Alle Blogbeiträge des Jahres 2016

Wie war mein Bloggerjahr 2015?

blau: 2015; orange: 2014
blau: 2015; orange: 2014

Rein statistisch betrachtet durchaus zufriedenstellend, das war das Jahr 2015. Nehmen wir die Zahlen, die mir Google Analytics verraten hat.

 

Im gesamten Jahr 2015 hatte ich 17.711 Sitzungen, das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 31,79%. Betrachtet man die Nutzerzahlen im Jahr 2015, so waren es 14.864 Nutzer und damit im Vergleich zum Vorjahr immerhin 34,14% mehr. Und schließlich hat sich auch die Zahl der aufgerufenen Seiten gesteigert. Es waren in 2015 immerhin 27.110 und damit 22,27% mehr. Oder anders betrachtet: im Schnitt habe ich knapp 41 Besucher täglich. Diese Zahlen finde ich für ein nicht professionelles, sondern von mir als reines Hobby betriebenes Blog gar nicht so schlecht, oder?

 

Und wer dann schon einmal hier war hat rein statistisch gesehen pro Besuch 1,53 Seiten in durchschnittlich 01:09 Minuten betrachtet. Übers Jahr 2015 gesehen war mein definitiv bester Monat der August mit 1.998 Sitzungen und einer Steigerung von 64,04% gegenüber dem Vorjahresmonat. Rund 49 % der Besucher sind 45 Jahre und älter, mit 58% habe ich etwas mehr Leserinnen als Leser. Ca. 89 % der Besucher stammen aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz).

 

Wie kommen die Besucher her? Das hat mich nun ebenfalls interessiert. Über Suchanfragen bei Google, klar, auch über Links auf anderen Blogs. Und über die viel zitierten Social Media Kanäle? 2015 kamen via Facebook 1.304 Besucher und damit 157,2% mehr als 2014 auf meine Seite, über Twitter waren es nur 267 (aber immerhin ein Plus von 184,04%). Aber ob sich damit meine verstärkten Aktivitäten bei den sozialen Medien rechtfertigen?

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Fingerfood: kleine Spinattörtchen

vegetarische Spinattörtchen
vegetarische Spinattörtchen

Alljährlich gibt es in unserer Straße zwei feste Termine: im Sommer wird gegrillt - und im Winter gibt es Glühwein. So ein geselliger Abend ist etwas feines, man trifft sich, hat Spaß, kann in ungezwungener Runde beisammen sein - es fördert definitiv eine gute Nachbarschaft.

 

Der Glühwein wird gemeinsam eingekauft, was es zu essen gibt - da bringt jedes Haus einige Kleinigkeiten mit. Das Angebot reicht vom Zwiebelkuchen über Mini-Pizzen oder Pflaumen im Speck bis hin zu (das muss sein!) einer großen Schüssel Gummibärchen.

 

In den vergangenen Jahren gab es da schon ganz verschiedene leckre Sachen, alle aus der Hand zu essen, die Ihr hier alle wieder finden könnt:

In diesem Jahr trage ich mal etwas Neues bei: vegetarische Spinattörtchen mit Blätterteig und Schafskäse. Ein wenig so, wie Spanakopita - aber eben handlich, sowohl warm, lauwarm oder kalt schmackhaft und in zwei bis vier Happen zu verzehren. Genau das Richtige also, wenn man in einer Hand den Glühwein hält und nur noch eine Hand frei hat.

 

Hier gibt es mein Rezept für vegetarische Spinattörtchen, viel Erfolg beim Nachbacken und guten Appetit!

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Bucket List: Unsere Wunschreiseziele für 2016

Pläne für das Jahr 2016? Ja, die haben wir. Klar wollen wir raus aus dem Alltag, etwas sehen und erleben. Wir wollen Eindrücke sammeln, entspannen, uns erholen, auf Reisen gehen. Ein wenig anders ist es aber schon, in diesem Jahr. Ohne den Zwang, Urlaubstermine mit Kollegen, Chef oder sonst jemandem abstimmen zu müssen habe ich längst nicht so viele Pläne geschmiedet wie in den früheren Jahren. Eher sieht es danach aus, dass wir uns mit und ohne Reisen einfach so durch das Jahr (und hoffentliche die Welt...) treiben lassen. Und das sind sie, die Wunschreiseziele für das Jahr 2016!

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Ein Wochenende in Stade

Der Alte Hansehafen in Stade
Der Alte Hansehafen in Stade

Es ist eine ganze Weile her, es war noch Oktober 2015 als wir ein Wochenende in Stade verbracht haben. Ihr werdet Euch fragen: wieso Stade, was hat Euch auf diese Idee gebracht? Eigentlich ganz einfach: wir hatten noch einen vor gut zwei Jahren gekauften Hotelgutschein. Dieser drohte zu verfallen, wenn wir ihn nicht rasch nutzten. Und in Stade gab es ein Hotel, in welchem

  • der Gutschein gültig war
  • es ein rollstuhlgerechtes Zimmer gab.

Und so fuhren wir frohen Mutes am frühen Freitagnachmittag mit dem Auto auf der (wie zu erwarten war) verstauten Autobahn A1 Richtung Norden. Es war dunkel, als wir Stade erreichten und das barrierefreie Hotel erreichten. Nach dem Einchecken, Koffer ausladen und Zimmer beziehen hatten wir an diesem Abend keine rechte Lust mehr auf eine Erkundung der Stadt, auf die Suche nach einem Restaurant für das Abendessen. Und so nutzten wir das kulinarische Angebot unseres Hotels. Das Essen war lecker und wurde frisch zubereitet, vom Stil her fühlten wir uns in eine amerikanische Sportsbar versetzt - zumal auf den Bildschirmen die AFL Liga flimmerte. Nach einem Bier war der Abend früh für uns vorbei.

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Japan von A bis Z

Japan im Gastbeitrag: dieses Mal nach vielen Alltagsberichten

zum Abschluss Kuriositäten, Besonderheiten und Wissenswertes zu Japan von A bis Z. Danke an Leuchtbiene und die Nichte.

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wieder einmal: Südafrika

Elefanten im Addo NP
Elefanten im Addo NP

Für 2016 haben wir eine Reise (für uns ist es die siebzehnte, ja, tatsächlich: 1-7) nach Südafrika in Planung.

 

Diesmal zu viert, Leuchtbiene und die Nichte begleiten uns. Die Reiseroute wird daher im wesentlichen den klassischen Touristenpfaden folgen. Schliesslich sollen die beiden am Ende des Urlaubs verstehen, was Schwester bzw. Schwager bzw. Lieblingstante und -onkel an diesem Land so begeistert.

 

Dennoch gibt es auch für uns Neues unterwegs, unbekannte, aber reizvolle Unterkünfte sind gebucht, Besuche auf den Spuren der Apartheid geplant... und natürlich: Safari auf der (Foto-)Pirsch nach den Big Five (und anderen Tieren).

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Nach Japan - Fragen an Leuchtbiene

Mit ihrem mehrteiligen Gastbeitrag hat Leuchtbiene über die Familienreise nach Japan berichtet

und uns dieses Land ein wenig näher gebracht. Zum Abschluss habe ich ihr noch einige Fragen gestellt- Danke für die spannenden Antworten.

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Ein Bummel durch’s (fast) Mittelalter und moderne Architektur – Langenberg und Neviges

Das bergische Kaffeetrinken im Neanderland hatte mich vor einiger Zeit auf die Idee gebracht: bei gutem Wetter sollte ich mir die Fachwerk-Altstadt von Langenberg ansehen. So geht es mir öfter: fern der Heimat habe ich alles Mögliche angesehen, nehme Umwege in Kauf… aber hier, unmittelbar in der Nachbarschaft lasse ich Kleinode unbeachtet links liegen. Das kennt Ihr doch sicher auch, oder? Tatsächlich erfuhr der geplante Ausflug in die sogenannte Bücherstadt Langenberg noch eine ungeplante Ergänzung: ich besuchte den Mariendom in Neviges, ein echtes Kontrastprogramm an einem Samstagnachmittag. Aber das erzähle ich besser der Reihe nach.

 

Es war ein kalter, aber sonniger Samstag im Januar, an dem ich mich auf den Weg machte. Von Düsseldorf aus ist Langenberg unkompliziert und schnell erreichbar. Autobahn, Landstraße, durch die grüne, wenn auch im Winter etwas kahle, Winterwelt des Neanderlandes. Und was erwartete mich?

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An was muss ich beim Planen meiner Südafrika Reise denken?

Plant Ihr eine Reise nach Südafrika, wollt Ihr genau wie wir (wieder einmal) ans Kap, raus aus dem Alltag, etwas sehen und erleben, Eindrücke sammeln, entspannen, uns erholen, auf Reisen gehen? Wir reisen im September, gemeinsam mit Leuchtbiene und der Nichte. Und das war/ist Grund genug, mal alte Posts mit allgemeinen und speziellen Informationen über die Südafrika-Reise-Vorbereitung heraus zu kramen und Tipps mit nützlichen Hinweisen zu sammeln.

Los geht's!

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Südafrika im September: Tipps von Reisebloggern

Via Twitter habe ich am letzten Sonntag einfach mal bei anderen Bloggern nachgefragt, ob sie noch Tipps für unsere geplante Reise im September haben... hier findet Ihr die spannenden Antworten!

 

Eingesetzt habe ich dafür neben Twitter die Storify App - ich finde das eine nette Idee, schnell Informationen zu sammeln und übersichtlich zusammen zu tragen. Noch dazu: es regt an, auch einmal auf die Twitter Konten spannender Blogs zu schauen. Klickt Euch doch einfach einmal durch!

 

Danke an Alle, die mich durch ihre Tipps unterstützt haben!

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Alle Wege führen nach Rom

In diesem Jahr machen wir uns wieder einmal zu einer Städtereise auf. Es geht nach Italien, in die Hauptstadt: nach Rom.

 

Ja, dort waren wir schon einmal, aber das ist arg lang her. Es war 1993… also vor 23 Jahren. Seither hat sich sicher das ein  oder andere dort verändert… wenn auch sicher nicht alles. Denn Petersdom, Vatikan, Kolosseum oder Forum Romanum sind ja nicht umsonst die Attraktionen der ewigen Stadt.

 

Und da ich ja ein Reiseplaner bin habe ich begonnen, diese knappe Woche in Rom bereits vorzubereiten, mich zu informieren, einiges zu lesen und Material zu sammeln.

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out-of-Africa? Zebrakuchen

ein Kuchen mit Streifen... wie die Zebras
ein Kuchen mit Streifen... wie die Zebras

Einen Kuchen mit Streifen, genau wie Zebras? Kann das gehen? Wie macht man den denn?

 

Ich verrate es Euch heute, es ist viel einfacher als man denkt. Das Rezept stammt (wieder einmal!) aus der Betreuungsgruppe meiner Mutter und war offenbar einmal auf der Rückseite einer Mehl-Packung abgedruckt. Ich bekam es jedenfalls von der Betreuerin in die Feder diktiert und erklärt.

 

Der Trick: ein ziemlich flüssiger Teig, der abwechselnd und löffelweise in die Backform fließt. Damit Ihr Euch den Vorgang vorstellen könnt habe ich das auch fotografiert.

 

Und ein Tipp der Betreuerin: für Kindergeburtstage kann man den Teig auch in mehr als nur zwei Hälften teilen und den Kuchen so mit Lebensmittelfarben kunterbunt wie einen Regenbogen gestalten.

 

Das Rezept für den Zebrakuchen gibt es hier. Viel Spaß beim Nachbacken.

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Barrierefreie Reiseangebote und Informationen

Heute beschäftigt mich wieder einmal das Thema der Barrierefreiheit.

 

Für uns (der Gatte nutzt einen Rollstuhl) ist sie auf gemeinsamen Reisen wichtig, sozusagen die Vorbedingung, dass es überhaupt losgehen kann. Denn ohne für einen Rollstuhlfahrer passende Unterkünfte, ohne Informationen zur stufenlosen Erreichbarkeit, ohne geeignete Verkehrsmittel - wie sollten wir uns da auf den Weg machen, der Gatte und ich?

 

In den letzten Jahren habe ich öfter zur Barrierefreiheit zu Hause und auf Reisen etwas geschrieben, natürlich sozusagen "en passant" bei verschiedenen Reiseberichten, aber ich habe dem Thema auch ganze Blogposts gewidmet, z. B.:

(Eine vollständige Liste findet Ihr hier)

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Statt Reisen: Fernweh stillen in Fischers Lagerhaus

Fischers Lagerhaus in Düsseldorf
Fischers Lagerhaus in Düsseldorf

Oh weh, Ihr Lieben, was ist passiert? Das fragt Ihr Euch sicherlich, ist es doch schon ungewöhnlich lang her seit dem letzten Blogbeitrag. Aber: passiert ist nichts, nichts schlimmes jedenfalls. Es war einfach nur so, dass hier bei Zypresse zu Haus andere Dinge mehr Zeit erforderten: die Arbeit, geplanter und ungeplanter Besuch, Termine und kreative Treffen und noch so einiges mehr.

 

Aber nun bin ich wieder da und nehme Euch heute mit auf eine ein kleines bisschen das Fernweh stillende Reise zu Hause.

 

Geht das? Aber ja, das funktioniert, bei mir zumindest, ganz prima. Und zwar mit einer kleinen Shopping Therapie in Fischers Lagerhaus.

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Kurztrip nach Bonn: Tipps von Reisebloggern

Rheinfähre Mehlem - Königswinter
Rheinfähre Mehlem - Königswinter

Via Twitter habe ich bei anderen Bloggern nachgefragt, ob sie Tipps für den geplanten Kollegiumsausflug eines benachbarten Lehrers in die Bundesstadt Bonn haben... hier findet Ihr die spannenden Antworten!

 

Eingesetzt habe ich dafür neben Twitter die Storify App - ich finde das eine nette Idee, schnell Informationen zu sammeln und übersichtlich zusammen zu tragen. Noch dazu: es regt an, auch einmal auf die Twitter Konten spannender Blogs zu schauen. Klickt Euch doch einfach einmal durch!

 

Danke an Alle, die mich durch ihre Tipps unterstützt haben!

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Ein kurzer Bummel durch die zauberhafte Fachwerkstadt Alsfeld

Rathaus in Alsfeld
Rathaus in Alsfeld

 

Ein beruflicher Termin führte mich kürzlich nach Thüringen. Mit dem Auto eine auch landschaftlich durchaus reizvoll zu fahrende Strecke durch Oberbergisches, Sauer-, Siegerland und durch Hessen. Quasi streift man dabei Alsfeld. Die kleine Stadt liegt im Vogelsbergkreis in Hessen, am Südwestrand des Knüllgebirges, am Westhang des Alsfelder Becken und

 

Alsfeld liegt unmittelbar

an der Bundesautobahn 5.

 

Was lag also näher,dachte ich mir,  als eine Rast vom Fahren mit einem kleinen Bummel durch den Ort und einem leckeren Mittagessen zu verbinden? Schließlich ist die Stadt bekannt für ihre Altstadt mit geschlossener historischer Bebauung.

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Rom praktisch: unsere Erfahrungen in der ewigen Stadt - vom Flughafen in die Stadt, schlafen und unterwegs in Rom

Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona in Rom
Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona in Rom

Seit einigen Tagen sind wir zurück aus der ewigen Stadt. Rom hat uns gut gefallen, auch wenn gerade die ersten Tage sehr kühl und vor allem reichlich nass waren. Aber wir haben uns die Laune nicht verderben lassen und unseren Aufenthalt dennoch sehr genossen.

 

Und ich will dann auch nicht lange warten und sie schnell mit Euch teilen, unsere Erfahrungen in Rom, ganz praktisch und immer mit einem Blick auf die Barrierefreiheit:

  • unterwegs in Rom mit dem Rollstuhl.
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Rom kulinarisch: ein Rundgang durch Testaccio

Bei unserem Aufenthalt in der italienischen Hauptstadt Rom haben wir an einem schönen und sonnigen Tag einen Rundgang durch ein - zu Unrecht - weniger bekanntes Stadtviertel gemacht, durch Testaccio. Der Stadtteil bekam seinen Namen vom Monte Testaccio, einem künstlichen Hügel, der in der Antike als Scherbenhalde für die im nahegelegenen Tiberhafen entladenen und nicht wiederverwendbaren Ölamphoren aus den römischen Provinzen entstand.

 

Irgendwo habe ich gelesen, das man Testaccio auch als den alten „Bauch von Rom“ bezeichnet. Und ein wenig stimmt dies sicher auch. Wir fanden hier ein ganz anderes Rom, unverblümt und authentisch. Es gibt in dem Viertel nur eine antike Ruine und die wird kaum beachtet. Die Restaurants sind nicht unbedingt trendy, eher bodenständig. Und die hier ansässigen Römer schätzen das gute Essen und die Unterhaltung mehr als sehen und gesehen werden. Ein gewisser Kleinstadtcharme und seine Freundlichkeit machen Testaccio zu einem ganz besonderen Stadtteil.

 

Auch wenn der Stadtteil in den letzten Jahren zunehmend "hip" geworden ist, es bleibt immer noch ein spürbarer Arbeiterstadtteil, in dem der ur-römische Fußballverein AS Rom, auch i Giallorossi = „Die Gelb-Roten“, i Lupi = „Die Wölfe“ oder La Maggica = „Die Magische“ genannt, gegründet wurde. Nicht zuletzt deshalb wacht die "Lupa", die Wölfin und Symbolfigur des Vereins, riesengroß von einer Hauswand über Markt und Viertel.

 

Der Rundgang durch Testaccio ist eben, es gibt keine Steigungen und die Straßen sind (zumindest für römische Verhältnisse) gut mit einem Rollstuhl zu befahren. Unser Spaziergang, den Ihr unten auf der Google Map nachvollziehen könnt, hat knapp 2 1/2 km. Weil man aber immer wieder stehen bleibt, etwas anschaut, vielleicht etwas probiert oder einen Kaffee trinkt, solltet Ihr sicher 2 - 3 Stunden Zeit einplanen. Wir sind am späteren Vormittag gestartet, einige Geschäfte und viele Restaurants waren noch geschlossen, aber auf dem Markt war schon viel los.

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Rom-Spaziergang nach Eat, Pray, Love

rund um die Piazza Navona in Rom
rund um die Piazza Navona in Rom

2006 ist er erschienen, der autobiografische Roman Eat, Pray, Love von Elizabeth Gilbert. Die meisten kennen sicherlich dessen Verfilmung mit Julia Roberts in der Hauptrolle. Worum es in Buch und Film geht?

 

Es geht darum, sich selbst zu finden und die Liebe zu sich selbst. Nach ihrer Scheidung beschließt Elizabeth sich ein Jahr Auszeit zu nehmen. Sie teilt das Jahr in drei Aufenthalte in Ländern, die mit dem Anfangsbuchstaben „ I“ (Italien, Indien, Indonesien) beginnen. Als erstes reist sie nach Italien. An diesem Land liebt sie – genau wie ich – die italienische Sprache und das Essen. In Rom lernt sie Italienisch, sie lernt neue Freunde kennen und sie lernt das „dolce far niente“.

 

Der Film wurde unter anderem in Italien, nämlich in Rom, gedreht. Grund genug für mich, einmal auf den Spuren von Elizabeth (oder Julia Roberts) einen Rundgang durch Rom zu unternehmen. Ehrlicherweise sollte ich zugeben, dass diese Idee nicht allein von mir stammt.

 

Inspiriert dazu hat mich unter anderem Nicole mit ihrem Blogbeitrag „Auf den Spuren von Julia Roberts…“ Danke dafür!

 

Ihr findet unten zwei Google Maps, auf denen Ihr unseren Spaziergang nachverfolgen könnt. Und hier könnt Ihr einen kurzen Blick in den Filmtrailer werfen:

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Rom: schöne Aussichten

Piazzale Garibaldi mit seinem Reiterstandbild
Piazzale Garibaldi mit seinem Reiterstandbild

Rom wurde, das wissen wir alle, auf sieben Hügeln erbaut. Klar, dass es da den ein oder anderen Aussichtspunkt gibt, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt werfen kann. Einen möchte ich Euch ans Herz legen, er ist gut erreichbar, hat eine wunderbare Atmosphäre und lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Ja, eigentlich kann er fast meinem bisherigen italienischen Lieblingsaussichtsplatz den Rang ablaufen (aber, nun ja, wirklich nur fast!).

 

Worum geht es? Um den Piazzale Giuseppe Garibaldi, erreichbar mit den Bussen der ATAC Linien 115 und 870. Mittags wird auf dem Piazzale Garibaldi um Punkt 12 Uhr einmal Salut geschossen, vermutlich zu Ehren Garibaldis.

 

Giuseppe Garibaldi war ein italienischer Guerillakämpfer und einer der populärsten Protagonisten des Risorgimento, der italienischen Einigungsbewegung zwischen 1820 und 1870. Schon im Jahr 1834 kämpfte er als piemontesischer Marineoffizier gegen die Monarchie. Er wurde zum Tode verurteilt, konnte sich aber rechtzeitig nach Südamerika absetzen. In den Jahren 1848 und 1854 kämpfte er erneut für die Einheit Italiens, begab sich nach dem Scheitern aber erneut ins Exil. Sein größter Coup gelang ihm schließlich mit dem "Zug der Tausend" 1860. Sie landeten an der Westküste Siziliens mit dem Ziel, die Insel von der Herrschaft der Bourbonen zu befreien. Italien war zu dieser Zeit in Einzelstaaten zersplittert. Garibaldi ist zu einer der berühmten und volkstümlichen Hauptgestalten des Risorgimento geworden. 

 

Der nach ihm benannte Piazzale Garibaldi mit seinem Reiterstandbild bietet eine wundervolle Aussicht über Rom. Unterhalb befindet sich die Parkanlage der Botanischen Gärten, deren Besuch sich ebenfalls lohnen soll. Auf dem Spazierweg „Gianicolense“ kann man vorbei am Denkmal Anita Garibaldis, der Eiche des Tasso, dem Leuchtturm Faro della Vittoria, dem Amphiteatro del Tasso zum Kloster Sant’Onofrio al Gianicolo laufen. Dort befindet sich das Museum des Dichters Torquato Tasso, der wenige Stunden vor seiner Krönung zum „unsterblichen Dichter“ starb.

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"Liebster Award" zum Zweiten - meine Antworten auf Janines Fragen

Der Liebster Award wird von Bloggern für Blogger vergeben, um neue Blogs im Internet bekannter zu machen und mehr Leser zu erreichen. Mich hat er nun zum zweiten Mal erreicht, nach Ivana hat mich nun auch Janine damit beschenkt. Danke, liebe Janine!

 

Die Regeln für den Liebster Award lauten wie folgt:

  • Danke dem Blogger, der Dich nominiert hat und verlinke ihn in Deinem Artikel
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel
  • Füge einen der Liebster-Blog-Award Buttons in Deinen Post ein.
  • Beantworte die Dir gestellten Fragen.
  • Nominiere 5-11 Blogs.
  • Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die Du nominierst.
  • Informiere die nominierten Blogger, dass Du sie nominiert hast und verlinke von dort aus auf Deinen eigenen Liebster Award Artikel.

Für den Liebster Award nominiere ich:

und verbinde damit die Bitte an die fünf Nominierten, folgende Fragen zu beantworten

  1.  Warum macht Dir Bloggen Spaß?
  2.  Was war Dein bisher beeindruckendstes Bloggererlebnis
  3. Wohin reist Du am liebsten und warum
  4. Reist Du lieber auf eigene Faust oder lieber von Profis organisiert
  5.  Womit verbringst Du das erste schöne Frühlingswochenende in diesem Jahr
  6. Hast Du Vorsätze für den Sommer?
  7. Wein oder Bier – welcher Typ bist Du?
  8.  Was ist Deine ultimative Empfehlung für Touristen in Deiner Heimatstadt?
  9. Welches Buch liegt auf Deinem Nachttisch?
  10. Welche Empfehlung gibst Du einem 20jährigen mit, der für ein Jahr auf Reisen geht?
  11.  Was möchtest Du uns noch mitteilen?
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Rom praktisch: unsere Erfahrungen mit Petersdom und Vatikanischen Museen, Galleria Borghese, Kolosseum und Forum Romanum

Unsere Erfahrungen in Rom, ganz praktisch und immer mit einem Blick auf die Barrierefreiheit: unterwegs in Rom mit dem Rollstuhl.

 

Vor einigen Tagen hatte ich ja schon berichtet über unsere Erfahrungen in der ewigen Stadt - vom Flughafen in die Stadt, schlafen und unterwegs in Rom. Und heute geht es mit den nächsten Stichworten weiter.

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Rom kulinarisch: Essen in der Nähe der Villa Maria, Monteverde

Supplì alla Romana: Reiskroketten mit Mozzarella
Supplì alla Romana: Reiskroketten mit Mozzarella

Unsere Erfahrungen in Rom, ganz praktisch und immer mit einem Blick auf die Barrierefreiheit: unterwegs in Rom mit dem Rollstuhl.

 

Vor ein paar Tagen hatte ich ja schon berichtet über unsere Erfahrungen in der ewigen Stadt - vom Flughafen in die Stadt, schlafen und unterwegs in Rom. Und heute geht es mit dem Essen in der Nähe der Villa Maria weiter.

 

Wir haben während unseres Rom Aufenthaltes abends immer im Viertel Monteverde, in der fußläufigen Umgebung unseres wunderbaren Hotels Villa Maria gegessen. Die Empfehlungen dazu kamen von den super freundlichen, sehr zugewandten Rezeptionisten und Rezeptionistinnen. Beide Restaurants, die ich Euch vorstellen (und empfehlen!) möchte sind ohne Schwierigkeiten zu Fuß bzw. mit dem Rollstuhl in wenigen Minuten von der Villa Maria aus zu erreichen. Beide Restaurants haben einen ebenerdigen Eingang und auch innen Platz genug für Rollstuhlfahrer. Zu den Toiletten kann ich leider nichts sagen.

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Südafrika und der Wein

Yonder Hill
Yonder Hill

Bei unseren häufigen Südafrika Aufenthalten wird es niemanden wundern: auch der südafrikanische Wein steht bei mir (der Gatte trinkt keinen oder kaum Alkohol - böse Zungen munkeln, ich hätte ihn nur geheiratet, damit ich immer einen Fahrer dabei habe...) hoch in Kurs.

 

Abends beim Braai gibt es (natürlich) ein Glas Wein für mich. Sind wir in Kapstadt muss mindestens ein Ausflug in das Weinanbaugebiet eingeplant werden. Das Gebiet um Stellenbosch und Paarl ist das Zentrum des Weinbaus am Kap. Dabei verlagert sich das Zentrum des Weinbaus in Südafrika zunehmend in Richtung der kühleren Einflüsse der False Bay und der Universitätsstadt Stellenbosch:

 

„Die alles in allem besten Weine kommen von Weingütern, die um die für südliche Meeresbrisen

von der False Bay offene Stadt Stellenbosch oder so hoch in den Bergen liegen,

dass sich die Höhe und der kühle Wind auswirken. Die eindrucksvollen Helderberg Mountains

nord-östlich von Somerset West bilden in der Weingeographie der Gegend einen wichtigen Faktor

und auf ihrer Westflanke befinden sich viele strebsame Weinerzeuger.“

(Hugh Johnson/Jancis Robinson, Der Weinatlas)

 

Zuletzt haben wir 2012 ein Weingut am Kap besucht. Das Yonder Hill ESTATE ist eines der kleinsten Weingüter an der berühmten Wein Route R44 zwischen Somerset-West und Stellenbosch. Es gehört Frikkie Naudé und seiner Familie, einem recht bekannten südafrikanischen Rugby Spieler. An den Hängen des Helderberg werden auf ca. 13 Hektar werden hier unter hervorragenden klimatischen Bedingungen seit 1993 unter dem Namen Yonder Hill Rotweine angebaut. Die Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, Petit Verdot und Shiraz werden auf dem Weingut verarbeitet und die Weine lagern lange in französischen Eiche-Fässern bis zur optimalen Reife.

 

Wir hatten unseren Besuch bereits von Deutschland aus geplant und uns angemeldet und so wurden wir bei unserer Ankunft bereits erwartet und sehr freundlich begrüßt. Carmen berichtete über das Weingut, über den Ableger Olyfberg, wo Oliven zur Ölgewinnung gezogen werden und stellte uns kenntnisreich und mit viel Spaß am Produkt die Weine und auch die verschiedenen Öle vor. Uns hat es gut gefallen hier, die Probe war klein und superfein – und natürlich haben wir am Ende auch eingekauft…

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Spargel frisch vom Feld im #neanderland

Spargel frisch vom Feld
Spargel frisch vom Feld

Entdeckt hatte ich den Spargelhof Gut Kuhlendahl im Januar eher zufällig als ich unterwegs zu Fachwerkhäusern in Langenberg und der modernen Architektur des Mariendoms in Neviges war. Damals war ich erstaunt, Spargel  im Neanderland, also im hügeligen Niederbergischen Land? Eigentlich gehört das Edelgemüse doch aufs platte Land mit sandigen Böden?

 

Denkt man so, trifft aber offenbar nicht unbedingt zu. Denn seit  2002 gibt es auf Gut Kuhlendahl in Velbert, zwischen Neviges und Langenberg Spargelanbau. Und das beliebte Edelgemüse wächst hier ebenso so gut wie im Sandboden und schmecken tut es auch. Seither ist der Betrieb gewachsen, wie wir bei einer Tour durch das Neanderland feststellen konnten: auch zwischen Mettmann und Wülfrath oder in Gruiten gibt es inzwischen Felder mit Verkaufsstellen. Der Zypressen-Senior liebt Spargel, wir im übrigen auch. Und so luden wir ihn an einem sonnigen Tag ins Auto auf eine Spritztour ins Niederbergische zum Spargelessen ein. Und schon die Fahrt zu unserem Ziel durch das Niederbergische in frischem Grün und blühendem Raps ist das pure Vergnügen.

 

Natürlich kann man auf dem Gut Spargel kaufen, es gibt einen Verkaufsstand, der in der Saison täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet ist und man kann sich (ein Tipp für Faule!) den Spargel dort auch gleich schälen lassen.

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Olifants River für Stadt, Land, Fluss – die XXL-Runde {Blogparade}

Sabine von Ferngeweht hat ein spannendes Bloggerprojekt gestartet. Es knüpft an das alte Spiel Stadt, Land, Fluss an. Insgesamt 78 Blogger können zu jedem Buchstaben des Alphabets einen Beitrag zu einer Stadt, einem Land oder einem Fluss schreiben. Ich beteilige mich mit einem Beitrag zu einem Fluss in Südafrika, in der Provinz Mpumalanga oder, bekannter eigentlich, im Kruger Nationalpark: allgemein heißt er immer noch Olifants River oder Olifantsrivier - obwohl seit 2005 sein offizieller Name Lepelle lautet.

 

Normalerweise darf man in den südafrikanischen Nationalparks nicht das Auto verlassen - es gibt aber Ausnahmen. Dazu gehört im Kruger Nationalpark unter anderem die Brücke über den Olifants River. Die Brücke befindet sich ein paar Kilometer südlich der Abzweigung zur S91. Man ist hier zwar nie alleine, denn die Stelle ist ein gut frequentierter und beliebter Haltepunkt. Das hat auch seinen Grund, denn es gibt von hier oben meist eine Menge, zum Beispiel Krokodile, zu sehen. Schön ist es in jedem Fall, mal wieder aus dem Auto zu steigen und ein wenig herumzulaufen, wenn man zwischen den gelben Linien bleibt.

 

Die recht große Gruppe Flusspferde bei unserem Kruger Besuch 2012 war allerdings auch für uns etwas Neues. Eindeutig ein Vorteil des bedeckten Himmels, denn bei Sonne halten sich die Tiere meist im Wasser auf. Man kann sie dann hören und mit viel Glück Kopf, Ohren, Maul sehen.

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In Planung: Neuseeland

Auckland (Foto: Tourism New Zealand)
Auckland (Foto: Tourism New Zealand)

Das war eine ganz schnelle Entscheidung: vormittags gesehen, dass es bei Qatar Airways Sondertarife nach Neuseeland gab und am frühen Nachmittag gebucht. Das sind sie, die Vorteile des höheren Lebensalters, die Vorteile, wenn man nicht mehr bzw. "nur" freiberuflich arbeitet: niemand da, mit dem man Urlaubszeiten abstimmen müsste.

 

Und so beginne ich mit den ersten Überlegungen: wo wollen wir denn hin, was wollen wir denn sehen. Reisen wir mit einem Camper (au weh, die für Rollstuhlfahrer umgebauten sind höllisch teuer) oder nehmen wir einen Mietwagen und fahren von Hotel zu Motel zu B&B... Beschränken wir uns auf die Nordinsel oder wollen wir beide Inseln sehen? Nehmen wir die Fähre zwischen Süd- und Nordinsel oder fliegen wir?

 

Ihr seht, die Vorfreude, der mindestens ebenso schöne Teil des Reisens, die Vorbereitung hat schon begonnen.

 

Ach, und für die Flugjunkies unter Euch:

wir werden damit auf der Strecke von Doha nach Auckland (und später zurück) mit

14.538 Streckenkilometern den längsten Nonstop-Flug der Welt erleben dürfen.

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Wann bucht man am günstigsten einen Flug?

Flugzeug in DUS
Flugzeug in DUS

Immer intensiver nutzen wir das Internet für unsere Urlaubsplanung, nicht nur für Urlaube, auch für berufliche Reisen greifen wir dabei auf die Informationen des weltweiten Netzes zurück. Das gilt für Hotel- oder Mietwagenbuchungen, das gilt ebenso auch für das Buchen eines Fluges.

 

Mich hat es einmal ganz grundsätzlich interessiert, wann ich Flugreisen eigentlich am besten, also am kostengünstigsten buche. Immer kann man es sich zwar nicht aussuchen, denn gerade berufliche Reisen erfordern oft eine recht kurzfristige und manchmal auch eine flexible Buchung. Bei anderen Reisen weiß ich allerdings frühzeitig über den Termin Bescheid und kann meine Reisezeiten auch ohne Probleme schon bei der Buchung festlegen. Aber wann ist das Buchen meines Fluges am günstigsten, am preiswertesten für mich als Reisende? Um das heraus zu finden habe ich einige Flugpreise verglichen.

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Avignon - Brücke und mehr

Papstpalast und Brücke von Avignon
Papstpalast und Brücke von Avignon

An der Rhone liegt die Papststadt Avignon. Da sie von 1309 bis 1423 Papstsitz war, trägt sie den Beinamen „Stadt der Päpste“. Sie ist von einer intakten und imposanten Befestigungsmauer umgeben. Die Altstadt mit den prächtigen, mittelalterlichen Häusern, dem gotischen Papstpalast aus dem 14. Jahrhundert, der Bischofsanlage, dem Rocher-des-Doms und der berühmten Brücke Pont St. Bénézet (… das ist die, auf der getanzt wird ;-) ) zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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Meine Checkliste für die Reiseapotheke

Apotheke im Hôtel-Dieu (Beaune)
Apotheke im Hôtel-Dieu (Beaune)

Jeder, der auf Reisen geht kennt das. Man entspannt sich, der Körper kommt zur Ruhe und schon wird man krank. Oder das ungewohnte, vielleicht exotisch-scharfe Essen plagt Magen und Darm. Das ist tatsächlich so, hat eine Umfrage ergeben: etwas weniger als die Hälfte aller Urlauber war auf Reisen erkältet, knapp ein Fünftel hatte zu viel Sonne abbekommen und immer noch 15% wurden von Montezumas Rache erwischt. Sicher seid auch Ihr unterwegs schon einmal gestolpert, habt Euch an scharfkantigen Muscheln verletzt, euch auf ausgedehnten Besichtigungstouren Blasen gelaufen. Und schließlich kommt hinzu, dass man über manche Dinge bereits vor der Reise nachdenken sollte. Denn gerade bei Fernreisen drohen Erkrankungen wie Malaria, Hepatitis, Tollwut, Borreliose und der Impfschutz sollte ebenfalls up-to-date sein.

 

Alles zusammen spricht für ein Utensil, welches in keinem Koffer fehlen sollte:

 

die Reiseapotheke. Ihr könnt sie Euch online oder auch vor Ort zusammenstellen lassen. Hier sind die Dinge, die in unserer Reiseapotheke jedenfalls immer drin sind:

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Schokoladen-Haselnuss und Amarula Cheesecake {Blogparade}

Schokoladen-Haselnuss-Amarula-Cheesecake
Schokoladen-Haselnuss-Amarula-Cheesecake

All denen, die nicht nur die Berichte übers Reisen verfolgen, sondern ebenso viel Interesse an meinen Rezepten haben wird es schon aufgefallen sein: Zypresse gehört definitiv zu den Schokoladenjunkies. Und das schon lange, nicht erst seit einem Aufenthalt auf einer Kakaoplantage im Osten Javas.

 

Ich bekenne: ich esse sie gern, dunkel und auch mit Extra-Zutaten. Ich liebe beispielsweise dunkle Schokolade mit Chili oder mit ein wenig Meersalz.

 

Bei Kuchen und Torten gilt ähnliches: es darf ruhig mit Schokolade sein, gern auch ein wenig mehr. Und heute kommt es mir ganz passend, das Rezept für den Schokoladen-Haselnuss und Amarula Cheesecake. Ich fand es während unseres 6-wöchigen Südafrikaaufenthaltes 2007 beim Stöbern in einer südafrikanischen Kochzeitschrift. Ich habe es damals abgeschrieben, später übersetzt und ein paar Mal nachgebacken. Jetzt steht die "deutsche" Version, sehr mächtig aber sooooo lecker. Und es vereint die Schokolade mit einer weiteren Leidenschaft, diesmal einer des Gatten, nämlich der zu Sahnelikören, in diesem Fall zum typisch südafrikanischen Amarula.

 

Mit diesem wunderbaren Kuchen bin ich gern dabei, bei der Blogparade von Lavendelblog.

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Seehaus und Wasserski in Langenfeld

Seehaus in Langenfeld
Seehaus in Langenfeld

Habt Ihr es schon gemerkt? Es ist Sommer. Zeit also für alle Arten von Aktivitäten draußen, an der frischen Luft, in der Sonne (hoffentlich) und: am Wasser.

 

Ein Ausflugsziel liegt dabei ganz in unserer Nähe: die Wasserski- und Wakeboardanlage in Langenfeld. Und dort kann man nicht nur übers Wasser sausen, nein es gibt auch gastronomisch etwas zu entdecken.

 

Aber der Reihe nach. Das Seehaus ist ein wirklich nettes, frisches und lichtdurchflutetes Restaurant mit ausgedehnter Außengastronomie (und drinnen: einem Kamin für kühles Wetter). Es liegt direkt an der Wasserskianlage und man kann beim Essen meist noch wunderbar die Wassersportler beobachten.

 

Die Einrichtung ist ein Mix aus modernen und alten Materialien, entstanden ist gemütliches Ambiente mit neuen Tischen mit Eichenplatten und älteren, bunt zusammengewürfelten und neu gestrichenen Stühlen, mit einer Theke aus alten Schwimmstegen und einer Barverkleidung aus Findlingen. Alles in allem: ein wunderbarer Upcycling-Mix. Hier kann man sowohl ein lockeres geschäftliches Lunch nehmen, aber ebenso gut als Familie mit Jung und Alt die Speisen genießen.

 

Zu essen gibt es - frisch zubereitet - leckere Vorspeisen und wirklich extrem wohlschmeckende, knusprige Süßkartoffelpommes (es gibt Menschen, die behaupten, es seien die besten in NRW?). Als Hauptgerichte gibt es Salate, Burger, Pizza und Pasta. Der Service ist jung, flott und freundlich, da fühlt man sich gleich aufgehoben. Für uns nach inzwischen drei, nein vier Besuchen definitiv ein neues Ziel auf der Karte der liebsten Restaurants.

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Unsere Washington, DC Highlights

Washington Capitol
Washington Capitol

2014 waren wir zuletzt in den USA. Gestartet bei dieser Reise sind wir in der Hauptstadt, in Washington, DC.

 

Die Stadt ist seit 1800 die Hauptstadt und der Regierungssitz der Vereinigten Staaten. Die Abkürzung D.C. steht für District of Columbia mit dem die Stadt geografisch identisch ist. Der Distrikt ist kein Bundesstaat und gehört zu keinem Bundesstaat. Er ist dem Kongress der Vereinigten Staaten direkt unterstellt - deshalb auch der Spruch auf manchem Autokennzeichen "taxation without representation". Ihren Namen verdankt sie natürlich George Washington, dem Oberbefehlshaber im Unabhängigkeitskrieg und ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten.

 

Mit dem Weißen Haus als Amts- und Wohnsitz des Präsidenten und dem Kapitol, das den Kongress (bestehend aus Senat und Repräsentantenhaus) beherbergt, sowie dem Obersten Gerichtshof befinden sich die Spitzen aller drei verfassungsmäßigen Gewalten in der Stadt. Washington ist darüber hinaus auch Sitz des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank.

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Streets of Philadelphia

Auf der Market St. in Philadelphia PA
Auf der Market St. in Philadelphia PA

Von Washington ging es bei unserer Tour durch den Osten der USA 2014 weiter Richtung Norden. Unser Ziel war ein Vorort von Philadelphia, denn auch diese Stadt mit ihrer reichen Geschichte stand auf unserer Route.

 

Am nächsten Vormittag haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Eindrucksvoll war es schon, wie sich der Highway 95 entlang der Uferlinie mit atemberaubenden Brücken und immer wieder neuen Blicken auf Hafenanlagen, Navy Yard und auch die Skyline der Stadt schlängelt.

 

In der City eingetroffen wurde eins sehr schnell deutlich: parken kann man hier nur (ja, auch als Rollstuhlfahrer) wenn man Geld in die Hand nimmt. Parkhäuser, Tiefgaragen oder zeitlich auf die Dauer von 2, maximal 3 Stunden beschränkte und zu zahlende Parkplätze sind die einzige Möglichkeit. Also entschlossen wir uns zähneknirschend, die Tiefgarage unter dem Visitor Center der Independence Mall zu nutzen (Kostenpunkt bei mehr als 1,5 Stunden: 17 $).

 

Philadelphia, PA ist die fünftgrößte Stadt der Vereinigten Staaten und die größte des Bundesstaates Pennsylvania. Sie liegt am Delaware River im Zentrum der Metropolregion Delaware Valley. Nach New York und vor Washington war Philadelphia 1790–1800 Nationalhauptstadt und damals die größte Stadt der USA sowie nach London die zweitgrößte englischsprachige Stadt der Welt. In Philadelphia tagte der erste und teilweise auch der zweite Kontinentalkongress sowie der Verfassungskonvent von 1787, die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurde hier verkündet und die Verfassung beschlossen. Reichlich historischer Boden also, den wir hier betreten.

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"Meine" Insel - Spiekeroog mal im Sommer

"Meine" Insel - Spiekeroog mal im Sommer erleben, das war schon recht lange mein Wunsch. Nach all den Jahren regelmäßiger Besuche auf der Insel im stillen Winter, mit geschlossenen Restaurants, nicht geöffneten Geschäften, wenigen Feriengästen wollte ich endlich mal den anderen, den sommerlichen Charakter meiner Lieblingsinsel kennenlernen. Und in diesem Jahr hat es endlich einmal geklappt.

 

Der Gatte hatte Lust auf ein wenig Nordseefeeling, mit Blick aufs Meer, mit Spaziergängen, frischer Luft und frischem Fisch. Und da ist es mir recht leicht gefallen, ihn zu überzeugen: komm, wir schauen uns Spiekeroog im Frühsommer einmal an.

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Die Amischen im Lancaster County, PA

Junge amische Frauen in Lancaster County
Junge amische Frauen in Lancaster County

Aus der Philly Region ging es auf unserer Tour durch den Osten der USA 2014 den recht kurzen Weg weiter ins Lancaster County. Bekannt ist dies, weil hier ein Siedlungsschwerpunkt der Amischen ist (und große Teile des Films „Der einzige Zeuge“ gedreht wurden).

 

Man hatte uns gewarnt: ein Besuch lohnt sich nicht, alles nur Touristennepp, am besten sind in Lancaster die großen Outlets und ähnliches. Na ja - ganz falsch waren diese Warnungen sicher nicht. Ein Besuch bei den Amisch, ein Blick in ihre Kultur und Traditionen ist ein Anziehungsziel für Touristen. Klar doch auch, wenn man bedenkt, dass sie in vielem noch so leben wie vor Jahr(hundert)en, so eine Art lebendiges Freiluftmuseum „in echt“. Und tatsächlich, kaum näherten wir uns Lancaster sahen wir schon die ersten großen Farmen, ohne Stromleitung, aber mit riesigen Silos, sahen pferdegezogene Wagen auf den Feldern - und dann auch auf dem Highway 30. Die Frauen trugen dunkle Kleider mit Schürze, ein Häubchen und die Männer Bart, dunkle Hosen und Strohhüte.

 

Die Amischen sind eine täuferisch-protestantische Glaubensgemeinschaft, abgespalten von den Mennoniten. Sie führen traditionell ein stark in der Landwirtschaft verwurzeltes Leben und sind bekannt dafür, dass sie viele Seiten des technischen Fortschritts ablehnen und Neuerungen nur nach sorgfältiger Überlegung akzeptieren. Die Amischen legen großen Wert auf eine heterosexuelle Familie mit klar vorgegebenen Geschlechtsrollen, Gemeinschaft und Abgeschiedenheit von der Außenwelt. Sie lehnen das staatliche Schulsystem ab und unterrichten ihre Kinder in sogenannten One-Room-Schools, einklassigen Schulhäusern. Sie stammen überwiegend von Südwestdeutschen oder Deutschschweizern ab und sprechen untereinander meist Pennsylvaniadeutsch - was wir aber nicht gehört haben.

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Was unterscheidet Spiekeroog im Sommer von der Winterinsel?

Statt im Winter mal auf die sommerliche, die belebte, die "geöffnete" Insel Spiekeroog zu fahren, das war es, was der Gatte und ich im Juni unternommen haben. Und natürlich stelle ich seither ständig Vergleiche an zwischen den beiden Inseln, die ich nun kenne: der Winter- und der Sommer-Insel.

 

Eines vorab: keine von beiden gefällt mir besser, mir gefallen sie beide. Sie unterscheiden sich gewaltig, sie haben beide ihre Reize. Manche sind offenkundig, andere muss man entdecken (und mögen).

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Mit dem Schiff auf Litera"tour" durch Berlin

unterwegs auf dem Landwehrkanal
unterwegs auf dem Landwehrkanal

Berlin, Berlin - uns zieht es recht häufig dorthin. Dafür gibt es berufliche Gründe, aber auch, oder besser vor allem: familiäre Gründe. Meistens  versuchen wir allerdings, dabei auch ein wenig touristisches Besichtigungsprogramm in unsere Planung einzubauen. Schließlich ist Berlin immer wieder eine Reise wert.

 

Beim letzten Besuch nun sind wir in Berlin wieder einmal aufs Wasser gegangen. Dieses Mal nicht eigenständig, nein wir haben eine Dampferfahrt durch die Stadt unternommen. Dabei haben wir uns der Berliner Geschichtswerkstatt anvertraut. Diese bietet (neben anderen Dampfer-Fahrten durch die Stadt, mehr dazu unten) eine sogenannte Litera"tour" an.

 

Die Fahrten finden von Mai bis September statt, zu ausgewählten Terminen und Themen. Alle dauern gut 3 Stunden und berühren verschiedene Viertel in Mitte, Kreuzberg, Friedrichshain, Treptow, Neukölln, Schöneberg, Moabit und Charlottenburg. Sie zeigen zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Stadt, so auch das Regierungsviertel und das Nikolaiviertel, aber auch ungewohnte Einblicke in weniger bekannte Ecken der Stadt.

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Skyline Drive und Blue Ridge Mountains

Auf unserer Tour 2014 durch den Osten der USA haben wir natürlich auch Natur und Berge gesehen.

 

Auf dem Weg zum Skyline Drive haben wir allerdings zunächst noch eine Besichtigung des Schlachtfeldes von Gettysburg eingeschoben. Es bot sich an, lag es doch direkt auf unserem Weg.

 

Gettysburg ist ein Military National Park. Es gibt dort ein modernes Besucherzentrum mit einem Museum verschiedenster Erinnerungsstücke an die Schlacht und es gibt einen interessanten einführenden Film, der die Schlacht von Gettysburg, ihren Verlauf, die Wende und ihre Bedeutung für die amerikanische Geschichte beleuchtet. Die Schlacht von Gettysburg fand vom 1. bis zum 3. Juli 1863 statt. Mit mehr als 43.000 Opfern, davon über 5.700 Gefallene, war sie eine der blutigsten Schlachten auf dem amerikanischen Kontinent überhaupt und gilt gemeinsam mit Vicksburg und Chattanooga und neben Antietam und Perryville 1862 sowie dem Fall von Atlanta und Philip Sheridans Feldzug im Shenandoahtal 1864 als einer der entscheidenden Wendepunkte des Amerikanischen Bürgerkrieges

 

Eindrucksvoll fanden wir das Rundbild des französischen Malers Paul Philippoteaux: The Gettysburg Cyclorama. Es ist in den Jahren 1882/83 entstanden und zeigt die Schlacht mit sehr detailreichen Einzelszenen praktisch wie ein modernes IMAX Theater in einem 360° Rundumblick.

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Thai Kochkurs in Bangkok

Chatuchak Markteingang
Chatuchak Markteingang

Hallo liebe Zypressenfans!

 

Zur Abwechslung schreibt hier heute ein Gastautor. Ich bin Lennard, 21 Jahre und der Neffe von Ulrike. Genau wie ihr reise ich für mein Leben gerne und lasse mich (insbesondere) von den kulinarischen Besonderheiten jedes Landes verführen.

 

Vor einigen Wochen bin ich von einer 2-Monatigen Reise durch Thailand zurückgekommen, auf der ich unzählige Erfahrungen gemacht habe. Zu diesen zählt ein traditioneller Thai-Koch-Kurs, um den es in diesem Blogbeitrag gehen soll.

 

Beim Schlendern durch die mit Street Food gepflasterten Straßen Bangkoks fällt einem schnell auf wie unkompliziert das thailändische Essen gehalten ist. Oft befindet sich ein gutes Dutzend an frischen Zutaten vor dem Koch ausgebreitet. Nachdem man auf der Karte, die zwischen vier bis 20 Gerichten umfasst ausgewählt hat, wird das Mahl von Grund auf zubereitet. Öl in die Pfanne, Gemüse und noch ein paar Nudeln drauf und fertig ist das Pad Thai. Bestellt man stattdessen eine Suppe, landen in etwa dieselben Zutaten in einer Suppenschüssel mit etwas Brühe. So entstehen aus einer Grundlage zwei Gerichte, die durch unterschiedliches Würzen am Ende verschieden schmecken.

 

Es kann vorkommen, dass nach der Bestellung Unerwartetes auf den Tisch kommt. Das kann entweder daran liegen, dass man etwas falsch interpretiert hat oder dass die eigenen Thailändisch Kenntnisse noch ausbaufähig sind. Thailändisch ist, nach Chinesisch, eine der weit verbreitetsten Sprachen bei der die Änderung der Stimmlage die Wortbedeutung komplett verändert. So kann eine Silbe in bis zu 5 verschiedenen Tonhöhen ausgesprochen werden und 5 voneinander unabhängige Bedeutungen haben! Mit Deutsch als Muttersprache ist das am Anfang mühselig und erfordert viel Übung, mit der Zeit macht es aber echt Spaß und ich habe mich über die gesangsartigen Melodien der Sprache gefreut.

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Auf nach Carcassonne

Saint Paul
Saint Paul

Via Lyon sind wir bei unserem Roadtrip 2011 gemütlich nach Carcassonne gefahren. Unterwegs hatten wir Zeit für eine ausgedehnte Besichtigung mit Mittagessen in Saint-Paul-Trois-Châteaux (angeblich eine der besten und schönsten romanischen Kirchen der Provence). Das Mittagessen war nett und lecker (nicht ganz, was wir erwartet hatten, die Sprachkenntnisse) - diese Reise ist für mehr als eine Überraschung gut, scheint mir.

 

Saint-Paul-Trois-Châteaux liegt im provenzalischen Teil des Départements Drôme. Die Kathedrale Notre-Dame wurde im 12. Jahrhundert errichtet und ist ein Beispiel für die von der Antike geprägte romanische Architektur in der Provence. Die Kirche steht frei inmitten des Ortes, was dem schmucklosen Bau eine besondere Wirkung verleiht. Der Innenraum ist dreischiffig mit einem Tonnengewölbe.

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Die Museums-Pferdebahn auf Spiekeroog

Spiekerooger Museumspferdebahn bei der Ankunft am Westend
Spiekerooger Museumspferdebahn bei der Ankunft am Westend

Statt im Winter mal auf die sommerliche, die belebte, die "geöffnete" Insel Spiekeroog zu fahren, hat noch etwas Neues für mich mit sich gebracht: ich konnte einmal mit der Museumspferdebahn fahren.

 

Seit der Stilllegung der eigentlichen Inselbahn wird nämlich auf einem Teilstück der alten eingleisigen, meterspurigen und nicht elektrifizierten Bahnstrecke eine Museumspferdebahn zwischen den Haltestellen Bahnhof und dem Westend betrieben.

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Carolina on my mind: die Outer Banks

South Beach Grill, Wrightsville Beach, NC
South Beach Grill, Wrightsville Beach, NC

Via Charlotte führte uns die Reise 2014 weiter Richtung Küste, auf Interstate und anderen gut ausgebauten Highways. Der Verkehr lief ruhig, mit den erlaubten maximal 65 mi per hour ( = 105 km/h) und dennoch. Irgendwo auf der Strecke passierten wir einen Unfall. Mehrere Autos waren aufeinander gefahren, ein Auto lag sicher 5 Meter tiefer in der Böschung. Rettungswagen und Polizei kamen uns entgegen, kaum dass wir die Unfallstelle hinter uns gelassen hatten. Wenn man den Verkehr auf den vollen deutschen, europäischen Straßen und die generell schnellere (und auch aggressivere) Fahrweise gewöhnt ist, wundert es schon, wie es auf freier Strecke bei mäßiger Geschwindigkeit zu solchen Unglücken kommen kann.

 

Unser Tagesziel war Wilmington, Heimat des Schlachtschiffes USS North Carolina, welches dort heute als Museum zu besichtigen ist. Es liegt im Cape Fear River. Wilmington besitzt eine historische Innenstadt, geprägt von herrschaftlichen Häusern im Antebellum-Stil. Durch die Atlantiknähe Wilmingtons gewinnt der Tourismus zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung, ebenso wie durch die seit den 1980er Jahren stark vertretene Filmindustrie.

 

Nach der langen Autofahrt war uns aber nicht nach Stadtbesichtigung zumute und so fuhren wir am späten Nachmittag an den Strand nach Wrightsville Beach. Das nette Örtchen besitzt einen 4 Meilen (knapp 6,5 km) langen Strand und eine Binneninsel. Es gibt Ferienwohnungen, Strandhotels und Beachlife - und natürlich leckeren Fisch zu essen.

 

Davon konnten wir uns im South Beach Grill überzeugen. Besonders lecker war die in Süßkartoffeln panierte Scholle mit frischen Kräutern in der Pfanne gebraten mit einer Zitronen- Thymian-Honig-Sauce. Und ein Erlebnis waren die „Southern Fried Black Eyed Peas”, gebratene Schwarzaugenbohnen (oder Kuhbohnen, Schlangenbohnen) mit Salz, Kreuzkümmel und in Bourbon kandiertem Speck gewürzt. Ich fand sie köstlich! Und dort auf der Terrasse zu sitzen, den Sonnenuntergang zu betrachten, ein kühles Glas Weißwein, ein schmackhaftes Essen - das hatte wahres Urlaubsfeeling.

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Was tun, wenn die Karte weg ist? Mit Azimo auf Reisen an Bargeld kommen

Bargeld - Münzen
Bargeld - Münzen

Gibt es eine Situation, die ich auf Reisen nicht erleben möchte? Oh sicher. Da kann ich mir einiges vorstellen. Zu den Situationen, die wir erlebt haben gehört es, auf Reisen ohne Geld da zu stehen.

 

Bei unserer langen Südafrikatour 2007 wurden nacheinander beide Maestro Karten (die wir als EC-Karten bezeichnen) von Automaten geschluckt. Zu den Gründen könnte ich einiges sagen… aber das ist nicht der Punkt, um den es mir heute geht. Vorstellbar, trotz aller Sicherheitsmaßnahmen und noch so wachsamen Augen, sind auch andere Situationen, in denen man Bargeld und Karte(n) verliert: Schusseligkeit, Verlust, Diebstahl, Raub. Was tun in einer solchen Situation?

 

Sobald der Verlust bemerkt wird, muss gehandelt werden. Nur eine umgehende Sperrung der Karte sorgt dafür, dass sich der finanzielle Schaden in Grenzen hält.  Deshalb solltet Ihr sofort telefonisch (Achtung: hier entstehen Gebühren!) die Karte(n) sperren.

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Chesapeake Bay Bridge-Tunnel und Colonial Williamsburg

Bei gutem Wetter verließen wir die Outer Banks und machten uns auf den Weg, Richtung Festland und dann nach Norden. Unser Zwischenziel war der Chesapeake Bay Bridge Tunnel, ein wahres Meisterwerk der Ingenieurskunst. Er ist mit 37 km Länge einer der größten Brücken-Tunnel-Bauten der Welt. Er verbindet den Bereich Hampton Roads, Virginia mit der Delmarva-Halbinsel über den US 13.

 

Nachdem diese Fahrt mit einem erheblichen Umweg von mehreren hundert Kilometern um die Chesapeake Bay verbunden war, wurde in der Zeit von 1930 bis 1954 ein Fährverkehr für die direktere, rund 30 km lange Überfahrt eingerichtet. Mit wachsendem Verkehrsaufkommen war diese bald überlastet und auch zeitlich nicht mehr attraktiv. 1954 wurde der Bau einer festen Querung beschlossen. Die Konstruktion besteht aus drei Brückenteilen (zwei à 14,5 km, eines à 5 km) sowie zwei jeweils 1,7 km langen Tunneln. Der Übergang von Brücke-Tunnel wird durch vier aufgeschüttete, künstliche Inseln von je 20.000 m² bewerkstelligt. Der Baubeginn war am 7. September 1960, die Eröffnung fand am 15. April 1964 statt. 1995 bis 1999 wurden die Fahrbahnen verdoppelt.

 

Die Maut beträgt US$ 15.00, dafür kann man hin und zurück fahren, was wir an diesem Tag gemacht haben. Unterwegs gibt es tolle Ausblicke über die Chesapeake Bay, die großen Schiffe, die ein- und ausfahren und sogar ein Restaurant mit Souvenirshop. Alles in allem eine wirklich lohnende Fahrt, wenn man sich für ungewöhnliche Bauwerke interessiert.

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{Reisen zu Hause}: thailändisch essen im Sila Thai

Restaurant Sila Thai in Düsseldorf
Restaurant Sila Thai in Düsseldorf

Das Sila Thai gilt als eines der besten Restaurants für thailändische Küche in Düsseldorf. Vor einigen Wochen war ich (mal wieder) mit einer Freundin dort verabredet. Dieses Mal trafen wir uns zur Mittagszeit. Der Vorteil am Mittag? Es ist nicht so voll und es gibt eine, in vielen asiatischen Restaurants übliche, Mittagskarte.

 

Aber beginnen wir doch mit dem Anfang. Das Restaurant hat mittags ab 12:00 Uhr geöffnet und bei unserem Besuch war es zwar gut besucht, eine Reservierung war jedoch (im Gegensatz zu beispielsweise den Wochenenden abends) nicht erforderlich.

 

Was im Sila Thai sofort auffällt ist die opulente thailändische Dekoration. Das Ambiente ist in der Tat sehr beeindruckend, mit Schnitzereien, Steinmetzarbeiten, Möbeln, Stoffen und vielen netten Kleinigkeiten. Wie man auf der Homepage des Restaurants nachlesen kann alles in mehreren Seecontainern aus Thailand importiert, mehrere Kilometer Stuckleisten wurden verbaut.

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Bio Saft vom Halfeshof im #neanderland

Der Halfeshof im Neanderland
Der Halfeshof im Neanderland

Entdeckt habe ich den das schöne und alte Bauerngut Halfeshof nach dem Bergischen Kaffeetrinken im Neanderland - bis dahin war ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass es so nahe die Möglichkeit gibt, Apfelsaft direkt vom Hof in Bio-Qualität (ohne Gentechnik und seit dem 01.12.07 Mitgliedsbetrieb von Naturland)und sortenrein zu kaufen.

 

Der Halfeshof liegt auf einem Höhenzug, der sich zwischen den Tälern des Mettmanner - und Hellenbrucher Baches hinzieht. Er liegt in unmittelbarer Nähe des Neandertals und ist recht gut zu erreichen. Der Hof ist umgeben von Wald, Feldern und Wiesen auf denen sich Schafe, Zwergzebu-Rinder, Minischweine, Ponys und Pferde tummeln - ein Besuch lohnt also auch oder gerade mit Kindern.

 

 

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USA - Der Osten, ein Resumee

Es war eine schöne Reise im September 2014, wir haben viel gesehen und erlebt, wir hatten Zeit zur Erholung (die wir beide offenbar auch gebraucht haben) und wir können uns vorstellen, diese Reise so bzw. so ähnlich einmal zu wiederholen.

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Neuseeland - Reiseroute für 21 Tage Roadtrip von Süd nach Nord

Waitakere, Auckland  - (C)Tourism New Zealand
Waitakere, Auckland - (C)Tourism New Zealand

Dass es für uns im kommenden Jahr nach Neuseeland gehen soll wisst Ihr. Dass wir kräftig in der Planung dieses barrierefreien, also mit Rollstuhl zu machenden Roadtrips stecken könnt Ihr Euch vorstellen. Und inzwischen sind wir so weit fortgeschritten, dass es Berichtenswertes gibt.

 

Wir werden nach unserer Landung in Auckland noch am gleichen Tag weiter fliegen auf die Südinsel, genauer nach Queenstown. Warum? Einfach mit Blick auf unsere Reisezeit. Wir sind im neuseeländischen Spätsommer/Frühherbst auf Reisen und haben uns überlegt, im kälteren, weil polnäheren Süden zu starten und im Norden, also äquatornäher, die Reise zu beschließen.

 

Alle Blogbeiträge zu Neuseeland findet Ihr übrigens unter Ozeanien/Australien/Neuseeland.

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{Reisen zu Hause}: japanisch essen im 4Seasons

Restaurant 4 Seasons
Restaurant 4 Seasons

Japan für alle vier Jahreszeiten! Ja, ich war mal wieder ein Düsseldorfer Restaurant testen. Wieder mit zwei Freundinnen und dieses Mal führte uns der Weg nach Kaiserswerth. 8 km nördlich des Stadtzentrums gelegen ist Kaiserswerth der älteste Düsseldorfer Stadtteil und hat nicht nur eine beschauliche, mittelalterlich anmutende Altstadt zu bieten sondern auch eine Kaiserpfalz Barbarossas und die Basilika St. Suitbertus. Einen schönen Rheinblick bietet der Stadtteil auch noch - alles in allem also viele Gründe, einmal einen Besuch in Kaiserswerth zu machen.

 

Das Restaurant 4 Seasons gehört in jedem Fall auch zu den Gründen dazu. Es wurde schon 1996 eröffnet und 2013 umgebaut. Es ist modern und sachlich gestaltet - hat aber deutlich mehr Atmosphäre als viele andere japanische Restaurants in der Stadt. Und zudem: wenn das Wetter gut ist gibt es Platz zum essen im Freien auf der Marktterrasse.

 

Im Restaurant gibt es nicht nur gute und günstige Sets für Sushi-Einsteiger, auch ein gutes Á-la-Carte-Repertoire mit regelmäßigen Ergänzungen nach dem jahreszeitlichen Angebot. Die Qualität ist bestens, die absolut frischen Fischgerichte ein Gedicht und die Getränkeauswahl lässt kaum Wünsche offen.

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Unsere Südafrika Reiseroute für die Reise mit Schwester und Nichte

Südafrika - wieder einmal
Südafrika - wieder einmal

Wie ihr als regelmäßige Leser sicher wisst geht es in diesem Jahr wieder einmal nach Südafrika, dieses Mal mit Leuchtbiene und der Nichte. Geplant waren drei Wochen Reise zu viert, mit einem extra verschobenen Starttermin, damit die Nichte vorher noch ausreichend Zeit hatte, sich auf einem Festival zu vergnügen.

 

Aber manches Mal kommt es dann anders, als ursprünglich geplant. Bei der Schwester gibt es berufliche Termine, die nicht verschiebbar und nicht delegierbar waren. So werden wir nun eine gestaffelte Anreise erleben.

 

Wir, also der Gatte und ich, treffen die Nichte am Flughafen in Johannesburg (und hoffen, wir werden alle pünktlich und mit all unserem Gepäck dort eintreffen). Leuchtbiene fliegt erst am Freitag drauf in das Land am Kap, verbringt einen ganzen Tag allein in Jo'burg und wir holen sie dann in ihrem Hotel ab. Erst ab der zweiten Woche werden wir also zu viert reisen.

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Sizilien - ein Abenteuer für Naturliebhaber, Sportbegeisterte und für alle, die einfach mal die Seele baumeln lassen wollen

Old City of Cefalu - Foto zur Verfügung gestellt von EasyTerra - Urheberin Elisa Locci
Old City of Cefalu - Foto zur Verfügung gestellt von EasyTerra - Urheberin Elisa Locci

Das Klima auf Sizilien ist geprägt von vielen Sonnenstunden. Traumhafte Strände, das Meer und malerische Landschaften sind aber noch lange nicht alles was Sizilien zu bieten hat. Wer gerne mehr als nur touristischen Orte angucken möchte, schnappt sich einen Mietwagen und erkundet die Insel auf eigene Faust. Natürlich gibt es ein paar Highlights die man dabei trotzdem nicht auslassen sollte. Für alle die sich gerne bewegen bietet Sizilien wunderschöne Wanderwege, Möglichkeiten zum Klettern und Mountainbike Strecken an. Die vielen langen Strände entlang der Küste bieten Wassersportverrückten eine große Anzahl an tollen Spots zum Kiten oder Surfen.

 

Fangen wir an mit ein paar Stopps die Ihr auf der Insel unbedingt mit einplanen müsst:

 

Cefalu, ein kleines Städtchen im Norden der Insel, ist ein perfekter Zwischenstopp für Reisende die gerne eine Runde mit dem Motorrad die Natur erkunden möchten. Adrenalin und wunderschöne Aussichtspunkte sind hier garantiert.

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Ein Bloggerstammtisch und ein Besuch im Oberhausener SeaLife

SeaLife in Oberhausen
SeaLife in Oberhausen

Vor einigen Tagen hatte ich die Gelegenheit, am 4. NRW Reisebloggerstammtisch teilzunehmen. Ich schätze solche Gelegenheiten sehr, es macht Spaß und ist immer spannend, die Gesichter hinter den Blogs, Twitter und Instagram Nachrichten zu sehen und zu erleben. So war es auch bei diesem Treffen, das in Oberhausen am Centro in der sogenannten Neuen Mitte stattfand.

 

Unsere erste Unternehmung des Abends war eine Führung nach Ende der offiziellen Öffnungszeiten im Sealife Oberhausen. Ich fand es sehr spannend und denke, ein Besuch dort ist sicher auch für Familien mit Kindern mal eine lohnende Alternative zu einem Besuch im Zoo.

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Neuseeland - Tipps von Reisebloggern: Isis alias Paula Parkvogel

Ihr wisst es längst: im Februar/März 2017 fliegen wir nach Neuseeland. Und schon seit einigen Wochen befinden wir uns in der Phase der Planung: wo wollen wir hin, was wollen wir sehen. Beiträge anderer Blogger waren dabei schon ganz hilfreich, es gab einige Anregungen für uns!

 

Unsere Reise wird anders aussehen müssen als die Touren, die Reiseblogger so beschreiben. Denn wir müssen nicht nur auf die Barrierefreiheit von Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten achten. Auch bestimmte Aktivitäten fallen für uns aus: kein Bungee-Jumping, kein Fallschirmsprung, kein Rafting. Aber auch Tongariro Crossing oder Wanderungen in Nationalparks – die werden sich wohl auf kleinere (aber durchaus vorhandene) Rundwege beschränken, die mit dem Rollstuhl zu befahren sind. Und deshalb habe ich einige andere Reiseblogger nach Tipps für eine unvergessliche Neuseelandreise mit Rollstuhl gefragt: 

  1. Was sollten wir ruhigen Gewissens auslassen, was ist überschätzt, was lohnt nicht unbedingt einen Besuch oder gar einen Umweg?
  2. Wo kann man besonders gut, lecker, stimmungsvoll, romantisch oder urig essen oder picknicken?
  3. Was ist ein absolutes Highlight, was müssen wir in jedem Fall erleben, was dürfen wir nicht auslassen?

Geantwortet haben mir

Bei Allen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Es sind so tolle Tipps und Hinweise zusammengekommen, dass ich die Tipps auf mehrere Blogposts verteilen werde. Den Anfang macht (sie hat als erste "geliefert") Isis alias Paula Parkvogel!

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{Reisen zu Hause}: afrikanisch essen im Massai Berlin

afrikanisch essen im Massai Berlin
afrikanisch essen im Massai Berlin

Beim letzten Berlin Besuch waren wir gemeinsam mit Leuchtbiene, Nichte und Neffen und lieben Freunden zum Essen verabredet. Dieses Mal sollte es - in Vorbereitung auf die gemeinsame Südafrika Reise - einmal die afrikanische Küche sein. Das Restaurant Massai Berlin macht viel Werbung: falls Ihr in Berlin U- oder S-Bahn fahrt kommt Ihr an den Plakaten in zahlreichen Wagen ganz sicher vorbei.

 

Und was soll ich sagen? Irgendwie war es wirklich eine kleine Reise. Mitten im Berliner Helmholtzkiez, im Szene Viertel Prenzlauer Berg waren wir auf einmal mitten in Afrika. Das Restaurant bietet exotische Gewürze, ungewöhnliche Zutaten und eine ganz eindeutig afrikanische Atmosphäre. Die Inneneinrichtung ist eine bunte Mischung aus Moderne und Tradition, mit den typischen Farben, Skulpturen und Mustern Afrikas, vielleicht ein wenig dunkel. Und die Kellnerinnen tragen eine (nachempfundene) Zulu-Tracht.

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Neuseeland - Tipps von Reisebloggern: Jochen und Georg von Neuseeland-erleben.info

Ihr wisst es längst: im Februar/März 2017 fliegen wir nach Neuseeland. Und schon seit einigen Wochen befinden wir uns in der Phase der Planung: wo wollen wir hin, was wollen wir sehen. Beiträge anderer Blogger waren dabei sehr hilfreich, es gab einige Anregungen für uns!

 

Unsere Reise wird anders aussehen müssen als die Touren, die Reiseblogger so beschreiben. Denn wir müssen nicht nur auf die Barrierefreiheit von Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten achten. Auch bestimmte Aktivitäten fallen für uns aus: kein Bungee-Jumping, kein Fallschirmsprung, kein Rafting. Aber auch Tongariro Crossing oder Wanderungen in Nationalparks – die werden sich wohl auf kleinere (aber durchaus vorhandene) Rundwege beschränken, die mit dem Rollstuhl zu befahren sind. Und deshalb habe ich einige andere Reiseblogger nach Tipps für eine unvergessliche Neuseelandreise mit Rollstuhl gefragt: 

  1. Was sollten wir ruhigen Gewissens auslassen, was ist überschätzt, was lohnt nicht unbedingt einen Besuch oder gar einen Umweg?
  2. Wo kann man besonders gut, lecker, stimmungsvoll, romantisch oder urig essen oder picknicken?
  3. Was ist ein absolutes Highlight, was müssen wir in jedem Fall erleben, was dürfen wir nicht auslassen?

Geantwortet haben mir

Bei Allen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Es sind so tolle Tipps und Hinweise zusammengekommen, dass ich die Tipps auf mehrere Blogposts verteilen werde. Heute lest Ihr die Tipps, die Jochen und Georg von Neuseeland-erleben.info uns geben!

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Neuseeland - Tipps von Reisebloggern: Tanja von Takly on tour

Ihr wisst es längst: im Februar/März 2017 fliegen wir nach Neuseeland. Und schon seit einigen Wochen befinden wir uns in der Phase der Planung: wo wollen wir hin, was wollen wir sehen. Beiträge anderer Blogger waren dabei schon ganz hilfreich, es gab einige Anregungen für uns!

 

Unsere Reise wird anders aussehen müssen als die Touren, die Reiseblogger so beschreiben. Denn wir müssen nicht nur auf die Barrierefreiheit von Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten achten. Auch bestimmte Aktivitäten fallen für uns aus: kein Bungee-Jumping, kein Fallschirmsprung, kein Rafting. Aber auch Tongariro Crossing oder Wanderungen in Nationalparks – die werden sich wohl auf kleinere (aber durchaus vorhandene) Rundwege beschränken, die mit dem Rollstuhl zu befahren sind. Und deshalb habe ich einige andere Reiseblogger nach Tipps für eine unvergessliche Neuseelandreise mit Rollstuhl gefragt: 

  1. Was sollten wir ruhigen Gewissens auslassen, was ist überschätzt, was lohnt nicht unbedingt einen Besuch oder gar einen Umweg?
  2. Wo kann man besonders gut, lecker, stimmungsvoll, romantisch oder urig essen oder picknicken?
  3. Was ist ein absolutes Highlight, was müssen wir in jedem Fall erleben, was dürfen wir nicht auslassen?

Geantwortet haben mir

Bei Allen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Es sind so tolle Tipps und Hinweise zusammengekommen, dass ich die Tipps auf mehrere Blogposts verteilen werde. Heute gibt es die Tipps von Tanja, die auf Takly on Tour bloggt!

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Von Los Angeles nach Chicago – eine Alternative zur Route 66

Los geht's - 11 Stunden Flug bis LAX (Foto: NP)
Los geht's - 11 Stunden Flug bis LAX (Foto: NP)

Bei Urlauben an der Ost- und Westküste der USA sind wir neugierig auf die Mitte des Landes

geworden. Wie sieht es eigentlich zwischen Los Angeles und New York aus? Stimmt es wirklich,

dass sich der Mittlere Westen durch eine unendliche Weite auszeichnet, der Yellowstone Nationalpark der schönste der Welt ist und Salt Lake City so uninteressant und unspannend, wie es die meisten Reiseführer behaupten? Wir wollten es herausfinden.

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Neuseeland - Tipps von Reisebloggern: Ina von Genussbummler

Ihr wisst es längst: im Februar/März 2017 fliegen wir nach Neuseeland. Und schon seit einigen Wochen befinden wir uns in der Phase der Planung: wo wollen wir hin, was wollen wir sehen. Beiträge anderer Blogger waren dabei schon ganz hilfreich, es gab einige Anregungen für uns!

 

Unsere Reise wird anders aussehen müssen als die Touren, die Reiseblogger so beschreiben. Denn wir müssen nicht nur auf die Barrierefreiheit von Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten achten. Auch bestimmte Aktivitäten fallen für uns aus: kein Bungee-Jumping, kein Fallschirmsprung, kein Rafting. Aber auch Tongariro Crossing oder Wanderungen in Nationalparks – die werden sich wohl auf kleinere (aber durchaus vorhandene) Rundwege beschränken, die mit dem Rollstuhl zu befahren sind. Und deshalb habe ich einige andere Reiseblogger nach Tipps für eine unvergessliche Neuseelandreise mit Rollstuhl gefragt: 

  1. Was sollten wir ruhigen Gewissens auslassen, was ist überschätzt, was lohnt nicht unbedingt einen Besuch oder gar einen Umweg?
  2. Wo kann man besonders gut, lecker, stimmungsvoll, romantisch oder urig essen oder picknicken?
  3. Was ist ein absolutes Highlight, was müssen wir in jedem Fall erleben, was dürfen wir nicht auslassen?

Geantwortet haben mir

Bei Allen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Es sind so tolle Tipps und Hinweise zusammengekommen, dass ich die Tipps auf mehrere Blogposts verteilen werde. Heute gibt es die Tipps von Ina, die als Genussbummler bloggt!

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Von Los Angeles nach Chicago – eine Alternative zur Route 66 Teil 2

Bei Urlauben an der Ost- und Westküste der USA sind wir neugierig auf die Mitte des Landes

geworden. Wie sieht es eigentlich zwischen Los Angeles und New York aus? Stimmt es wirklich,

dass sich der Mittlere Westen durch eine unendliche Weite auszeichnet, der Yellowstone

Nationalpark der schönste der Welt ist und Salt Lake City so uninteressant und unspannend, wie es

die meisten Reiseführer behaupten? Wir wollten es herausfinden.

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Kalt, nass, grau – wie kann ich der dunklen Jahreszeit ein wenig entkommen?

Herbst
Herbst

Der Herbst hat auch seine schönen Seiten… Die feuchte Erde riecht intensiv nach dem Regen, die Sonnenuntergänge sind selten so farbintensiv wie in diesen Monaten. Und die Wälder und Bäume erst: sie strahlen in rot-orange-gelben Farben um die Wette. Also eigentlich…

 

eine schöne Jahreszeit, wenn…

 

ja wenn da nur nicht das miese Wetter und die kurzen und doch eben meist trüben Tage wären.

 

Bei mir droht da immer ein leichter Anflug von Herbstdepression, Grund genug, mich einmal zu fragen, wie ich den Sommer verlängern könnte und besser durch die dunkle Jahreszeit komme. Meine neun erprobten und bewährten Tipps:

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Fototour auf dem Düsseldorfer Flughafen

am Flughafen DUS
am Flughafen DUS

Natürlich kenne ich den Düsseldorfer Flughafen, unser "Tor zur Welt". Schließlich bin ich, sind wir schon oft genug von hier abgeflogen oder auch von Reisen heimgekehrt, habe Familie oder Freunde abgeholt oder auch hingebracht.

 

Schon 2014 hatte ich aber einmal die Gelegenheit, DUS - Düsseldorf Airport im Rahmen einer Flughafen-Führung und Fototour etwas besser zu entdecken. Wir konnten einen Blick hinter die Kulissen des Airport Düsseldorf werfen und das Geschehen auf dem Flugvorfeld einmal aus unmittelbarer Nähe beobachten und fotografieren. Wir hatten einen netten und vom Fluggeschehen selbst sehr faszinierten Busfahrer und er hat für uns vieles bei der Flughafen-Führung (im Rahmen eines Kurses der VHS Düsseldorf) möglich gemacht. Während der zweieinhalbstündigen Vorfeldrundfahrt in einem der Flughafenbusse erfuhren wir aktuelle Informationen zum Flughafengeschehen auf Deutschlands drittgrößtem Airport.

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Südafrika im September 2016 - "mein" Storify

Kapstadt - die V&A Waterfront von der Robben Island Fähre aus gesehen
Kapstadt - die V&A Waterfront von der Robben Island Fähre aus gesehen

Sicher fragt Ihr Euch bereits, warum es noch keine neuen Beiträge im Blog von der diesjährigen Südafrikareise gibt. Ja, völlig berechtigt. Mich ärgert das offen gestanden auch. Dabei gibt es eine Erklärung: bei Zypresse gibt es technische Probleme. Nicht mit der Webseite, nein, das ist es nicht. Auch die Kamera war und ist in Ordnung, keine Bilder sind verloren gegangen.

 

Aber: der heimische PC zickt wie eine Diva. Zuerst ließ er sich nicht mehr einschalten. Nach einer Garantiereparatur will er nicht mehr ins Netz gehen. Vielerlei Versuche, ihn wieder ans Laufen zu bekommen waren bisher erfolglos. Nun ist er bei einem Freund und soll dort komplett neu aufgesetzt werden. Hoffen wir, das es klappt. Drückt bitte die Daumen!

 

Damit allerdings bis dahin schon einmal ein kleiner Appetitanreger da ist habe ich aus meinen (wenigen, zugegeben) Twitter Posts der Reise ein Storify gebastelt. Die Fotos sind jeweils mit dem Handy gemacht, die Qualität lässt daher etwas zu wünschen - ich hoffe, Ihr seht es mir nach.

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Ein Tagesausflug nach Aachen und Monschau

Aachener Dom
Aachener Dom

Nachdem im Frühsommer 2014 schon der Urlaub ausgefallen war... ja da war es Zeit mal mindestens für einen Tagesausflug. Und der führte uns in die Kaiserstadt Aachen und von dort weiter in das beschauliche Eifelörtchen Monschau. All dies bei nettem Frühsommerwetter zum Ende des Monats Mai.

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Das sind die Kosten unserer Selbstfahrer-Rundreise in Südafrika 2016

Impala Lilien im Kruger Nationalpark
Impala Lilien im Kruger Nationalpark

Schon im letzten Jahr hatten wir die Kosten unserer Selbstfahrer-Rundreise in Südafrika zusammengestellt. Das habe ich nun auch für die Tour im September/Oktober 2016 gemacht.

 

Herausgelassen habe ich die Kosten unserer Flüge - einfach deswegen, weil hier die Preise erheblich schwanken und sich auch erheblich je nach Airline oder Buchungsklasse unterscheiden.

 

Um der Information willen habe ich unsere Mietwagenkosten aufgeschrieben - obwohl diese sicher wegen der benötigten Handgas/-bremse-Ausrüstung für Rollstuhlfahrer auch nicht für alle Leser*innen von Interesse sind.

 

Wir haben keine Devisen mitgenommen, sondern, um ein wenig Bargeld zu haben, kurz nach der Ankunft in Johannesburg und auch später noch einmal am Geldautomaten mit der Kreditkarte Geld geholt und auch im übrigen unterwegs überwiegend per Kreditkarte bezahlt.

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Wir haben den Sportbootführerschein auf der Havel gemacht

Havelufer bei Briest
Havelufer bei Briest

Wie schon 2012 wollten wir auch 2014 mit einem Bungalowboot über die Havel schippern. Wir hofften auf einigermaßen stabiles Frühlingswetter, darauf, dass wir nicht frieren und auf immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Verbunden haben wir diese Tour damit, den Sportbootführerschein Binnen zu machen. Hierzu gab es ein besonderes Angebot unseres Boot-Charterers.

 

Für uns war die besondere Frage: geht das auch mit Rollstuhl? Sicher waren wir nicht, und auch Charterer und Prüfer hatten damit bislang keine Erfahrungen gesammelt. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: das geht, das geht sogar gut! Aber lest selbst.

 

Wir sind also mit einem gecharterten Hausboot unterwegs gewesen. Das BunBo ist ein schwimmendes Ferienhaus und kann nach einer Einweisung vor Ort auch ohne Führerschein auf den Gewässern Brandenburgs gefahren werden. Das BunBo Modell 1160 L ist barrierefrei, hat mehr Innenraum, ein größeres Bad und ist für Rollstuhlfahrer geeignet. Zum Glück bei dem etwas unbeständigen Aprilwetter hatten wir eine kuschlig-warme Heizung und einen Wintergarten um die Terrasse.

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Das Erdbeben in den italienischen Marken - wie kannst Du helfen?

Wir alle konnten es in den letzten Tagen wiederholt in den Medien verfolgen: In Mittelitalien bebt immer wieder die Erde.

 

Seit dem verheerenden Erdstoß am 30.10.2016, der schwere Schäden anrichtete, haben mehr als 1100 Nachbeben die ohnehin schon verwüstete Region erschüttert. Die Erde wurde durch das Beben auf einer Fläche von 130 Quadratkilometern grundlegend verändert. Fast 20 davon hatten eine Stärke von über 4. Der letzte Erdstoß mit einer Stärke von 4,8 hatte sein Epizentrum in der Provinz Macerata.

 

Das stärkste Beben in Italien seit 36 Jahren hat historische Ortschaften und zahlreiche Kulturgüter zerstört. Etwa 20 Menschen zum Teil schwer verletzt. Mehrere Menschen wurden lebend aus Trümmern geborgen. Viele Gemeinden wurden nahezu vollständig zerstört, Straßen waren nicht passierbar. Allein in der Region Marken sind 25.000 Menschen obdachlos.

 

Wie ihr wisst reisen wir gern und immer wieder in die Marken, wir fühlen uns dort sehr wohl und genießen die ursprüngliche italienische Gastfreundschaft in diesem unbekannteren Teil von Mittelitalien. Immer wieder gern kehren wir dabei zu Beate und Diego in ihre Locanda dell'Istrice zurück. Wir hatten in den letzten Tage regelmäßig Kontakt miteinander, in der Locanda sind alle wohlauf, das Haus und auch die oberhalb gelegene Burg Rocca d'Ajello haben keinen Schaden genommen. Anders sieht es allerdings in den Orten der Umgebung, also in Camerino, in Castelraimondo, in San Severini Marche oder in Visso aus.

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Mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken

Harzer Schmalspurbahnen fahren auf den Brocken
Harzer Schmalspurbahnen fahren auf den Brocken

Könnt Ihr Euch erinnern, damals im Kindergarten? Es gab da ein beliebtes Spiel:

 

Tuff tuff tuff, die Eisenbahn,

wer will mit, der hängt sich dran.

Alleine fahren mag ich nicht,

drum nehme ich den/die ... mit.

 

Der Erste geht los und spricht den Text (für jedes Kind eine Strophe), das jeweilige Kind hängt sich dann hinten dran und läuft mit. Und am Schluss laufen alle in einer großen Schlange hintereinander.

 

Und außerdem, wer freut sich nicht, wenn er sie sieht, diese schmucken schwarzen Dampfrösser, die mit viel Krach und Dampf in den Bahnhof einfahren. Irgendwie haben sie immer etwas von der "guten alten Zeit" und technisch faszinierend sind sie allemal.

 

Auf dem Rückweg von Berlin haben wir daher im August die Gelegenheit genutzt, einmal mit einem echten Zug unter Dampf zu fahren. Das geht nämlich nicht nur in zahlreichen Eisenbahnmuseen und verschiedenen Museumszügen, das geht auch im normalen Linienverkehr mit Fahrplan im Harz. Dort sind die Harzer Schmalspurbahnen unterwegs.

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Irland - ein Roadtrip "round Eire"

Dingle Peninsula
Dingle Peninsula

Fáilte! - Willkommen!

 

Dieses mal möchte ich über ein Land schreiben, in dem ich zur Zeit lebe, Irland. Der westeuropäische Inselstaat gehört zu den kleineren Mitgliedsstaaten der EU und hat mit 4,5 Millionen Einwohnern eine vergleichbar überschaubare Einwohnerzahl. Besonders bekannt ist die Insel für das Guinness Bier, Pubs und Schafe. Obwohl es nur zwei Flugstunden von
Deutschland entfernt liegt, kenne ich nur wenige aus meinem Familien- und Freundeskreis, die diesem schönen Land schon einmal einen Besuch abgestattet haben. Definitiv ein Fehler, denn eine Reise auf die grüne Insel lohnt sich auf jeden Fall. Warum? Lest selbst..

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Auf den Spuren des Weins in Franschhoek

Definitiv liebe ich Wein. Meine Familie ist eine ganz und gar typische Weintrinkerfamilie: Vater und Mutter hatten immer Wein im Haus, abends gab es ein Gläschen (oder auch zwei...), meine Schwester ist Weintrinkerin... und die Nichte hat inzwischen auch begonnen, Gefallen am Wein zu finden.

 

Klar war also: auch bei der diesjährigen Reise durch Südafrika würde der Wein einen eigenen Programmpunkt bekommen. Dieses Mal, nach einem Besuch auf Yonder Hill im Jahr 2012, hat uns die Route nach Franschhoek geführt.

 

Leider waren wir am Montag nach dem Franschhoek uncorked Festival da. Das Festival ist eine alljährlich stattfindende Veranstaltung, bei der die Winzer ihre Keller öffnen, es gibt Weinverkostungen, leckeres Essen, kulturelles Programm und das Leben brummt im sonst fast beschaulichen und etwas "poshen" Franschhoek. Leider bedeutete dies auch: nicht alle Winzer hatten am Montag geöffnet, meine vorab akribisch geplante Route mussten wir daher ein wenig verkürzen.

 

An einem nicht wirklich schönen Tag - es war kühl, feucht, Wolken hingen tief im Tal - machten wir uns also auf, den Spuren des Weins zu folgen.

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10 Geschenktipps von Reisenden für Reisende zu Weihnachten

Lang ist es nicht mehr hin bis Weihnachten - höchste Zeit also, mit dem Einkauf der Weihnachtsgeschenke zu beginnen. Um es Euch ein wenig zu erleichtern habe ich heute einmal meine 10 Geschenktipps von Reisenden für Reisende zusammengestellt - Ihr findet ganz sicher auch das passende Geschenk (oder eine Idee für den eigenen Wunschzettel?) darunter.

 

Übrigens: wenn Ihr auf einen der Produktlinks klickt werdet Ihr zu Amazon weitergeleitet. Wenn Ihr dann noch kauft

erhalte ich von Amazon dafür eine kleine Provision.

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Ein ziemlich nasser Stadtrundgang durch Braunschweig

Burg Dankwarderode in Braunschweig und davor: der Braunschweiger Löwe
Burg Dankwarderode in Braunschweig und davor: der Braunschweiger Löwe

Am letzten Oktober-Wochenende war ich in Braunschweig. Was fällt Euch dazu ein? Wahrscheinlich genau wie mir bisher: Stadt auf dem Weg nach Berlin, Fußball, nichts besonderes halt.

 

Stopp – das ist falsch.

 

Braunschweig ist über die Jahrhunderte harmonisch gewachsen. Die Stadt hat drei Hochschulen und zahlreiche Forschungseinrichtungen. Und sie hat etliche Museen. Bei einem Stadtrundgang im feucht-kalten Nieselregen haben wir Interessantes erfahren und viel Neues gelernt. Braunschweig ist viel viel schöner als man zunächst denkt.

 

Also kommt mit und lasst Euch verführen!

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Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig

Gemäldegalerie des Herzog Anton Ulrich-Museums, links: Adam und Eva, Jacopo Palma il Vecchio
Gemäldegalerie des Herzog Anton Ulrich-Museums, links: Adam und Eva, Jacopo Palma il Vecchio

Ihr wisst es ja schon, vor kurzem war ich in Braunschweig.  Und dabei hab ich festgestellt, die Stadt hat neuerdings wieder etwas ganz besonderes zu bieten. Nach 7 Jahren Umbau und Renovierung wurde soeben das Herzog Anton Ulrich-Museum wieder eröffnet.

 

In Zahlen

  • 35,6 Mio Euro Baukosten für Sanierung und Erweiterung
  • 4000 m² Ausstellungsfläche
  • 190.000 Kunstwerke im riesigen Museumsdepot
  • 4.000 Kunstwerke in der ständigen Sammlung ausgestellt

Was gibt es zu sehen? Die pure Verführung zur Kunst, nämlich eine wahre Reminiszenz an eine Liste einzigartiger Künstler: Rubens und Rembrandt, Dürer oder Holbein, Vermeer und Goya, Picasso und Beckmann, um nur ein paar zu nennen.

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Streetart in Berlin

entdeckt im Park am Gleisdreieck
entdeckt im Park am Gleisdreieck

Es ist schon eine Weile her. Zwischendurch waren alle Fotos aus Berlin und von unserer Fahrt mit der Brocken Schmalspurbahn weg (bevor mich der PC Crash traf hatte ich, schludrig wie ich manchmal bin, meine Fotos nicht sofort nach dem Herunterladen von der SD-Karte noch einmal extern gesichert... es ist mir eine Lehre! Versprochen. Danke an Bernd für die Rettung all meiner Daten!) - und was für einen Sinn macht ein Blogbeitrag ohne Bilder?

 

Dann beschäftigte mich Südafrika in der Vorbereitung, dann Neuseeland. Aber jetzt hatte ich mir fest vorgenommen, ich schreibe mal auf, was wir in Berlin gesehen haben.

 

Anfang August waren wir nämlich mal wieder in Berlin, dieses Mal zu einem Konzert in der Waldbühne (Sting war es, und er war wirklich richtig gut!). Wir hatten die Fahrräder mitgenommen und haben uns an einem Tag zu einer kleinen Radtour durch Berlin auf den Weg gemacht, das ein oder andere Stückchen Streetart oder Fassadenmalerei zu erkunden.

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Das war das Reisejahr 2016

All überall, auf sämtlichen Kanälen, in allen Zeitschriften findet man sie: die Jahresrückblicke. Auch ich reihe mich ein und schaue zurück auf mein, auf unser

 

Reisejahr 2016.

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Robben Island - Mandelas Gefängnisinsel vor Kapstadt

Robben Island - Hafen
Robben Island - Hafen

Robben Island ist eine Insel in der Tafelbucht im Atlantik etwa zwölf Kilometer vor der südafrikanischen Küstenstadt Kapstadt und 6,9 km vom nächstgelegenen Festlandsabschnitt bei Bloubergstrand. Die frühere Gefängnisinsel wurde Mitte der 1990er Jahre zu einem Natur- und Nationaldenkmal, das frühere Gefängnisgebäude zu einem Museum umgestaltet. In dem einstigen Gefängnis hat Nelson Mandela 18 Jahre als Häftling in einer vier Quadratmeter großen Einzelzelle verbracht.

 

Immer wieder lese ich die Frage, ob Robben Island einen Besuch denn wirklich lohnt.

 

Ich finde: in jedem Fall. Zum einen kann man Südafrika als Land, seine Menschen nur verstehen, wenn man sich auch, zumindest ein wenig, mit seiner Geschichte beschäftigt. Und das klappt auf Robben Island sehr anschaulich. Zum anderen ist aber auch die Fahrt dorthin mit dem Fährschiff immer ein Erlebnis.

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Wie handelt oder feilscht man richtig?

Souvenirs in Swakopmund
Souvenirs in Swakopmund

Für mich gehört es einfach zum Urlaubsspaß dazu: das Handeln auf dem Markt, im Souk, an den Souvenirständen. Aber ich weiß, das geht längst nicht allen Reisenden so. Ganz häufig höre ich:

  • „ich kann das nicht…“
  • „feilschen ist mir unangenehm…“
  • „ich fühle mich gar nicht wohl dabei…“

Wie geht es Euch? Handelt ihr gern, ist es für Euch ein Spaß, ein Sport – oder eher etwas, was ihr lieber vermeidet?

 

Auf Facebook hatte sich zu meinem Blogbeitrag bei der Erstveröffentlichung dieses Posts eine längere Diskussion entwickelt - und ich bin als bekennende Feilscherin ganz klar in der Minderheit.

 

Mehrheitlich finden die Kommentierenden Feilschen nicht angenehm. Man will wissen, was etwas kostet, und dann ganz in Ruhe überlegen, ob kaufen oder nicht. Als nervig wird auch vor allem das Genöle, speziell im arabischen Raum, empfunden. Und wenn das Feilschen viel zu belastend ist, kauft man lieber gar nichts. Dazu trägt sicher auch das Gefühl bei, sowieso immer übers Ohr gehauen zu werden.

 

Spannend auch der Hinweis, dass man, wenn man als Ausländer vor Ort lebt, gar nicht anders kann, als zu handeln, weil man sonst einfach keine fairen Preise zahlen würde.

 

Ich habe einmal versucht, meine persönlichen Tipps zum Handeln auf Reisen zusammen zu fassen.

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Bei den Pinguinen am Stony Point in Betty's Bay

Pinguine am Stony Point in Bettys Bay
Pinguine am Stony Point in Bettys Bay

Pinguine ? Ja die leben doch in der Antarktis, oder? Ja, auch – aber nicht nur. Neben Löwen, Zebras, Giraffen gehören auch die niedlichen kleinen Frackträger zu den Tieren, die man in Südafrika in freier Wildbahn sehen kann. An verschiedenen Stränden des Western Cape leben Brillenpinguine. Ganz bekannt ist und in jedem Reiseführer erwähnt wird die Pinguin-Kolonie am Boulder’s Beach in Simons Town.

 

Wir haben in diesem Jahr eine andere Pinguin-Kolonie besucht, nämlich die am Stony Point in Betty’s Bay.

 

Sie liegt quasi am Weg, wenn man entlang der Küstenstraße am Indischen Ozeans östlich von Kapstadt unterwegs ist. Das Stony Point Nature Reserve ist ein Naturschutzgebiet an der Küste in dem die Vögel aktiv geschützt werden. Der kleine Naturpark ist lange nicht so überlaufen wie Simons Town und man kann hier in aller Ruhe den Meerestieren zusehen, ohne großen Reisegruppen zu begegnen.

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