Alle Blogbeiträge des Jahres 2017

Besuch im Krankenhaus für Pinguine - SANCCOB

SANCCOB Gebäude
SANCCOB Gebäude

Ein Thema hat uns auf der diesjährigen Südafrikareise gleich mehrfach beschäftigt. Dafür gab es einen einfachen Grund: die Nichte liebt Pinguine. Daher haben wir an unserem letzten Freitag eine ganz besondere Einrichtung besucht. Deshalb auch ja, die Überschrift ist durchaus ernst gemeint.

 

Wir waren nämlich beim SANCCOB (Southern African Foundation for the Conservation of Coastal Birds) Projekt im Kapstädter Vorort Tableview.

 

Hier gibt es eine Auffangstation für verletzte und kranke Seevögel und vor allem auch:

 

Pinguine!

 

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Neuseeland - unsere Reiseroute für 21 Tage Roadtrip steht fest

Milford Sound, Fiordland   (C)Rob Suisted  - Tourism New Zealand
Milford Sound, Fiordland (C)Rob Suisted - Tourism New Zealand

Es dauert nicht mehr lang, dann geht es los auf Reise nach Neuseeland. Inzwischen ist die Planung unseres barrierefreien Roadtrips mit Rollstuhl abgeschlossen, Hotels sind gebucht, Aktivitäten reserviert, gebucht, angemeldet.

 

Wir werden nach unserer Landung in Auckland noch am gleichen Tag weiter fliegen nach Queenstown auf der neuseeländischen Südinsel. Von dort "arbeiten" wir uns dann gemütlich in den Norden des Landes vor. In Auckland werden wir nach 21 Tagen die Reise beenden.

 

Das starke Erdbeben in Neuseeland vor einigen Wochen hatte uns noch einmal ein wenig Kopfzerbrechen gemacht. Am Ende haben wir entschieden, dass wir schweren Herzens Christchurch, Kaikoura und die Küstenstraße nach Norden auslassen werden. Auch wenn Christchurch kaum betroffen war, die Inlandstrasse nach Kaikoura inzwischen wieder geöffnet ist, der Ort auf Touristen hofft - der State Highway 1 von Kaikoura Richtung Norden bleibt momentan noch geschlossen. Das hätte auch für uns einen ziemlichen Umweg bedeutet. Da wir auch davon ausgehen, dass die Wege und Straßen auch ansonsten in diesem vom Erdbeben besonders betroffenen Gebiet weiterhin recht holprig und damit nicht wirklich rollstuhlgeeignet sind, nehmen wir den Weg die Westküste der Südinsel hinauf.

 

Alle Blogbeiträge zu Neuseeland findet Ihr übrigens unter Ozeanien/Australien/Neuseeland. Und bei 2onthego habe ich eine spannende Aufstellung zu deren Reisekosten in Neuseeland gefunden.

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Das Apartheid Museum in Johannesburg

Das Apartheid Museum in Johannesburg
Das Apartheid Museum in Johannesburg

Das Apartheid Museum liegt zwischen der Johannesburger Innenstadt und dem Township Soweto. Irgendwie ist schon das eine gewisse Programmatik, oder? Wir haben es bei unserem letzten Südafrikabesuch zum zweiten Mal aufgesucht.

 

Mehr noch als bei unserem ersten Besuch fiel es mir auf: wir warteten auf den Einlass in ein Museum zu einem ernsten Thema und hörten gleichzeitig fröhliches Geschrei. Dies kam  offenbar von den Achterbahnen, Wasserrutschen und anderen Fahrgeschäften im benachbarten Vergnügungspark „Gold Reef City“, zu dem auch ein großes Luxushotel und ein Spielcasino gehören.

 

Ein wenig merkwürdig mutet das schon an und offenbar war es auch in den 90er Jahren zunächst ein Affront für zahlreiche Südafrikaner. Und in der Tat wurde damals die Zuteilung der Kasinolizenz unmittelbar an die Bedingung geknüpft, durch ein Museum zur Apartheid der Bevölkerung etwas „Greifbares“ zu geben.

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Eine Stunde in Wolfenbüttel

Da habe ich Euch zuletzt unter anderem mit meiner Stippvisite in Braunschweig den Mund wässrig gemacht als ich über einen ziemlich nassen Stadtrundgang durch Braunschweig und meinen Besuch im neu eröffneten Herzog Anton Ulrich-Museum berichtet habe. Vor ein paar Jahren sind wir schon einmal in der Nachbarschaft gewesen, genauer gesagt in Wolfenbüttel.

 

Bevor es zu einer Familienfeier ging blieb uns damals ein wenig Zeit für eine Runde in der historischen Residenzstadt Wolfenbüttel mit Sehenswürdigkeiten wie Residenzschloss, weltberühmter Herzog August Bibliothek mit Lessinghaus und einer historischen Altstadt mit über 600 Fachwerkhäusern.

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Barcelona im März - Gaudi, Boulevards und Markthallen

Katalonien
Flagge von Katalonien

Wir hatten es uns schon bei der Planung unseres Septemberurlaubs 2011 vorgenommen: Barcelona muss sein. Aber in diesen drei Wochen? Nein, da wollten wir die viel gelobte, ja geliebte Stadt dann nicht einbauen. Es traf sich also gut, dass es Sondertarife zu buchen gab: Anfang März 2012 konnten wir Barcelona im März für einige Tage entdecken.

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Düsseldorf goes #urbanana

Kaffeetasse, Banane
Kaffeetasse, Banane

Düsseldorf goes #urbanana - ja was um Himmels Willen will sie uns denn damit sagen? Ist Zypresse jetzt ganz und gar Banane?

 

Könnte man fast so sagen. Ein bisschen verrückt ist dieses Projekt nämlich auf jeden Fall.

Tourismus NRW will mit Köln, Düsseldorf und der Metropole Ruhr den Städtetourismus in Nordrhein-Westfalen weiter ausbauen und die Stadträume und ihre Szenen als Reiseziele unter der Marke #urbanana auch international bekannter machen und gemeinsam mit Vertretern kreativer Branchen den Städtetourismus in NRW über den klassischen Besichtigungs- und Shoppingtourismus hinaus erweitern. #urbanana als Projektname bezeichnet mit einem Augenzwinkern gleichzeitig das Gebiet der "Stadtbanane" vom Ruhrgebiet über Düsseldorf bis nach Köln.

 

Die Urbanität, der Austausch mit Künstlern, Machern und Gestaltern vor Ort steht in dem englischsprachigen Projekt im Vordergrund. Englischsprachig, weil zur Zielgruppe vor allem auch internationale Einwohner*Innen, die (zeitweise) in Nordrhein-Westfalen leben, gehören.

 

Zum Wochenbeginn hatte ich die Möglichkeit, an einer Vorstellung von #urbanana in Düsseldorf teilzunehmen. Spannend und interessant war es, viele Aspekte kommen zum Tragen, die wir alle von unseren Reisen kennen. Schließlich reisen wir doch alle am liebsten nicht nur mit dem Reiseführer in der Hand zu den bekannten Sehenswürdigkeiten, uns allen geht es doch immer auch darum, mitzubekommen, wie ein Land, eine Stadt so tickt, wie die "locals" ihr Leben gestalten. Wir möchten nicht mit anderen deutschen Touristen Bier und Schnitzel verkosten, sondern eintauchen in die Lebenswirklichkeit der Menschen, die vor Ort leben.

 

Dass dies ein boomendes Thema ist, merken wir an florierenden Start ups wie Airbnb oder Couchsurfing, an Streetfood Märkten oder Foodie-Touren durch die Städte dieser Welt, an "Meet a local"-Programmen und und und so gesehen war es also wohl nur logisch und folgerichtig, dass auch Tourismus NRW sich diesem Trend zuwendete.

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Barcelona im März - Barri Gotic, Barceloneta und das Essen in Barcelona

im Barri Gotic
im Barri Gotic

Der 2. Tag in Barcelona begann mit einem Samstagsfrühstück, nicht spanisch, sondern mit Eiern, Speck, Toast und Orangensaft und natürlich Kaffee. Das hält schon ein Weilchen vor.

 

Und dann ging es los: heute haben wir das Barri Gotic entdeckt. Es gehört zum alten Stadtkern und liegt südöstlich der Plaça de Catalunya, angrenzend an die Ramblas. Die meisten Gebäude stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert, der Blütezeit Barcelonas als Seemacht. Insgesamt hat dieser alte Stadtkern unglaublich viele enge und verwinkelte Gassen.

 

Der Mittelpunkt des Viertels Barri Gotic ist die Kathedrale La Seu. An der Stelle der Kathedrale befand sich bereits ein Römischer Tempel. Die erste Vorgängerkirche an dieser Stelle entstammte dem 6. Jahrhundert, sie wurde 985 zerstört. Die Basilika im Stil der Romanik wurde 1058 eingeweiht. Etwas habe ich hier wieder einmal verpasst: der Kreuzgang war leider geschlossen. So entging mir das Geschnatter der 13 Gänse, die zu Ehren der heiligen Eulalia, die mit 13 Jahren den Märtyrertod starb, dort gehalten werden.

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Barcelona im März - Sardana, Sagrada Familia und ein Fazit

Sardana Tänzer
Sardana Tänzer

Unser 3. Tag der Städtetour nach Barcelona 2012 war der Sonntag und so war klar, wie die Tour beginnen würde: regelmäßig am Sonntagmittag wird auf dem Platz vor der Kathedrale La Seu getanzt.

 

Sardana ist ein katalanischer Volkstanz. Die Tänzerinnen und Tänzer fassen sich im Kreis an den Händen, wie in einem Reigentanz bewegt sich der Kreis links und rechts herum, in unterschiedlichem Tempo. Als nationales Symbol der Katalanen war die Sardana unter Franco lange Zeit verboten. Für die Musik sorgt die Cobla auf den Stufen zur Kathedrale, ein elfköpfiges Orchester mit einer Musikerin, die mit der Linken eine Einhandflöte „Flabiol“ und mit der rechten Hand eine kleine Trommel, die am linken Unterarm befestigt ist, spielt. Außerdem gibt es Holz- und Blechbläser sowie einen Kontrabass. Es gab auf dem Platz sehr schnell sicher 5-6 Reigen, immer wieder gesellten sich neue Tänzer hinzu, nachdem sie ihre Jacken, Taschen in der Mitte des Kreises abgelegt hatten. Bunt mischte sich Jung und Alt – ein beeindruckendes Erlebnis.

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Eine gute Idee: im Winter mal nach Langeoog {enthält Werbung}

Das Wahrzeichen von Langeoog: der Wasserturm
Das Wahrzeichen von Langeoog: der Wasserturm

Langeoog? Was ist denn das werdet Ihr Euch fragen. Fährt sie nicht sonst immer auf eine andere ostfriesische Insel? Ja, tut sie. Aber gerade wenn man älter wird ist es wichtig, Veränderungen zuzulassen. Schließlich will ich doch flexibel, neugierig und veränderungsbereit bleiben. Und so bin ich in diesem Januar einmal auf der Nachbarinsel unterwegs gewesen.

 

Langeoog ist friesisch und heißt lange Insel. Und diese Insel liegt als eine der ostfriesischen Inseln zwischen Spiekeroog im Osten und Baltrum im Westen. Sie hat immerhin mehr als 1.500 Stunden Sonne im Jahr, sie hat keinen Autoverkehr. Erlaubt sind nur Fahrräder, Pferdefuhrwerke, Elektrofahrzeuge und Transportfahrzeuge der Inselgemeinde, Rettungsdienst und Freiwillige Feuerwehr.

 

Und an einer Stelle unterscheiden sich die Inseln mal überhaupt nicht: auch hier ist die ganze Insel am werkeln, von Neu- bis Umbau, von Hämmern bis Malern und Neu-Einrichtung, alle sind sie dabei, die Insel für die nächste Saison fit zu machen!

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Eine kurze Stadtrundfahrt durch Johannesburg

Johannesburg
Johannesburg

Im September 2016 haben wir, nach unserem sehr beeindruckenden Besuch im Apartheid Museum, anschließend noch eine Runde durch die Stadt gemacht. Dazu haben wir den Hop on Hop off Bus genutzt (der aber leider inzwischen seine Routenführung etwas geändert hat).

 

Nach unserer ausführlichen Tour vor zwei Jahren war es für uns spannend zu sehen, was sich inzwischen verändert hat, Neues zu entdecken - und für die Afrika-Neulinge war diese Tour eine gute Möglichkeit, einen kurzen (sie dauerte gut zwei Stunden, ohne Zwischenausstieg) und bequemen Einblick in die Stadt zu bekommen.

 

Johannesburg heißt auch eGoli ( das ist Zulu für "Ort des Goldes") oder auch Joburg oder Jozie. Im Großraum Johannesburg Metropolitan Municipality leben etwa 4,43 Millionen Einwohner. Die meisten Touristen meiden Johannesburg: am Flughafen ankommen und so schnell wie möglich weiter in den Kruger-Nationalpark, nach Kapstadt, Durban oder die Nachbarstaaten Namibia, Botswana. Aber wir finden, dass auch Johannesburg einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

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Wie überwintern auf Langeoog die Strandkörbe?

Strandkorboberteil mit Werkzeug
Strandkorboberteil mit Werkzeug

Ihr wisst es ja, im Januar bin ich ein paar Tage auf der ostfriesischen Insel Langeoog gewesen und mir hat es dort sehr gut gefallen. Eines allerdings ist mir wieder einmal aufgefallen, dieses Mal sogar ganz besonders (vielleicht, weil ich auch im Sommer an der See gewesen bin?):

 

Wo sind denn bloß all die Strandkörbe hin?

 

Ihr kennt das, dieses spezielles Sitzmöbel für den Strand? Diese  gemütliche Sitznische, die vor Sonne, Wind, Regen und fliegendem Sand schützt, wenn man sich am Strand aufhält?

Strandkörbe sind in nahezu allen Urlaubsorten an Nord- und Ostsee in Norddeutschland zu finden. Üblicherweise kann man sie während der Saison bei Strandkorbwärtern mieten. Sie sind wahre Kultobjekte deutscher Gemütlichkeit. Als ihr Erfinder gilt der Rostocker Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann, der den ersten Strandkorb schon 1882 baute.

 

Mehrere Tausend Strandkörbe werden jährlich produziert und verkauft, nicht allein in die Küstenorte, sondern immer mehr auch ins Binnenland, wo sie auf Terrassen und im Garten in Mode gekommen sind. Die Vermietung der Strandkörbe ist eine feste Einnahmequelle im Saisongeschäft, die sowohl den Strandkorbvermietern oder auch, wie auf Langeoog, den Haushalten der Badeorte zu Gute kommt.

 

Und dann kommt man im Januar auf die Insel und was ist? Kein einziger Strandkorb weit und breit, verschwunden, alle miteinander - als hätte es sie nie gegeben.

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Italien 2013 - Anreise in die Toskana

Brücken in Florenz
Italien, wir kommen!

Unser Aufbruch zur Italienreise 2013 war früh, sehr früh: schon um kurz nach 04:00 Uhr waren wir auf der Autobahn. Ja, es sollte wieder einmal eine Autoreise sein, die uns im September 2013 nach Italien führte. So früh am Tag war die Autobahn erfreulich leer, von Berufsverkehr zum Glück weder um Köln noch um Frankfurt keine Spur und so konnten wir schon vor halb acht an der Raststätte Bruchsal einen Kaffee trinken (und ein hartgekochtes Ei frühstücken). Reibungslos ging es weiter, bei trockenem, wenn auch ein wenig wolkigem Wetter und guten Straßenverhältnissen via Kempten und Reutte in Richtung Brenner.

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Italien 2013 - Pistoia und Prato

Pistoia
Pistoia

Wir starteten in Pistoia, einer Industriestadt, die für Metallerzeugnisse (der Stadtname findet sich im Wort „Pistole“ wieder) und ihre zahlreichen Baumschulen bekannt ist. Im Stadtzentrum findet sich allerdings eine nette Altstadt mit einigen historischen Bauwerken.

 

Im zwölften Jahrhundert war Pistoia eine unabhängige Kommune mit lebhafter Wirtschaft. Die zweite Stadtmauer wurde in dieser Zeit errichtet. Die Entwicklung der Stadt wurde dann jedoch durch die inneren Kämpfe zwischen Ghibellinen und Guelfen und die Rivalität der benachbarten Städte Florenz und Lucca behindert. Das 14. Jahrhundert war so durch Kriege geprägt, in denen Pistoia schließlich der florentinischen Macht unterlag. Die inneren Fehden wurden dadurch nicht beendet, und auch im 15. Jahrhundert hielten die Kämpfe zwischen den Familien der Panciatichi und der Cancellieri an. Mit der Gründung des Großherzogtums Toskana wurde Pistoia endgültig Teil der mediceischen Machtsphäre. Cosimo I. ließ die dritte Stadtmauer errichten, die noch heute existiert.

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Italien 2013 - Auf nach Volterra und San Gimignano

Toskana
Toskana

Über unsere Anreise hatte ich bereits berichtet, ebenso über Prato und Pistoia - heute geht es weiter nach Volterra und San Gimignano.

 

Nach einem gemütlichen Frühstück brachen wir am nächsten Vormittag auf. Es ist nicht weit von Florenz nach Volterra. Über Landstraßen fuhren wir durch die sanft geschwungene, grüne toskanische Landschaft.

 

Allen Teenies ist diese Stadt ein Begriff - aus Stephenie Meyers „Biss“-Serie. Dort ist Volterra die Heimatstadt der Volturi, einer königlichen Vampirfamilie. Die Volturi leben angeblich im Zentrum der Stadt und beherrschen diese heimlich seit 3000 Jahren. Laut Buch feiert die Stadt am Tag des heiligen Markus (25. April) jedes Jahr ein Fest. Der Legende nach vertrieb vor 1500 Jahren ein christlicher Missionar namens Pater Marcus - ein Volturi - alle Vampire aus Volterra. Seitdem wird die Stadt nicht mehr von Vampiren geplagt, da die Volturi sich erfolgreich verbergen.

 

Volterra liegt etwa 50 Kilometer südlich von Pisa und 50 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Die Stadt gilt mit ihrem spektakulären landschaftlichen Umfeld als eine der schönsten in der Toskana. Der Kern der heutigen Stadt liegt auf einem 550 m hohen Bergrücken über dem Val di Cecina inmitten einer kargen, zerfurchten Hügellandschaft. Die Felsabbrüche und Geröllhalden sind das Produkt jahrhundertelanger Erosion. Das Gebiet Le Balze im Nordwesten Volterras vermittelt einen beispielhaften Eindruck dieses Phänomens. Die Stadt wird beherrscht von einer heute als Staatsgefängnis benutzten Festung der Medici. Volterra ist ein Zentrum der Alabasterverarbeitung.

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Italien 2013 - Camerino und die Marken

Die Locanda liegt in der Hügellandschaft der Marken
Die Locanda liegt in der Hügellandschaft der Marken

In den letzten Tagen konnten ihr uns schon folgen, auf der Anreise, nach Prato und Pistoia, nach Volterra und San Gimignano und heute geht es weiter in die italienischen Marken.

 

Wir haben uns auf den Weg von der Toskana quer durch Umbrien in die Marken gemacht. Nicht zum ersten (und ganz sicher nicht zum letzten Mal) war 2013 die Locanda dell'Istrice unser Ziel. Die Locanda liegt am Fuße der mittelalterlichen Burg Rocca d'Ajello bei Camerino in der Natur der Hügellandschaft der Marken. Alles ist individuell, liebevoll und persönlich gestaltet - ein Ort zum Wohlfühlen, Entspannen und Genießen! Wir finden die Locanda von Beate und Diego immer wieder den idealen Ort zum Relaxen und einen günstigen Ausgangspunkt, um Sehenswertes in der Nähe zu besuchen.

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Wie ich mein Reisetagebuch führe - und ein Gewinnspiel {enthält Werbung}

Das Gewinnspiel ist abgeschlossen,

die Gewinner wurden per Mail benachrichtigt!

Danke für Eure Teilnahme und viel Spaß mit den JourneyBooks!

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Italien 2013 - Rückreise via Bayern

Wie es in Italien so war, das hatte ich bereits berichtet, in Toskana, Prato und Pistoia, Volterra und San Gimignano und in den Marken.

 

Unsere Rückreise traten wir dann – mit einem Carepaket von Beate und Diego ausgestattet (Wein, Grappa, Nahrhaftes – Dankeschön!) zunächst auf der Autobahn an. Das Wetter war schön und so entschlossen wir uns, ab Rimini die Autobahn zu verlassen und stattdessen das Podelta auf Landstraßen zu durchqueren. Ein kluger Entschluss, denn es erwartete uns eine verblüffend naturnahe, schöne Lagunenlandschaft mit netten Städtchen und gut ausgebauten Straßen. Mittags legten wir eine Pause in Porto Garibaldi ein, einem hübschen kleinen Fischerhafen, wo gerade frischer Fisch angelandet wurde.

 

Porto Garibaldi ist aus einem Fischereidorf am Canala Magnavacca hervorgegangen, das sich allmählich zum Hafen entwickelte. Er zählt zu den wichtigsten Fischereihäfen der nördlichen Adria. Der von Fischkuttern angelieferte Fisch wird am Hafen direkt in Kühlwagen umgeladen und landesweit verschickt oder kurzfristig in einem Kühlhaus zwischengelagert. Der Hafen hat außerdem Anlegeplätze für touristische Ausflugsboote, mit denen organisierte Rundfahrten in der Region des Podeltas unternommen werden können, und für Boote, die für den touristischen Hochsee-Angelsport ausgerüstet sind. Der Hafen wird außerdem von Segel- und Motoryachten genutzt. Der Ort verfügt über eine gewachsene Infrastruktur mit Geschäften, Supermärkten und Restaurants. Natürlich konnten wir nicht widerstehen und haben dort auch gegessen: eine leckere und frische Fritto misto di pesce, bei dem kleine ganze Fische wie Sardellen und in Ringe geschnittene kleine Tintenfische in Mehl gewälzt und kurz frittiert werden, in der Friggitoria El Puerto (Via Caduti del Mare,64/66, Porto Garibaldi, Comacchio).

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Ostfriesentee, Süßwasserlinsen - warum der Tee auf Langeoog besonders gut schmeckt {enthält Werbung}

Der Wasserturm auf Langeoog
Der Wasserturm auf Langeoog

Was ich bisher nicht wusste, aber bei meinem Januar Besuch auf der Insel Langeoog gelernt habe: fünf der sieben ostfriesischen Inseln schaffen es, sich selber mit Süßwasser zu versorgen. Nur Wangerooge und Baltrum müssen ihr Trinkwasser vom Festland aus beziehen. Langeoog gehört zu den glücklichen, die das Trinkwasser aus der Süßwasserlinse (auch Ghyben-Herzberg-Linse genannt) unter der Insel bekommen.

 

Diese linsenförmige Ansammlung von Grundwasser findet sich unter den Dünen der ostfriesischen Insel. Durch eine Brackwasserzone von immerhin 2 - 3 Metern Breite wird diese vom Salzwasser der Nordsee abgeschottet. Das Grundwasser dieser Linse resultiert allein aus Niederschlägen. Da Süßwasser leichter ist als Salzwasser schwimmt das Süßwasser wie ein Fettauge auf dem Salzwasser. Und dieses Süßwasser ist lecker und weich - etwas, das insbesondere Teetrinker sehr zu schätzen wissen!

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Mit dem Schiff unterwegs im Fjordland: auf dem Milford Sound {enthält Werbung}

Milford Sound mit Mitre Peak
Milford Sound mit Mitre Peak

Eines der ganz bekannten Naturwunder Neuseelands liegt im Süden der Südinsel, in einem abgeschiedenen Teil des Fjordlands. Das Wetter dort ist in der Regel feucht, um nicht zu sagen nass, es ist nicht sehr warm und es wimmelt nur so von Sandflies.

 

Uns hat sich gleich zu Beginn unserer Reise der Milford Sound, UNESCO Weltnaturerbe, von seiner allerbesten Seite gezeigt. Das Wetter war wunderbar, der Himmel strahlte blau, die Sonne schien, das Wasser war ruhig, die Temperatur angenehm und die Sandflies waren einfach nicht da.

 

Fakten zum Milford Sound

  • Lage: im Südwesten der Südinsel Neuseeland, ca. 120 km von Te Anau
  • beherrscht wird er vom Mitre Peak (Bischofsmütze) mit einer imposanten Höhe von 1.692 Metern
  • Regentage: meist um die 180 Regentage im Jahr mit zwischen 6.000 – 8.000 mm Regen pro Jahr
  • 15 km lang endet er in der Tasman See
  • häufig ist er weniger als 1 km breit
  • an seiner tiefsten Stelle ist das Wasser ca. 287 Meter tief
  • zwei ständig Wasser führende Wasserfälle
    • Lady Bowen Falls (164 Meter), die direkt neben der Abfahrtsstelle der Schiffe liegen, und die
    • Stirling Falls (155 Meter)
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Wellington - Neuseelands Hauptstadt

Wellington, vom Mount Victoria Lookout gesehen
Wellington, vom Mount Victoria Lookout gesehen

Wellington ist seit 1865 die südlichste Hauptstadt der Welt. Zudem ist sie eine der kleinsten mit ca. 200.000 Einwohnern. Bezeichnet wird sie liebevoll auch als "the coolest little capital in the world" bezeichnet. Dabei geht das "cool" nicht etwa auf die Temperaturen zurück, sondern bezieht sich auf die Lebensqualität in der Stadt. Der Beiname "Windy City" folgt aus der weiten Öffnung der Stadt zum Pazifik hin. Bei kräftigem Wind liegt der Regen schon einmal waagerecht in der Luft. Horizontalregen, wie die Kiwis sagen.

 

Wellington hat einige Rekorde aufzuweisen. Zum Beispiel hat die Stadt als erste das Frauenwahlrecht eingeführt und heute eine größere Kneipendichte pro Einwohner als New York. Spannend auch, dass der Flughafen auf eine Landenge zwischen dem Festland und einer vorgelagerten Halbinsel gebaut ist. Wer also nicht schnell genug bremst, fällt ins Wasser, egal ob er aus Norden oder Süden kommt. 

 

Als Touristenmeile gilt insbesondere die Cuba Street. Leider waren wir zu spät für die Geschäfte, konnten aber trotzdem noch sehr gut essen.

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Unsere nächste Reise geht in die italienischen Marken - trotz Erdbeben

Locanda dell'Istrice am Fuße der Burg Rocca d'Ajello
Locanda dell'Istrice am Fuße der Burg Rocca d'Ajello

Im Mai geht es wieder auf Reisen - in unsere "zweite Heimat auf Zeit".  Die Locanda dell'Istrice liegt am Fuße der mittelalterlichen Burg Rocca d'Ajello bei Camerino, in der Region Marken, Italien. Man ist hier gleich mitten in der Natur, in der wunderschönen Hügellandschaft der Marken, in der Provinz Macerata.

 

Wir fanden hier in den letzten Jahren immer wieder unseren idealen Ort zum Relaxen und einen günstigen Ausgangspunkt, um Sehenswertes in der Nähe und in ganz Mittelitalien zu besuchen: Ancona, Assisi, Jesi, Loreto, Perugia, Urbino...

 

Es gibt Zimmer und Miniappartements, zwei davon geeignet für Rollstuhlfahrer und außerdem das alte Priesterhäuschen direkt an der Burg mit Platz für fünf Personen. Alles sehr liebevoll und persönlich gestaltet - ein Ort zum Wohlfühlen, Entspannen und Genießen!

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Ausflug in die Geschichte - Waitangi Treaty Grounds {enthält Werbung}

Waitangi Treaty Grounds - Eingangsgebäude
Waitangi Treaty Grounds - Eingangsgebäude

Am 6. Februar 1840 wurde in einem Zelt vor dem "Treaty House" der Vertrag von Waitangi von Vertretern Großbritanniens und einigen Maoriführern ratifiziert. Durch diesen Staatsvertrag wurde Neuseeland offiziell eine Kolonie und gehörte somit zum Britischen Empire. Dieses Datum wird als „Geburtsstunde“ des modernen Neuseeland gesehen und der Tag seit 1974 als Nationalfeiertag von Neuseeland gefeiert, der Waitangi Day.

 

Auf dem Gelände der Waitangi Treaty Grounds steht ein modernes historisches Museum, das am Waitangi Day 2016 eröffnet wurde. Zur Jahrhundertfeier des Vertrages wurde 1940 bereits das Te Whare Runanga, ein traditionelles Versammlungshaus der Maori, errichtet. Ebenfalls ist ein Nachbau von Waka Ngatokimatawhaorua, einem Maori-Kriegs-Kanu, zu sehen, das in einer mit traditionellem Schnitzereien versehenen Bootshalle ausgestellt ist.

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Weinanbau in Neuseeland: Weingüter in Blenheim {enthält Werbung}

Wein im Anbaugebiet Marlborough
Wein im Anbaugebiet Marlborough

Der Weinbau in Neuseeland hat eine noch junge Geschichte, doch sich mit den Weinsorten Sauvignon Blanc, Pinot Noir und Chardonnay sich der Weinbau den Platz als acht-wichtigste Exportbranche des Landes gesichert.

 

Mit rund 79 % der gesamten Weinproduktion und knapp 24 ha Anbaufläche ist die Region Marlborough rund um Blenheim das größte Weinanbaugebiet Neuseelands. Marlborough liegt im Nordosten der Südinsel Neuseelands. Die langgezogene Bergkette im Westen sorgt für einen natürlichen Regenschutz (durchschnittlich nur 652 mm Niederschlag) und macht das Gebiet zu einem der sonnigsten (über 2400 Sonnenstunden im Jahr) und wärmsten (höchste gemessene Temperatur lag bei 36 C, die niedrigste bei  −8 C) in Neuseeland. Vorteilhaft ist auch die Lage direkt am Meer. Sonnige, nicht zu heiße Tage und durch die abendlichen Seebrisen kühlere Nächte schaffen das ideale Klima für eine langsame Reifeperiode der Trauben. 

 

Was lag also näher, als uns hier vor unserem Wechsel auf die Nordinsel einmal aufzumachen, die Vielfalt von Marlboroughs Weingütern und ihrer Weine zu entdecken?

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Das haben 21 Tage Rundreise durch Neuseeland gekostet

New Zealand Dollar
New Zealand Dollar

Eins war uns schon von Anfang an klar: Neuseeland ist ein teures Reiseland! Obwohl massenhaft Work&Travel-Backpacker unterwegs sind - eine Reise nach Neuseeland ist ein Traum, aber nicht unbedingt ein billiger. Und für uns war eine Entscheidung zu Beginn wichtig: die Reise nach Neuseeland sollte ein Highlight sein. Wir wollten unsere Reise nicht damit verbringen, ständig Geld zählen zu müssen oder darüber nachzudenken, was wir uns noch leisten können oder wollen. Und bereut haben wir nichts, keinen Euro oder Neuseeland Dollar, die wir für unseren Roadtrip ausgegeben haben!

 

Genau wie für unsere letzten Selbstfahrer-Rundreisen in Südafrika (2015 und 2016) habe ich nun auch für unsere Reise durch Neuseeland im Februar und März 2017 die Kosten zusammengestellt.

 

Herausgelassen habe ich die Kosten unserer Flüge - einfach deswegen, weil hier die Preise erheblich schwanken und sich auch je nach Airline oder Buchungsklasse unterscheiden.

 

Ebenfalls herausgelassen habe ich unsere Mietwagenkosten weil diese wegen der benötigten Handgas/-bremse-Ausrüstung für Rollstuhlfahrer für die meisten Leser*innen nicht von Interesse sind. Aufgenommen habe ich allerdings die Benzinkosten und natürlich auch die Kosten für Mautstraßen, die Fähre zwischen Nord- und Südinsel usw.

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Der aktuell längste Flug der Welt - mit Qatar Airways nach Auckland und zurück

Business Class Begrüßung bei Qatar Airways
Business Class Begrüßung bei Qatar Airways

Am 13.02.2017 ging es für uns mit Qatar Airways von Frankfurt über Doha nach Auckland. Ein erstes Mal mit einer Fluglinie vom Golf, mit Umsteigen in Doha. Unser Rückflug fand in umgekehrter Richtung Mitte März statt.

 

Dass wir überhaupt nach Neuseeland geflogen sind, ist einem absolut preisgünstigen Sonderangebot von Qatar Airways zur Einführung des längsten kommerziellen Fluges der Welt zwischen Doha und Auckland zu verdanken. Das hatten wir im Mai 2016 entdeckt und kurzentschlossen gebucht. Wir sind sogar in der Business Class geflogen.

 

Kleine Anmerkung zum Preis: Jüngstes Sonderangebot für die Business Class von Qatar Airways für diese Strecke lag Anfang Februar bei 3.100,00 € und wir haben mehr als 1.400,00 € weniger gezahlt, also wirklich ein Schnäppchen gemacht!

 

 

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Varusschlacht im Osnabrücker Land – Museum und Park Kalkriese –

Aus dem Geschichts- oder dem Lateinunterricht kennen wir sie: die Varusschlacht oder Hermannsschlacht. Dabei erlitten im Jahr 9 n. Chr. drei römische Legionen unter Publius Quinctilius Varus eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer unter Führung des Cheruskerfürsten Arminius - auch Hermann der Cherusker genannt.

 

Die Schlacht leitete das Ende der römischen Versuche ein, die rechtsrheinischen Gebiete Germaniens bis zur Elbe zu einer römischen Provinz zu machen.

 

Verschiedene Orte nehmen für sich in Anspruch DER Ort der Schlacht zu sein. Ach wenn das Hermannsdenkmal bei Detmold im Teutoburger Wald an die Varusschlacht erinnert, Favorit in dieser Diskussion ist Kalkriese am Wiehengebirge im Osnabrücker Land.

 

Mit den Ausgrabungen von Kalkriese ab Ende der 1980er Jahre setzte eine verstärkte Diskussion über Kalkriese als Ort der Schlacht ein. Sicherlich auch unter touristischen Aspekten in der strukturschwachen Gegend nicht unklug wurde rasch auf einem Bauernhof ein Informationsraum eröffnet. Im Rahmen eines Projektes zur Weltausstellung Expo 2000 entstand der Museumspark „Varusschlacht“, der im Folgejahr durch ein Museumsgebäude und 2009 durch ein Besucherzentrum zum „Museum und Park Kalkriese“ ausgebaut wurde.

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Die Straße zum Milford Sound

Milford Sound mit Mitre Peak
Milford Sound mit Mitre Peak

Eines der ganz bekannten Naturwunder Neuseelands liegt im Süden der Südinsel, in einem abgeschiedenen Teil des Fjordlands. Uns hatte sich gleich zu Beginn unserer Reise der Milford Sound, UNESCO Weltnaturerbe, von seiner allerbesten Seite gezeigt. Das Wetter war wunderbar, der Himmel strahlte blau, die Sonne schien, das Wasser war ruhig und die Temperatur angenehm.

 

Aber auch unsere Fahrt zum Milford Sound und zurück nach Te Anau waren ein wunderbares Erlebnis und boten uns Einblicke in die tolle Natur Neuseelands.

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Orakei Korako - Neuseelands Thermalgebiet mit viel Farben, Geruch und Geblubber {enthält Werbung}

Orakei Korako - See, Thermalgebiet und Empfangsgebäude
Orakei Korako - See, Thermalgebiet und Empfangsgebäude

Eins war klar, als wir unsere Tour durch Neuseeland planten: wir reisen in ein Land mit zahlreichen Vulkanen und viel geothermischer Energie. Das musste also unbedingt auf die Liste der zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten. Schließlich gehört die Chance, geothermische und vulkanische Erscheinungen aus der Nähe anschauenen zu können zu den wichtigsten Reizen Neuseelands.

 

Auf der Nordinsel war die Zeit dafür dann endlich gekommen, auf dem Weg nach Rotorua hatten wir die erste Gelegenheit dazu. Und tatsächlich: schon als wir auf Taupo zu fuhren sahen wir die ersten dampfenden Säulen mitten aus dem Wald steigen. Das Gebiet für die Besichtigung von blubbernden Schlammlöchern, heißen Quellen, sprudelnden Geysiren erstreckt sich im Süden bis zu den Bergen des Tongariro National Parks und dann nach Osten zu White Island in der Bay of Plenty.

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Whakarewarewa, The Living Māori Village  - Maori, Dampf und heißes Wasser {enthält Werbung}

Torbogen des Gedenkens in Whakarewarewa
Torbogen des Gedenkens in Whakarewarewa

Whakarewarewa, The Living Māori Village wird vom Stamm der Tuhourangi/Ngati Wahiao als eine der bekanntesten touristischen Sehenswürdigkeiten im Raum Rotorua betrieben und kann gegen Eintritt besichtigt werden.

 

Als lebendiges Dorf mit echten Bewohnern wird Whakarewarewa bezeichnet. Tatsächlich leben noch etwa 70 bis 80 Maori im Dorf. Weitere wohnen in und um Rotorua, kommen allerdings regelmäßig in das Dorf und sind dort fest verwurzelt.

 

Der Besuch dort hat uns sehr gut gefallen. Wir fanden es sehr spannend, nicht zuletzt, weil man ansonsten in Neuseeland zwar immer wieder Maori-Siedlungen sieht. Hier findet man den Mittelpunkt der Maori-Kultur, sie und die meisten Häuser sind aber für uns als Touristen nicht zugänglich. Sie sind Orte der Spiritualität und der Lebenskraft, wo Leben und Tod sich verbinden, in dem die Ältesten respektiert und die Sprache gepflegt wird. Von Gästen dürfen sie nur auf Einladung betreten werden. So war Whakarewarewa für uns eine gute Chance, in lebendiger Art und Weise sehen zu können, wie die Maori lebten und leben. Im Mittelpunkt stand aber auch, wie die Thermalenergie der Region schon immer von ihnen genutzt wird.

 

Warum lässt man Touristen hier ins Dorf? Zum einen gehört dies schon lange zur dortigen gastfreundlichen und aufgeschlossenen Tradition; zum anderen vertritt man auch die Meinung, dass der Tourismus die eigene Kultur der Maori lebendig erhält.

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Eine Stunde in Dresden

Die Frauenkirche in Dresden
Die Frauenkirche in Dresden

Allzu viel Zeit hatten wir nicht, als wir Anfang des Monats aus beruflichen Gründen in Dresden waren. Für einen kurzen Rundgang durch die Altstadt mit einem Blick auf die wesentlichen Sehenswürdigkeiten bei strahlendem Sonnenschein hat die Zeit dennoch gereicht. Also begleitet uns für eine Stunde in Dresden.

 

Bekannt ist die Landeshauptstadt für ihre  Altstadt mit der Frauenkirche am Neumarkt, der Semperoper und der Hofkirche sowie dem Residenzschloss und dem Zwinger. Dresden wird wegen seiner Kunstsammlungen auch „Elbflorenz“ genannt.

 

Mit gut 540.000 Einwohnern ist Dresden nach Leipzig die zweitgrößte sächsische Stadt. Als Sitz der Sächsischen Staatsregierung und des Sächsischen Landtags sowie zahlreicher Landesbehörden ist die Stadt politisches Zentrum Sachsens. Außerdem sind bedeutende Bildungs- und Kultureinrichtungen des Freistaates hier konzentriert, darunter mehrere Hochschulen. Das bringt viele junge Menschen in das Stadtbild; macht die Stadt moderner als der sächsische Barock zunächst vermuten ließe.

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10 Gründe, warum Ihr mir einen Kommentar hinterlassen solltet

Es geht um das Kommentieren, Liken, Teilen von Blogposts oder von Social Media Einträgen.
Es geht um das Kommentieren, Liken, Teilen von Blogposts oder von Social Media Einträgen.

Heute gibt es hier bei mir mal wieder einen Beitrag, der nichts mit dem Reisen, nichts mit Genießen zu tun hat. Nein, mit all dem nichts - dafür aber hängt er zusammen mit meinem Blog bzw. ganz allgemein dem Bloggen.

 

Um was es mir geht? Um das Kommentieren, Liken, Teilen von Blogposts oder auch von Social Media Einträgen. Ich weiß, mit diesem Thema, das in allen Blogs von Zeit zu Zeit wieder auftaucht bin ich nicht allein. Nichts Neues unter der Sonne. Dennoch, extra für Euch, liebe Leser, liebe Leserinnen, möchte ich dazu noch einmal ein wenig aufschreiben.

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Laden Ein - Pop up Restaurant in Düsseldorf

Wir Ihr ja wisst treffe ich mich in recht regelmäßigen Abständen mit Freundinnen zu kulinarischen Expeditionen in Düsseldorf. Und dieses Mal war Laden Ein an der Reihe. In der ehemaligen Paketpost am Hauptbahnhof hat das Pop up Restaurant Laden Ein im April eröffnet. Das Konzept dahinter: alle zwei Wochen gibt es ein neues Küchenteam, eine andere Küche, ein neues Menü.

 

Wie das funktioniert? Das Team von Laden Ein stellt Möbel, Geschirr, Küchenausstattung, Kasse zur Verfügung. Interessierte Köche oder Küchenteams haben dann zwei Wochen Zeit, als Team von Küche und Service zu arbeiten, die eigenen Rezepte zu testen, ihr gastronomisches Konzept in der Realität auszuprobieren, echte und zahlende Kunden zu bewirten. In der Praxis sind es vor allem Anbieter, die man auch von Streetfood Märkten kennt. In Köln (ja genau, der hier unbeliebten Stadt mit der großen Kirche) gibt es dieses Konzept bereits länger - die Ausweitung nach Düsseldorf deutet darauf hin, dass es sein Publikum und zahlende Gäste findet.

 

Das Ambiente in Düsseldorf ist, wie soll ich sagen: rustikal mit Industriecharme trifft es wohl am ehesten. Ein Bereich der riesigen Verteilhalle ist abgeteilt mit Zaun und senkrecht aufgestellten Paletten, ein wenig Grün. Tische und Bänke, und vor Kopf die offene Küche. Getränketechnisch und auch sonst ist man Selbstversorger: man holt sich nach Wunsch etwas aus zwei großen Kühlschränken und bezahlt beim Aufgeben der Speisenbestellung an der Kasse. Und wenn das Essen fertig ist: gut hinhören bis der eigene Name ertönt, dann kann man sein Mahl abholen.

 

Als wir im Laden Ein waren schien die Sonne und wir konnten die Terrasse genießen: Abendsonne auf Palettenmobiliar und einigen Liegestühlen in Stadtwerkegrün sowie etliche Biertischgarnituren. Alles gut besetzt und offenbar zahlreiche und gut gelaunte Gäste des gegenüber liegenden Capitol in Abendkleidung für einen Imbiss vor der Vorstellung.

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Unterwegs mit einem Zweimaster in der Bay of Islands {enthält Werbung}

R. Tucker Thompson am Anleger in Russell
R. Tucker Thompson am Anleger in Russell

Wir waren ein wenig zu früh im Hafen von Russell, der idylisch an der Bay of Islands liegt, und konnten so die R. Tucker Thompson schon beim Anlegen ausführlich bewundern. Ein wunderschönes und stolzes Schiff, das sich anmutig dem Pier näherte.

 

Schnell wurde noch eine Tablette gegen Seekrankheit eingeworfen, bevor wir mit ca. 40 anderen an Bord gingen. Der Durchbruch in der Reling für den Einstieg hätte keinen Zentimeter schmaler sein dürfen. Aber so passte der Rollstuhl ohne weiteres haargenau durch.

 

Die Fahrt mit dem Motorsegler sollte ca. 5 Stunden dauern. Bevor es dann endlich losging, gab der Skipper noch die notwendigen Sicherheitshinweise. Das Wetter war super toll. Die Sonne strahlte vom wieder ein Mal absolut blauen Himmel und nachdem zunächst zwei Segel gesetzt waren, gab es auch ausreichend Schatten, um nicht sofort von der Sonne verbrannt zu werden. Allerdings hat die Crew auch Sonnenschutzcreme verteilt.

 

Die Passagiere waren aufgefordert, beim Segelsetzen zu helfen. Und so haben wir dann, in Erinnerung an unsere Prüfung für den Motorbootführerschein, eine Klampe mit Kopfschlag belegt. Die Segel dienten jedoch zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht der Fortbewegung. Dafür gab es nicht genügend Wind. Darauf hatte auch der Skipper schon hingewiesen. Deshalb schipperten wir vorerst noch mit Motorkraft durch die Bay of Islands über sehr klares und sehr blaues Wasser vorbei an zahlreichen Inseln und Inselchen. Die Bay of Islands lag an diesem Vormittag ganz ruhig da und es gab nur ganz kleine Wellen. Nur wenn ein anderes Schiff vorbeikam, schaukelte es ein wenig mehr, was aber sehr angenehm war.

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Auf dem Sky Tower in Auckland

Sky Tower, Auckland
Sky Tower, Auckland

Der Sky Tower in Auckland mit seiner Höhe von 328 Metern ist der höchste Fernsehturm der südlichen Hemisphäre. Ein Restaurant dreht sich in einer Stunde einmal um den gesamten Turm.

 

Wir haben ihn an unserem letzten Abend in Auckland besucht, die Aussicht genossen, zugeschaut, wie die Sonne langsam unterging und das Ende unserer Neuseelandreise mit einem schönen Abendessen im Restaurant Orbit 360° Dining beschlossen.

 

Den Tisch im Sky Tower hatten wir bereits von zu Haus aus reserviert. Unsere beiden letzten Tage in Neuseeland waren furchtbar verregnet. Es gab wahre Wolkenbrüche und so haben wir tatsächlich praktisch unseren ganzen letzten Neuseeland-Tag in unserem Hotelzimmer verbracht. Wir hatten die Sorge, dass wir auch das Abendessen wegen des Regens nicht schaffen könnten.

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Ausblicke auf Hamburg: Plaza der Elbphilharmonie

Da waren wir gerade in Hamburg, hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter - es war angenehm warm, es gab keinen Regen und immer kam die Sonne durch. Und dann hatten wir doch tatsächlich Zeit für einen Besuch bei Hamburgs neuestem Wahrzeichen: der Elbphilharmonie.

 

Nein, Konzertkarten haben auch wir nicht ergattern können, der Run auf Tickets für Musik im neuen Konzerthaus ist unglaublich. Kaum hat der Vorverkauf begonnen sind die Eintrittskarten auch schon wieder weg.

 

Aber ein wenig Architektur bestaunen, Hanseluft schnuppern und die Aussicht genießen kann man. Und ohne Vorverkauf kostet es sogar nichts... und sonst auch nur wenig. Wir haben sonntags gegen Mittag die Plaza der Elbphilharmonie besucht. Die Plaza verbindet den historischen Teil, den alten Hafenspeicher und den gläsernen Neubau der Elbphilharmonie: Auf 37 Metern Höhe bietet die öffentliche Aussichtsplattform einen Rundumblick auf die Stadt und den Hafen.

 

Da es am Wochenende war und das Wetter alle Menschen nach draußen lockte bekamen wir es bei unserem Besuch hautnah zu spüren. Die öffentliche Aussichtsplattform zwischen dem Backsteinsockel und dem gläsernen Neubau der Elbphilharmonie ist ein Publikumsmagnet. Täglich strömen bis zu 15.000 Gäste in die Hafencity, um auf 37 Metern den Ausblick auf Stadt und Hafen zu genießen. Und obwohl es so voll war können wir es bestätigen: der Besuch lohnt sich!

 

Für Rollstuhlfahrer mache ich allerdings eine Einschränkung. Auf der Webseite der Elbphilharmonie heißt es:

 

"Nicht nur Konzertbesucher oder Hotelgäste, sondern alle, die die Aussicht genießen,

die Architektur erkunden oder einfach nur einen Kaffee trinken möchten,

sind auf der Plaza willkommen."

 

So ganz stimmt das nicht, denn im Deck & Deli, der Gastronomie auf der Plaza gibt es ausschließlich hohe Bartische mit entsprechenden Hockern. Ein Besuch auf einen Kaffee oder ein Glas Sekt ist daher für Rollstuhlfahrer oder kleine Menschen nicht zu empfehlen. Es gibt aber in der Umgebung der Elbphilharmonie ausreichend und ganz verschiedene gastfreundliche Lokale, die auf mobilitätsbehinderte Menschen eingestellt sind.

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Spanien- unsere Reiseroute im September

Nach dem deutschen Sommer soll es für uns noch einmal losgehen. Wir planen gerade daran, mit dem Auto durch Frankreich nach Spanien zu reisen. Was heißt planen - wenn man es richtig betrachtet steht die Route. Deshalb will ich sie euch heute schon einmal vorstellen.

 

Habt Ihr noch Tipps und Hinweise für uns? Wir freuen uns, wenn Ihr uns Ratschläge mit auf den Weg gebt: Sehenswertes, schöne Orte, romantische Dörfer, Architektur-Highlights, gutes Essen, leckerer Wein oder fantastisches Olivenöl... falls ihr etwas wisst: immer her mit den Anregungen!

 

Und so sieht sie aus, die geplanten und was sie Hotels angeht auch bereits gebuchte Route für unseren Spanien Roadtrip mit Rollstuhl im September:

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Buchheim Museum der Phantasie in Bernried

Das Buchheim Museum
Das Buchheim Museum

Buchheim? Buchheim Museum der Phantasie? In Bernried? Dann kam zumindest ein bisschen was: Lothar-Günther Buchheim, Autor des Buches "Das Boot", nach dem der gleichnamige Film u. a. mit Jürgen Prochnow als Kapitän und Herbert Grönemeyer als Kriegsberichterstatter Leutnant Werner gedreht wurde und der den Regisseur Wolfgang Petersen weltberühmt machte. Aber Buchheim ist viel, viel mehr. Und eine angemessene Würdigung seines Lebenswerkes und seines Schaffens ist mir nicht einmal ansatzweise möglich. Trotzdem war der Sonntag in Bernried, der nicht lang genug war, um alles zu entdecken, ein Erlebnis, das ich gerne wiederholen möchte.

 

Lothar-Günther Buchheim, geboren am 6. Februar 1918 als Sohn der Malerin Charlotte Buchheim in Weimar und am 22. Februar 2007 in Starnberg gestorben, war ein deutscher Maler, Fotograf, Verleger, Kunstbuch- und Romanautor, Filmemacher, Sammler sowie schließlich auch der Gründer des „Buchheim-Museums der Phantasie“ in Bernried. Allein schon die Vielzahl der unterschiedlichen Tätigkeiten macht Lust auf mehr.

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Hoch hinaus in Bremerhaven: Aussichtsplattform Atlantic Sail City {enthält Werbung}

ATLANTIC Hotel SAIL City mit der Aussichtsplattform
ATLANTIC Hotel SAIL City mit der Aussichtsplattform

Dass wir gern die Aussicht genießen ist regelmäßigen Leser*Innen längst klar. Und auch bei unserem Besuch in Bremerhaven wollten wir wieder einmal hoch hinaus. Dieses Mal ging es auf das  ATLANTIC Hotel SAIL City. Es ist mit über 140 Meter das höchste Gebäude der Seestadt Bremerhaven.

Die Aussichtsplattform SAIL City befindet sich in der 20. und 21. Etage auf 86 Meter bebauter Höhe. Von hier oben hatten wir bei blendendem Wetter einen phantastischen Panoramablick über die Seestadt Bremerhaven, über die Havenwelten bis hin zu den Überseehäfen und dem Fischereihafen. Sogar die Umgebung Richtung Wesermündung in die Nordsee konnten wir sehen.

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Fantail Falls am Haast Highway in Neuseeland

Fantail Falls am Haast Highway
Fantail Falls am Haast Highway

Auf unserem Weg an die Westküste sind wir ihn gefahren, den State Highway 6 in Neuseeland. Es ging hinauf zur Passhöhe des Haast Passes, vorbei an den tiefblauen Seen Lake Hawea und Lake Wanaka. Der Pass ist Teil der Hauptstrecke vom Franz-Josef-Gletscher zur Westküste und weiter auf der Südinsel Neuseelands. Wie fast alle Touristen haben auch wir fast zwangsläufig diesen Pass überquert.

 

Er ist die südlichste und mit nur 563 m über dem Meer auch die niedrigste Passstraße über die Südalpen in Neuseeland. Die Straße folgt einem Weg durch den Mt. Aspiring National Park an die Westküste, den die Māori seit Alters her zum Transport von Jade benutzt haben. Benannt ist der Pass und der Highway nach Julius von Haast, der ihn als erster Europäer bezwang. Der Pass wurde erst 1965 für den öffentlichen Verkehr freigegeben.

 

Kurz nach der Passhöhe erreichten wir die fast direkt neben der Straße liegenden Fantail Falls. Sie sind nicht überragend hoch, nur recht bescheidene 23 Meter hat der Wasserfall. Hübsch aber ist er und vor allem: leicht zugänglich. Die Fantail Falls fallen hinab in den kristallklaren Haast River.

 

Ich bin dorthin spaziert, auf einem flachen und gut ausgebauten Weg durch den Uferwald mit hohen Bäumen und eindrucksvollen Farnen bis zu einem Aussichtspunkt. Von dort aus kann man das Flussbett und den Wasserfall gut sehen. Soweit ist diese Sehenswürdigkeit auch für nicht so mobile Menschen gut erreichbar. Der Wasserfall befindet sich allerdings auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses. Man kann recht einfach in das Flussbett mit seinen vielen rundgeschliffenen Steinen hinabsteigen und kommt so näher an den Wasserfall heran; wer möchte kann vorsichtig den Fluss überqueren und bis zum Wasserfall gehen.

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Loreto in den Marken

Loreto - die Basilika der Santa Casa
Loreto - die Basilika der Santa Casa

In diesem Jahr haben wir es endlich einmal geschafft. Da waren wir schon etliche Male in den italienischen Marken und bislang hatte es nie geklappt mit einem Besuch in Loreto.

 

Loreto ist nicht besonders groß, eher eine kleine Stadt. Sie liegt knapp 20 km südöstlich von Ancona im Vorland des Gran-Sasso-Gebirges. Bedeutsam ist diese Stadt dennoch, denn Loreto steht für die Verehrung der Heiligen Maria und des Hauses der Heiligen Familie zu Nazareth. Die Santa Casa in der Basilika ist der Legende nach das Haus, in dem Maria aufwuchs und die Verkündigung des Herrn empfing. Es soll von Engeln nach Loreto getragen worden sein. Aber dazu später mehr.

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{Reisen zu Hause}: Haemil - Koreanisches Restaurant in Düsseldorf

Restaurant Haemil
Restaurant Haemil

Mit besuchenswerten Restaurants sind wir hier im Süden der Stadt ja nun nicht unbedingt reich ausgestattet - und kaum öffnet mal eines, dann ist es auch schon wieder geschlossen. Die Menschen hier gehen offenbar nicht gern aus zum essen? Oder woran mag es liegen?

 

Auf der lagetechnisch gesehen für kulinarische Etablissements nicht unbedingt so empfehlenswerten Forststraße zwischen Benrath und Hassels hat nun vor einem guten halben Jahr ein neues Restaurant eröffnet. Zuvor wurde kräftig gewerkelt und renoviert. Und eines Tages dann konnte ich es lesen: da entstand ein koreanisches Restaurant: Haemil.

 

Damit war klar, eines nicht allzu fernen Tages würde ich das einmal testen wollen. Nicht allzu fern? Nun ja, es hat nun doch deutlich länger gedauert, nicht zuletzt wegen eines Fehlversuches an einem Montag (da ist Ruhetag!) mit der lieben Peggy von Travellicious.de. Sie wollte uns als bekennender Südkorea-Fan dorthin entführen.

 

Die koreanische Küche ist anderen asiatischen Küchen in vielem ähnlich und ist dennoch anders. Klar, Kimchi fällt uns sicher allen ein. Das gibt es nur in Korea und es darf bei keinem Mahl fehlen. Und wie bei der chinesischen, vietnamesischen und japanischen Küche ist Reis einer der wichtigsten Bestandteile der koreanischen Küche.

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Lecker und informativ: Seefischkochstudio in Bremerhaven {enthält Werbung}

Seefischkochstudio Bremerhaven
Seefischkochstudio Bremerhaven

Wie bekommt man die Menschen dazu mehr Fisch zu essen? Ganz klar, man bringt ihnen bei, ihn nach praktischen Rezepten lecker zuzubereiten. Darum zeigt das Seefischkochstudio Bremerhaven seit 1927 (und seit 2014 barrierefrei), wie man Fisch einfach und einfallsreich zubereitet.

 

Es ist schon eine ganze Weile her, da habe ich bei einer Verlosung den Gutschein für einen Besuch im Seefischkochstudio bei Katharina vom Niederlandeblog gewonnen. Ich habe mich sehr darüber gefreut und sage noch einmal ganz herzlich Danke.

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Izu, Japan: Ein Roadtrip

Dorf auf der Halbinsel Izu
Dorf auf der Halbinsel Izu

Dieser Artikel über einen Roadtrip in Japan ist ein Gastbeitrag. Autorin ist die Nichte, von der Ihr schon gehört habt: sie war schon in Japan und hat uns 2016 auch nach Südafrika begleitet. Herzlichen Dank nach Berlin!

 

Nach sechs Monaten Alltag in Tokyo - voll gestopft mit Schule, Arbeit, Menschen und mehr Menschen - stand meinem Freund und mir der Sinn nach Natur und Erholung von der pulsierenden Megametropole.

 

Schnell ist klar: Wir wollen ins Grüne, ans Meer, keinen Stress und irgendwie alleine sein. Wir entscheiden uns ein Auto zu mieten und an der Küste entlang die Halbinsel Izu zu umrunden. Izu ist hier in Japan für ihre heißen Quellen und tolle Landschaft bekannt, in Reiseführern jedoch nur spärlich vertreten. So scheint die Halbinsel also der ultimative Geheimtipp zu sein, um Tokyo zu entfliehen.

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Gubbio in Umbrien

Gubbio
Gubbio

Einer unserer Tagesausflüge während der diesjährigen Italienreise führte uns aus den Marken über die Grenze in die Region Umbrien. Es ging nach Gubbio. Gubbio ist eine Stadt mit rund 30.000 Einwohnern. Sie werden Eugubini genannt.

 

Schön ist es in Gubbio, das Zentrum ist mittelalterlich und von engen Straßen und gotischen Bauten geprägt. Eng schmiegt es sich an den Hügel und die Häuser und Palazzi sind wahre Meisterwerke der mittelalterlichen Architekten. Das herausragendste Beispiel ist der Palazzo dei Consoli an der Piazza Grande.

 

Und sonst? Die Stadt ist auch Bischofssitz und in Gubbio wurde Federico da Montefeltro, der Herzog von Urbino, einer der erfolgreichsten Condottieri der italienischen Renaissance geboren.

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Montefalco in Umbrien

Palazzo Comunale an der Piazza del Comune in Montefalco
Palazzo Comunale an der Piazza del Comune in Montefalco

Ein weiteres Mal hat es uns in einen anderen Ort gezogen bei unserem diesjährigen Italien Aufenthalt. Und wieder ging es über die Regionalgrenze nach Umbrien. Dieses Mal war Montefalco, eine kleine Gemeinde mit weniger als 6000 Einwohnern unser Ziel. Klein aber oho kann man sagen, denn Montefalco lohnt auf jeden Fall einen Besuch.

 

Der Ort liegt – wie sollte es auch anders sein - auf einem Hügel. Wegen der wunderschönen Aussichten in alle Richtungen über die Ebene nach Perugia und Assisi, Foligno und Spello, Trevi und Spoleto nennt man ihn auch den „Balkon Umbriens“. Von hier hat man nicht nur tolle Ausblicke, die Altstadt ist auch von einer Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert mit vier Toren umgeben.

 

Übersetzt ins Deutsche heißt Montefalco Falkenberg, man sieht es am Stadtwappen, das ein Falke ziert. Und man sagt, Kaiser Friedrich II. (genau, der Staufer, der am 26. Dezember 1194 auf dem Marktplatz von Jesi geboren wurde) sei hier öfter zur Falkenjagd gewesen.

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Ins Unbekannte: das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven {enthält Werbung}

Deutsches Auswandererhaus
Deutsches Auswandererhaus

Wer nach Bremerhaven reist, der muss, klar, in das Deutsche Auswandererhaus. Auch wenn es in der eigenen Familie vielleicht gar keine Auswanderer gibt, spannend ist es schon, wie früher und heute Aus- und Einwanderung funktioniert.

 

Das Museum wurde 2005 eröffnet. Sein Hauptthema ist die Auswanderung Deutscher in die USA. Seit 2012 gibt es eine Erweiterung, in der die Einwanderung nach Deutschland seit dem frühen 18. Jahrhundert im Fokus steht. Nebeneffekt für uns: Kindheitserinnerung wurden wach beim Schwerpunkt mit den 1960er- und 1970er-Jahren und nachgebauten Geschäften, Büros und einem Kino. Diesen Teil haben wir leider aus Zeitmangel nur noch ganz kurz durchstreifen können, möchten ihn Euch aber dennoch ans Herz legen. Das Thema Einwanderung, Wirtschaftsmigration oder auch Flucht ist schließlich auch heute ganz aktuell.

 

Richtig gut gemacht: bei unserem Rundgang konnten wir die einzelnen Stationen einer Auswanderung verfolgen, schlüpften dazu in die Rolle eines echten Auswanderers. Ich ging als Hertha Nathorff auf die Reise, der Gatte als Carl Lämmle. Und dabei kommt modernste Technik zum Einsatz: mit der Eintrittskarte bekamen wir eine Chipkarte, der uns ihre Welt in zahlreichen Details öffnete. Dazu mussten wir diese bei den verschiedenen Computer- oder Hörstationen gegen eine markierte Stelle halten und bekamen spannende Informationen: zu ihrer Familiengeschichte, aber auch zeitgeschichtliche Hintergrundinformationen. So kam mir Herthas Geschichte ganz nah, das Schicksal "meiner Auswanderin" berührte mich ganz persönlich.

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Newsletter - bringt das was? wozu das auch noch?

Ungefähr 1-mal im Monat verschicke ich den Newsletter von Zypresse unterwegs
Ungefähr 1-mal im Monat verschicke ich den Newsletter von Zypresse unterwegs

Heute gibt es hier bei mir mal wieder einen Beitrag, der nichts mit dem Reisen, nichts mit Genießen zu tun hat. Nein, mit all dem nichts – dafür aber hängt er zusammen mit meinem Blog bzw. ganz allgemein dem Bloggen.

 

Oder genauer gesagt mit dem Newsletter, den einige meiner treuen Leser*Innen abonniert haben. Newsletter von Zypresse unterwegs, was ist denn das schon wieder, werden sich die übrigen von Euch möglicherweise fragen.

 

Dabei ist es eigentlich ganz einfach: mit meinem Newsletter erreicht Euch einmal monatlich mein elektronisches Rundschreiben. Das nutze ich, um Euch über Neuigkeiten zu informieren. Ganz wichtig dabei: ich verschicke meinen Newsletter ausschließlich an Abonnenten.

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Von Kelheim zum Kloster Weltenburg - der Donaudurchbruch

Blick von der Anlegestelle Kloster Weltenburg in Richtung des Donaudurchbruchs
Blick von der Anlegestelle Kloster Weltenburg in Richtung des Donaudurchbruchs

Für drei Nächte waren wir gerade eben in Regensburg. Zugeben muss ich: diese Stadt hatte ich bislang überhaupt nicht als Reiseziel auf dem Schirm, erst kurz vorher habe ich gelernt, dass die Regensburger Altstadt zum Welterbe zählt. Und ich muss sagen: schön ist es in und um Regensburg, die Ecke lohnt definitiv einen Besuch!

 

Am Sonntag hatten wir uns mit Münchner Freunden verabredet. Da lag es nahe, einen Treffpunkt zu wählen, der vielleicht ein wenig in Richtung München gelegen war. Und da zu allem Überfluss schon in den Tagen zuvor der Himmel seine Schleusen geöffnet hatte und auch für den Sonntag kein sonderlich freundliches Wetter angekündigt war habe ich nach einem Ausflugsziel gesucht, welches auch bei schlechterem Wetter lohnend sein würde.

 

Gefunden habe ich dieses knappe 30 km oder gute 30 Minuten Autofahrt südwestlich von Regensburg. Der Donaudurchbruch zwischen Weltenburg und Kelheim ist eine Engstelle des Donautals. Der in der südlichen Frankenalb gelegene Talabschnitt wird auch Weltenburger Enge genannt. Wir haben hier einen wunderbaren und rollstuhlgerechten Schiffsausflug machen können.

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Johannesburg, Cradle of Humankind und Kimberley

2013 war eines der Jahre, in denen uns die Reiselust wieder einmal nach Südafrika führte. Einen Roadtrip haben wir unternommen, von Johannesburg via Kimberley hoch nach Upington und in die Kalahari, den Kagalagadi Transfrontier Park. Von dort ging es dann entlang der Westküste, mit einem schönen Stopp im West Coast Nationalpark in die Mothercity Kapstadt. Begleitet uns auf unserer Tour durchs Land!

 

Unsere Anreise verlief ohne Probleme – trotz eines Streiks am Donnerstag war am Düsseldorfer Flughafen der Betrieb völlig normal. Einchecken, Gepäckaufgabe und auch die Sicherheitskontrolle hatten wir rasch hinter uns. Die Maschine nach London startete fünf Minuten zu früh und landete auch zu früh. Rollstuhl an der Kabinentür und dann Wechsel des Terminals: von Terminal 1 zu Terminal 5. Dort erneut durch die Sicherheit und dann abwarten, dass unser Gate bekannt gegeben wurde. Dann mit der U-Bahn zum Terminal 5 B, auf zum Abfluggate und schon recht schnell begann das pre-boarding.

 

Der Flug war unspektakulär, allerdings haben wir selten während des Nachtfluges so wenig durchgeschlafen. Ursache dafür: ein Baby in der Reihe hinter uns und eins vier Reihen vor uns. Und eines brüllte eigentlich fast immer. Ankunft in Johannesburg etwas zu früh, bedeckter Himmel aber schon gute 16 °C, Passkontrolle, Gepäck eingesammelt, Geld getauscht und dann das Auto abgeholt. Erneut wie gebucht ein für Rollstuhlfahrer umgerüsteter Toyota Corolla, nicht ganz neu, mit gut 25.000 km auf dem Buckel. Aber bequem mit großem Kofferraum.

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Weinwinter auf Langeoog {enthält Werbung}

Dünenhotel Strandeck
Dünenhotel Strandeck

Ihr wisst es ja schon, ich war im Januar für ein paar Tage auf der ostfriesischen Insel Langeoog. Über einige meiner Erlebnisse (überwinternde Strandkörbe, Süßwasserlinsen und auch den Winter auf der Insel) hatte ich auch damals schon, also recht zeitnah, berichtet. Heute möchte ich Euch etwas zum Anlass meines Aufenthaltes auf Langeoog verraten.

 

Ein Besuch auf Langeoog im Winter ist ein ganz anderes Erlebnis als im Sommer – aber nicht weniger reizvoll. Wer im Winter Langeoog einen Besuch abstattet, hat viel Ruhe und die Gelegenheit, nach innen zu horchen, einmal ganz bei sich selbst zu sein, die Natur, den Strand und das Meer viel intensiver zu genießen als es in den Sommermonaten möglich ist.

 

Genießen ist auch das Stichwort gewesen für Maike und Michael Recktenwald. Die alteingesessenen Langeooger Gastgeber dachten sich nämlich „Warum nicht einmal während unseres Winters Winzer auf die Insel einladen, kulinarischen Genuss und Weingenuss miteinander verbinden?“. Und so entstand der Langeooger WeinWinter. Er verbindet Neugier, Spaß Kennenlernen, Freude, gutes Essen und Wein. Also eigentlich Weinkultur „at its best“: genießen, probieren, staunen, Menschen kennenlernen und gemeinsam feiern.

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Auf in die Kalahari: der Kgalagadi Transfrontier Park

2013 war eines der Jahre, in denen uns die Reiselust wieder einmal nach Südafrika führte. Einen Roadtrip haben wir unternommen, von Johannesburg via Kimberley hoch nach Upington und in die Kalahari, den Kagalagadi Transfrontier Park. Von dort ging es dann entlang der Westküste, mit einem schönen Stopp im West Coast Nationalpark in die Mothercity Kapstadt. Begleitet uns auf unserer Tour durchs Land!

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Wandern im Neandertal {enthält Werbung}

Dieser Artikel über eine Tageswanderung mit spannenden Informationen am Wegesrand und kulinarischen Erlebnissen im Neanderland ist ein Gastbeitrag. Autorin ist die Schwester, Leuchtbiene, von der Ihr schon gehört habt: sie war schon in Japan und hat uns 2016 auch nach Südafrika begleitet. Herzlichen Dank in den Pott!

 

Wandern im Neumann-Tal …? … NEIN – dem Papa von Joachim Neumann sei Dank – wir wandern im Neandertal! Denn der Papa hatte – der damaligen „Mode“ im 17. Jahrhundert folgend – seinen Nachnamen kurzerhand „vergriechischt“. Und so hieß der Sohnemann, nach dem das Tal Mitte des 19. Jahrhunderts benannt wurde, eben Neander. Klingt doch viel schöner, oder? Passend zu diesem wunderbaren Landstrich im Kreis Mettmann, der auch Neanderland genannt wird!

 

Yasmin Hutchins-Schier vom Team Tourismus Kreis Mettmann hatte eine abwechslungsreiche, interessante, aufschlussreiche und nicht zuletzt auch leckere kulinarische Wanderung durch das Neandertal organisiert. Start war (für meine Verhältnisse) am frühen Morgen,  wir trafen uns um 8.30 Uhr im wunderschönen historischen Gruiten Dorf an der Düssel. An der Düssel entlang ging es dann auch hinein ins Neandertal. Zu Beginn liegt noch der Nebel über den Auenwiesen und mir kommt der Gedanke, ob es vielleicht doch ein Feenland gibt?? Wenn, dann ist es hier – das ist sicher!

 

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Französischer Senf aus dem Burgund: Besuch bei Fallot

Im Hof der Moutarderie Fallot steht dieser schöne alte Lieferwagen
Im Hof der Moutarderie Fallot steht dieser schöne alte Lieferwagen

Auf dem Rückweg von unserer diesjährigen Spanien-Erkundung haben wir einen letzten Stopp im französischen Dijon eingelegt. Und dabei wollten wir wenigstens ein klein wenig französisches Sightseeing unternehmen. So habe ich im Vorfeld recherchiert, was sich denn für ein Stündchen am Nachmittag lohnen könnte.

 

Was gäbe es dort zu sehen? Der ehemalige herzogliche Palast am Place de la Libération mit dem Kunstmuseum, einem der ältesten Museen von Frankreich, Kathedrale, Kirchen … aber ob wir darauf nach einigen Stunden Autobahn Lust haben würden? Und sonst? Keine andere Region Frankreichs kann auf so viele Spitzenköche verweisen. Dijon ist berühmt für ihren Senf und ein wichtiger Handelsplatz für Burgunderweine.

 

Aha, da war es doch. Rasch begann ich zu recherchieren, ob man vielleicht eine Senfmühle in Dijon besuchen könnte. Und wurde erstaunt!

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Über Williston in der Karoo in den West Coast Nationalpark

2013 war eines der Jahre, in denen uns die Reiselust wieder einmal nach Südafrika führte. Einen Roadtrip haben wir unternommen, von Johannesburg via Kimberley hoch nach Upington und in die Kalahari, den Kagalagadi Transfrontier Park. Von dort ging es dann entlang der Westküste, mit einem schönen Stopp im West Coast Nationalpark in die Mothercity Kapstadt. Begleitet uns auf unserer Tour durchs Land!

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Stapelweise Pfannkuchen - Die Pancake Rocks in Neuseeland

Pancake Rocks in Neuseeland
Pancake Rocks in Neuseeland

Mit ein wenig Fantasie ist es wirklich so: wie mehrere Stapel Pfannkuchen sehen diese Felsen an der Westküste der neuseeländischen Südinsel aus. Schmale Rillen durchziehen sie. Daher haben sie jedenfalls ihren englischen Namen: Pancake Rocks.

 

Wir erreichten die markante Felsformation im Paparoa-Nationalpark auf unserer Fahrt die Westküste hoch etwa 40 Kilometer nördlich von Greymouth. Touristisch würde es werden, das war uns klar. Mit soviel Andrang hatten wir allerdings nicht gerechnet: riesige Parkplätze, Reisebusse, Reisegruppen mit Reiseleiter*in … Voll war es.

 

Dennoch fanden wir einen nah zum Besucherzentrum und dem Eingang gelegenen Behindertenparkplatz und machten uns neugierig auf den Weg. Würde die Realität den Fotos gerecht werden? Und würden wir hier auch mit dem Rollstuhl etwas zu sehen bekommen?

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