Alle Blogbeiträge des Jahres 2015

Wie war mein Bloggerjahr 2014?

Rein statistisch betrachtet durchaus zufriedenstellend, das war das Jahr 2014. Nehmen wir die Zahlen, die mir Google Analytics verraten hat.

 

Im gesamten Jahr 2014 hatte ich 13.419 Sitzungen, das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 83,30 %. Betrachtet man die Nutzerzahlen, so waren dies im Jahr 2014 11.063 Nutzer und damit im Vergleich zum Vorjahr immerhin 106,22 % mehr. Und schließlich hat sich auch die Zahl der aufgerufenen Seiten gesteigert. Es waren in 2014 immerhin 22.135 und damit 44,76 % mehr. Oder anders betrachtet: im Schnitt habe ich 31 Besucher täglich. Diese Zahlen finde ich für ein nicht professionelles sondern von mir als reines Hobby betriebenes Blog gar nicht so schlecht, oder?

 

Und wer dann schon einmal hier war hat rein statistisch gesehen pro Besuch 1,65 Seiten in durchschnittlich 01:09 Minuten betrachtet. Übers Jahr gesehen war mein definitiv bestes Quartal das erste des Jahres 2014, mit 3.900 Sitzungen durch 3.266 Nutzer mit 6.518 Seitenaufrufe.

mehr lesen 0 Kommentare

Einkaufsliste für eine Hausboottour {Werbung}

BunBos an der Marina Brandenburg Plaue
BunBos an der Marina Brandenburg Plaue

Wir tun es, mal wieder. Wir haben ein Hausboot auf der Havel gechartert und werden dort für eine Woche herumschippern. Im Juni hoffen wir auf trockenes, gutes Wetter und vielleicht sogar Wassertemperaturen, die es möglich machen, einmal in die Havel zu springen? Drückt uns die Daumen.

 

Bei den Vorbereitungen und Planungen fiel mir dann auch unsere Einkaufsliste der früheren Hausboottouren (2012 und 2014) in die Hände. Wer mit dem Hausboot auf der brandenburgischen Havel unterwegs ist hat natürlich die Möglichkeit, an vielen Stellen an Land zu gehen, frische Lebensmittel einzukaufen und auch Restaurants aufzusuchen. Wir allerdings genießen beim geruhsamen Dahinschwimmen durchaus die „Selbstversorgung“.

 

Die Zusammenstellung einer Einkaufsliste (und die Mengen) hängen natürlich vom eigenen Geschmack und der Personenzahl ab. Wichtig ist auch, bei der Planung zu beachten, was hält sich, wann und  wo kann man frische Lebensmittel nachkaufen. Hilfreich (und zeitsparend) ist eine Einkaufsliste auf jeden Fall. Man will im Urlaub natürlich nicht nur lecker essen, auch Kerzen, Alufolie oder ein paar Gewürze dürfen einfach nicht fehlen.

mehr lesen 5 Kommentare

Bucket List: Unsere Wunschreiseziele für 2015

Blick über den Spiekerooger Strand - menschenleer
Blick über den Spiekerooger Strand - menschenleer

Pläne für das Jahr 2015? Ja, die haben wir.


Im Januar geht es, ganz klar, wie  jedes Jahr für eine Woche auf die dann ganz stille, leere und einsame Insel Spiekeroog. Den Kopf auslüften, Zeit und Ruhe haben und genießen - das muss einfach sein. Diese Tour unternehme ich allein mit den Mädels - Männer und damit der Gatte - sind nicht dabei. Mit Loki werden wir aber einen neuen Begleiter haben: ein junger Hund freut sich schon auf Meer, Strand und Inselkaninchen.

mehr lesen 2 Kommentare

Fotos mit dem Smartphone

Porto Garibaldi, geknipst mit dem Smartphone, bearbeitet mit Photoshop Express
Porto Garibaldi, geknipst mit dem Smartphone, bearbeitet mit Photoshop Express

Eigentlich fotografiere ich ja mit meiner „richtigen“ Kamera - also mit DSLR, Wechselobjektiven, Stativ und und… Dann habe ich noch eine kleine Kamera, die ich lange Zeit in meiner Handtasche „immer dabei“ hatte. Die Bildqualität war nicht sooo toll - aber besser als gar kein Foto. Immer öfter aber ertappe ich mich inzwischen dabei, dass ich - wie Millionen Anderer auch - Fotos mit meinem Smartphone mache.

 

Das Fotografieren mit dem Smartphone ist praktisch, weil ich es eigentlich immer dabei habe, in der Hosen- oder Jackentasche. Es hat einige Gimmicks, die beim Fotografieren einfach Spaß machen. Es geht schnell (und meist sogar auch unauffällig). Ich kann sofort sehen, was ich geknipst habe - und das Ergebnis sogar sofort mit Familie oder Freunden teilen. Die beste Kamera ist eben doch die, die ich dabei habe.

 

Die Kamera am Smartphone macht aber leider nicht automatisch gute Bilder. Aber: Mit diversen Apps kann man bereits bei der Aufnahme mehr aus dem Bild herausholen. Und wenn man weiß, wie man die Kamera am Smartphone richtig bedient, können auch hier sehenswerte Fotos gelingen.

mehr lesen 5 Kommentare

Unsere Packliste - optimiert für Selbstversorger-Safaris in Südafrika {enthält Werbung}

Löwe im Kgalagadi Transfrontier Park
Löwe im Kgalagadi Transfrontier Park

Auch im Jahr 2015 zieht es uns wieder in den Süden Afrikas. Im September geht es für drei Wochen auf Safari-Tour. Dieses Gefühl kennen wir doch alle: Die Vorfreude auf die bevorstehende Reise wird durch ein gewisses Unsicherheitsgefühl getrübt. Haben wir an alles gedacht, bleibt nicht das Wichtigste zurück? Und ist alles erledigt?

 

Man muss schon mächtig vom virus africanus befallen sein, wenn man wie wir seine Reise plant: wir werden uns praktisch nur in Nationalparks aufhalten, uns selbst versorgen, morgens und nachmittags auf Pirschfahrt gehen und hoffentlich afrikanische Natur, Landschaft und Tierwelt genießen können.

 

Dabei sind wir – bis auf einige Nächte am Anfang und am Ende der Reise – in den Restcamps der Nationalparks. Die haben zwar meist Restaurants, kleine Shops und auch eine Tankstelle – aber groß, vielseitig und günstig ist deren Angebot nicht. Also sind wir auf unserer Selbstfahrersafari auch Selbstversorger. Die Unterkünfte haben eine Küchenzeile, zumeist mit Kühlschrank, 2-Platten-Kocher und Spüle sowie den wichtigsten Küchenutensilien. Und es gibt immer einen Grill. Damit ist es kein Problem, sich täglich mit schmackhaften Mahlzeiten zu versorgen. Und doch …

 

The same procedure as every year – die Frage nach dem was eingepackt werden muss beschäftigt uns in der Tat vor jeder Tour aufs Neue. Wir haben schon seit Jahren eine immer wieder ergänzte, überarbeitete Liste /Packliste, optimiert für Selbstversorger bzw. Selbstfahrer Safaris in Südafrika im PC gespeichert, damit wir wirklich nichts Wichtiges vergessen!

 

Das ist unsere Merkliste:

mehr lesen 5 Kommentare

Neues von der Insel: Spiekeroog im Januar

Dünenweg an der Hermann Lietz Schule
Dünenweg an der Hermann Lietz Schule

Auch wenn üblicherweise Sommer und Strandurlaub als Inbegriff des Inselurlaubes gelten, für uns gilt dies nicht. Dieses Jahr war es das 16. Mal das wir Spiekeroog in der kalten Jahreszeit besuchten, abseits der Hochsaison und ganz bewusst auf der Suche nach Ruhe und Abgeschiedenheit.

Ein Strandspaziergang, sich den Wind um die Nase wehen lassen, die besondere Frische der See einatmen, am Abend dann in die Sauna oder ein leckeres Abendessen, Inbegriffe der Ruhe und Erholung -  Möglichkeiten, sich selbst „zu erden“ und wiederzufinden - vom Alltag Abstand zu nehmen.

mehr lesen 1 Kommentare

Autofahren in den USA

Moose Crossing
Moose Crossing

Das Autofahren in den USA. In der Tat, dazu gibt es einiges zu bemerken. Das Tanken hatte mich ja aus anderen Gründen schon einmal zu einem Beitrag veranlasst.

 

Ja es stimmt, Autofahren in den USA ist viel entspannter als auf verstopften deutschen Autobahnen. Es ist auch nicht schwieriger als anderswo (vor allem gibt es keinen Linksverkehr - aber das wäre ein anderes Thema), aber es gibt kleine Unterschiede. Interessant auch, was Janine dazu aus Washington berichtet.

mehr lesen 4 Kommentare

Einkaufsliste für eine Selbstversorger bzw. Selbstfahrer Safari in Südafrika {Werbung}

Blick auf das Restcamp Lower Sabie im Kruger Nationalpark
Blick auf das Restcamp Lower Sabie im Kruger Nationalpark

Unsere Südafrika-Reise im September ist noch im Planungsstadium - obwohl Flüge gebucht sind und die Unterkünfte in den Nationalparks bereits gebucht und bestätigt sind. Bei den Vorbereitungen und Planungen fiel mir dann auch unsere Einkaufsliste für eine Selbstversorger-Safari in Südafrika der früheren Reisen in die Hände.

 

Wer in den Nationalparks reist hat natürlich in den großen Camps die Möglichkeit, die dortigen Restaurants und die kleinen Shops zu nutzen. Groß, vielseitig und günstig ist deren Angebot zwar nicht. Dennoch: die Unterkünfte haben eine Küchenzeile, zumeist mit Kühlschrank, 2-Platten-Kocher und Spüle sowie den wichtigsten Küchenutensilien. Und es gibt immer einen Grill. Damit ist es kein Problem, sich täglich mit schmackhaften Mahlzeiten zu versorgen.

 

Wir genießen auf unseren Reisen durchaus die „Selbstversorgung“. Und wenn man am frühen Morgen oder auch tagsüber auf Pirschfahrt im Park unterwegs ist braucht man in jedem Fall Proviant im Auto - mindestens also Wasser und kleine Snacks. Und im Auto ist durchaus wörtlich zu nehmen: da man unterwegs nicht aussteigen darf bzw. nur an gekennzeichneten Plätzen, bitte nichts in den Kofferraum packen. Da käme man im Zweifel ja nicht dran. Und wenn man lange ein Löwenrudel beobachtet ist ein kühles Getränk nicht zu verachten.

 

Editiert am 01.01.2019

Dieser Beitrag aus dem Jahr 2015 war auch in 2018 ein sehr oft gelesener Beitrag auf dem Blog, er fand fast 800 Leserinnen und Leser und wurde über 900mal angesehen. Danke an Euch dafür!

mehr lesen 0 Kommentare

Mit dem BunBo auf der Havel unterwegs - Bundesgartenschau Havelregion

In diesem Jahr tun wir es schon wieder: mit einem Hausboot über die Brandenburgische Havel schippern. Wir haben unsere Törns 2012 und 2014 in so guter Erinnerung, dass wir wieder einmal für eine Woche ein rollstuhlgerechtes BunBo gechartert haben.

 

Wir kehren also wieder einmal zurück in eines "der schönsten und vielfältigsten Wassersportreviere Europas". Das Havelland grenzt unmittelbar an Berlin und Potsdam. Die Havel legt bis zu ihrer Mündung in die Elbe bei Havelberg fast 150 km mit großen Seenketten, zahlreichen Flussschlingen und Inseln zurück. Kleine, verträumte Dörfer und eine weite Niederungslandschaft prägen das Land am Fluss.

mehr lesen 1 Kommentare

Über das Reisen als Paar

Löwen im Kgalagadi Transfrontier Park
Löwen im Kgalagadi Transfrontier Park

Wie ist das eigentlich mit dem gemeinsam reisen, mit dem Reisen als Paar? Was macht dies mit einer Beziehung, was tut dies für eine Ehe? Ein Thema, über das ich immer mal wieder nachdenke.

 

Klar, wir leben seit mehr als 30 Jahren zusammen (was jetzt auch einen Rückschluss auf unser Alter zulässt… Gratulation an den Jubilar), seither reisen wir meist (aber nicht immer!) gemeinsam.

 

Haben wir schon einmal die Sorge gehabt, uns auf einer Reise zu trennen, Dinge zu erleben, die unsere Beziehung gefährden könnten? Nicht wirklich und nicht ernsthaft.

 

Vielmehr ist es so, dass wir uns auf Reisen gegenseitig beeinflussen, uns immer wieder anregen, neue Dinge auszuprobieren. Gegenseitig überzeugen wir einander, Neues zu entdecken, Dinge auszuprobieren, an die der einzelne von uns wohl nicht gedacht hätte. Wir teilen einmalige Erfahrungen und sprechen auch nach der Heimkehr über unsere gemeinsamen Erinnerungen.

 

Was ich damit sagen möchte: es ist nicht immer einfach und es ist nicht immer konfliktfrei. Ein Zusammensein 24/7 ist ein Beziehungstest, Tag für Tag in der Zweisamkeit, möglicherweise unter nicht ganz optimalen Reisebedingungen ist eine Herausforderung. Aber es ist eine, an der wir gereift sind, an der unsere Beziehung gewachsen ist.

 

Gibt es Tipps für ein harmonisches Reisen zu zweit, für das Reisen als Paar?

mehr lesen 4 Kommentare

7 gute Gruende für Kapstadt

Blick auf Kapstadt vom Signal Hill
Blick auf Kapstadt vom Signal Hill

Seit Jahren schon ist unser liebstes Reiseziel Südafrika. Wen wundert’s, wenn ich am Kap auch meine Lieblingsstadt am Meer gefunden habe: die "Mothercity" Kapstadt.

 

Kapstadt liegt im Südwesten der Republik Südafrika unmittelbar an der Tafelbucht des Atlantischen Ozeans und ist nach Johannesburg und Durban die drittgrößte Stadt Südafrikas. Die Stadt dehnt sich über eine Fläche von 2.455 Quadratkilometern aus und hatte 2007 3,4 Millionen Einwohner. Ihren Namen erhielt sie nach dem Kap der guten Hoffnung, das etwa 45 km südlich liegt und früher eine Hauptgefahr auf dem Seeweg nach Indien darstellte. Als „Mothercity“ wird sie gelegentlich bezeichnet weil Kapstadt die erste Stadtgründung der südafrikanischen Kolonialzeit war.

 

Berühmt ist Kapstadt unter anderem durch sein Wahrzeichen, den Tafelberg. Seine markante, plateau-förmige Oberfläche dominiert zusammen mit Signal Hill, Lion’s Head und Devil’s Peak das gesamte Stadtbild und macht die Skyline weltweit so unverwechselbar. Das Meer an der Kap-Halbinsel ist als unruhig bekannt, was dazu führte, dass das Kap der guten Hoffnung auch unter dem Beinamen „Kap der Stürme“ bekannt wurde.

 

Warum diese Stadt für mich eine der schönsten der Welt und meine liebste Stadt am Meer ist? Das erkennt man am besten am frühen Abend vom Signal Hill. Der Blick von dort ober auf die Stadt in der Dämmerung und später das funkelnde Lichtermeer ist einfach wunderschön. Diese Stadt ist wie ein riesiges Amphitheater.

 

Und wie erkundet man dieses Theater? Am einfachsten, so finde ich, mit dem City Sightseeing Bus. Mit dem Hop on Hop off Bus gelangt man gut und bequem kreuz und quer durch die Stadt zu allen touristischen Höhepunkten. Es gibt zwei verschiedene Routen, die über zwanzig Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele Kapstadts anfahren, darunter Kirstenbosch Botanical Gardens, den Tafelberg, die V & A Waterfront, Camps Bay und Sea Point.

 

Und das sind sie, meine 7 guten Gründe für Kapstadt:

mehr lesen 4 Kommentare

Autofahren in Südafrika - auch als Rollstuhlfahrer

Auto am Strassenrand in der Karoo
Auto am Strassenrand in der Karoo

Auf eigene Faust mit dem Auto durch Südafrika? Und das als Rollstuhlfahrer? Auf jeden Fall! Autofahren in Südafrika macht Spaß. Mit einem Auto hat man so viel Unabhängigkeit und Freiheit zu tun, was man möchte. Wir sind bisher bei all unseren Reisen nach Südafrika mit einem Mietauto auf eigene Faust unterwegs gewesen und haben das nie bereut.

 

Allerdings: Das Land am Kap ist groß. Die Reiseziele in Südafrika liegen oft hunderte Kilometer voneinander entfernt. Das macht aber nichts: das Straßennetz ist gut ausgebaut, die Straßen oft schnurgerade und der Verkehr ist längst nicht so dicht wie hier in Deutschland. Mietwagen sind nicht so teuer, am besten bucht man das Auto vor der Reise von zu Haus aus. 

 

Und es ist kein Problem, ein behindertengerecht umgebautes Auto zu mieten. Alle großen Anbieter haben Fahrzeuge mit „paraplegic handcontrols“ im Angebot, zumindest von den großen internationalen Flughäfen aus. Wenn man nach einem Nachtflug in Südafrika ankommt, kann man den gebuchten Mietwagen direkt am Flughafen in Empfang nehmen und gleich losfahren. Wir haben zuletzt unsere Autos – mit rollstuhlgerechten Einbauten von Handgas und -bremse bei AVIS Südafrika gemietet (Achtung: über die deutsche Seite von AVIS bekommt man die in Südafrika verfügbaren paraplegic hand controls nicht).

 

Wobei… Einiges gibt es dann doch zu beachten:

mehr lesen 0 Kommentare

Wenn das Wetter schlecht ist: zu Ostern ins Rautenstrauch Joest Museum

Rautenstrauch Joest Museum in Köln
Rautenstrauch Joest Museum in Köln

Beate hat ja Recht, wenn sie in ihrem Kommentar zu meinen Osterausflugsvorschlägen (schönes langes Wort, das gibt Punkte beim Scrabble) fragt, was man denn unternehmen könnte, wenn das Wetter nass, trüb und kalt ist. Klar habe ich da auch einen Vorschlag.

 

Dann machen wir eine kleine Weltreise ins Rautenstrauch-Joest-Museum nach Köln.

 

Seit über hundert Jahren vermittelt es mit seinem breit gefächertem Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm  Aspekte außereuropäischer Geschichte, Kultur und Kunst. Wir erfahren auf 3.600 qm Ausstellungsfläche viel über andere Kulturen und andere Lebensentwürfe, lernen so uns gegenseitig zu verstehen.

mehr lesen 1 Kommentare

Wie schmeckt Düsseldorf? {Blogparade}

Düsseldorf - abends am Rheinufer
Düsseldorf - abends am Rheinufer

KüchenAtlas und Eat-The-World wollen erfahren, was Städte, Dörfer und Gegenden so besonders macht und vielleicht auch ein Bisschen unseren “Lokalpatriotismus” wachkitzeln. Den verschiedenen Regionen und Lebensarten wollen sie sich mit einer Blogparade über regionale Spezialitäten nähern.

 

Also versuche auch ich mich einmal als kulinarischer Städteguide und weihe Euch in "meine" drei geschmacklichen Geheimnisse und Besonderheiten Düsseldorfs, mein Düsseldorf-ABC

 

A - ABB Mostert

B - Brauhaus Schumacher

C - Carlsplatz

 

ein.

mehr lesen 2 Kommentare

Mein schönster Reisemoment {Blogparade}

Sabine von GeckoFootsteps hat sich an einen Sonnenuntergang in Kambodscha erinnert. Dieser Moment war für sie das vollkommende Glücksgefühl. Inspiriert durch diese Erinnerung, möchte sie nun von anderen Bloggern wissen, was ihr schönster Reisemoment war. Also hat sie zu einer Blogparade aufgerufen.

 

Klar sind mir ganz viele tolle Erlebnisse eingefallen, von denen ich erzählen könnte. Es gab tolle Orte und Sehenswürdigkeiten, die ich immer schon sehen wollte oder die mich besonders beeindruckt haben. Gerade in Afrika gab es immer wieder spektakuläre Sonnenuntergänge oder auch ein Unwetter in der Kalahari. Aber mein ganz spezieller Reisemoment, den ich teilen möchte, war dann doch ein anderer.

mehr lesen 7 Kommentare

Piazzale Michelangelo in Florenz {Blogparade}

Blick über Piazzale Michelangelo in Florenz
Blick über Piazzale Michelangelo in Florenz

Ilona vom Blog "wandernd" hat beschlossen eine Blogparade zum Thema: Florenz ins Leben zu rufen.

 

Dazu habe ich, wie ich finde, etwas beizutragen. Florenz ist eine der schönsten Städte Italiens (glaube ja nicht nur ich…), wir haben sie schon mehrfach besucht. Und ein Ort darf bei keinem Besuch in dieser Stadt fehlen. Mag er noch so touristisch sein, für uns atmet er all das, was Florenz ausmacht.

 

Der Piazzale Michelangelo (ja, das ist korrekt: Piazzale ist maskulinum und heißt großer Platz auf italienisch, Piazza ist femininum und heißt Platz - im italienischen steht also Größe für männlich) ist ein großer, zum Teil verkehrsberuhigter Platz, auf der gegenüberliegender Seite des Arnoflusses zum Florenzer Stadtzentrum. Vom Platz aus hat man einen der schönsten, unverbauten Ausblicke auf die Stadt.

mehr lesen 1 Kommentare

Tulpenfieber im Keukenhof

Keukenhof, direkt hinterm Eingang
Keukenhof, direkt hinterm Eingang

Zum zweijährigen Bestehen ihres Niederlandeblog  hat Katharina einige schöne Dinge verlost… unter anderem gemeinsam mit dem Keukenhof Tickets für einen Besuch dort. Und, was soll ich sagen, ich, die ich nie etwas gewinne, bei Spielen immer verliere: ich hatte das Glück, zwei Tickets für einen Besuch in Keukenhof zu gewinnen.

 

Und dann war noch wunderbares Frühlingswetter an einem Samstag, der Gatte hatte Lust auf einen Ausflug und so haben wir uns am Samstagvormittag auf den Weg gemacht. Vom Dorf an der Düssel aus sind es runde 250 km Fahrstrecke über gut ausgebaute Autobahnen. Und bis kurz vor dem Ziel war die Anreise auch völlig unproblematisch. Für die letzten fünf Kilometer haben wir dann allerdings noch einmal fast 40 Minuten benötigt.

 

Merke: falls möglich, sollte man Keukenhof am Wochenende meiden oder mit öffentlichen Verkehrsmittel anreisen.

mehr lesen 8 Kommentare

Schokolade, Schokolade...

von Franz Eugen Köhler, Köhler's Medizinal-Pflanzen
von Franz Eugen Köhler, Köhler's Medizinal-Pflanzen

All denen, die nicht nur die Berichte übers Reisen verfolgen sondern ebenso viel Interesse an meinen Rezepten haben wird es schon aufgefallen sein: Zypresse gehört definitiv zu den Schokoladenjunkies. Und das schon lange, nicht erst seit einem Aufenthalt auf einer Kakaoplantage im Osten Javas.

 

Ich bekenne: ich esse sie gern, dunkel und auch mit Extra-Zutaten. Ich liebe beispielsweise dunkle Schokolade mit Chili oder mit ein wenig Meersalz. Und da habe ich doch tatsächlich Glück, oder?

 

Denn bis ins 19. Jahrhundert hinein war Schokolade ein Luxusgut für die Reichen. Erst als Maschinen zur Verarbeitung des Kakaos erfunden wurden und die Erträge im Kakaoanbau stiegen, konnten sich auch ärmere Bevölkerungsschichten Schokolade leisten. 1848 brachte eine englische Firma zum ersten Mal eine essbare Schokolade aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker auf den Markt. Bis dahin konnte man Schokolade nur trinken.

mehr lesen 2 Kommentare

Nutzt Ihr Hotelbewertungsportale?

Hotelbewertungs- und -buchungsportale
Hotelbewertungs- und -buchungsportale

Immer intensiver nutzen wir das Internet für unsere Urlaubsplanung, nicht nur für Urlaube, auch für berufliche Reisen greifen wir dabei auf die Informationen Hotelbewertungs- und -buchungsportalen zurück. Wer eine Unterkunft oder Reise im Internet bucht, kommt an den Bewertungen kaum noch vorbei, denn mittlerweile veröffentlicht nahezu jeder Reiseanbieter Hotelkritiken, verlinken auch zunehmend die Hotels auf ihren Seiten zu den Portalen. Aber was sind diese Informationen in der Realität wert, wie nützlich sind sie denn nun tatsächlich?

 

Klar, zuallererst einmal wollen wir eine vertrauenswürdige Reisebewertungsseite konsultieren. Sie soll „echte“ Bewertungen, aber auch eine große Vielfalt an Meinungen wiedergeben. Aber wie finden wir eine solche Seite? Da fängt es schon an mit den Unterscheidungen. Hotelkritiken können auf reinen Hotelbewertungsseiten, aber auch auf Buchungsportalen abgegeben und gelesen werden. Auf den Hotelbewertungsseiten kann jeder seine Erfahrungen mitteilen, man muss sich nur kurz mit einer Email-Adresse registrieren. Auf den Buchungsportalen darf dagegen meist nur derjenige ein Hotel bewerten, der es vorher dort gebucht hat.

mehr lesen 5 Kommentare

Reisen zu Hause: essen im Buddha's Eye, Köln

BUDDHA'S EYE, MARIENGARTENGASSE 5, 50667 KÖLN
BUDDHA'S EYE, MARIENGARTENGASSE 5, 50667 KÖLN

In ziemlich regelmäßigen Abständen treffen wir uns mit Kölner Freunden zu einem Ausflug in die kulinarische Landschaft der Stadt. Beim letzten Mal waren wir nepalesisch-tibetisch im "Buddha's Eyes" essen. Wenn das mal nicht ein schöner Anlass ist, über eine kleine Reise zu Haus zu schreiben.

 

Die nepalesische Küche bildet sie ganz klar ab: die einfachen Lebensverhältnisse im Himalayaland. Sie ist schlicht und bäuerlich, allerdings pikant gewürzt mit Knoblauch, Pfeffer, Chili, Ingwer, Senföl und weiteren Gewürzen. Dal Bhat (Linsen mit Reis) ist das nepalesische Nationalgericht. Je nachdem gibt es vielleicht nicht nur Gemüse dazu sondern sogar Fleisch, Fisch oder Eier. Als Beilage gibt es ausserdem oft Zwiebeln und ein scharfes Chutney, das hier Achar heißt.


Und natürlich gibt es auch hier Momos – kleine Teigtaschen, die mit Fleisch oder Gemüse gefüllt sind und traditionell zur tibetischen Küche gehören. Sie werden gedämpft oder gebraten. Momos werden aus einem nudelähnlichen Teig mit Mehl und Wasser hergestellt. Runde Teigstücke werden dann mit unterschiedlichen Füllungen zu Teigtaschen geformt. Neben vegetarischen Füllungen gibt es auch Fleischfüllungen aus Rind-, Hühner- oder Schweinefleisch. Ich habe sie in Nepal geliebt - und ich wurde auch in Köln nicht enttäuscht. Momos sind einfach lecker!

mehr lesen 2 Kommentare

Marktbummel in Matelica

auf dem Wochenmarkt in Matelica
auf dem Wochenmarkt in Matelica

Definitiv ist es für mich ein Muss im Urlaub, ganz besonders, wenn der Urlaub in Italien stattfindet: der Marktbummel. Hier gibt es so viel zu sehen, zu entdecken, zu riechen und zu schmecken.

mehr lesen 0 Kommentare

Sturm "Ela" und die Sturmbrettchen - oder wie man auch aus einer Tragödie etwas Schönes machen kann

so finster wurde es plötzlich, als "Ela" aufzog
so finster wurde es plötzlich, als "Ela" aufzog

Die Gewitterfront des Tiefdruckgebiets Ela überzog zu Pfingsten, am 9. und 10. Juni 2014 vor allem Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen mit Unwettern. Das war schon imposant und es ging ziemlich schnell.

 

Eigentlich saßen wir noch gemütlich nach dem Abendessen auf der Terrasse um ein wenig zu lesen. Und dann wurde es rasch dunkler, noch dunkler und dann war es rabenschwarz. Begleitet von starken Windböen, die den Kirschbaum in Nachbars Garten zum Tanzen brachten.

 

Ich weiß nicht, ob ich schon je so schnell alles zusammengeräumt habe, die Polster verstaut, Gläser, Bücher und Kram nach drinnen getragen und dann ging es los. Düsseldorf wurde von einem wirklichen Unwetter heimgesucht. Dunkel und finster, kübelweise Wasser von oben und Windböen, wie ich sie selbst an der Nordsee noch nicht gespürt habe. Blitze zuckten fast pausenlos über den Himmel, es donnerte unentwegt und natürlich waren ständig Martinshörner zu hören.

mehr lesen 6 Kommentare

Autotour durch die sibyllinischen Berge und nach Norcia

auf dem Weg nach Castelluccio
auf dem Weg nach Castelluccio

Ich hoffe, Ihr seht mir nach, dass ich in der letzten Zeit ein wenig still war mit den Berichten von unserer Reise in die italienischen Marken. Offenbar hatten wir beide, ich genauso wie der Gatte, Ruhe und Erholung bitter nötig. Daher gab es nur wenig Zeit online, mehr Zeit gemeinsam, mehr Zeit zum Entspannen, Lesen, Nichtstun.

 

Heute nun aber soll es weiter gehen mit Impressionen, Informationen und Bericht aus diesem zu Unrecht verkannten Teil Italiens. Denn wir haben die Locanda tatsächlich auch gelegentlich verlassen um ein wenig Land und Leute zu erkunden. Und einer unserer ersten Ausflüge führte uns in den Nationalpark Monti Sibillini (Parco nazionale dei Monti Sibillini). Der ca. 70.000 ha große Park ist Teil des Apennin. Er liegt im Herzen Italiens, zwischen den Marken und Umbrien, in den Monti Sibillini. Der 1993 gegründete Park erschließt einen Bereich, geformt von der Natur und gezeichnet von Geschichte und Kultur.

mehr lesen 2 Kommentare

Auf nach Ascoli Piceno

der erste Blick über die Piazza del Popolo auf den Palazzo dei Capitani
der erste Blick über die Piazza del Popolo auf den Palazzo dei Capitani

Die Marken sind, das werde ich nicht müde, immer wieder zu schreiben, ein deutlich unterschätztes Stück Italien. Und mit der Stadt Ascoli Piceno ist das im Besonderen so. Ganz bestimmt: Wer „bella Italia“ liebt, wird sich in Ascoli Piceno verlieben. Die italienische Partnerstadt von Trier ist ein Geheimtipp für alle Italienfans.

 

Sie liegt in einer Mulde des fruchtbaren Tronto-Tals und ist von einer abwechslungsreichen Hügellandschaft mit Olivenhainen umgeben. Ascoli Piceno ist eine Stadt der Kunst und Kultur, Harmonie und Eintracht kennzeichnen das Stadtbild. Dies liegt daran, dass fast durchgehend als Baumaterial Travertin genutzt wurde: für die schlichte Häuser ebenso wie für Adelssitze oder Kirchen und zum Pflastern der Plätze.

 

Der alte und der moderne Teil Ascolis haben zwei verschiedene Zentren, die Piazza del Popolo und die Piazza Arringo. Auf dem ersten Platz befand sich das alte Forum und der Sitz der Capitani del Popolo, der zweite hat sich später als wirtschaftlich-politisches Zentrum entwickelt und hier befinden sich der Dom und der Bischofspalast.

mehr lesen 0 Kommentare

Wenn man in Italien auf einen Aperitif geht

Abendlicher Blick über die Piazza in San Severino - natürlich aus der Bar
Abendlicher Blick über die Piazza in San Severino - natürlich aus der Bar

Es gibt eine spezielle Besonderheit in Italien, zumindest da, wo Italien nicht nur touristisch ist, die ich sehr mag. Was das ist? Ganz einfach „prendiamo un aperitivo nel bar“ - einen Aperitif in einer netten Bar zu nehmen. Und damit ist eine typische italienische Bar gemeint, die, in der es morgens das Frühstück gibt (oder das, was Italiener für Frühstück halten: Kaffee und ein Hörnchen), in der es tagsüber den immer gegenwärtigen Espresso gibt und wo es auch Softdrinks, Wasser, Wein und eben den Aperitivo gibt.

mehr lesen 6 Kommentare

Welcher Reisetyp wir sind {Blogparade}

Malgas Ferry in Südafrika
Malgas Ferry in Südafrika

Thomas und Melanie von Reisen-Fotografie-Blog veranstalten grad eine Blogparade. Was sie wissen möchten?

„Welcher Reisetyp seid ihr?“

 

Tja, habe ich schon einmal nachgedacht darüber? Ehrlich gesagt, eher nein. Mir war auch nicht wirklich bewußt, dass man auch Reisende in verschiedene Schubladen stecken kann (wobei: warum nun ausgerechnet die nicht?).

 

Aber egal. Was ich sicher beschreiben kann ist, wie wir reisen, wie sich unsere Art zu reisen verändert hat und welche Art zu reisen wir nun überhaupt nicht mögen.

mehr lesen 7 Kommentare

Rheingau - Auf den Spuren des Rieslings - Schloss Johannisberg

Blick über den Rheingau - natürlich vom Schloss Johannisberg
Blick über den Rheingau - natürlich vom Schloss Johannisberg

Für einen Termin musste ich am letzten Wochenende nach Frankfurt. Das Wetter war gut, ich hatte ein wenig freie Zeit und so entschloss ich mich, nicht den direkten und schnellsten Weg in die Mainmetropole zu nehmen sondern stattdessen: schon am Freitag langsam und gemütlich mit dem Cabrio am Rhein entlang nach Hessen zu fahren.

 

Eine gute und sehr richtige Entscheidung. Abgefahren zur Mitte des Vormittags waren die Autobahnen staufrei, die Sonne schien, die Temperaturen waren hochsommerlich warm und ab Koblenz folgte ich dem Rhein aufwärts auf der Bundesstraße, genoss die Ausblicke auf das UNESCO Weltkulturerbe Mittelrhein, sah die Loreley, erfuhr Einblicke in große und kleine, ruhige und trubelige Orte wie St. Goarshausen, Kaub, Lorch oder Rüdesheim.

mehr lesen 2 Kommentare

Rheingau - Auf den Spuren des Rieslings - Kloster Eberbach

Kloster Eberbach im Rheingau
Kloster Eberbach im Rheingau

Vom Schloss Johannisberg ging es bei meinem netten Umweg Richtung Frankfurt gemütlich weiter, durch die sonnigen Weinberge und auch noch ein Stückchen am Rhein entlang. Mein nächstes Ziel am Nachmittag war Kloster Eberbach. Bekannt ist es vielen von uns aus der Verfilmung von Umberto Ecos „Der Name der Rose“. Als eine der wenigen fast vollständig erhaltenen Zisterzienserabteien Europas bildete das Kloster die beeindruckende Kulisse für William von Baskervilles Ermittlungen.

 

Aber zurück in die Realität. Wenn der Rheingau dem Traum eines Dichters entsprungen sein könnte, wie einst Heinrich von Kleist formulierte, dann gilt dies für ein weiteres seiner berühmtesten Wahrzeichen, das Kloster Eberbach, nur umso mehr. Es liegt wunderbar eingeschmiegt in ein lauschiges Tal, thront über den Weinbergen und man fühlt sich sofort um mehrere Jahrhunderte zurückversetzt.

mehr lesen 1 Kommentare

Ein Nachmittag in Magdeburg

Magdeburger Dom - St. Mauritius und Katharina
Magdeburger Dom - St. Mauritius und Katharina

Auf dem Weg an die Havel, wo wir zu unserem diesjährigen BunBo-Törn starten wollten haben wir noch eine Nacht und einen Nachmittag in Magdeburg verbracht. Die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt an der Elbe gelegen war bisher für uns nur eine Abfahrt von der Autobahn, eine von vielen, die wir achtlos an uns vorüber ziehen ließen. Dieses Mal nun wollten wir wenigstens ein wenig von der Stadt sehen: Dom und Hundertwasser waren uns für eine kurze Nachmittags-Stippvisite empfohlen worden.

mehr lesen 1 Kommentare

Wie ich schon als Kind zum Reisen kam {Blogparade}

Collage Kindheitsferien
Wie ich schon als Kind zum Reisen kam

*editiert am 04.07.2019

Um mich an den Paraden beteiligen zu können habe ich in alten Fotoalben geschmökert. Schon dafür gebührt den beiden ein fettes Dankeschön. Was habe ich da nicht für Schätzchen entdeckt!

 

So viele Erinnerungen kamen wieder in meinen Kopf. An lang vergessene Freunde und Bekannte habe ich mich erinnert und gestaunt, wie ähnlich meine Großeltern meiner Erinnerung immer noch sind. Meine Mutter hat zumindest in den ersten Jahren meines Lebens akribisch Fotoalben gestaltet und aussagekräftig beschriftet, später teilte sie diese Aufmerksamkeit auf die Alben beider Töchter auf – und dann begann mein Vater Dias zu fotografieren. Das zeigt sich in immer größeren Lücken in der Dokumentation. Und mit der Pubertät kam die Zeit, in der ich nicht mehr fotografiert werden mochte – da fehlen jegliche Fotos von mir oder aus unseren Urlauben.

mehr lesen 4 Kommentare

Welche Reiseerfahrungen ich nicht gebraucht hätte

Dune 45 (Sossusvlei, Namibia)
Dune 45 (Sossusvlei, Namibia)

Vor knapp zwei Jahren habe ich sie schon beantwortet, die Frage Gibt es eine Reise, die deine Erwartungen komplett enttäuscht hat? Meine Antwort bleibt:

 

Nein, auch bei langem Nachdenken – komplett enttäuscht hat mich bisher keine Reise. Es gab immer Neues zu sehen, zu entdecken, überraschende Einblicke, schöne, fröhliche, beeindruckende Erlebnisse. Und auch wenn wir schlechte Erfahrungen machen mussten – zum Reisen gehört wie zum Leben eben immer Sonne und Schatten, Glück und Pech, Frohsinn und traurige Momente.

mehr lesen 5 Kommentare

{Essen auf Reisen} Bräuhaus Kneipe Pur in Plaue

Karola in ihrer "Küche" (fotografiert 2014)
Karola in ihrer "Küche" (fotografiert 2014)

Wie schon 2014 verbrachten wir den vorletzten Abend unserer BunBo-Woche an einem ganz besonderen Ort im Brandenburger Vorort Plaue, wo sich auch die BunBo-Marina befindet.

 

Die "Gartenstadt Plaue" wurde zwischen 1915 und 1918 im Auftrag des Reichsamtes des Innern als Werksiedlung für die Facharbeiter der Königlichen Pulverfabrik errichtet. Die von dem Architekten Paul Schmitthenner gebaute Siedlung, ist eine wohl sanierte, geschlossen wirkende Anlage mit eingeschossigen, bunten Reihenhäusern, dazu Stallanbauten und Nutzgärten. Die ursprüngliche Idee einer Gartenstadt stammt von dem Engländer Ebenezer Howard, der im späten 19. Jahrhundert Gartenstädte als Lösung für die Misere der Industriearbeiter sah: er wollte sie raus aus den übervölkerten Vierteln der Industriestädte schaffen und die Arbeiterfamilien in grüne Vorstadtsiedlungen umsiedeln. Von der Gartenstadt auf der grüne Wiese erhoffte man sich einen weiteren Vorzug: die Arbeiter dem sozialdemokratischen Einfluss zu entziehen und an Werk und Vaterland zu binden.

 

Und mitten in dieser Siedlung liegt das „Bräuhaus Kneipe Pur“. Es hat keine Speisekarte, hier kocht Köchin Karola im sommerlichen Blümchenkleid und mit Strohhütchen auf dem Kopf für ihre Gäste. Ihre „Cuisine à la Biere“ verdankt ihr Dasein den Franzosen und Belgiern, zwei Völkern also, die an der geographischen Schnittstelle der Vorlieben für feines Essen und gutes Bier zusammentreffen. Sie tut es großartig und mit Leidenschaft und das schmeckte man: in Bier geschmortes Kassler oder Rind in Rot- und Portwein, Kartoffelstampf, Möhren mit Ingwer, spannend panierte Schnitzelchen, frisches Spargelragout und zum Nachtisch hausgemachten Griespudding mit Beeren - ach, war das gut. Und das ganze gibt es als Portionsgröße und -zusammenstellung nach eigenem Gusto 100gr-weise berechnet - dieses Essen war nicht nur göttlich, es war auch günstig.

mehr lesen 2 Kommentare

Warum gibt es diesen Blog eigentlich?

Henrichshütte Hattingen
Henrichshütte Hattingen

Kurz betrachtet könnte ich diese Frage schnell beantworten:

  • macht Spaß,
  • habe Zeit,
  • suche Öffentlichkeit.

Damit könnte ich diesen Post auch beenden.

 

Die Frage hat mich aber doch länger beschäftigt und zum Nachdenken angeregt. Dabei war der Schwerpunkt meiner Überlegungen die Frage des „warum“ – nicht zuletzt, weil ich dies auch von Freunden, Familie, Bekannten immer wieder einmal gefragt werde.

mehr lesen 0 Kommentare

Was ist Heimkommen?

Sonnenuntergang über Duisburg
Sonnenuntergang über Duisburg

Ariane von Heldenwetter hat festgestellt, dass Reiseblogger immer davon berichten , wie es ist, aufzubrechen und unterwegs zu sein, von Reisen erzählen oder davon, wie das Fernweh sich anfühlt. Für eine Blogparade will sie nun wissen, wie es ist, wieder zu Hause anzukommen. Janine wollte genau das schon vor zwei Jahren von mir wissen "Was bedeutet für Dich „nach Hause kommen“, „heimkommen“?" Sie hat bestimmt die Seite ... wo wir wohnen gelesen und fragt nicht zuletzt deshalb nach. Was für eine schöne, wenn auch schwer zu beantwortende Frage. 

 

Im Mittelalter war „Heimat“ ein klar definierter Rechtsbegriff. Das Heimatrecht konnte man auf verschieden Weise erhalten:

  1. durch Geburt
  2. durch Heirat oder
  3. (der sicherlich schwierigste Weg) durch eine offizielle Gestattung der Niederlassung.

Hatte man eine Heimat, hatte man Haus und Hof in einer Gemeinde, durfte sich an einem Ort mit anderen niederlassen, dort leben und arbeiten. Man hatte allerdings auch Verpflichtungen gegenüber dem Gemeinwesen – und, im Falle unverschuldeter Not, auch Unterstützungsansprüche.

 

Der Duden macht es sich recht einfach. Nach Hause kommen bedeutet, so steht es dort  „heimkommen, an seinen Heimatort, in die Heimat zurückkommen“. Seltsam finde ich die Kontextbeispiele, die die Duden Redaktion dazu gewählt hat. Sind sie doch alle ein wenig traurig, negativ behaftet wenn man liest „müde, niedergeschlagen heimkommen, von der Arbeit heimkommen, er wird bald heimkommen“. Sollte es denn nicht anders sein? Sollte nicht das Heimkommen von Freude begleitet sein?

 

Und schon sind wir drin, mitten in meiner Antwort: nach Hause kommen heißt für mich,

  • zurückkehren an einen vertrauten Ort
  • an dem Menschen sind, die ich mag
  • an dem ich mich auskenne
  • an dem man mich mag und kennt

Ihr merkt es schon, für mich ist das Heimkommen nicht nur oder ausschließlich mit einem Ort verbunden, eher mit Beziehungen, Verbindungen. Meine Heimat ist kein Ort, meine Heimat ist ein Gefühl. Meine Erinnerung gehört aber auch dazu, wenn es um die Frage geht, was heimkommen heißt. Denn da haben sich doch einige Dinge fest in mein unterbewusstes Gedächtnis eingebrannt.

mehr lesen 5 Kommentare

Mein Lieblingsgericht - mitgebracht aus Südafrika

"meine" Hähnchen vom Blech
"meine" Hähnchen vom Blech

Simone hatte schon vor zwei Jahren einmal nachgehakt:  Liebe Ulrike, hast du schon mal ein Essen auf Reisen kennengelernt, ohne das du heute nur noch schwer auskommst und regelmäßig bei dir zu Hause auf den Tisch kommt?

 

Diese Frage musste ja kommen, sie war irgendwie doch schon fällig – und das ausgerechnet Simone sie stellt, das passt auch - denn auch sie schätzt reisen, fotografieren und in fremde Küchen schauen...

 

Essen auf Reisen (und nicht nur da, auch Essen zu Haus…) das ist ja ohne Zweifel ein mir ganz besonders liebes Thema. Deshalb findet sich dazu auch so viel auf meiner Seite:

  • Unter dem Titel Picknick etliches rund um's Essen und Trinken, auf Reisen, unterwegs, zu Haus, im Freien oder auch in Restaurants. Ebenfalls hier findet ihr Berichte über Kochkurse, die ich - gemeinsam mit Freunden - besucht habe.
  • Weil man zwischen den Reisen schon mal vom Fernweh geplagt wird gibt es eine Rubrik zum Essen aus aller Welt "Reisen zu Hause".
  • Es ist aber auch etwas Wunderbares wenn nette Menschen zu Besuch kommen. Wenn es Zeit gibt für gute Gespräche, gemeinsames Lachen ... und natürlich auch Essen und Trinken. Was es dann bei uns geben könnte findet – stetig wachsend – eine Sammlung von verschiedenen Rezepten aus unserer Küche: das Kochen für Freunde.
  • Auch in meinen Blogbeiträgen spiegelt sich das Thema Essen wieder – schaut mal, wie viele Beiträge es zu diesem Stichwort bereits gibt.

Und nicht nur in den Linktipps findet Ihr immer wieder Hinweise zu aus unserer Sicht empfehlenswerte Restaurants, auch in Reiseberichten könnt ihr wiederholt über unsere kulinarischen Erfahrungen nachlesen.

mehr lesen 0 Kommentare

Die bergische Antwort auf den Eiffelturm

Eingang zum Brückenpark, Haus Müngsten und die Müngstener Brücke
Eingang zum Brückenpark, Haus Müngsten und die Müngstener Brücke

<