6 Fragen an ...

www.zypresseunterwegs.de Blog Feed

6 Fragen an Liane von diereiseule.com (Fr, 06 Sep 2019)
>> mehr lesen

6 Fragen an Tanja von vielweib.de (Sat, 17 Aug 2019)
>> mehr lesen

6 Fragen an Tanja von taklyontour.de (Sun, 28 Jul 2019)
>> mehr lesen

6 Fragen an Peggy von travellicious.de (Fri, 12 Jul 2019)
>> mehr lesen

6 Fragen an Kim von wheeliewanderlust.de (Sat, 29 Jun 2019)
>> mehr lesen

6 Fragen an Marina von www.ms-welltravel.de (Sat, 08 Jun 2019)
>> mehr lesen

Warum gibt es diesen Blog eigentlich? (Tue, 21 Jul 2015)
>> mehr lesen

Welche Reiseerfahrungen ich nicht gebraucht hätte (Thu, 09 Jul 2015)
>> mehr lesen

Welche Auswirkungen hätte es auf Dein Leben, wenn es ab morgen kein Internet mehr geben würde? (Tue, 12 Aug 2014)
>> mehr lesen

6 Fragen an Thomas von Reisen-Fotografie.de (Tue, 15 Jul 2014)
>> mehr lesen

Erfahrungen mit dem Rollstuhl zu Haus und unterwegs (Wed, 26 Mar 2014)
>> mehr lesen

Unser nächstes Reiseziel: Sizilien (Thu, 27 Feb 2014)
>> mehr lesen

Grenzen auf Reisen - Terminal 5 in Heathrow am Eröffnungstag (Fri, 07 Feb 2014)
>> mehr lesen

6 Fragen an Claudia von Clax on Tour (Fri, 24 Jan 2014)
>> mehr lesen

Was ist Dein Ziel wenn Du täglich bloggst? Warum macht Dir das Spaß? (Tue, 14 Jan 2014)
>> mehr lesen

Sechs Fragen an Sylwia von Muhtsch's Welt Travel & Photography (Sun, 05 Jan 2014)
>> mehr lesen

Was bedeutet für Dich „nach Hause kommen“, „heimkommen“? (Tue, 10 Dec 2013)
>> mehr lesen

Sechs Fragen an Janine von Janine up and away (Thu, 28 Nov 2013)
>> mehr lesen

6 Fragen an Liane von diereiseule.com

6 Fragen an Liane von diereiseule.com
6 Fragen an Liane von diereiseule.com

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Blogger vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.  

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist Liane von diereiseule.com

Liane - (C) diereiseule.com
Liane - (C) diereiseule.com

Hinter dem Reiseblog DieReiseEule steckt Liane, Freiberuflerin im Gesundheitswesen. Auf dem Blog schreibt sie über ihre Nah- und Fernreisen, meist im Tagebuchstil. DieReiseEule ist dabei – neben Hut und Koffer – ihr Wegbegleiter.

 

 

Und hier findest Du sie ebenfalls auf verschiedenen Social Media Kanälen:

  • https://www.facebook.com/DieReiseEule/
  • https://www.pinterest.de/DieReiseEule/
  • https://www.calvendo.de/galerie/?s=DieReiseEule&lang=1&cat=0&type=0&kdgrp=0&format=0

Das sind sie, meine 6 Fragen an Liane

Tasmanien - (C) diereiseule.com
Tasmanien - (C) diereiseule.com

1. Hast Du ein Motto für Dein Leben, für Dein Blog, Deine  Homepage?

 

„Lebe deine Träume im Hier und Jetzt und lass dir nicht einreden, dass sie nicht umsetzbar sind“. Erfindungen und Entdeckungen wurden gemacht, weil Menschen sich nicht an die Ratschläge anderer hielten und einfach machten. Durch mehrere Schicksalsschläge weiß ich, dass es sinnlos ist, Träume auf später zu verschieben, denn es gibt keine Garantie für ein „später“.

 

2. Wo möchtest Du leben?

 

Genau hier. Momentan ist das mein perfekter Ort und Rückzugsraum. Mein Partner und meine Freunde sind in meiner unmittelbaren Umgebung und geben mir Halt und Sicherheit.

 

3.   Was ist Dein Lieblingsreiseziel, wo möchtest Du gern noch (oder  wieder) hin?

 

In Tasmanien habe ich mich sehr wohlgefühlt. Da möchte ich auf jeden Fall nochmal hin und das mit der australischen Westküste kombinieren. Dazu käme jeweils ein Zwischenstopp auf Hin- und Rückflug in meiner Lieblingsstadt Singapur.

 

Und ich würde gern nochmal in die kalten Regionen Grönland, Island, Antarktis. Das ewige Eis mit seiner Farbgewalt hat mich fasziniert.

Die ReiseEule - (C) diereiseule.com
Die ReiseEule - (C) diereiseule.com

4. Was muss unbedingt ins Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?

 

Auf jeden Fall brauche ich meinen Reisepass, mein Portemonnaie, meine ReiseEule und meinen Haustürschlüssel. Ich würde in eine temporäre Panik verfallen, wenn die Sachen weg wären und könnte sicher nicht klar denken oder handeln. Letztlich würde ich mich an die Polizei wenden.

 

5. Wann, wie und wo bist Du absolut, rundum glücklich und zufrieden?

 

Ein hundertprozentiges Glück gibt es durch den Verlust meines Kindes leider nicht mehr, aber ich kann mit 95 % sehr gut leben. Und das geht am besten entweder zu Hause, wenn ich mit Partner und/oder Freunden zusammen bin oder auf Reisen. Vor allem, wenn ich aktiv sein kann. Wandern, Sightseeing, Bootstouren oder ähnliches. Nur nicht beim Fliegen. Die Flugangst grüßt.

 

6. Ist auf einer Deiner Reisen schon einmal etwas so richtig schiefgegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

Nicht nur einmal. Ein paarmal kam mein Rucksack nicht an und ich stand nur mit Handgepäck da. Ich hatte aber jedes Mal Glück, dass es wieder gefunden und nachgeliefert wurde.

 

 In Irland wurde uns der VW-Bus aufgebrochen. Mitten an einer belebten Straße und neben einem bewachten Parkplatz. Alles war durchwühlt worden und meine Sonnenbrille sowie CDs waren weg. Das war sehr ärgerlich, da ich mir damals das erste Mal eine Sonnenbrille in meiner Sehstärke gegönnt hatte, mit der niemand sonst etwas anfangen konnte. Die Polizei mussten wir nicht mal rufen, die kam gerade um die Ecke und nahm unsere Anzeige auf. Allerdings blieb sie erfolglos, da an diesem Tag eine Bombendrohung in der Stadt war und die Täter mehrere Fahrzeuge aufgebrochen hatten.

 

Letztlich lässt sich alles materielle verschmerzen.

0 Kommentare

Australien: Mietwagen für Menschen mit Behinderung {Werbung ohne Auftrag}

Reiseroute Australien: Roadtrip im Südosten
Reiseroute Australien: Roadtrip im Südosten

Dieses Mal ist es ein anderes Land, ein anderer Kontinent. Immerhin 22 Jahr nach unserer ersten Australienreise geht es wieder einmal nach Down under. Für ganze 6 Wochen planen wir 2020 eine Rundreise durch den Südosten des australischen Kontinents.

 

Und dieses Mal werden wir neues entdecken auf unserem Roadtrip durch Australien, die von der ersten Reise bereits bekannten Ziele (Norden, Uluru, Brisbane, Cairns) lassen wir aus.

 

Wir fliegen ab und bis Sydney. Wir hoffen, dass es mit einem umgerüsteten, für Rollstuhlfahrer zu nutzenden Selbstfahrer-Mietwagen klappen wird. Gebucht haben wir bislang nur Hotels in Sydney für Beginn und Ende der Reise, alles Weitere überlassen wir dem Feinschliff unserer erst ganz grob überlegten Route.

Umgerüstete Mietwagen in Australien

umgerüstete Fahrzeuge: hand controls zu Hause und in Südafrika
umgerüstete Fahrzeuge: hand controls zu Hause und in Südafrika

Zum Thema Mietwagen für Menschen mit Behinderung in Australien kann ich aktuell nur berichten: es ist schwierig!

 

Klar, unser Anliegen ist nicht 08/15, schließlich möchten wir gern, wie in Neuseeland, Kanada, Südafrika oder den USA, ein für Rollstuhlfahrer umgerüstetes Fahrzeug zum selbst fahren durch den Gatten mieten. Dazu benötigen wir hand controls, die normalerweise in eigentlich jedes Automatik Fahrzeug eingebaut werden können. Soweit, so – in den oben genannten Ländern – kein Problem. Ebenfalls kein Problem, als wir vor gut 20 Jahren zum ersten Mal in Australien waren: da haben wir entsprechend umgerüstete Autos in Darwin und in Cairns angemietet.

 

Zwei Jahrzehnte später sieht es leider ganz anders aus was Mietwagen für Menschen mit Behinderung angeht. Offenbar ist es nämlich inzwischen so, dass die großen Vermieter keine umgerüsteten Fahrzeuge mehr im Angebot haben. So bekam ich auf entsprechende Anfragen recht schnell eine Absage von Europcar, Enterprise und Budget. Hertz hat nicht geantwortet, hatte es allerdings zu Jahresbeginn bereits mit dem Thema in die Presse geschafft:

 

„Eine prominente Behindertenrechtsaktivistin ist nicht in der Lage, ein handgesteuertes Auto zu bekommen. Die Ursache dafür ist, dass Hertz vor einigen Jahren aufgehört hat, diese anzubieten.“

 

Nun werden die Mietwagenfirmen zwar aufgefordert, behindertenfreundliche Autos wieder einzuführen – aber ob das bis zu unserer Reise klappt?

umgerüsteten Fahrzeuge: hand controls zu Hause und in Südafrika
umgerüsteten Fahrzeuge: hand controls zu Hause und in Südafrika

So saht es dann aus mit Reaktionen auf meine Anfragen zu  Mietwagen für Menschen mit Behinderung an verschiedene Autovermieter und Spezialanbieter (Danke an Tourism Australia und Destination New South Wales für die Vermittlung etlicher Kontakte) in Australien:

  • Avis checkt die Verfügbarkeit entsprechender Fahrzeuge.
  • Disability Hire Vehicles hat auf mehrere Mails verzögert reagiert nun aber ein Fahrzeug gefunden. Kosten für die angefragten 40 Tage AU$ 3080. Wir klären, ob das Auto für uns klappen könnte.
  • Budget, Enterprise, Europcar und Thrifty haben keine Fahrzeuge mit hand controls.
  • Hertz hat keine Kontaktmöglichkeit via Mail mehr, sondern könnte nur telefonisch erreicht werden.
  • Ideas, eine unabhängige Informationsorganisation für behinderte Menschen hilft jedenfalls insoweit weiter, als sie potenzielle Firmen für uns anfragen wollen.
  • Integrity prüft, ob es ein entsprechendes Fahrzeug für uns geben könnte und hat einen Toyota Porte gefunden. Vermutlich ist das Auto aber nicht geeignet, da zu hoch (da kann der Gatte nicht hineinklettern …)
  • Wheelaway hat lediglich Fahrzeuge, in denen Rollstuhlfahrer als Passagiere befördert werden können.

Nützlich war auch meine Diskussion mit Martin Heng auf Lonely Planets Thorntree Forum - Martin ist Australier und kennt sich sehr gut aus! Und Geduld mit mir und meinen zahlreichen Fragen hatte er ebenfalls.

Touren in Sydney*

Mietwagen mit hand controls bei AVIS?

Zum Glück hat es sich schlussendlich alles doch noch zum Guten gefügt?

 

Nach knapp 20 gewechselten Mails und gut 14 Tagen hat AVIS inzwischen einen Mietwagen mit hand controls bestätigt. Wir bekommen einen Toyota Camry oder ein ähnliches Fahrzeug mit 4 Türen und reichlich Platz. Es entstehen Kosten in Höhe für 41 Tage von 3.820 Au$ oder 2.398 €.

 

Booah, teuer, werdet Ihr sagen, geht das nicht billiger? Ja, wenn man keinen umgerüsteten Mietwagen benötigt, sicher. Sogar bei besseren Leistungen (Versicherung ohne Selbstbeteiligung, freie Kilometer usw.) um rund 1000,00 € preiswerter. Nur leider kann man über die gängigen Portale keinen Wagen mit Handgas/-bremse erhalten. Deshalb müssen wir unmittelbar bei AVIS Australia den gewünschten Mietwagen für Menschen mit Behinderung buchen und in den sauren Apfel beißen und mehr zahlen.

Ach nee, doch nicht.

 

Ist den Leuten bei AVIS 4 Tage später eingefallen und sie haben uns die bereits bestätigte Reservierung wieder gecancelt. In der von uns nach Angaben des AVIS Service gebuchten Kategorie ist leider kein umgerüstetes Fahrzeug verfügbar. Wir müssen eine höhere Kategorie buchen, nämlich einen Holden Commodore SV6 Wagon oder ähnlich zum Preis von AU$4.890 oder 3.070 € für den gewünschten Zeitraum. Mal eben eine Steigerung der Kosten um 672 € oder auch knapp 17 € pro Tag …

 

Und zum guten Schluss …

 

hat sich dann glücklicherweise doch alles gefügt. Wir haben die Bestätigung, dass das teurere und größere Mietfahrzeug mit den notwendigen Geräten für Handgas und -bremse ausgerüstet für uns bereitstehen wird.

Elektronisches Mautprogramm bei Avis

Elektronisches Mautprogramm bei Avis
Elektronisches Mautprogramm bei Avis

Die Avis-Mietfahrzeuge sind im RMS-Mautsystem registriert. Gebühren werden damit automatisch erhoben, wenn man mit einem Avis-Fahrzeug eine australische Mautstraße befährt. Dies gilt praktischerweise für alle mautpflichtigen Straßen an der Ostküste Australiens (einschließlich der mautpflichtigen Straßen in den Ballungsräumen von Sydney, Melbourne und Brisbane).

 

Das System kostet für jeden Tag der Nutzung eine Servicegebühr und natürlich die Beträge, die durch die Nutzung der RMS E-Toll Facility entstehen.  Das bedeutet allerdings auch, dass man in einem Avis-Mietwagen kein anderes Etikett oder Mautprodukt eines anderen Mautanbieters verwenden darf. In diesem Fall könnten zwei separate Gebühren anfallen – eine vom RMS und eine vom anderen Anbieter der Mauteinrichtung.

Behindertenparkplätze

Mit dem Behindertenparkausweis darf man parken
Mit dem Behindertenparkausweis darf man parken

Inhaber von internationalen Parkausweisen für Behinderte dürfen ihre Parkscheine in vielen australischen Staaten und Gebieten verwenden. Dies gilt jedenfalls für New South Wales, Capital Territory und Victoria. In South Australia muss man ein örtliches Permit beantragen.

 

Mit dem aktuellen und gültigen  deutschen Behindertenparkausweis darf man für die angegebene Zeit auf reservierten Behindertenparkplätzen parken, auf denen das International Symbol of Access (ISA) angegeben ist. In normalen Parkbuchten darf man für die doppelte angegebene Zeit parken (gegebenenfalls gegen Zahlung einer anfänglichen Parkgebühr).

 

Wir werden also auf jeden Fall bei unserer Reise nach Australien den Parkausweis mitnehmen.

 

 

Habt Ihr noch weitere Tipps und Hinweise
zum Autofahren in Australien?
Dann her damit, am besten unten in den Kommentaren!


Unsere Australien Reise organisieren und bezahlen wir selbst. Nicht nur deshalb bleiben Meinung und Bewertung wie immer meine ganz persönliche.

 

Übrigens: wenn Ihr auf  die Produktlinks* oben klickt werdet Ihr zu GetYourGuide weitergeleitet. Wenn Ihr dann noch kauft oder bucht erhalte ich dafür eine kleine Provision ohne, dass Ihr mehr bezahlen müsst.

Mehr Australien gibt es hier

www.zypresseunterwegs.de Blog Feed

Australien: Mietwagen für Menschen mit Behinderung {Werbung ohne Auftrag}
>> mehr lesen

0 Kommentare

6 Fragen an Tanja von vielweib.de

6 Fragen an Tanja von vielweib.de
6 Fragen an Tanja von vielweib.de

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Blogger vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.  

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist Tanja von vielweib.de

Tanja - (C) vielweib.de
Tanja - (C) vielweib.de

Tanja liebt es, auf Roadtrips zu entspannen und spannende Kurzurlaube zu erleben. Im Fokus stehen Kurztrips, Wochenendreisen, Ausflüge, Cabriotouren/Roadtrips, Wellness, Kreativreisen, ausgefallene Museen und Kulinarik mit besonderen Cafés und Restaurants. Genussreisen und „slow travel“ umschreibt Tanjas liebste Art, unterwegs zu sein.

 

Und hier findest Du sie ebenfalls auf verschiedenen Social Media Kanälen:

Das sind sie, meine 6 Fragen an Tanja

Ostfriesland - (C) vielweib.de
Ostfriesland - (C) vielweib.de

1. Hast Du ein Motto für Dein Leben, für Dein Blog, Deine  Homepage?

 

Mein Blog ist ein Genießer-Blog und das ist auch ein Stück mein Lebensmotto. Dabei bezieht sich Genuss nicht nur auf Kulinarik. Gesundheitlich bin ich nicht super fit, mag es daher auf meine eigene Art und vor allem eigenen Rhythmus fremde Orte und Landschaften zu entdecken. Das Leben hat manchmal nicht nur sonnige Seiten, daher versuche ich das Motto „Carpe diem“ zu leben: Lebe den Moment! „Die Welt gehört dem, der sie genießt.“ (Leopardi)

 

2. Wo möchtest Du leben?

 

Ich bin glücklich in Deutschland. Geboren und aufgewachsen bin ich im Ruhrpott, genau genommen in Mülheim an der Ruhr, habe viele Jahre in Schleswig-Holstein gewohnt, in Hamburg meine Ausbildung gemacht, zum Studium wieder ins Ruhrgebiet gezogen und inzwischen nenne ich den Niederrhein meine Heimat. Alles tolle Wohnorte und Lebensstationen, es waren traumhafte Zeiten und es gab fantastisches Ausflugspotenzial.

 

3.   Was ist Dein Lieblingsreiseziel, wo möchtest Du gern noch (oder  wieder) hin?

 

Für ein Reiseziel kann ich mich nicht entscheiden. Deutschland und die Niederlande bieten schöne und ganz unterschiedliches Reisepotenzial – ich bin immer wieder überrascht, was ich alles auf meinen Kurzreisen entdecke!

 

Etwas weiter weg haben mich die Azoren, die Bretagne und die Auvergne begeistert. Da möchte ich unbedingt noch einmal hin.

 

 

Volkach - (C) vielweib.de
Volkach - (C) vielweib.de

4. Was muss unbedingt ins Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?

 

Als Reiseblogger hat man viel elektronisches Equipment dabei. Ohne Handy wäre ich echt aufgeschmissen. Sollte das verloren gehen, würde ich mir auf langen Reisen Ersatz besorgen. Das allerwichtigste ist für mich jedoch eine Reiseversicherung. Leider haben wir diese in der Familie schon einmal in einem Notfall gebraucht – möchte gar nicht daran denken, was gewesen wäre, wenn wir sie nicht gehabt hätten … 

 

5. Wann, wie und wo bist Du absolut, rundum glücklich und zufrieden?

 

Ich liebe es, Orte mit Ruhe zu entdecken und auf mich wirken zu lassen. Mich kann man beispielsweise stundenlang am Meer oder Wasser parken. Dabei ist es egal, welches Wetter ist. Ich mag das Meer und verliere mich gern mit Blick auf die See.

Alternativ unternehme ich, wenn es irgendwie geht, stets eine Bootstour. Vom Wasser aus eine Region zu entdecken und gemütlich die Landschaften an mir vorbeiziehen lassen, ist wunderbar!

 

6. Ist auf einer Deiner Reisen schon einmal etwas so richtig schiefgegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

Wo fange ich an, wo höre ich auf, um diese Frage zu beantworten? Mir passiert fast immer etwas auf Reisen, das macht zum größten Teil meine Reisegeschichten auch aus. Häufig verlaufe ich mich in fremden Städten. In Turin habe ich mich so weit verirrt, dass ich nur noch mit einheimischer Hilfe zum Hotel fand und eine Menge erlebt hatte.

 

Andererseits habe ich auch schon mal meine Abflugzeiten der Buchung im Kopf gehabt, nicht aber diese beim zugeschickten Ticket kontrolliert. So planschte ich einmal durchaus während der Boardingzeit des vorverlegten Fluges noch im Meer. Als mir beim Duschen einfiel, doch noch mal aufs Ticket zu schauen, wurde mir vor Panik schlecht. Im Tiefflug fuhren wir zum Flughafen. Da war es Glück, dass ausgerechnet meine Maschine acht Stunden Verspätung hatte!

 

Mein Verlust des Koffers war auch einmal großes Drama für mich, weil ich benötigte Gesundheitsstrümpfe nicht im Handgepäck hatte. Das war eine große Odyssee. Heute packe ich daher etwas anders.

 

Als Roadtripliebhaberin bin ich auf den Azoren in eine Sackgasse am Walfanghafen gefahren. Die Straße war so eng, dass es links steil bergab ging, rechts der Felsen so nah war, dass wir die Spiegel einklappen mussten. Mit vielen Kurven tasteten wir uns den Berg hinunter. Ich hatte Hoffnung, dass ich unten wenden und wieder die Straße hochkomme. Sei das schon nicht spannend genug gewesen, kam plötzlich Gegenverkehr. Ich musste rückwärts die kurvige Straße wieder nach oben fahren. Ich glaube ich habe noch nie mit schweißnassen Händen das Lenkrad umkrampft. Wir sind aber gut und ohne eine Beule wieder oben angekommen.

 

Mir passiert immer so etwas! ;-)

0 Kommentare

Weinland Südtirol {Werbung ohne Bezahlung}

Weinland Südtirol - Geschichten, Lagen, Sorten*
Weinland Südtirol - Geschichten, Lagen, Sorten*

Natürlich kann man Wein auch nur trinken. Wer weiß das besser als ich, komme ich doch aus einer passionierten Weintrinker-Familie.

 

Ich weiß aber auch: mehr habe ich davon, wenn ich ein wenig Bescheid weiß. Wenn ich Kenntnisse habe über Rebsorten, die verschiedenen Weinlagen und ihre Besonderheiten. Vielleicht auch die ein oder andere Anekdote oder Geschichte rund um Rebe und Wein schon einmal gelesen habe?

 

Leckeren Wein gibt es auch im Weinland Südtirol, das weiß ich wohl. Mehr aber auch eher nicht. Da sollte mir eine aktuelle Neuerscheinung auf dem Buchmarkt vielleicht weiterhelfen können?

*Weinland Südtirol - Geschichten, Lagen, Sorten

Christoph Gufler  Weinland Südtirol  Geschichten, Lagen, Sorten
Christoph Gufler Weinland Südtirol Geschichten, Lagen, Sorten

In einem handlichen Taschenbuch berichtet der Südtiroler Christoph Gufler über das Weinland Südtirol – Geschichten, Lagen, Sorten. Fachkundig und in bester Plauderlaune berichtet der Autor über alte und neue Rebsorten, über berühmte Weinlagen im Weinland Südtirol. Er erzählt auch interessante Geschichten rund um Rebe und Wein. Oder er erklärt die Südtiroler Trinkregeln,

  • wusstet Ihr schon, dass man in Südtirol bereits morgens um 10 Uhr Wein trinkt, aber bitte nur Weißwein
  • und nach dem Mittag nur noch Rotwein?

die Entstehung des Törggelen,

  • also des Verkostens des neuen Weines im Spätherbst.

Nicht fehlen darf natürlich auch ein Verzeichnis der aktuell am höchsten prämierten Weine und Produzenten sowie die wichtigsten Weinfeste.

 

Und mehr als 30 Wanderungen durch Südtirols Weinbaugebiete werden beschrieben und zeigen so Wege auf, den Südtiroler Weinbau mit allen Sinnen zu erfahren. Dass man natürlich auch das ein oder andere leckere Tröpfchen verkosten kann ist doch selbstverständlich, oder?

 

Ich habe vom Edition Raetia Verlag ein Rezensionsexemplar des Buches erhalten. Vielen Dank dafür. Das hier ist meine persönliche Meinung.

Autor: Christoph Gufler

Weinbau in der Region Kalterer See (C) DP 2019
Weinbau in der Region Kalterer See (C) DP 2019

Geschrieben wurde das Buch von Christoph Gufler. Er war von 1995 bis 2010 Bürgermeister der Marktgemeinde Lana. Der Autor hat bereits einiges zur Südtiroler Landeskunde veröffentlicht und schreibt auch sonst regelmäßig Beiträge für verschiedene Medien. Er ist als Referent beim Gemeindenverband und bei Weiterbildungseinrichtungen zu den Themen Bürgerbeteiligung, Regionalentwicklung, Raumordnung, Gemeindehaushalt, Kulturarbeit und Landeskunde tätig.

 

 

Wissenswertes über den Südtiroler Wein

Weinbau in der Region Kalterer See (C) DP 2019
Weinbau in der Region Kalterer See (C) DP 2019
Mein Fazit zum Buch: ich habe viel Wissenswertes über den Südtiroler Wein und das Weinland Südtirol erfahren. Vor Ort würde mir sicher das Verzeichnis der wichtigsten Südtiroler Wein-Wörter weiterhelfen.
Gut gefallen haben mir die mehr als 30 Wandertipps. Sie sind nach Regionen gegliedert und man erfährt nicht nur, wie viel Zeit man veranschlagen sollte, sondern ebenso, wie viele Höhenmeter man bewältigen muss (nicht ganz unwichtig für untrainierte Wein-Wanderer!).

Mit mehr als 150 Fotos, aktuellen und historischen Illustrationen ist das Buch schließlich auch recht anschaulich und macht Lust auf einen Besuch im Weinland Südtirol!

 

*Weinland Südtirol - Geschichten, Lagen, Sorten

Christoph Gufler

2019, Broschur, 280 Seiten, ISBN: 978-88-7283-683-5

€ 20,00

Mehr zum Thema Wein findet Ihr auch hier:

www.zypresseunterwegs.de Blog Feed

Weinland Südtirol {Werbung ohne Bezahlung} (Sat, 10 Aug 2019)
>> mehr lesen

Weinanbau in Kanada: Weingüter im Okanagan Valley {Werbung} (Wed, 03 Oct 2018)
>> mehr lesen

Weinprobe bei Ludwig von Kapff in Bremen {Werbung} (Mon, 20 Nov 2017)
>> mehr lesen

Weinwinter auf Langeoog {enthält Werbung} (Fri, 22 Sep 2017)
>> mehr lesen

Weinanbau in Neuseeland: Weingüter in Blenheim {enthält Werbung} (Sun, 09 Apr 2017)
>> mehr lesen

Auf den Spuren des Weins in Franschhoek (Wed, 16 Nov 2016)
>> mehr lesen

Südafrika und der Wein (Sat, 30 Apr 2016)
>> mehr lesen

Ein Herbst-Sonntag im Ahrtal (Thu, 15 Oct 2015)
>> mehr lesen

Rheingau - Auf den Spuren des Rieslings - Kloster Eberbach (Thu, 18 Jun 2015)
>> mehr lesen

Rheingau - Auf den Spuren des Rieslings - Schloss Johannisberg (Mon, 15 Jun 2015)
>> mehr lesen

0 Kommentare

Sicherheit auf Reisen im Süden Afrikas

Sicherheit auf Reisen im Süden Afrikas
Sicherheit auf Reisen im Süden Afrikas

Reisen nach Südafrika sind, so nicht nur unsere Erfahrung, immer mit erstaunten bis entsetzten Ausrufen in Bekannten-, Freundes- oder Familienkreis verbunden. Ist das Reisen im Süden des afrikanischen Kontinents denn nicht viel zu gefährlich?

 

Nun ja, die Kriminalität in Südafrika ist hoch, das steht außer Frage, vor allem in den Großstädten und deren Randgebieten. Der überwiegende Teil der Gewaltkriminalität erfolgt allerdings in den Townships, also dort, wo wir als Reisende eher nicht betroffen sind. Dennoch: wir als Reisende sind im Vergleich zu vielen südafrikanischen Bürgern sicher unglaublich wohlhabend, das reizt natürlich zu Diebstählen oder gar Überfällen.

 

Dennoch, nach annähernd 20 Reisen nach Südafrika, Aufenthalten von 2 bis 6 Wochen, allein und auf eigene Faust unterwegs können wir sagen: es ist uns bisher nichts Gravierendes passiert, im Gegenteil, wir haben die Menschen als freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit erlebt.

 

Aber natürlich gibt es Autoaufbrüche, Diebstähle, Raubüberfälle. Klar, wir nehmen unseren gesunden Menschenverstand mit und lassen Schmuck usw. zu Hause. Haltet Euch an ein paar grundlegende Regeln: keine Wertsachen offen herumzeigen oder sichtbar im Auto liegen haben, seid aufmerksam an Geldautomaten, keine Autofahrten im Dunkeln durch unbekannte/leere Gegenden oder Townships, hört auf Euer Bauchgefühl...  Die Innenstädte solltet ihr nach Geschäftsschluss, an Sonn- und Feiertagen und insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit meiden. Wir haben die Autotüren und -fenster stets ver- und geschlossen. Wir halten bei Stoppschildern oder vor Ampeln immer mit einem gewissen Abstand zum vor uns stehenden Fahrzeug. Handtaschen, Fotoapparat, Mobiltelefon usw. liegen nicht sichtbar im Auto. Wenn dennoch etwas passiert: in diesem Fall sollte man sich nicht wehren, da die Täter bewaffnet sein könnten.  

 

Panne, Autounfall, alles schon gehabt. Den platten Reifen hat uns ein freundlicher Weißer gewechselt, beim Autounfall hatte die schwarze Familie mehr Sorge, uns sei etwas passiert und ein freundlicher Polizist hat uns in unser B&B zurückgefahren (im Streifenwagen). Allerdings: manchmal, so liest man, werden Unfälle auf freier Strecke inszeniert, um Autofahrer zum Anhalten zu bringen und diese dann auszurauben. Dort also besser nicht anhalten, sondern lieber nur per Handy Hilfe rufen oder an der nächsten Polizeistation Bescheid geben.

 

Aber das sind unsere ganz subjektiven Eindrücke zur Sicherheit auf Reisen im Süden Afrikas. Ich habe zusätzlich einige Bloggerkolleg*Innen zu ihren Erfahrungen zum Thema Sicherheit befragt.  Ihr findet hier daher aus reiseerfahrener Feder einiges darüber, wie sicher das Reisen im Süden Afrikas, also in Südafrika, Namibia, Botswana, Moçambique ist, wie sich andere Reisende sich auf ihre Reise vorbereitet haben und wie sie sich unterwegs gefühlt haben.

 

Vielen Dank an Monika von Travel WorldOnline Traveller,  Thomas und Ines von Gin des Lebens, Lisa von Imprintmytravel.com und Liane von DieReiseEule. Sie alle berichten, auf was sie in puncto Sicherheit besonders geachtet haben.

Monika von TravelWorldOnline Traveller

Männer in einem Dorf in Lesotho - (c) Monika von TravelWorldOnline Traveller
Männer in einem Dorf in Lesotho - (c) Monika von TravelWorldOnline Traveller

Monika und Petar Fuchs sind auf TravelWorldOnline Traveller auf der Suche nach Reisezielen für Genießer.

 

Da ich jahrelang als Reiseleiterin in Südafrika, Namibia, Zimbabwe und Botswana auf Reisen war, sind meine Erfahrungen in puncto Sicherheit im Süden Afrikas sicher etwas anders als bei Individualreisenden. Ich musste dabei an die Sicherheit der Reisegruppen denken, die ich durchs Land begleitet habe. Bei diesen Reisen gab es immer wieder Stopps, an denen mich meine südafrikanischen Busfahrer auf mögliche gefährliche Situationen aufmerksam machten. Das waren vor allem Orte, an denen sich zahlreiche Menschen aufhielten – z. B. Märkte oder wichtige Sehenswürdigkeiten. Vor allem die Großstädte waren dabei neuralgische Punkte, an denen wir besonders auf unsere Sicherheit achteten. Dies bedeutete gewöhnlich: keine Wertsachen mitzunehmen, diese – wenn möglich – im Safe einzusperren und nur so viel Geld dabei zu haben, wie man es für die aktuelle Situation benötigt. Ich riet meinen Gästen, etwas Geld bei sich zu tragen, das sie einem Angreifer im Falle eines Überfalls geben konnten.

 

Während der vielen Jahren meiner Reiseleitertätigkeit im südlichen Afrika ist jedoch kaum etwas passiert. Nur einmal wurde einem Gast seine Geldbörse aus dem Zimmer gestohlen, die er nicht im Safe aufbewahrt hatte. Mir selbst sind in Namibia einmal die für die Rückreise vorbereiteten warmen Kleidungsstücke entwendet worden. Ich hatte diese im Hotelzimmer auf dem Bett bereitgelegt, um sie vor der Fahrt zum Flughafen anzuziehen. Der Rest der Kleidung war eingepackt im Koffer. Da wir tagsüber noch Besichtigungen machten, blieben diese Kleider offen liegen. Der Fehler lag in diesem Fall bei mir, denn ich hatte vergessen, dass viele Touristen abgelegte Kleidungsstücke auf solche Reisen mitnehmen und sie oft Einheimischen vor der Rückreise schenken. Hier hatte das Zimmermädchen aus der Situation offenbar ebenfalls diesen Schluss gezogen. Nach Rücksprache mit der Hausdame stellte sich rasch heraus, dass die Kleider unter dem Bett „beiseitegelegt“ waren, um sie später mit nach Hause zu nehmen.

 

Erstaunlicherweise fühlte ich mich in den Townships, die wir mit einheimischen Führern besuchten, sicher. Allerdings würde ich niemandem empfehlen, der sich mit den Umständen vor Ort nicht auskennt, sich alleine in eine Township zu begeben. Es gibt genügend Möglichkeiten, ein solches Viertel mit einheimischen Guides zu besuchen. Die können Besuchern außerdem die Hintergründe für ihr Entstehen und die Situation vor Ort erklären. Dies hat auch den Vorteil, dass man einen Ansprechpartner dabeihat, dem man Fragen stellen kann.

Thomas und Ines von Gin des Lebens

Kapstadt - (C) www.gindeslebens.com
Kapstadt - (C) www.gindeslebens.com

Thomas und Ines aus Österreich lieben es, zu Reisen. Reisen ist für die beiden der Gin des Lebens. Auf ihrem Blog www.gindeslebens.com verbinden die beiden ihre Reiselust mit ihrer Ginliebe.

 

Im Februar 2019 waren wir gemeinsam unterwegs mit dem Mietwagen durch Südafrika. Vor der Reise in manche Länder stellt sich die Frage, wie sicher das Land ist. Und ja, das ist auch bei Südafrika ein Thema. Schaut man auf die Seiten des auswärtigen Amtes (Deutschland) oder des Außenministeriums (Österreich) findet man eine Reisewarnung. Besonders in den Townships, den Armenvierteln der schwarzen Bevölkerung, und den Großstädten Johannesburg, Durban, Kapstadt und Pretoria, ist die Kriminalitätsrate hoch.

Blick vom Tafelberg auf Kapstadt - (C) www.gindeslebens.com
Blick vom Tafelberg auf Kapstadt - (C) www.gindeslebens.com

Das bedeutet nicht, dass man nicht in das Land reisen kann, aber man sollte vorsichtig sein und vor allem auf Wertgegenstände achtgeben. Wertvolle Gegenstände oder Gepäck sollte man, vor allem nicht über Nacht, im Auto liegen lassen und man sollte bei einem Spaziergang durch die Städte stets gut auf sich und das eigene Hab und Gut aufpassen. Denn, wie sagt man so schön, Gelegenheit macht Diebe. Dies trifft aber wohl heutzutage auf alle (Groß)Städte zu. Wir haben und während unserer Reise nie unsicher gefühlt oder wurden gar bedroht oder bestohlen, aber Vorsicht ist immer besser als Nachsicht.

 

Wenn man sich bei einer Destination unsicher ist oder sich gar unwohl fühlt, dann sollte man sich wohl besser für ein anderes Ziel entscheiden. Uns gegenüber waren die Menschen stets freundlich und hilfsbereit und wir würden jederzeit wieder nach Südafrika reisen.

 

Hier gibt es weitere Tipps zur Sicherheit und zur Reisevorbereitung sowie Reiseberichte zu Südafrika.

Lisa von Imprintmytravel.com

Lisa von Imprintmytravel.co - (C) Imprintmytravel
Lisa von Imprintmytravel.co - (C) Imprintmytravel

Auf ihrem Blog imprintmytravel.com schreibt Lisa über ihre beiden Leidenschaften Reisen und Fotografie und zeigt ihren Lesern, wie sie mit der Kamera die schönsten Orte der Welt entdecken.

 

Kaum ein Kontinent hat mein Herz so berührt, wie Afrika und so ist es kein Wunder, dass ich bereits einige afrikanische Länder bereist habe und es auch kaum erwarten kann wiederzukommen. Da Afrika leider immer noch einen teils sehr schlechten Ruf genießt, möchte ich auch unbedingt meine Erfahrungen zur Sicherheitslage in diesem Round-Up teilen.

 

Gleich vorweg, meine Erfahrungen im südlichen Afrika, egal ob in Südafrika, Namibia oder Botswana waren durchwegs positiv. Ich habe keine einzige kritische Situation erlebt oder mich unwohl gefühlt.

 

Natürlich sollte man aber seinen Hausverstand nicht zu Hause lassen und – wie in vielen anderen Ländern auch - mit Bedacht und Vorsicht walten. Das heißt für mich, dass ich mich im Hotel erkundige, wo ich mich gefahrlos aufhalten kann, dass ich nachts ein Taxi nehme und nicht alleine in abgelegenen Gegenden unterwegs bin.

 

Bei der Wanderung auf den Tafelberg habe ich mich einer geführten Tour in Kleingruppe angeschlossen, um auf Nummer sicher zu gehen. Das hatte auch den Vorteil, dass ich vom einheimischen Guide viel Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt der Kap-Region lernen konnte.

Lisa auf dem Tafelberg - (C) Imprintmytravel
Lisa auf dem Tafelberg - (C) Imprintmytravel

Bei der Wanderung auf den Tafelberg habe ich mich einer geführten Tour in Kleingruppe angeschlossen, um auf Nummer sicher zu gehen. Das hatte auch den Vorteil, dass ich vom einheimischen Guide viel Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt der Kap-Region lernen konnte.

 

Teuren Schmuck und Designerkleidung besitze ich nicht, aber wenn würde ich solche Dinge jedenfalls zu Hause lassen, schon aus Respekt vor den Menschen, die sich so etwas niemals leisten könnten.

 

Mein teuerster Besitz ist meine Kameraausrüstung, aber auch damit hatte ich nie Probleme in Afrika. Um Gelegenheitsdieben keine Chance zu geben, verwahre ich die Kamera in einem Rucksack oder einer Tasche auf und nehme sie nur zum Fotografieren heraus. In Hotels nutze ich wo es geht den Safe oder versperre das Equipment zumindest in meinem Koffer. Auch Dokumente bleiben im Safe, ich nehme beim Sightseeing bloß Kopien mit oder speichere Fotos davon in meiner Cloud.

 

Natürlich gibt es im Leben keine Garantie, aber ich würde zusammenfassend behaupten, dass eine Reise ins südliche Afrika nicht viel anders ist als ein Trip nach Südamerika oder Asien. Wer die klassischen Sicherheitsvorkehrungen einhält, sich an die Ratschläge von Einheimischen hält und dem Zielland mit Respekt begegnet, wird keine Probleme haben und einen unvergesslichen Urlaub erleben.

Liane von DieReiseEule

Liane - (C) DieReiseEule
Liane - (C) DieReiseEule

Hinter dem Reiseblog DieReiseEule steckt Liane, Freiberuflerin im Gesundheitswesen. Auf dem Blog schreibt sie über ihre Nah- und Fernreisen, meist im Tagebuchstil. DieReiseEule ist dabei – neben Hut und Koffer – ihr Wegbegleiter.

 

2018 war ich mit meiner Freundin auf Rundreise durch Namibia. Wir hatten uns gegen eine Selbstfahrer- und für eine Gruppenreise entschieden. Unser Guide war gebürtiger Namibier mit deutschen Wurzel, sprach fließend Deutsch, Afrikaans und Englisch. Unterwegs waren wir mit einem Kleinbus.

Namibias Weiten - (C) DieReiseEule
Namibias Weiten - (C) DieReiseEule

Da er in Namibia groß geworden ist, haben wir uns immer sicher und gut betreut gefühlt. Unsere Gruppe bestand aus 4 Frauen und einem Mann. Wir hatten zweimal eine Reifenpanne, bei der wir assistierend halfen, aber unser Guide hätte auch alles ohne uns geschafft. Er wusste, wie und wo er die Reifen repariert bekam.

 

In Namibia muss man sich nicht mehr fürchten als in Deutschland. Weder vor Überfällen noch vor giftigen Tieren. Wer sich an die Warnhinweise hält, wird eine fantastische Zeit in einem Land mit deutscher Vergangenheit haben können.

 

Niemand muss auf eine Reise nach Namibia verzichten. Als alleinreisende Frau kann eine Kleingruppenreise das richtige sein, denn die größten Herausforderungen sind wohl Reifenpannen irgendwo im Nirgendwo.

Immer für Informationen gut: Auswärtiges Amt

Ganz allgemein empfehle ich Euch vor der Reise einen Blick auf die Seiten des Auswärtigen Amtes. Aktuell (August 2019) warnt man dort vor Reisen in folgende Länder bzw. bestimmte Gebiete:

  • Afghanistan
  • Ägypten
  • Algerien
  • Burkina Faso
  • Demokratische Republik Kongo
  • Eritrea
  • Irak
  • Japan
  • Jemen
  • Kamerun
  • Libanon
  • Libyen
  • Mali
  • Mauretanien
  • Niger
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Palästinensische Gebiete
  • Philippinen
  • Somalia
  • Südsudan
  • Syrien
  • Tschad
  • Ukraine
  • Zentralafrikanische Republik

Die landesspezifischen Hinweise findet Ihr hier zu

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Mehr Südafrika gibt es hier

www.zypresseunterwegs.de Blog Feed

Sicherheit auf Reisen im Süden Afrikas
>> mehr lesen

Reiseroute Südafrika: Nationalparks und Genuss {Werbung ohne Auftrag}
>> mehr lesen

Südafrika Roadtrip: Padstalle unterwegs {Werbung ohne Auftrag}
>> mehr lesen

Lohnt für die Südafrika Reise eine Wild Card? {Werbung ohne Auftrag}
>> mehr lesen

Kalahari im Sturm {Werbung ohne Auftrag}
>> mehr lesen

Südafrika und der Wein
>> mehr lesen

An was muss ich beim Planen meiner Südafrika Reise denken?
>> mehr lesen

wieder einmal: Südafrika
>> mehr lesen

7 gute Gruende für Kapstadt
>> mehr lesen

Bucket List: Unsere Wunschreiseziele für 2015
>> mehr lesen

5 gute Gründe für Südafrika
>> mehr lesen

1 Kommentare