Blied

Wilderer Burger
Wilderer Burger

Das Restaurant Blied befindet sich im Nordseehotel Kröger, in der belebten Fußgängerzone auf dem Weg zum Wasserturm. Hier haben wir an einem Abend gegessen. Mein Wilderer Burger war richtig lecker. Zum Wildpatty gab es Kürbis- Apfelchutney, ein wenig Rotkohl und rote Zwiebeln, obenauf schmolz ein würziger Blauschimmelkäse. Dazu als Beilagen Süßkartoffelpommes und ein Portiönchen Coleslaw (das hätte etwas größer sein können...).

 

 

 

 

 

 

Blied – Küche und Bar

Am Wasserturm

26465 Langeoog

Telefon 04972 686-0

Fax. 04972 878

info@restaurant-blied.de

Ebbe & Flut rechts und Weinperle links

Kartoffel-Lauch-Süppchen
Kartoffel-Lauch-Süppchen

Eine echte Institution auf Langeoog war das He Tant. Inzwischen haben die Besitzer gewechselt, das Restaurant wurde umgestaltet und erstrahlt heute in einem maritimen, hellen und freundlichen Ambiente. Das Team verantwortet nicht nur eine klasse moderne und schmackhafte Küche, der Service ist auch ausgesprochen nett, freundlich und aufmerksam. Hier ist ein Essen immer eine Empfehlung wert.

 

Im gleichen Haus, gleicher Eingang, aber andere Seite findet Ihr die Weinperle. Diese kannte ich schon vom Weinwinter, habe ich dort doch die Kompetenz von Winzer und Weinhändler Bernd Frech von der „Weinperle“ bei einem tollen Rumtasting damals schätzen gelernt. Schaut auf jeden Fall 'rein in die Weinperle, auf ein Glas Wein oder einen Rum, auf einen Schnack mit dem netten und vor allem fachkundigen Gastgeber!

 

Ebbe & Flut Langeoog

Barkhausenstraße 7

26465 Langeoog

+49 (0) 4972 9906977

info@ebbeundflut-langeoog.com

 

Weinperle – die Langeooger Vinothek

Barkhausenstr. 7

26465 Langeoog

0174 38 28 958

Verklicker

Jakobsmuscheln
Jakobsmuscheln

Das Restaurant Verklicker im Inselhotel Langeoog bietet maritimes Ambiente: viele Wandbilder mit Schiffen und Meeresansichten.  Zu essen gibt es leichte Snacks, Gerichte von Wald und Wiese und natürlich auch Fisch. Ebenfalls beeindruckend: die Getränkekarte mit verschiedenen Bieren, Weinen und zahlreichen Cocktails.

 

Uns hat das Essen hier gut gemundet, fotografiert habe ich leider nur unsere Vorspeisen: Onsen Ei mit grünem Spargel und Chorizo und Jakobsmuscheln – beides klein, aber sehr fein!

 

 

 

Verklicker

Barkhausenstraße 2

26465 Langeoog

Tel 04972-9119-70

E-Mail: anfrage@inselhotel-langeoog.de

Ergänzende Informationen

Broschüre mit Informationen zum barrierefreien Urlaub auf Langeoog
Broschüre mit Informationen zum barrierefreien Urlaub auf Langeoog

Weitere Berichte von mir gibt es zum Reisen nach Langeoog im Winter, zu Strandkörben, dem Weinwinter und  zu Wasserlinse und Ostfriesentee.

 

Unsere An- und Abreise, den Aufenthalt und Restaurantbesuche

haben wir selbst organisiert und bezahlt.

Das hier ist meine persönliche Meinung!

... noch mehr Langeoog gibt es hier

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Ostfriesentee, Süßwasserlinsen - warum der Tee auf Langeoog besonders gut schmeckt {enthält Werbung} (Sat, 11 Mar 2017)
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Wie überwintern auf Langeoog die Strandkörbe? {Werbung} (Wed, 08 Feb 2017)
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Kiel und umzu im Juni {Werbung ohne Auftrag}

Kiel und umzu im Juni {Werbung ohne Auftrag}
Kiel und umzu im Juni {Werbung ohne Auftrag}

Im Juni hatte ich einen beruflichen Termin im Norden Deutschlands. So hat es uns in diesem Jahr mal nach Schleswig-Holstein verschlagen. Knapp fünf Tage hatten wir eine Ferienwohnung südlich von Kiel.

 

Das Wetter war recht gut, auch wenn uns ein paar Mal Gewitter unsere Ausflüge und Pläne verregnet haben. Aber es blieb uns dennoch Zeit für einen Tag am Strand, einen Ausflug nach Kiel bzw. Laboe und leckeres Essen vor Ort und unterwegs.

 

Einiges an barrierefreien Zielen haben wir entdeckt – kommt doch mit!

 

*editiert am 19.06.2019:
Hinweis zum Titel dieses Blogbeitrages: Umzu ist das norddeutsche Wort für drumherum.

Sehlendorfer Strand

Sehlendorfer Strand
Sehlendorfer Strand

Für den Tag am Ostseestrand hatten wir uns Sehlendorfer Strand ausgesucht. Dort gibt es mehrere feste Strandübergänge, diese werden auch gerne von älteren Menschen und Müttern mit Kleinkindern oder mit dem Bollerwagen genutzt. Wir haben den nahe am Parkplatz gelegenen Hauptweg zur DLRG Station genutzt. Auch dieser ist befestigt und barrierefrei.

 

Hier stellt man außerdem ein Strandmobil für Personen mit Handicap kostenlos zur Verfügung. Das Strandmobil dient als Hilfsmittel, so wirbt die Tourist-Information, das ganz neue Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung von Behinderten erschließt. Zu bedenken ist allerdings, dass damit der Rollstuhlfahrer auf Hilfe angewiesen ist. Denn allein kann man ein Strandmobil nicht  bewegen.

 

Was es leider hier nicht gibt sind Strandkörbe in der Nähe zu den befestigten Strandzugängen. Auf meine Nachfrage in der Tourist-Information bekam ich die Auskunft, ob es so etwas gebe könne man mir nicht sagen, hierzu solle ich mich an den Strandkorbvermieter wenden. Beim Strandkorbvermieter teilte man mir mit, am befestigten Weg fänden öfters Feiern und Veranstaltungen der Gemeinde statt, dabei würden die Strandkörbe immer wieder mutwillig beschädigt. Daher gebe es in der Nähe des befestigten Strandzugangs keine Strandkörbe zu mieten. Schade, oder? So haben wir einfach am Ende des befestigten Weges gesessen und den Blick über Strand und Ostsee aus der Ferne genossen.

 

Ach ja, ein kleiner Tipp für die Tourist-Information: die ostfriesischen Inseln machen's Euch vor, wie es mit geringem Aufwand gehen könnte. Dort werden in der Saison kurze oder auch längere Bohlenwege zu den Strandkörben gelegt. Diese ermöglichen nicht nur Rollstuhlfahrern, sondern ebenfalls älteren Menschen und Müttern mit Kleinkindern oder mit dem Bollerwagen den Zugang zu den Strandkörben. Besonders toll auf Langeoog: falls man einen Strandkorb gemietet hat, besteht die Möglichkeit, die Zuwegung durch mobile Strandmatten bis ca. 3 m vom Hauptbohlenweg zu verlängern. Dazu muss man sich nur bei der Strandkorbservice-Station im entsprechenden Strandabschnitt melden.

 

Tourist – Information

Sehlendorfer Strand

Strandstraße 24
24327 Sehlendorf

Telefon  (04382) 92 23 4

Fax  (04382) 92 23 5

E-Mail  info@sehlendorfer-strand.de

Laboe

Spaziergang entlang des Ufers der Förde in Laboe
Spaziergang entlang des Ufers der Förde in Laboe

Eigentlich wollten wir dann auch noch Laboe erkunden. Schließlich ist Laboe für seine Küste besonders bekannt, es liegt schließlich unmittelbar an einer der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt. Zudem gibt es hier das Marine-Ehrenmal und gleich daneben als historisch-technisches Museum das U-Boot. Hier kann man die engen Verhältnisse unter Wasser beklemmend selbst erleben. Das Marine-Ehrenmal ist das Wahrzeichen von Laboe. Als Gedenkstätte und Mahnmal besuchen es mehr als 100.000 Besucher im Jahr.

 

Gestartet sind wir mit einem kurzen Spaziergang entlang des Ufers der Förde. Hier konnten wir zunächst noch bei Sonne blühende Kartoffelrosen und regen Schiffsverkehr genießen. Mutig entschlossen wir uns noch zu einem Kaffee auf der wunderbaren Terrasse des Koffiehuis, obwohl immer mehr Wolken am Himmel aufzogen. Leider erwischte uns an diesem Tag ein sehr kräftiges Gewitter, vor dem wir gemeinsam mit den anderen Gästen ins Haus flüchten mussten. Als es trocken schien, machten wir uns auf den Rückweg – nur um dann unterwegs im Wald vom nächsten Starkregen mit Gewitter überrascht zu werden. So haben wir, ein wenig durchfeuchtet, am Ende von der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten Laboes abgesehen. Müssen wir eben noch einmal wiederkommen!

Sightseeing in Kiel*

Barrierefrei Reisen an der Ostseeküste

Es heißt, mobilitätseingeschränkte Menschen könnten in vielen Orten an der deutschen Ostseeküste einen nahezu barrierefreien und erholsamen Rollstuhlurlaub genießen. Auf der Seite Urlaub für Menschen mit einem Handicap an der Ostsee  habe ich verschiedene Informationen rund um Unterkünfte, Strände, Aktivitäten sowie Tipps und Informationen für einen barrierefreien Urlaub gefunden.

 

Ein Verzeichnis der Ostsee-Orte mit barrierefreiem Strandzugang habe ich ebenfalls gefunden.

 

Unsere Ferienwohnung

Luxus Ferienwohnung Nortorf
Luxus Ferienwohnung Nortorf

Als Unterkunft hatten wir eine Ferienwohnung am geografischen Mittelpunkt in Schleswig-Holstein gebucht. Die komplett ausgestattete Ferienwohnung, inklusive Handtüchern, Bettwäsche und Endreinigung, ist sicher nicht normgetreu rollstuhlgerecht (so fehlen Haltegriffe oder Duschstuhl), aber geräumig, ebenerdig und prima für einen selbstständigen Rollstuhlfahrer zu nutzen. Und falls irgendetwas fehlt, etwas nicht klappt: der Vermieter ist nett und sehr hilfsbereit. Parken kann man direkt vor der Tür. In der Nähe liegt das Stadtzentrum von Nortorf und ein Einkaufszentrum für den täglichen Bedarf. Die Nähe zu Neumünster, Kiel, Rendsburg sowie Ostsee ist inklusive.

 

 

Luxus Ferienwohnung Nortorf

Berliner Straße 13

24589 Nortorf

0176 60017994

Essen um und in Kiel

Alter Landkrug Nortorf

Alter Landkrug Nortorf
Alter Landkrug Nortorf

Am Tag unserer Anreise haben wir direkt in Nortorf gegessen. Im Restaurant wurden uns von freundlichen Kellnern norddeutsche Gerichte und Fischspezialitäten serviert. Einen Platz fanden wir im großzügigen Wintergarten. Hier gibt es nicht nur Fisch aus Nord- und Ostsee, sondern ebenso vegetarische und vegane Gerichte. Wir hatten Spargel mit einem Schnitzel, Kartoffeln und Sauce Hollandaise bzw. einen Kapitänsteller mit Matjesfilet, norwegischem Lachs, Krabben, zweierlei Saucen,
Röstkartoffeln und Salat. Lecker war’s und bezahlt haben wir für 12 Garnelen als Vorspeise, zwei Hauptgerichte sowie Aperitif und Getränke 69,00 €.

 

 

 

Hotel – Restaurant „Alter Landkrug“
Große Mühlenstraße 13
24589 Nortorf
info@alterlandkrug.de
Tel:04392 - 44 14
Fax:04392 - 83 02

Koffiehuis in Laboe

Koffiehuis in Laboe
Koffiehuis in Laboe

Direkt am Meer, in der Dünenlandschaft Laboes liegt das Koffiehuis. Hier kultiviert man seit 1986 die Tradition der Kaffeehäuser.  Es war der Kehrpunkt unseres kleinen Spazierganges entlang der Förde. Und zunächst (siehe oben) hatten wir ja noch gehofft, auf der Terrasse mit dem traumhaften Blick im Garten Kaffee, Tee und Torte genießen zu können. Die sind hier übrigens immer mehr aus Bio-Produkten hergestellt. Aber leider erwischte uns an diesem Tag ein sehr kräftiges Gewitter, vor dem wir gemeinsam mit den anderen Gästen ins Haus flüchten mussten. Auch hier war es gemütlich (und trocken).

 

Ab September gibt es hier wieder High Tea auf  englische Art mit hausgebackenen Scones, clotted cream und Marmeladen, Sandwiches (Lachs, Gurke und Leberpatè), Gebäck.

KOFFIEHUIS

An der Au 2

24235 Laboe

04343-7768

koffiehuis-laboe@t-online.de

Lagom Kiel

Lagom Kiel
Lagom Kiel

Mehr oder weniger zufällig sind wir hier gelandet und haben es überhaupt nicht bereut. Das Restaurant mit dem schwedischen Namen Lagom (deutsch: nicht zu viel, nicht zu wenig, sondern gerade richtig)  ist noch recht neu und die Räumlichkeiten in der „Marinekameradschaft Kiel – von 1914 e.V“ sind ein echter Hingucker. Es ist in einem klaren nordischen Stil eingerichtet. Die  Bar ist bis in die späten Abendstunden geöffnet. Und all das findet sich direkt an der schönen Kiellinie. Von der Terrasse hat man eine unschlagbare Aussicht auf die Kieler Förde.

 

Zu essen gibt es regionale Frischeküche mit Blick nach Skandinavien. Der Service ist jung, locker und sehr freundlich. Der Gatte musste mal für ein Weilchen das Restaurant verlassen - ohne Nachfrage wurde das Servieren der bestellten Gerichte zurückgestellt und das Essen warm gehalten. Und lecker war es auch: langsam gegarte Ochsenbäckchen mit einem Sellerie-Kartoffel-Stampf oder auch dreierlei Matjes mit Bratkartoffeln waren wohlschmeckend und gut abgeschmeckt.

 

Das Restaurant liegt zwar von der Uferpromenade aus betrachtet im ersten Stockwerk. Allerdings erreicht man den Eingang über eine steile Rampe links am Haus entlang. Oben angekommen ist alles ebenerdig und sogar eine barrierefreie Toilette gibt es. Wichtig nur: achtet auf die Reservierung eines normalen Tisches, die ebenfalls vorhandenen Hochtische wären bei einem Besuch mit einem Rollstuhlfahrer weniger geeignet.

Lagom Restaurant & Bar

Düsternbrooker Weg 38

24105 Kiel

Tel. 0431 / 568374

Restaurant Schlüter Wankendorf

Restaurant Schlüter Wankendorf
Restaurant Schlüter Wankendorf

Auch noch fast im Herzen Schleswig-Holsteins liegt dieses  Restaurant. Das Ambiente ist gemütlich und gediegen, genau zu einem Haus mit langer Tradition passend. Mitten im Dorf werden hier schmackhafte Gerichte frisch zubereitet. Man legt Wert auf  frische Zutaten aus überwiegend heimischer Herkunft.

 

Der Service war flott, freundlich und gut organisiert (angesichts einer zeitgleich stattfindenden großen Hochzeitsfeier gut so). Und geschmeckt hat es uns auch richtig gut. Bezahlt haben wir für eine geteilte Vorspeise, Getränke und zwei Hauptgerichte 59,10 €.

 

Eine Empfehlung, für eine Rückkehr beim nächsten Mal, wenn wir in der Nähe sind ist es hier alle Male!

Schlüter Hotel & Restaurant

Dorfstraße 14

24601 Wankendorf
Tel.: 04326 – 28 90 90
info@schlueter-wankendorf.de

Unsere An- und Abreise, den Aufenthalt und Restaurantbesuche haben wir selbst organisiert und bezahlt.

Das hier ist meine persönliche Meinung!

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