6 Fragen an ...

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6 Fragen an Ina von Genussbummler.de (So, 12 Jan 2020)
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6 Fragen an Janett von Teilzeitreisender.de (Sat, 14 Dec 2019)
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6 Fragen an Liane von diereiseule.com (Fri, 06 Sep 2019)
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6 Fragen an Tanja von vielweib.de (Sat, 17 Aug 2019)
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6 Fragen an Tanja von taklyontour.de (Sun, 28 Jul 2019)
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6 Fragen an Peggy von travellicious.de (Fri, 12 Jul 2019)
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6 Fragen an Kim von wheeliewanderlust.de (Sat, 29 Jun 2019)
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6 Fragen an Marina von www.ms-welltravel.de (Sat, 08 Jun 2019)
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Warum gibt es diesen Blog eigentlich? (Tue, 21 Jul 2015)
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Welche Reiseerfahrungen ich nicht gebraucht hätte (Thu, 09 Jul 2015)
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Welche Auswirkungen hätte es auf Dein Leben, wenn es ab morgen kein Internet mehr geben würde? (Tue, 12 Aug 2014)
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6 Fragen an Thomas von Reisen-Fotografie.de (Tue, 15 Jul 2014)
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Erfahrungen mit dem Rollstuhl zu Haus und unterwegs (Wed, 26 Mar 2014)
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Unser nächstes Reiseziel: Sizilien (Thu, 27 Feb 2014)
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Grenzen auf Reisen - Terminal 5 in Heathrow am Eröffnungstag (Fri, 07 Feb 2014)
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6 Fragen an Claudia von Clax on Tour (Fri, 24 Jan 2014)
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Was ist Dein Ziel wenn Du täglich bloggst? Warum macht Dir das Spaß? (Tue, 14 Jan 2014)
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Was bedeutet für Dich „nach Hause kommen“, „heimkommen“? (Tue, 10 Dec 2013)
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6 Fragen an Ina von Genussbummler.de

6 Fragen an  Ina von Genussbummler.de
6 Fragen an Ina von Genussbummler.de

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Blogger vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.  

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist  Ina von Genussbummler.de

Ina trinkt Rotwein am Meer  - (C) Genussbummler.de
Ina trinkt Rotwein am Meer - (C) Genussbummler.de

Auf ihrem Blog Genussbummler schreibt Ina hauptsächlich über Roadtrips, Städtetrips und Kurzreisen. Alles mit dem Fokus auf Genuss und aus der Sicht einer Vollzeitarbeitenden. Sie schreibt ausführliche Berichte über die von ihr besuchten Nationalparks, Städte, usw. und empfiehlt Hotels und Restaurants, die sie auf ihren Reisen gefunden hat. Schließlich gibt sie noch Hilfestellung bei der Planung von Roadtrips.

 

Und anderswo auf sozialen Medien kannst Du Ihr auch folgen

  • https://www.pinterest.de/genussbummler/
  • https://www.instagram.com/genussbummler/
  • https://www.facebook.com/genussbummler/

Das sind sie, meine 6 Fragen an Ina

Kopenhagen - (C) Genussbummler.de
Kopenhagen - (C) Genussbummler.de

1. Hast Du ein Motto für Dein Leben, für Dein Blog, Deine  Homepage?

 

Ein richtiges Motto habe ich nicht, weder für mein Leben noch für den Blog. Da Genuss aber bei beidem ein Thema ist, finde ich den folgenden Spruch sehr passend

„Die Welt gehört dem, der sie genießt“

 

Seit einigen Jahren habe ich auf der Startseite meines Blogs den folgenden Spruch von Alexander Freiherr von Humboldt: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.“ Meiner Meinung nach ist dieser Spruch heutzutage wichtiger und passender denn je.

 

2. Wo möchtest Du leben?

 

Eigentlich fühle ich mich in Düsseldorf sehr wohl, aber wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich gerne am Meer leben. Zwei Städte, die dieses bieten und die mir bei meinen Aufenthalten sehr gut gefallen haben sind Kopenhagen und Sydney. Hier könnte ich es mir gut vorstellen zu leben.

 

3.   Was ist Dein Lieblingsreiseziel, wo möchtest Du gerne noch (oder  wieder) hin?

 

Oje … Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, zumindest der zweite Teil.

 

Meine Lieblingsreiseziele sind definitiv Sylt und Kopenhagen, denn dorthin fahre ich wenn möglich jedes Jahr. Aber wohin ich gerne noch bzw. wieder hin möchte? Peru, Bolivien und Chile möchte ich gerne bereisen und diesen Wunsch werde ich mir dieses Jahr noch erfüllen. Japan ist auch noch ein ganz großer Reisewunsch von mir, ebenso Tansania. Wieder einmal möchte ich nach Neuseeland, Kanada oder Australien reisen. Wie du siehst, habe ich noch einiges zu bereisen in den nächsten Jahren.

Sylt - (C) Genussbummler.de
Sylt - (C) Genussbummler.de
Blechschaden am Mietwagen - (C) Genussbummler.de
Blechschaden am Mietwagen - (C) Genussbummler.de

4. Was muss unbedingt ins Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?

 

Unbedingt ins Reisegepäck muss meine Kamera. Ohne die fahre ich nicht weg. Wenn ausgerechnet die Kamera verloren ginge, weiß ich nicht was ich machen würde. Zum Glück ist mir das noch nie passiert und ich hoffe, das wird auch nie passieren.

 

5. Wann, wie und wo bist Du absolut, rundum glücklich und zufrieden?

 

Definitiv am Meer. Das merke ich immer wieder. Das Meer beruhigt und erdet mich. So ein Gefühl habe ich nur dort.

 

6. Ist auf einer Deiner Reisen schon einmal etwas so richtig schiefgegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

Zum Glück ist auf allen meinen Reisen noch nichts richtig schiefgegangen. Zwar gab es mal Flugverspätungen, Magenverstimmungen oder auch ein ziemlich heruntergekommenes Hotel. Aber alles führte nicht dazu, dass die Reise abgebrochen oder länger beeinflusst wurde. Das schlimmste war ein Autounfall in Botswana, zum Glück aber nur ein Blechschaden. Im Nachhinein war das ganze eine recht interessante Erfahrung, eine botswanische Polizeistation und deren Arbeitsweise zu erleben. Denn es gab keine Computer, sondern alle Aussagen, Anzeigen usw. wurden per Hand geschrieben, teilweise von vier Polizisten gleichzeitig. Auch wenn der Schreck erst groß war, möchte ich dieses Erlebnis nicht missen.

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Reiseroute Australien: Roadtrip im Südosten {Werbung ohne Auftrag}

Reiseroute Australien: Roadtrip im Südosten
Reiseroute Australien: Roadtrip im Südosten

Für 6 Wochen planen wir eine Rundreise durch den Südosten des australischen Kontinents. Dieses Mal ist es also ein anderes Land, ein anderer Kontinent. Immerhin 22 Jahre nach unserer ersten Australienreise geht es wieder einmal nach Down under.

 

Und dieses Mal werden wir neues entdecken auf unserer Reiseroute in Australien, bei unserem Roadtrip im Südosten; die von der ersten Reise bereits bekannten Ziele lassen wir aus.

 

Wir fliegen ab und bis Sydney. Gebucht haben wir auch alle Unterkünfte auf unserer Reiseroute für Australien, anderenfalls wäre das Reisen mit dem Rollstuhl doch ein recht großes Abenteuer. In Sydney sind wir zu Beginn und Ende der Reise, alles Weitere kommt jetzt beim Feinschliff des Roadtrip im Südosten Australiens.

Australien: das ist unsere Route!

Sydney bis Lake Albert

Sydney Opera House - Tourism Australia
Sydney Opera House - Tourism Australia

Wir starten unsere Reiseroute Australien für den Roadtrip im Südosten in Sydney. Es ist nicht nur die größte Stadt Australiens, es liegt unmittelbar am Meer und es gibt einige berühmte Sehenswürdigkeiten, z. B. die Oper von Sydney. Hier gibt es jeden Mittag eine barrierefreie Führung, das habe ich schon herausgefunden. Und der Bondi Coastal Walk soll ebenfalls sehr schön sein.

 

Von hier geht es auf unserem Roadtrip weiter nach Westen in die Blue Mountains, genauer nach Katoomba. Die Blue Mountains liegen nur etwa 100 Kilometer westlich der City. Die Felsformation Three Sisters in Katoomba ist ein beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge. Zumindest überwiegend barrierefrei soll Scenic World sein – wir werden sehen! Leider ist die Zig Zag Railway seit den Buschbränden 2013 nicht mehr in Betrieb. Auf dem Programm steht auch allgemeines Sightseeing, z. B. am Govetts Leap lookout. Dieser ist aktuell allerdings wegen der anhaltenden Buschbrände geschlossen, das werden wir erst kurzfristig vor Ort entscheiden können.

 

Und dann starten wir mit dem Roadtrip in das australische Outback, über Cobar mit den – leider im Rollstuhl nicht erreichbaren – bedeutenden Felsmalereien der Aborigines in New South Wales und Broken Hill, Capital of the Outback und Station des Indian Pacific, geht es zur Flinders Range mit dem Ikara-Flinders Ranges National Park. In Broken Hill würden wir gern die Astronomie Show The Sky Tonight besuchen, drückt uns die Daumen, dass es klappt.

 

Schließlich steht mit Adelaide wieder eine Großstadt auf unserem Programm der geplanten Reiseroute für Australien bevor es mit der Fähre weiter geht nach Kangaroo Island. In Adelaide soll das Migration Museum sehenswert und zumindest teilweise barrierefrei sein. Kangaroo Island, die drittgrößte Insel Australiens, ist ein wahres Naturparadies. Pinguine, Kängurus, Leuchttürme oder beeindruckende Felsformationen machen einen Besuch dieser Insel zu einem einmaligen Erlebnis.

Touren in den Blue Mountains*

Touren in Sydney*

Lake Albert bis Sydney

De Bortoli Yarra Valley Estate, Victoria - Tourism Australia Copyright
De Bortoli Yarra Valley Estate, Victoria - Tourism Australia Copyright

Von Kangaroo Island geht es über Lake Albert mit unserem Roadtrip im Südosten Australiens weiter nach Mount Gambier mit seinen vulkanischen Maarseen (wie in der Eifel?).

 

Dann fahren wir via Warrnambool über die Küstenstraße der Great Ocean Road (gegen den Strom – Danke, Christina!). In Warrnambool übernachten wir im Open Air Museum Flagstaff Hill im historischen Leuchtturmwärterhaus und werden uns am Abend sicher die vielgelobte Sound and Light Show ansehen.

 

Von Annik, die auf MissesBackpack bloggt,  stammt der Tipp, das Wildlife Watching nicht zu vergessen. Von der Great Ocean Road kann man einen kurzen Abstecher Richtung Otway Lighthouse machen. Dabei ist nicht der älteste Leuchtturm Australiens das Ziel, sondern tatsächlich der Weg. Die Straße ist von unzähligen Eukalyptusbäumen gesäumt, in denen es nur so vor Koalabären wimmelt. Meistens chillen die niedlichen Racker in den Astgabeln, manchmal snacken sie auch die Blättchen von den Bäumen. Annik findet es absolut spitze, so einfach und unkompliziert Koalas in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Ein Fleckchen zum kurzen Anhalten findet sich übrigens meistens direkt am Straßenrand. 


U
nd dann geht es auf nach Melbourne. Melbourne ist nicht nur die zweitgrößte Stadt von Australien, bekannt für viel Kultur, Musik und ganz viel Sport, sondern auch ein Hotspot für Streetart - auch dies ein Tipp von Annik. Melbourne ist eine ihrer absoluten Lieblingsstädte. Das Meer vor der Haustüre, Pinguine in St. Kilda, jede Menge gemütliche Cafes und hippe Shops. Neben der Hosier Lane lohnt sich in Sachen Streetart ein Besuch der Blender Lane und der Ecke Queen/ Franklin Street.

 

Ein paar Tage verbringen wir im Weinbaugebiet des Yarra Valley, um dann im Süden von Gippsland wieder an die australische Küste im Südosten zu fahren.

 

Kurz bevor wir den Bundesstaat Victoria verlassen kommen wir noch im Croajingolong National Park vorbei. Weiter geht es zum Conjola-Nationalpark.

 

Nach ein paar Tagen in Wollongong geht es vor dem Heimflug als Abschluss unserer Reiseroute für  Australien bei unserem Roadtrip zurück nach Sydney. Hier steht dann u. a. auch die Fähre nach Manly (Danke, Karin!) auf unserem Programm.

Touren in Melbourne*

Informationen, Barrierefreiheit, Telefonieren, Maut, eVisitor

Booking.com

eVisitor (subclass 651)

Das eVisitor Visum ist eine elektronische Einreisegenehmigung für touristische oder geschäftliche Besuche nach Australien mit einer Aufenthaltsdauer von bis zu drei Monaten. Wenn Ihr einen eVisitor-berechtigten Reisepass besitzt, können Ihr das Visum im Internet beantragen. Das gilt für Passinhaber aus über 30 europäischen Ländern, einschließlich aller EU Mitgliedstaaten, sowie Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikanstadt. Ein eVisitor online Antrag ist gebührenfrei.

 

Um einen online Antrag zu stellen oder weitere Informationen zu den Merkmalen oder Bedingungen dieses Visums zu erfahren, könnt Ihr Euch auf der Seite der Botschaft informieren (in deutscher Sprache) oder gleich auf die Antragsseite des Department of Home Affairs zum  eVisitor (subclass 651) wechseln.

 

Unsere Erfahrungen waren positiv, Anträge gestellt und nach knapp 20 Minuten waren die Bewilligungen da.

Telefonieren

Unbegrenzte Anrufe und SMS in 15 Länder, darunter Deutschland
Unbegrenzte Anrufe und SMS in 15 Länder, darunter Deutschland

In Australien gibt es Aldi. Und auch hier verkaufen die Läden prepaid Sim Karten. Spannend für uns als Touristen: so können wir den Kontakt nach Hause halten und müssen nicht auf Gespräche, SMS, Kurznachrichten oder auch das Surfen im Internet verzichten. Daher werden wir uns nach der Ankunft das L Value Pack für Au$ 25 leisten. Dafür bekommen wir

  • Unbegrenzte Anrufe, SMS und MMS innerhalb Australiens
  • Unbegrenzte Anrufe und SMS in 15 Länder, darunter – besonders wichtig – Deutschland
  • 14 GB  Daten

Und wo wir in Sydney den nächsten Aldi finden, das können wir hier nachschauen.

Maut

In Australien gilt die Mautpflicht für alle Fahrzeuge vor allem in den Ballungsgebieten um große Städte wie Sydney, Brisbane, Melbourne. Auch bei der Bezahlung gibt es für Autofahrer einiges zu beachten. Die Mautpflicht gilt für alle Fahrzeuge. Der Preis gestaltet sich je nach Fahrzeugkategorie und nach Straßenabschnitt.

 

Und die Mautgebühren sind nicht ohne, z. B.

  • in Victoria / Melbourne kostet der EastLink im PKW bis zu über 6 AU$, der CityLink sogar mehr als 9 AU$
  • in Sydney ist die M1 mit mehr als 15 AU$ die teuerste Strecke, die Harbour Bridge/Tunnel Verbindung dagegen mit AU$ 4 richtig preiswert

Alle Mautgebühren müssen 48 Stunden vor oder nach der Nutzung der Mautstraße gezahlt werden, sie können ausschließlich elektronisch bzw. per Telefon und nicht bar bezahlt werden. Dazu solltet Ihr folgende Informationen bereithalten:

  • Fahrzeugmarke
  • Modell und Farbe
  • Kennzeichen
  • Kreditkartendaten
  • Reisetermin

Alternativ kann man sich vorher beim jeweiligen Anbieter registrieren. Die tatsächliche Mautnutzung wird im Nachhinein von der Kreditkarte abgebucht. Dann gibt es wohl auch noch eine App von Linkt, über die man die Mautgebühren in Australien begleichen kann.

Reiseführer zu Australien*

Australien - Der Osten Reiseführer Michael Müller Verlag: Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps
Australien - Der Osten Reiseführer Michael Müller Verlag: Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps

Neben zahlreichen Webseiten, Blogs und Reiseberichten haben wir uns inzwischen natürlich auch in verschiedenen Reiseführern über unsere Route in Australiens Südosten informiert. Hilfreich fanden wir diese beiden (auch wenn für unsere Route leider South Australia fehlt) :


Unsere Australien Reise organisieren und bezahlen wir selbst. Nicht nur deshalb bleiben Meinung und Bewertung wie immer meine ganz persönliche.

 

Übrigens: wenn Ihr auf  die Produktlinks* oben klickt werdet Ihr zu Amazon, Booking.com  bzw. GetYourGuide weitergeleitet. Wenn Ihr dann noch kauft oder bucht erhalte ich dafür eine Provision ohne das Ihr mehr bezahlen müsst.

Mehr Australien gibt es hier

www.zypresseunterwegs.de Blog Feed

Reiseroute Australien: Roadtrip im Südosten {Werbung ohne Auftrag}
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Reiseführer Australien und ein Gespräch mit Armin Tima {Werbung ohne Bezahlung}
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6 Fragen an Janett von Teilzeitreisender.de

6 Fragen an Janett von Teilzeitreisender.de
6 Fragen an Janett von Teilzeitreisender.de

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Blogger vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.  

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist Janett von Teilzeitreisender.de

Janett beim Wandern - (C) Teilzeitreisender.de
Janett beim Wandern - (C) Teilzeitreisender.de

Janett ist die Gründerin des Blogs Teilzeitreisender.de. Die Idee zum Namen „Teilzeitreisender.de“ entstand bei einem Kollegenplausch in der Mittagspause. Bis 2012 hatte Janett einen „Mischblog“ und wollte sich gerne auf ein bestimmtes Thema konzentrieren. Das Reisen war der Grund, weshalb sie angefangen hatte zu schreiben. Für sie war immer klar, dass sie nicht ausschließlich reisen will, sondern halt nur in Teilzeit.

 

Neben einer Teilzeitstelle an der Uni Düsseldorf pflegt und hegt sie deshalb ihr Blogprojekt – und hat dafür schon das eine oder andere Abenteuer erlebt.

Das sind sie, meine 6 Fragen an Janett

Janett mag den Botanischen Garten an der Düsseldorfer Uni - (C) Teilzeitreisender.de
Janett mag den Botanischen Garten an der Düsseldorfer Uni - (C) Teilzeitreisender.de

1. Hast Du ein Motto für Dein Leben, für Dein Blog, Deine  Homepage?

 

Eigentlich gibt es mehrere Mottos, die mich durchs Leben tragen. Eines ist: Leben und genieße jeden Tag als wäre es der Letzte und das zweite ist Schenke jeden Tag ein Lächeln.

 

Was den Blog angeht so ist er für mich ein Mittel meine Verrücktheit und Kreativität auszuleben. Und zu schreiben – auch wenn es mittlerweile mehr als ein Tagebuch ist …

 

2. Wo möchtest Du leben?

 

Ich glaube ich lebe dort, wo ich mich am wohlsten fühle. Für mich ist der Lebensmittelpunkt nicht eine Frage des „wo“, sondern mit „wem“. Ich brauche Menschen um mich herum, die mich glücklich machen.

 

3.   Was ist Dein Lieblingsreiseziel, wo möchtest Du gern noch (oder  wieder) hin?

 

Ich mag Lissabon, ich fahre sehr gern nach Mechelen in Belgien und ich genieße es meine alte Heimat Thüringen bei jeder Familienreise neu zu entdecken.

Koffer - (C) Teilzeitreisender.de
Koffer - (C) Teilzeitreisender.de

4. Was muss unbedingt ins Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?


Ich glaube schon das mein Mobiltelefon der wichtigste Gegenstand im Gepäck ist. Es ist Ticket, Rechner, Telefonbuch, Navigationsgerät und Büro in einem. Als ich vor Jahren mal kein Gepäck im Urlaub hatte habe ich gemerkt wie wenig ich eigentlich brauche. Einen Rechner nehme ich nur selten mit und Schlüppis und Zahnbürste kann man überall kaufen.

 

5. Wann, wie und wo bist Du absolut, rundum glücklich und zufrieden?

 

Ich habe seit zwei Jahren einen unglaublich tollen Menschen an meiner Seite. Wenn ich mit ihm gemeinsam Zeit verbringe geht es mir gut. Und das, obwohl ich in letzter Zeit immer mehr Zipperlein habe …

 

6. Ist auf einer Deiner Reisen schon einmal etwas so richtig schiefgegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

Eigentlich bin ich ein Glückskind in Sachen reisen. Klar habe ich mal den letzten Zug nach Sylt verpasst oder hatte auch schon mal ein dreckiges Zimmer- aber der Reisegott meint es eigentlich ganz gut mit mir. Aus jedem Pech entspringt auch die nächste Chance.

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Bei den Pinguinen am Stony Point in Betty's Bay

Pinguine am Stony Point in Bettys Bay
Pinguine am Stony Point in Bettys Bay

Pinguine? Ja die leben doch in der Antarktis, oder? Ja, auch – aber nicht nur. Neben Löwen, Zebras, Giraffen gehören auch die niedlichen kleinen Frackträger zu den Tieren, die man in Südafrika in freier Wildbahn sehen kann. An verschiedenen Stränden des Western Cape leben Brillenpinguine. Ganz bekannt ist und in jedem Reiseführer erwähnt wird die Pinguin-Kolonie am Boulder’s Beach in Simons Town.

 

Wir haben 2016 eine andere Pinguin-Kolonie besucht, nämlich die am Stony Point in Betty’s Bay. Und ziemlich genau drei Jahre später waren wir im September 2019 ein weiteres Mal in Betty’s Bay, um die Pinguine zu besuchen.

 

Sie liegt quasi am Weg, wenn man entlang der Küstenstraße am Indischen Ozeans östlich von Kapstadt unterwegs ist. Das Stony Point Nature Reserve ist ein Naturschutzgebiet an der Küste, in dem die Vögel aktiv geschützt werden. Der kleine Naturpark ist zwar nicht so überlaufen wie Simons Town, in diesem Jahr allerdings fanden wir es doch recht voll, ja sogar einige Reisegruppen waren vor Ort bei den Pinguinen am Stony Point in Betty's Bay. Trotzdem konnten wir noch in Ruhe den Meerestieren zusehen. Aber die Zeiten, in denen Stony Point ein „Geheim“tipp war, die sind wohl alle Male vorbei.

Stony Point Nature Reserve

 Brillenpinguin
Brillenpinguin

Das Stony Point Nature Reserve befindet sich in Betty’s Bay und beherbergt eine Kolonie afrikanischer Pinguine. Stony Point bietet die Möglichkeit, die Pinguine aus nächster Nähe zu beobachten. Man kann die Tiere bei ihren täglichen Aktivitäten in ihrem natürlichen Lebensraum betrachten.

 

Ebenfalls im Naturschutzgebiet leben drei Arten von Kormoranen; der gekrönte Kormoran, der Kapkormoran und der Bankkormoran, verschiedene Möwen und ebenso sind Dassies auf den umliegenden Felsen zu sehen.

 

Die Kolonie der Pinguine am Stony Point in Betty's Bay

befindet sich auf dem Gelände der alten Walfangstation Waaygat, in der Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts Walfleisch verarbeitet wurde. Überreste des Maschinenparks und der Infrastruktur für diese seit langem nicht mehr existierende Industrie sind noch zu sehen.

Blick auf Stony Point Nature Reserve
Blick auf Stony Point Nature Reserve

Es gibt einen recht großen Parkplatz neben der Bootsrampe beim Naturschutzgebiet an der Kolonie der Pinguine am Stony Point in Betty's Bay. Einige Tafeln mit Informationen und Bildern zu Pinguinen, ihrem Schutz und ihren Lebensgewohnheiten weisen den Weg zum Naturschutzgebiet. Und auf der Bootsrampe sahen wir sie dann auch schon, die ersten Pinguine. Gesellig stand ein Grüppchen dort herum und bestaunte die Menschen, die zu Besuch gekommen waren.

 

Durch das Naturschutzgebiet geht es weiter über einen Holzplankenweg, quasi über den Pinguinen durch ihr Zuhause. Am Anfang des Weges gibt es ein Kassenhäuschen. Hier kann / muss man seinen Eintritt bezahlen.

 

Die Brillenpinguine haben hier in Südafrika ein Gelände besiedelt, in dem sie sehr gut brüten können: Es gibt Sträucher, Felsen und Mulden, wo sie sich relativ ungestört sind. Einige brüten sogar direkt am Zaun liegend. Sie sind kein bisschen ängstlich und lassen sich ganz nah beobachten. Eine Wohngemeinschaft haben sie mit zahlreichen Dassies (Klippschliefern), auch die sind hier wenig scheu und lassen sich fotografieren.

Brillenpinguine (Spheniscus demersus)

Brillenpinguin am Stony Point
Brillenpinguin am Stony Point

Interessante Fakten über Brillenpinguine (Spheniscus demersus)

  • Nur noch etwa 20.000 wilde Brillenpinguine gab es 2016 im südlichen Afrika
  • Brillenpinguine findet man in Südafrika, Angola, Mosambik und Namibia
  • Die Tierart wird von der International Union for Conservation (IUCN) vor allem wegen der Fischerei als gefährdet eingestuft, sie stehen daher unter strengem Naturschutz
  • Brillenpinguine brüten in flachen Vertiefungen, die sie ausscharren oder sie legen ihre Eier in Erdhöhlen, die sie mit Holzstücken und Federn auspolstern
  • Ein Gelege besteht aus zwei Eiern
  • Pinguine werden zwischen 60 bis 70 cm groß und zwischen 2 ½ bis 3 kg schwer
  • Brillenpinguine können bis zu 20 Jahre alt werden

Aktivitäten an der Gardenroute*

Barrierefreiheit und weitere Informationen

Holzbohlenwege erschliessen Stony Point
Holzbohlenwege erschliessen Stony Point

Stony Point Nature Reserve ist inzwischen praktisch barrierefrei.  Es gibt ausgewiesenen Behindertenparkplätze, eine Rampe hinunter zu den Toiletten und dem kleinen Restaurant. Man kann im Grunde das gesamte Geländeder Pinguinkolonie am Stony Point in Betty's Bay

besuchen, auch wenn es am Anfang ein wenig holperig ist (da benötigt ein Rollstuhlfahrer eben mal Unterstützung). Später kann man ganz bequem von Holzbohlenwegen aus alles in Ruhe betrachten. Alles in allem: durchaus rollstuhlfreundlich und in jedem Fall einen Besuch wert, wenn man in relativer Ruhe frei lebende Pinguine in Südafrika besuchen möchte.

 

Es gibt auch ein kleines, einfaches Restaurant neben dem Stony Point Nature Reserve, in dem tagsüber Erfrischungen und Speisen serviert werden.

 

Eintritt

ZAR 25 für Erwachsene

ZAR 15 für Kinder

(Die Wildcard gilt hier nicht)

 

Öffnungszeiten

täglich 08:00 – 17:00 Uhr

Stony Point Nature Reserve

2411 Wallers Rd

Betty's Bay, 7141

Unterkünfte in Bettys Bay*

Booking.com

Hook Line & Sinker

Vorspeise im Hook Line & Sinker: frittierte kleine Fische mit Aioli
Vorspeise im Hook Line & Sinker: frittierte kleine Fische mit Aioli

Hook Line & Sinker in Pringle Bay ist ein kleines, familiengeführtes Fischspezialitäten-Restaurant. In dem urigen und gemütlichen Restaurant gibt es nur 6 Tische für maximal 28 Personen, reservieren ist also sehr ratsam.

 

Der frische und sehr leckere Fisch wird in der offenen Küche am offenen Holzfeuer zubereitet. Wir waren hier zu dritt an einem Abend essen und es war wirklich sehr lecker. Und übrigens: auf Fischallergiker nimmt man Rücksicht: es gibt auch Steak.

 

Das Restaurant hat eine Rampe und ist gut auch im Rollstuhl zugänglich.

 

Hook Line & Sinker

382 Crescent Street

Pringle Bay

7196

South Africa

 
Dinner im Hook LIne & Sinker
Dinner im Hook LIne & Sinker

Fynbos Enterprises

Himmlische Pizza in Pringle Bay
Himmlische Pizza in Pringle Bay

Fynbos Enterprises ist ein typisches Take Away Restaurant. Es gibt Mittag- und Abendessen, Pizza und Eis zum Mitnehmen unter einem Dach.

 

Ich habe mir hier an einem Abend eine Pizza zum Mitnehmen geholt (der Gatte hatte sich den Magen verdorben und war unpässlich). Meine Pizza Hongerbloem mit Spinat, frischen Pilzen, Feta, getrockneten Tomaten und Knoblauch war nicht nur vegetarisch, sondern extrem lecker und mit ZAR 95 (5,85 €) auch nicht teuer. Auf jeden Fall eine Empfehlung: probierts aus, wenn ihr in der Nähe seid!

 

 

 

Fynbos Enterprises

 

368 Pass Rd,

Pringle Bay, 7196083 384 7820

  • Christina hat sie auch besucht, die Pinguine von Betty's Bay
  •  Und auch im Fernsehen waren die Pinguine vom Stony Point schon, im Rahmen einer Reihe über Naturschutzprojekte in Südafrika.

* Dieser Beitrag erschien zuerst am 17.12.2016 und wurde aktuell überarbeitet, ergänzt und um einige Informationen erweitert.

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Victoriafälle in Sambia

Victoriafälle in Sambia
Victoriafälle in Sambia

Jetzt waren wir schon so oft im Süden Afrikas und noch hatten wir sie nicht gesehen: die Victoriafälle. In diesem Jahr sollte sich das ändern, gleich zu Beginn unserer Reise hatten wir drei Tage auf der sambischen Seite der Fälle eingeplant.

 

Ich berichte, wie es war, wie man die Victoriafälle per Rollstuhl erkunden kann, erzähle von meinem Helikopterrundflug über die Fälle und gebe Euch noch ein paar praktische Tipps für einen Aufenthalt beim „donnernden Rauch“.

 

Der normalerweise wirklich sehr breite Wasserfall des Sambesi liegt zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia. Seit 1989 gehören die Fälle zum Weltnaturerbe der UNESCO.

 

Der erste Europäer, der die Victoriafälle mit eigenen Augen sah, war der schottische Missionar und Afrikareisende David Livingstone. Nachdem er im Jahre 1851 Berichte über diesen Wasserfall gehört hatte, landete er vier Jahre später, am 16. November 1855, auf der kleinen Insel, die direkt an der Kante liegt, über die sich der Sambesi in die Tiefe stürzt und die heute den Namen Livingstone Island trägt. Tief beeindruckt beschrieb er den Wasserfall als „das schönste, das er in Afrika je zu Gesicht bekam“, und nannte ihn zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria Victoriafälle. Vor Ort heißt der Wasserfall allerdings anders, nämlich  Mosi-oa-Tunya (donnernder Rauch). Der Name verweist auf den Sprühnebel, der von den Fällen in bis zu 300 m Höhe aufsteigt und noch in bis zu 30 km Entfernung zu sehen ist.

 

Seit 1934 sind die Victoriafälle grenzübergreifend unter Schutz gestellt und seit 1972 Teil des Mosi Oa Tunya Nationalparks.  Er erstreckt sich von den Fällen etwa 12 km stromaufwärts und ist rund 66 km² klein.

Sambias Seite der Victoriafälle

Statue von David Livingstone im Mosi oa Tunja National Park
Statue von David Livingstone im Mosi oa Tunja National Park

Am Samstagnachmittag haben wir uns aufgemacht zu Sambias Seite der Victoriafälle. Auf dem Weg dorthin haben wir einen kurzen Stopp in einem Supermarkt eingeschoben, um Wasser und Kekse sowie Zigaretten für den Gatten einzukaufen. Ging ohne Probleme und selbst kleine Beträge kann man mit Kreditkarte bezahlen.

 

Die Straße Richtung Victoriafälle von Livingstone aus geht natürlich auch zur Grenze nach Simbabwe. Daher war eine Menge Verkehr auf der Straße, zahlreiche LKWs, große und kleine und vor allem, das fiel auf, viele Männer mit Fahrrädern und hochgestapelten Kartons auf den Gepäckträgern. Wir rätselten die ganze Zeit, was man in Simbabwe wohl einkaufen kann und nach Sambia einführen. Denn die meisten Hochbepackten kamen uns entgegen und waren nicht etwa auf dem Weg nach Simbabwe. Die in unsere Richtung fuhren, die hatten eher nur leere Kartons auf ihren Fahrrädern.

 

Nach recht kurzer Zeit erreichten wir das Office des Mosi Oa Tunya Nationalpark, des National Parks für die Victoriafälle auf der sambischen Seite. Ich habe uns die Eintrittskarten gekauft, 520 sambische Kwacha (oder knapp 33 €) für zwei Personen. Dann ging es in Richtung Fälle. Unmittelbar vor dem Eingang eine Touristenbelustigungsmeile: jede Menge Andenkengeschäfte und mehrere Restaurants. Wir haben hier zunächst eine kühle Cola getrunken. Es funktionierte allerdings die Kreditkartenmaschine nicht. Wir mussten bar bezahlen. Pro Cola 1 US$.

 

Dann ging es hinein in den nett angelegten Park zur Besichtigung der sambischen Seite der Victoriafälle. Leider ist er nur zu einem geringen Teil barrierefrei. Der größere Aussichtspunkt ist nur über Treppen erreichbar. Aber die Statue von David Livingstone konnten wir betrachten und mehrere Aussichtspunkte Richtung Westen, von denen man an den Felsen entlang schauen konnte, waren ebenfalls mit Rollstuhl gut erreichbar. Das Ausmaß der Fälle ist auf jeden Fall beeindruckend. Schade war es, das Anfang September 2019 wegen einer sehr trockenen oder auch ausgefallenen Regenzeit, die Fälle sehr, sehr wenig Wasser führen. Damit sind sie längst nicht so eindrucksvoll wie auf vielen Fotos, die man kennt.

 

Dennoch, der Besuch lohnt sich. Es ist nicht so eindrucksvoll gewesen wie die Niagarafälle, aber das wahre Ausmaß der Fälle ist wirklich kaum zu erfassen.

 

*editiert am 07.12.2019: Auch der Spiegel berichtet aktuell über die Dürre in Simbabwe und Sambia: Den Viktoriafällen geht das Wasser aus

Rundflug mit dem Helikopter über die Victoriafälle

Schon am Samstag auf dem Rückweg von den Fällen hatten wir unterwegs halt gemacht und ich hatte für mich einen Rundflug mit dem Helikopter über die Victoriafälle gebucht.

Am Sonntagmorgen gegen 8:20 Uhr wurde ich abgeholt. In einem Safari-Fahrzeug ging es zunächst zwei Paare in anderen Hotels abholen und dann zum Helipad. Unser Startpunkt lag auf einem Hügel mit einem eindrucksvollen Baobabbaum, ein sehr schöner Start- und Landeplatz für den Rundflug.

Bevor es losging mussten allerdings noch einige Formalitäten erledigt werden: zuallererst mussten wir alle eine Erklärung unterzeichnen, dass wir die Flugagentur von jeglicher Haftung im Falle eines Unfalls freistellen. Also das übliche, was man aus Nationalparks oder ähnlichen Einrichtungen ja auch kennt. Danach gab es eine kurze Einweisung. Eine Darstellung der Route, die wir fliegen würden: nämlich von unserem Baobab ab aus Richtung Victoriafälle, dort zwei Schleifen über die Fälle, damit auch alle die Chance auf einen guten Blick und schöne Fotos bekämen und von dort ein Stück den Sambesi hinauf mit Blick auf Long Island und später auch den weiteren Mosi Oa Tunya Nationalpark. Natürlich gab es auch Hinweise zum Anschnallen, zum Verhalten an Bord und im Notfall. Alles, was man aus dem Flugzeug auch kennt. Ach nein, Rettungswesten, die gab's natürlich nicht.

Nachdem wir diese Formalitäten hinter uns gebracht haben ging es auch schon los mit dem Einsteigen in den Helikopter. Ich hatte leider (das Los der allein fliegenden) das Pech, in die Mitte gesetzt zu werden. Vielleicht ist es aber auch meinem Gewicht geschuldet damit der Helikopter nicht an einer Seite nach unten hing? Es war jedenfalls nicht so tragisch, ich konnte denn noch recht gut fotografieren. Sehen konnte ich gut , sowohl aus den Seitenfenstern als auch aus dem Frontfenster.

 

Es ging dann weiter mit dem Start (ein bisschen wie Aufzug fahren, nur das man dabei schief in der Luft hängt), wir stiegen auf eine Höhe von 1500 Fuß (ca. 457 Meter) über dem Boden und dann drehten wir mehrere Schleifen über den Victoriafällen. Durch das Kurven nach rechts und links hatten alle Passagiere auf beiden Seiten des Hubschraubers die Möglichkeit, die Viktoriafälle zu filmen, zu fotografieren und anzusehen. Die Fälle waren gigantisch groß, hatten aber leider recht wenig Wasser, sodass der Eindruck, den man von vielen Fotos kennt, sich nicht einstellen mochte. Von dort ging es dann weiter den Sambesi hinauf vorbei an Long Island bis zum Mosi Oa Tunya Nationalpark, wo es mehrere Herden von Giraffen, Büffeln, Gnus und von Zeit zu Zeit Elefanten gibt. Von hier aus kehrte der Pilot mit uns zum Hubschrauberlandeplatz zurück.

 

Alles in allem hat sich der Flug gelohnt, es war eindrucksvoll und vor allen Dingen bekam ich so einen besseren Blick auf die schiere Größe der Fälle und das entschädigte ein wenig für das wenige Wasser. Der Pilot hat uns auf der gesamten Strecke über verschiedene Sehenswürdigkeiten informiert und auf Besonderes hingewiesen.

Informationen, Visum, Barrierefreiheit

Glorias B&B in Livingstone*

Glorias B&B in Livingstone - Blick in den Garten
Glorias B&B in Livingstone - Blick in den Garten

Glorias Bed & Breakfast liegt in einer ruhigen Wohngegend von Livingstone und ist etwa 20 Autominuten von den Victoriafällen und 10 Minuten vom Flughafen Livingstone entfernt. Wir haben uns hier sicher und entspannt wohlgefühlt, gerade weil wir sehr freundlich und hilfsbereit aufgenommen wurden. Um das Haupthaus und den Pool herum gruppieren sich zahlreiche kleine Bungalows, in denen sich die Zimmer befinden. Besonders nett war der kleine Garten, das war ein schöner Ruhepunkt abseits des quirligen Trubels von Stadt und Victoriafällen.

 

Unser Zimmer war sicher nicht DIN-Norm-gerecht rollstuhlgegeignet, hinein kam man über eine ungefähr 7 cm hohe Schwelle, die Dusche war zwar unterfahrbar, befand sich allerdings auf einem Podest von knapp 10 cm. Aber für drei Tage ist das alles machbar – für unseren kurzen Aufenthalt alle Male gut geeignet. Unseren Mietwagen (Chevrolet Aveo mit mehr als 60.000 km auf dem Tacho) konnten wir im Hof sicher parken. 

Glorias B&B

19 Ghandi Avenue

Livingstone

Tel  +260 97 7488008

Booking.com

Hubschrauber

Helipad auf Baobab Ridge
Helipad auf Baobab Ridge

Ich habe einen Kurzflug mit United Air Charter über die Victoriafälle per Hubschrauber gemacht, dieser dauerte etwa eine Viertelstunde. Der Pilot informierte uns auf der gesamten Strecke über die Sehenswürdigkeiten. Geflogen wurden eineinhalb Bahnen nach rechts und links, so haben alle Passagiere auf beiden Seiten des Hubschraubers die Möglichkeit, die Viktoriafälle zu fotografieren und  zu sehen.

 

Der Gatte wollte mich nicht begleiten. Allerdings hat man mir vor Ort versichert, dass man diesen Hubschrauberrundflug auch als Rollstuhlfahrer machen könne: man habe schon des Öfteren behinderte Menschen in den Hubschrauber gehoben.

 

Zum Preis des Rundfluges gehörte auch der Transfer von Glorias Bed & Breakfast zum Helipad auf Baobab Ridge, einem Hügel etwa 4 km nördlich der sambisch-simbabwischen Grenze und den Fällen gelegen. Ich habe für 15 Minuten knappe 200 US$ bezahlt. Gelernt habe ich, das es sich unter Umständen auszahlen kann, sich kurzfristig vor dem Boarden für einen längeren Flug zu entscheiden. Dann hat man gute Chancen, direkt vorne neben dem Piloten zu sitzen und damit den besten Blick zu haben. Dafür zahlt man dann allerdings auch 365 US$ pro Person .

Olga's - the Italian Corner

Pizza aus dem Holzofen im Garten von Olga's - the Italian Corner
Pizza aus dem Holzofen im Garten von Olga's - the Italian Corner

Olga's wurde 2003 begründet. Zum Andenken an Olga Diappi von ihrer Familie initiiert, unterstützt durch Giovanni, Freiwilliger einer italienischen NGO, die seit den 60er Jahren Entwicklungsprojekte in Sambia betreibt und gemeinsam getragen von YCTC, einem Ausbildungszentrum für Waisenkinder und schutzbedürftige Jugendliche aus der Diözese Livingstone. Heute finden in dem Guesthouse und Restaurant zahlreiche junge Menschen Ausbildung und Arbeit.

 

Wir haben hier am Abend im lauschigen Garten gesessen und superleckere Pizza aus einem Holzofen gegessen – es schmeckte wirklich fast wie in Italien. Die Speisekarte, die die Pizza als "the best south of the equator" bezeichnete hatte nicht übertrieben. Auf jeden Fall lohnt ein Besuch!

 

 

Olga's - the Italian Corner

20, Makambo Rd

P.O.Box 60138

Livingstone

Sambia & Simbabwe: das KAZA UNIVISA

gemeinsames Touristenvisum der Kavango Zambezi Trans-Frontier Conservation für Simbabwe und Samibia
gemeinsames Touristenvisum der Kavango Zambezi Trans-Frontier Conservation für Simbabwe und Samibia

Für die Einreise nach Sambia und Simbabwe (oder eigentlich bereits das Besteigen des Flugzeuges hier zu Haus) benötigt man nämlich ein Visum. Das kann man natürlich in der jeweiligen Botschaft bekommen, man kann es allerdings auch erst vor Ort oder online beantragen. Besonders interessant für uns ist das KAZA UNIVISA. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Touristenvisum der Kavango Zambezi Trans-Frontier Conservation für Simbabwe und Sambia. Damit wird der Aufenthalt an den Victoriafällen sehr erleichtert.

 

Gegen eine Gebühr von 50 US$ pro Person kann man an den folgenden Grenzposten das KAZA UNIVISA erwerben:

 

  • in Sambia
    • Kenneth Kaunda International Airport, Lusaka
    • Harry Mwaanga International Airport, Livingstone
    • Victoria Falls Land Border
    • Kazungula Land Border
  • in Simbabwe
    • Kazungula Land Border
    • Victoria Falls Land Border
    • Victoria Falls International Airport
    • Harare International Airport

Das Visum ist für 30 Tage gültig und Ihr könnt mit diesem Visum solange zwischen Simbabwe und Sambia hin und her reisen, wie Ihr möchtet. Das KAZA UNIVISA gilt außerdem für Tagesausflüge nach Botswana durch den Kazungula Grenzposten. Bei Übernachtungen in Botswana verliert es jedoch seine Gültigkeit so, dass in diesem Fall ein neues Visum erworben werden muss.

 

Wir haben unsere Visa am Harry Mwaanga International Airport in Livingstone bekommen. Grundsätzlich wäre dort eine Bezahlung mit Kreditkarte zwar möglich gewesen, allerdings funktionierte das Kartenlesegerät nicht (was wohl öfter vorkommt). Wir waren daher sehr froh, US$ in Banknoten dabei zu haben und haben unsere Visa bar bezahlt.

Aktivitäten an den Victoriafällen

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