Alle Blogbeiträge des Jahres 2017

Besuch im Krankenhaus für Pinguine - SANCCOB

SANCCOB Gebäude
SANCCOB Gebäude

Ein Thema hat uns auf der diesjährigen Südafrikareise gleich mehrfach beschäftigt. Dafür gab es einen einfachen Grund: die Nichte liebt Pinguine. Daher haben wir an unserem letzten Freitag eine ganz besondere Einrichtung besucht. Deshalb auch ja, die Überschrift ist durchaus ernst gemeint.

 

Wir waren nämlich beim SANCCOB (Southern African Foundation for the Conservation of Coastal Birds) Projekt im Kapstädter Vorort Tableview.

 

Hier gibt es eine Auffangstation für verletzte und kranke Seevögel und vor allem auch:

 

Pinguine!

 

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Neuseeland - unsere Reiseroute für 21 Tage Roadtrip steht fest

Milford Sound, Fiordland   (C)Rob Suisted  - Tourism New Zealand
Milford Sound, Fiordland (C)Rob Suisted - Tourism New Zealand

Es dauert nicht mehr lang, dann geht es los auf Reise nach Neuseeland. Inzwischen ist die Planung unseres barrierefreien Roadtrips mit Rollstuhl abgeschlossen, Hotels sind gebucht, Aktivitäten reserviert, gebucht, angemeldet.

 

Wir werden nach unserer Landung in Auckland noch am gleichen Tag weiter fliegen nach Queenstown auf der neuseeländischen Südinsel. Von dort "arbeiten" wir uns dann gemütlich in den Norden des Landes vor. In Auckland werden wir nach 21 Tagen die Reise beenden.

 

Das starke Erdbeben in Neuseeland vor einigen Wochen hatte uns noch einmal ein wenig Kopfzerbrechen gemacht. Am Ende haben wir entschieden, dass wir schweren Herzens Christchurch, Kaikoura und die Küstenstraße nach Norden auslassen werden. Auch wenn Christchurch kaum betroffen war, die Inlandstrasse nach Kaikoura inzwischen wieder geöffnet ist, der Ort auf Touristen hofft - der State Highway 1 von Kaikoura Richtung Norden bleibt momentan noch geschlossen. Das hätte auch für uns einen ziemlichen Umweg bedeutet. Da wir auch davon ausgehen, dass die Wege und Straßen auch ansonsten in diesem vom Erdbeben besonders betroffenen Gebiet weiterhin recht holprig und damit nicht wirklich rollstuhlgeeignet sind, nehmen wir den Weg die Westküste der Südinsel hinauf.

 

Alle Blogbeiträge zu Neuseeland findet Ihr übrigens unter Ozeanien/Australien/Neuseeland. Und bei 2onthego habe ich eine spannende Aufstellung zu deren Reisekosten in Neuseeland gefunden.

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Das Apartheid Museum in Johannesburg

Das Apartheid Museum in Johannesburg
Das Apartheid Museum in Johannesburg

Das Apartheid Museum liegt zwischen der Johannesburger Innenstadt und dem Township Soweto. Irgendwie ist schon das eine gewisse Programmatik, oder? Wir haben es bei unserem letzten Südafrikabesuch zum zweiten Mal aufgesucht.

 

Mehr noch als bei unserem ersten Besuch fiel es mir auf: wir warteten auf den Einlass in ein Museum zu einem ernsten Thema und hörten gleichzeitig fröhliches Geschrei. Dies kam  offenbar von den Achterbahnen, Wasserrutschen und anderen Fahrgeschäften im benachbarten Vergnügungspark „Gold Reef City“, zu dem auch ein großes Luxushotel und ein Spielcasino gehören.

 

Ein wenig merkwürdig mutet das schon an und offenbar war es auch in den 90er Jahren zunächst ein Affront für zahlreiche Südafrikaner. Und in der Tat wurde damals die Zuteilung der Kasinolizenz unmittelbar an die Bedingung geknüpft, durch ein Museum zur Apartheid der Bevölkerung etwas „Greifbares“ zu geben.

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Eine Stunde in Wolfenbüttel

Da habe ich Euch zuletzt unter anderem mit meiner Stippvisite in Braunschweig den Mund wässrig gemacht als ich über einen ziemlich nassen Stadtrundgang durch Braunschweig und meinen Besuch im neu eröffneten Herzog Anton Ulrich-Museum berichtet habe. Vor ein paar Jahren sind wir schon einmal in der Nachbarschaft gewesen, genauer gesagt in Wolfenbüttel.

 

Bevor es zu einer Familienfeier ging blieb uns damals ein wenig Zeit für eine Runde in der historischen Residenzstadt Wolfenbüttel mit Sehenswürdigkeiten wie Residenzschloss, weltberühmter Herzog August Bibliothek mit Lessinghaus und einer historischen Altstadt mit über 600 Fachwerkhäusern.

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Barcelona im März - Gaudi, Boulevards und Markthallen

Katalonien
Flagge von Katalonien

Wir hatten es uns schon bei der Planung unseres Septemberurlaubs 2011 vorgenommen: Barcelona muss sein. Aber in diesen drei Wochen? Nein, da wollten wir die viel gelobte, ja geliebte Stadt dann nicht einbauen. Es traf sich also gut, dass es Sondertarife zu buchen gab: Anfang März 2012 konnten wir Barcelona im März für einige Tage entdecken.

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Düsseldorf goes #urbanana

Kaffeetasse, Banane
Kaffeetasse, Banane

Düsseldorf goes #urbanana - ja was um Himmels Willen will sie uns denn damit sagen? Ist Zypresse jetzt ganz und gar Banane?

 

Könnte man fast so sagen. Ein bisschen verrückt ist dieses Projekt nämlich auf jeden Fall.

Tourismus NRW will mit Köln, Düsseldorf und der Metropole Ruhr den Städtetourismus in Nordrhein-Westfalen weiter ausbauen und die Stadträume und ihre Szenen als Reiseziele unter der Marke #urbanana auch international bekannter machen und gemeinsam mit Vertretern kreativer Branchen den Städtetourismus in NRW über den klassischen Besichtigungs- und Shoppingtourismus hinaus erweitern. #urbanana als Projektname bezeichnet mit einem Augenzwinkern gleichzeitig das Gebiet der "Stadtbanane" vom Ruhrgebiet über Düsseldorf bis nach Köln.

 

Die Urbanität, der Austausch mit Künstlern, Machern und Gestaltern vor Ort steht in dem englischsprachigen Projekt im Vordergrund. Englischsprachig, weil zur Zielgruppe vor allem auch internationale Einwohner*Innen, die (zeitweise) in Nordrhein-Westfalen leben, gehören.

 

Zum Wochenbeginn hatte ich die Möglichkeit, an einer Vorstellung von #urbanana in Düsseldorf teilzunehmen. Spannend und interessant war es, viele Aspekte kommen zum Tragen, die wir alle von unseren Reisen kennen. Schließlich reisen wir doch alle am liebsten nicht nur mit dem Reiseführer in der Hand zu den bekannten Sehenswürdigkeiten, uns allen geht es doch immer auch darum, mitzubekommen, wie ein Land, eine Stadt so tickt, wie die "locals" ihr Leben gestalten. Wir möchten nicht mit anderen deutschen Touristen Bier und Schnitzel verkosten, sondern eintauchen in die Lebenswirklichkeit der Menschen, die vor Ort leben.

 

Dass dies ein boomendes Thema ist, merken wir an florierenden Start ups wie Airbnb oder Couchsurfing, an Streetfood Märkten oder Foodie-Touren durch die Städte dieser Welt, an "Meet a local"-Programmen und und und so gesehen war es also wohl nur logisch und folgerichtig, dass auch Tourismus NRW sich diesem Trend zuwendete.

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Barcelona im März - Barri Gotic, Barceloneta und das Essen in Barcelona

im Barri Gotic
im Barri Gotic

Der 2. Tag in Barcelona begann mit einem Samstagsfrühstück, nicht spanisch, sondern mit Eiern, Speck, Toast und Orangensaft und natürlich Kaffee. Das hält schon ein Weilchen vor.

 

Und dann ging es los: heute haben wir das Barri Gotic entdeckt. Es gehört zum alten Stadtkern und liegt südöstlich der Plaça de Catalunya, angrenzend an die Ramblas. Die meisten Gebäude stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert, der Blütezeit Barcelonas als Seemacht. Insgesamt hat dieser alte Stadtkern unglaublich viele enge und verwinkelte Gassen.

 

Der Mittelpunkt des Viertels Barri Gotic ist die Kathedrale La Seu. An der Stelle der Kathedrale befand sich bereits ein Römischer Tempel. Die erste Vorgängerkirche an dieser Stelle entstammte dem 6. Jahrhundert, sie wurde 985 zerstört. Die Basilika im Stil der Romanik wurde 1058 eingeweiht. Etwas habe ich hier wieder einmal verpasst: der Kreuzgang war leider geschlossen. So entging mir das Geschnatter der 13 Gänse, die zu Ehren der heiligen Eulalia, die mit 13 Jahren den Märtyrertod starb, dort gehalten werden.

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Barcelona im März - Sardana, Sagrada Familia und ein Fazit

Sardana Tänzer
Sardana Tänzer

Unser 3. Tag der Städtetour nach Barcelona 2012 war der Sonntag und so war klar, wie die Tour beginnen würde: regelmäßig am Sonntagmittag wird auf dem Platz vor der Kathedrale La Seu getanzt.

 

Sardana ist ein katalanischer Volkstanz. Die Tänzerinnen und Tänzer fassen sich im Kreis an den Händen, wie in einem Reigentanz bewegt sich der Kreis links und rechts herum, in unterschiedlichem Tempo. Als nationales Symbol der Katalanen war die Sardana unter Franco lange Zeit verboten. Für die Musik sorgt die Cobla auf den Stufen zur Kathedrale, ein elfköpfiges Orchester mit einer Musikerin, die mit der Linken eine Einhandflöte „Flabiol“ und mit der rechten Hand eine kleine Trommel, die am linken Unterarm befestigt ist, spielt. Außerdem gibt es Holz- und Blechbläser sowie einen Kontrabass. Es gab auf dem Platz sehr schnell sicher 5-6 Reigen, immer wieder gesellten sich neue Tänzer hinzu, nachdem sie ihre Jacken, Taschen in der Mitte des Kreises abgelegt hatten. Bunt mischte sich Jung und Alt – ein beeindruckendes Erlebnis.

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Eine gute Idee: im Winter mal nach Langeoog

Das Wahrzeichen von Langeoog: der Wasserturm
Das Wahrzeichen von Langeoog: der Wasserturm

Langeoog? Was ist denn das werdet Ihr Euch fragen. Fährt sie nicht sonst immer auf eine andere ostfriesische Insel? Ja, tut sie. Aber gerade wenn man älter wird ist es wichtig, Veränderungen zuzulassen. Schließlich will ich doch flexibel, neugierig und veränderungsbereit bleiben. Und so bin ich in diesem Januar einmal auf der Nachbarinsel unterwegs gewesen.

 

Langeoog ist friesisch und heißt lange Insel. Und diese Insel liegt als eine der ostfriesischen Inseln zwischen Spiekeroog im Osten und Baltrum im Westen. Sie hat immerhin mehr als 1.500 Stunden Sonne im Jahr, sie hat keinen Autoverkehr. Erlaubt sind nur Fahrräder, Pferdefuhrwerke, Elektrofahrzeuge und Transportfahrzeuge der Inselgemeinde, Rettungsdienst und Freiwillige Feuerwehr.

 

Und an einer Stelle unterscheiden sich die Inseln mal überhaupt nicht: auch hier ist die ganze Insel am werkeln, von Neu- bis Umbau, von Hämmern bis Malern und Neu-Einrichtung, alle sind sie dabei, die Insel für die nächste Saison fit zu machen!

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Eine kurze Stadtrundfahrt durch Johannesburg

Johannesburg
Johannesburg

Im September 2016 haben wir, nach unserem sehr beeindruckenden Besuch im Apartheid Museum, anschließend noch eine Runde durch die Stadt gemacht. Dazu haben wir den Hop on Hop off Bus genutzt (der aber leider inzwischen seine Routenführung etwas geändert hat).

 

Nach unserer ausführlichen Tour vor zwei Jahren war es für uns spannend zu sehen, was sich inzwischen verändert hat, Neues zu entdecken - und für die Afrika-Neulinge war diese Tour eine gute Möglichkeit, einen kurzen (sie dauerte gut zwei Stunden, ohne Zwischenausstieg) und bequemen Einblick in die Stadt zu bekommen.

 

Johannesburg heißt auch eGoli ( das ist Zulu für "Ort des Goldes") oder auch Joburg oder Jozie. Im Großraum Johannesburg Metropolitan Municipality leben etwa 4,43 Millionen Einwohner. Die meisten Touristen meiden Johannesburg: am Flughafen ankommen und so schnell wie möglich weiter in den Kruger-Nationalpark, nach Kapstadt, Durban oder die Nachbarstaaten Namibia, Botswana. Aber wir finden, dass auch Johannesburg einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

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Wie überwintern auf Langeoog die Strandkörbe?

Strandkorboberteil mit Werkzeug
Strandkorboberteil mit Werkzeug

Ihr wisst es ja, im Januar bin ich ein paar Tage auf der ostfriesischen Insel Langeoog gewesen und mir hat es dort sehr gut gefallen. Eines allerdings ist mir wieder einmal aufgefallen, dieses Mal sogar ganz besonders (vielleicht, weil ich auch im Sommer an der See gewesen bin?):

 

Wo sind denn bloß all die Strandkörbe hin?

 

Ihr kennt das, dieses spezielles Sitzmöbel für den Strand? Diese  gemütliche Sitznische, die vor Sonne, Wind, Regen und fliegendem Sand schützt, wenn man sich am Strand aufhält?

Strandkörbe sind in nahezu allen Urlaubsorten an Nord- und Ostsee in Norddeutschland zu finden. Üblicherweise kann man sie während der Saison bei Strandkorbwärtern mieten. Sie sind wahre Kultobjekte deutscher Gemütlichkeit. Als ihr Erfinder gilt der Rostocker Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann, der den ersten Strandkorb schon 1882 baute.

 

Mehrere Tausend Strandkörbe werden jährlich produziert und verkauft, nicht allein in die Küstenorte, sondern immer mehr auch ins Binnenland, wo sie auf Terrassen und im Garten in Mode gekommen sind. Die Vermietung Strandkörbe ist eine feste Einnahmequelle im Saisongeschäft, die sowohl den Strandkorbvermietern oder auch, wie auf Langeoog, den Haushalten der Badeorte zu gute kommt.

 

Und dann kommt man im Januar auf die Insel und was ist? Kein einziger Strandkorb weit und breit, verschwunden, alle miteinander - als hätte es sie nie gegeben.

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Italien 2013 - Anreise in die Toskana

Brücken in Florenz
Italien, wir kommen!

Unser Aufbruch zur Italienreise 2013 war früh, sehr früh: schon um kurz nach 04:00 Uhr waren wir auf der Autobahn. Ja, es sollte wieder einmal eine Autoreise sein, die uns im September 2013 nach Italien führte. So früh am Tag war die Autobahn erfreulich leer, von Berufsverkehr zum Glück weder um Köln noch um Frankfurt keine Spur und so konnten wir schon vor halb acht an der Raststätte Bruchsal einen Kaffee trinken (und ein hartgekochtes Ei frühstücken). Reibungslos ging es weiter, bei trockenem, wenn auch ein wenig wolkigem Wetter und guten Straßenverhältnissen via Kempten und Reutte in Richtung Brenner.

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Italien 2013 - Pistoia und Prato

Pistoia
Pistoia

Wir starteten in Pistoia, einer Industriestadt, die für Metallerzeugnisse (der Stadtname findet sich im Wort „Pistole“ wieder) und ihre zahlreichen Baumschulen bekannt ist. Im Stadtzentrum findet sich allerdings eine nette Altstadt mit einigen historischen Bauwerken.

 

Im zwölften Jahrhundert war Pistoia eine unabhängige Kommune mit lebhafter Wirtschaft. Die zweite Stadtmauer wurde in dieser Zeit errichtet. Die Entwicklung der Stadt wurde dann jedoch durch die inneren Kämpfe zwischen Ghibellinen und Guelfen und die Rivalität der benachbarten Städte Florenz und Lucca behindert. Das 14. Jahrhundert war so durch Kriege geprägt, in denen Pistoia schließlich der florentinischen Macht unterlag. Die inneren Fehden wurden dadurch nicht beendet, und auch im 15. Jahrhundert hielten die Kämpfe zwischen den Familien der Panciatichi und der Cancellieri an. Mit der Gründung des Großherzogtums Toskana wurde Pistoia endgültig Teil der mediceischen Machtsphäre. Cosimo I. ließ die dritte Stadtmauer errichten, die noch heute existiert.

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Italien 2013 - Auf nach Volterra und San Gimignano

Toskana
Toskana

Über unsere Anreise hatte ich bereits berichtet, ebenso über Prato und Pistoia - heute geht es weiter nach Volterra und San Gimignano.

 

Nach einem gemütlichen Frühstück brachen wir am nächsten Vormittag auf. Es ist nicht weit von Florenz nach Volterra. Über Landstraßen fuhren wir durch die sanft geschwungene, grüne toskanische Landschaft.

 

Allen Teenies ist diese Stadt ein Begriff - aus Stephenie Meyers „Biss“-Serie. Dort ist Volterra die Heimatstadt der Volturi, einer königlichen Vampirfamilie. Die Volturi leben angeblich im Zentrum der Stadt und beherrschen diese heimlich seit 3000 Jahren. Laut Buch feiert die Stadt am Tag des heiligen Markus (25. April) jedes Jahr ein Fest. Der Legende nach vertrieb vor 1500 Jahren ein christlicher Missionar namens Pater Marcus - ein Volturi - alle Vampire aus Volterra. Seitdem wird die Stadt nicht mehr von Vampiren geplagt, da die Volturi sich erfolgreich verbergen.

 

Volterra liegt etwa 50 Kilometer südlich von Pisa und 50 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Die Stadt gilt mit ihrem spektakulären landschaftlichen Umfeld als eine der schönsten in der Toskana. Der Kern der heutigen Stadt liegt auf einem 550 m hohen Bergrücken über dem Val di Cecina inmitten einer kargen, zerfurchten Hügellandschaft. Die Felsabbrüche und Geröllhalden sind das Produkt jahrhundertelanger Erosion. Das Gebiet Le Balze im Nordwesten Volterras vermittelt einen beispielhaften Eindruck dieses Phänomens. Die Stadt wird beherrscht von einer heute als Staatsgefängnis benutzten Festung der Medici. Volterra ist ein Zentrum der Alabasterverarbeitung.

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Italien 2013 - Camerino und die Marken

Die Locanda liegt in der Hügellandschaft der Marken
Die Locanda liegt in der Hügellandschaft der Marken

In den letzten Tagen konnten ihr uns schon folgen, auf der Anreise, nach Prato und Pistoia, nach Volterra und San Gimignano und heute geht es weiter in die italienischen Marken.

 

Wir haben uns auf den Weg von der Toskana quer durch Umbrien in die Marken gemacht. Nicht zum ersten (und ganz sicher nicht zum letzten Mal) war 2013 die Locanda dell'Istrice unser Ziel. Die Locanda liegt am Fuße der mittelalterlichen Burg Rocca d'Ajello bei Camerino in der Natur der Hügellandschaft der Marken. Alles ist individuell, liebevoll und persönlich gestaltet - ein Ort zum Wohlfühlen, Entspannen und Genießen! Wir finden die Locanda von Beate und Diego immer wieder den idealen Ort zum Relaxen und einen günstigen Ausgangspunkt, um Sehenswertes in der Nähe zu besuchen.

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Wie ich mein Reisetagebuch führe - und ein Gewinnspiel

Das Gewinnspiel ist abgeschlossen,

die Gewinner wurden per Mail benachrichtigt!

Danke für Eure Teilnahme und viel Spaß mit den JourneyBooks!

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Italien 2013 - Rückreise via Bayern

Wie es in Italien so war, das hatte ich bereits berichtet, in Toskana, Prato und Pistoia, Volterra und San Gimignano und in den Marken.

 

Unsere Rückreise traten wir dann – mit einem Carepaket von Beate und Diego ausgestattet (Wein, Grappa, Nahrhaftes – Dankeschön!) zunächst auf der Autobahn an. Das Wetter war schön und so entschlossen wir uns, ab Rimini die Autobahn zu verlassen und stattdessen das Podelta auf Landstraßen zu durchqueren. Ein kluger Entschluss, denn es erwartete uns eine verblüffend naturnahe, schöne Lagunenlandschaft mit netten Städtchen und gut ausgebauten Straßen. Mittags legten wir eine Pause in Porto Garibaldi ein, einem hübschen kleinen Fischerhafen, wo gerade frischer Fisch angelandet wurde.

 

Porto Garibaldi ist aus einem Fischereidorf am Canala Magnavacca hervorgegangen, das sich allmählich zum Hafen entwickelte. Er zählt zu den wichtigsten Fischereihäfen der nördlichen Adria. Der von Fischkuttern angelieferte Fisch wird am Hafen direkt in Kühlwagen umgeladen und landesweit verschickt oder kurzfristig in einem Kühlhaus zwischengelagert. Der Hafen hat außerdem Anlegeplätze für touristische Ausflugsboote, mit denen organisierte Rundfahrten in der Region des Podeltas unternommen werden können, und für Boote, die für den touristischen Hochsee-Angelsport ausgerüstet sind. Der Hafen wird außerdem von Segel- und Motoryachten genutzt. Der Ort verfügt über eine gewachsene Infrastruktur mit Geschäften, Supermärkten und Restaurants. Natürlich konnten wir nicht widerstehen und haben dort auch gegessen: eine leckere und frische Fritto misto di pesce, bei dem kleine ganze Fische wie Sardellen und in Ringe geschnittene kleine Tintenfische in Mehl gewälzt und kurz frittiert werden, in der Friggitoria El Puerto (Via Caduti del Mare,64/66, Porto Garibaldi, Comacchio).

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Ostfriesentee, Süßwasserlinsen - warum der Tee auf Langeoog besonders gut schmeckt

Der Wasserturm auf Langeoog
Der Wasserturm auf Langeoog

Was ich bisher nicht wusste, aber bei meinem Januar Besuch auf der Insel Langeoog gelernt habe: fünf der sieben ostfriesischen Inseln schaffen es, sich selber mit Süßwasser zu versorgen. Nur Wangerooge und Baltrum müssen ihr Trinkwasser vom Festland aus beziehen. Langeoog gehört zu den glücklichen, die das Trinkwasser aus der Süßwasserlinse (auch Ghyben-Herzberg-Linse genannt) unter der Insel bekommen.

 

Diese linsenförmige Ansammlung von Grundwasser findet sich unter den Dünen der ostfriesischen Insel. Durch eine Brackwasserzone von immerhin 2 - 3 Metern Breite wird diese vom Salzwasser der Nordsee abgeschottet. Das Grundwasser dieser Linse resultiert allein aus Niederschlägen. Da Süßwasser leichter ist als Salzwasser schwimmt das Süßwasser wie ein Fettauge auf dem Salzwasser. Und dieses Süßwasser ist lecker und weich - etwas, das insbesondere Teetrinker sehr zu schätzen wissen!

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Mit dem Schiff unterwegs im Fjordland: auf dem Milford Sound

Milford Sound mit Mitre Peak
Milford Sound mit Mitre Peak

Eines der ganz bekannten Naturwunder Neuseelands liegt im Süden der Südinsel, in einem abgeschiedenen Teil des Fjordlands. Das Wetter dort ist in der Regel feucht, um nicht zu sagen nass, es ist nicht sehr warm und es wimmelt nur so von Sandflies.

 

Uns hat sich gleich zu Beginn unserer Reise der Milford Sound, UNESCO Weltnaturerbe, von seiner allerbesten Seite gezeigt. Das Wetter war wunderbar, der Himmel strahlte blau, die Sonne schien, das Wasser war ruhig, die Temperatur angenehm und die Sandflies waren einfach nicht da.

 

Fakten zum Milford Sound

  • Lage: im Südwesten der Südinsel Neuseeland, ca. 120 km von Te Anau
  • beherrscht wird er vom Mitre Peak (Bischofsmütze) mit einer imposanten Höhe von 1.692 Metern
  • Regentage: meist um die 180 Regentage im Jahr mit zwischen 6.000 – 8.000 mm Regen pro Jahr
  • 15 km lang endet er in der Tasman See
  • häufig ist er weniger als 1 km breit
  • an seiner tiefsten Stelle ist das Wasser ca. 287 Meter tief
  • zwei ständig Wasser führende Wasserfälle
    • Lady Bowen Falls (164 Meter), die direkt neben der Abfahrtsstelle der Schiffe liegen, und die
    • Stirling Falls (155 Meter)
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Wellington - Neuseelands Hauptstadt

Wellington, vom Mount Victoria Lookout gesehen
Wellington, vom Mount Victoria Lookout gesehen

Wellington ist seit 1865 die südlichste Hauptstadt der Welt. Zudem ist sie eine der kleinsten mit ca. 200.000 Einwohnern. Bezeichnet wird sie liebevoll auch als "the coolest little capital in the world" bezeichnet. Dabei geht das "cool" nicht etwa auf die Temperaturen zurück, sondern bezieht sich auf die Lebensqualität in der Stadt. Der Beiname "Windy City" folgt aus der weiten Öffnung der Stadt zum Pazifik hin. Bei kräftigem Wind liegt der Regen schon einmal waagerecht in der Luft. Horizontalregen, wie die Kiwis sagen.

 

Wellington hat einige Rekorde aufzuweisen. Zum Beispiel hat die Stadt als erste das Frauenwahlrecht eingeführt und heute eine größere Kneipendichte pro Einwohner als New York. Spannend auch, dass der Flughafen auf eine Landenge zwischen dem Festland und einer vorgelagerten Halbinsel gebaut ist. Wer also nicht schnell genug bremst, fällt ins Wasser, egal ob er aus Norden oder Süden kommt. 

 

Als Touristenmeile gilt insbesondere die Cuba Street. Leider waren wir zu spät für die Geschäfte, konnten aber trotzdem noch sehr gut essen.

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Unsere nächste Reise geht in die italienischen Marken - trotz Erdbeben

Locanda dell'Istrice am Fuße der Burg Rocca d'Ajello
Locanda dell'Istrice am Fuße der Burg Rocca d'Ajello

Im Mai geht es wieder auf Reisen - in unsere "zweite Heimat auf Zeit".  Die Locanda dell'Istrice liegt am Fuße der mittelalterlichen Burg Rocca d'Ajello bei Camerino, in der Region Marken, Italien. Man ist hier gleich mitten in der Natur, in der wunderschönen Hügellandschaft der Marken, in der Provinz Macerata.

 

Wir fanden hier in den letzten Jahren immer wieder unseren idealen Ort zum Relaxen und einen günstigen Ausgangspunkt, um Sehenswertes in der Nähe und in ganz Mittelitalien zu besuchen: Ancona, Assisi, Jesi, Loreto, Perugia, Urbino...

 

Es gibt Zimmer und Miniappartements, zwei davon geeignet für Rollstuhlfahrer und außerdem das alte Priesterhäuschen direkt an der Burg mit Platz für fünf Personen. Alles sehr liebevoll und persönlich gestaltet - ein Ort zum Wohlfühlen, Entspannen und Genießen!

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Ausflug in die Geschichte - Waitangi Treaty Grounds

Waitangi Treaty Grounds - Eingangsgebäude
Waitangi Treaty Grounds - Eingangsgebäude

Am 6. Februar 1840 wurde in einem Zelt vor dem "Treaty House" der Vertrag von Waitangi von Vertretern Großbritanniens und einigen Maoriführern ratifiziert. Durch diesen Staatsvertrag wurde Neuseeland offiziell eine Kolonie und gehörte somit zum Britischen Empire. Dieses Datum wird als „Geburtsstunde“ des modernen Neuseeland gesehen und der Tag seit 1974 als Nationalfeiertag von Neuseeland gefeiert, der Waitangi Day.

 

Auf dem Gelände der Waitangi Treaty Grounds steht ein modernes historisches Museum, das am Waitangi Day 2016 eröffnet wurde. Zur Jahrhundertfeier des Vertrages wurde 1940 bereits das Te Whare Runanga, ein traditionelles Versammlungshaus der Maori, errichtet. Ebenfalls ist ein Nachbau von Waka Ngatokimatawhaorua, einem Maori-Kriegs-Kanu, zu sehen, das in einer mit traditionellem Schnitzereien versehenen Bootshalle ausgestellt ist.

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Weinanbau in Neuseeland: Weingüter in Blenheim

Wein im Anbaugebiet Marlborough
Wein im Anbaugebiet Marlborough

Der Weinbau in Neuseeland hat eine noch junge Geschichte, doch sich mit den Weinsorten Sauvignon Blanc, Pinot Noir und Chardonnay sich der Weinbau den Platz als acht-wichtigste Exportbranche des Landes gesichert.

 

Mit rund 79 % der gesamten Weinproduktion und knapp 24 ha Anbaufläche ist die Region Marlborough rund um Blenheim das größte Weinanbaugebiet Neuseelands. Marlborough liegt im Nordosten der Südinsel Neuseelands. Die langgezogene Bergkette im Westen sorgt für einen natürlichen Regenschutz (durchschnittlich nur 652 mm Niederschlag) und macht das Gebiet zu einem der sonnigsten (über 2400 Sonnenstunden im Jahr) und wärmsten (höchste gemessene Temperatur lag bei 36 C, die niedrigste bei  −8 C) in Neuseeland. Vorteilhaft ist auch die Lage direkt am Meer. Sonnige, nicht zu heiße Tage und durch die abendlichen Seebrisen kühlere Nächte schaffen das ideale Klima für eine langsame Reifeperiode der Trauben. 

 

Was lag also näher, als uns hier vor unserem Wechsel auf die Nordinsel einmal aufzumachen, die Vielfalt von Marlboroughs Weingütern und ihrer Weine zu entdecken?

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Das haben 21 Tage Rundreise durch Neuseeland gekostet

New Zealand Dollar
New Zealand Dollar

Eins war uns schon von Anfang an klar: Neuseeland ist ein teures Reiseland! Obwohl massenhaft Work&Travel-Backpacker unterwegs sind - eine Reise nach Neuseeland ist ein Traum, aber nicht unbedingt ein billiger. Und für uns war eine Entscheidung zu Beginn wichtig: die Reise nach Neuseeland sollte ein Highlight sein. Wir wollten unsere Reise nicht damit verbringen, ständig Geld zählen zu müssen oder darüber nachzudenken, was wir uns noch leisten können oder wollen. Und bereut haben wir nichts, keinen Euro oder Neuseeland Dollar, die wir für unseren Roadtrip ausgegeben haben!

 

Genau wie für unsere letzten Selbstfahrer-Rundreisen in Südafrika (2015 und 2016) habe ich nun auch für unsere Reise durch Neuseeland im Februar und März 2017 die Kosten zusammengestellt.

 

Herausgelassen habe ich die Kosten unserer Flüge - einfach deswegen, weil hier die Preise erheblich schwanken und sich auch je nach Airline oder Buchungsklasse unterscheiden.

 

Ebenfalls herausgelassen habe ich unsere Mietwagenkosten weil diese wegen der benötigten Handgas/-bremse-Ausrüstung für Rollstuhlfahrer für die meisten Leser*innen nicht von Interesse sind. Aufgenommen habe ich allerdings die Benzinkosten und natürlich auch die Kosten für Mautstraßen, die Fähre zwischen Nord- und Südinsel usw.

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Der aktuell längste Flug der Welt - mit Qatar Airways nach Auckland und zurück

Business Class Begrüßung bei Qatar Airways
Business Class Begrüßung bei Qatar Airways

Am 13.02.2017 ging es für uns mit Qatar Airways von Frankfurt über Doha nach Auckland. Ein erstes Mal mit einer Fluglinie vom Golf, mit Umsteigen in Doha. Unser Rückflug fand in umgekehrter Richtung Mitte März statt.

 

Dass wir überhaupt nach Neuseeland geflogen sind, ist einem absolut preisgünstigen Sonderangebot von Qatar Airways zur Einführung des längsten kommerziellen Fluges der Welt zwischen Doha und Auckland zu verdanken. Das hatten wir im Mai 2016 entdeckt und kurzentschlossen gebucht. Wir sind sogar in der Business Class geflogen.

 

Kleine Anmerkung zum Preis: Jüngstes Sonderangebot für die Business Class von Qatar Airways für diese Strecke lag Anfang Februar bei 3.100,00 € und wir haben mehr als 1.400,00 € weniger gezahlt, also wirklich ein Schnäppchen gemacht!

 

 

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Varusschlacht im Osnabrücker Land – Museum und Park Kalkriese –

Aus dem Geschichts- oder dem Lateinunterricht kennen wir sie: die Varusschlacht oder Hermannsschlacht. Dabei erlitten im Jahr 9 n. Chr. drei römische Legionen unter Publius Quinctilius Varus eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer unter Führung des Cheruskerfürsten Arminius - auch Hermann der Cherusker genannt.

 

Die Schlacht leitete das Ende der römischen Versuche ein, die rechtsrheinischen Gebiete Germaniens bis zur Elbe zu einer römischen Provinz zu machen.

 

Verschiedene Orte nehmen für sich in Anspruch DER Ort der Schlacht zu sein. Ach wenn das Hermannsdenkmal bei Detmold im Teutoburger Wald an die Varusschlacht erinnert, Favorit in dieser Diskussion ist Kalkriese am Wiehengebirge im Osnabrücker Land.

 

Mit den Ausgrabungen von Kalkriese ab Ende der 1980er Jahre setzte eine verstärkte Diskussion über Kalkriese als Ort der Schlacht ein. Sicherlich auch unter touristischen Aspekten in der strukturschwachen Gegend nicht unklug wurde rasch auf einem Bauernhof ein Informationsraum eröffnet. Im Rahmen eines Projektes zur Weltausstellung Expo 2000 entstand der Museumspark „Varusschlacht“, der im Folgejahr durch ein Museumsgebäude und 2009 durch ein Besucherzentrum zum „Museum und Park Kalkriese“ ausgebaut wurde.

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