Alle Blogbeiträge des Jahres 2014

Sechs Fragen an Sylwia von Muhtsch's Welt Travel & Photography

Proust's Fragebogen
Proust's Fragebogen

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Reiseseiten/Blogbetreiber vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und begeistert mitmacht ist Sylwia. Ihre Seite befindet sich noch in der Findungsphase, aber es wird täglich daran gearbeitet. Und schon jetzt ist sie ein wahres Schatzkästchen: neben tollen Fotografien findet man Reiseberichte aus unterschiedlichen Kontinenten der Welt, inklusive Fotos, Tipps zur Anfahrt, zum Teil mit GPS-Daten, besten Zeit zum Fotografieren und rein subjektive Hotel-und Restaurantbewertungen.

 

Das sind sie, meine 6 Fragen an … und eine Gegenfrage an Sylwia von Muhtsch's Welt Travel & Photography

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Bucket List*: Wunschreiseziele für 2014

vom Reisen träumen...
vom Reisen träumen...

* Bucket List: Bekannt geworden durch den gleichnamigen Film-Klassiker mit Jack Nicholson und Morgan Freeman (auf deutsch hieß er „Das Beste kommt zum Schluss“) ist die „Bucket List“ die Essenz all dessen, was man im Leben an Träumen verwirklichen möchte, die ganz persönliche Wunschliste der Träume.

 

Das Jahr 2013 war für uns beileibe kein schlechtes Reisejahr. Wie geht es 2014 weiter? Natürlich haben wir schon einiges geplant… dennoch: daneben hoffe ich viele Ziele zu entdecken, die mir besonders gut gefallen oder die ich noch nicht kenne. Aber lest selbst…

 

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Was ist Dein Ziel wenn Du täglich bloggst? Warum macht Dir das Spaß?

Sylwia hatte bei der Beantwortung der letzten Frage des Fragebogens „Welche Frage möchtest Du Zypresse unterwegs gern stellen?“ nachgehakt:

 

Was ist Dein Ziel wenn Du täglich bloggst? Warum macht Dir das Spaß? Woher kam die Idee? Wen erwartest Du als Deine Follower?

 

... und heute ist es so weit: meine Antwort auf diese Frage gibt es hier.

Eine ähnliche Frage hatte mir ja Mareike schon gestellt und ich hatte sie auch bereits im Blog beantwortet. Das wurde damals auch durchaus intensiv diskutiert (leider nur von denen, die auch eine Homepage haben… die stillen Mitleser haben sich, wie eigentlich fast immer, auch damals zurückgehalten.)

 

Aber zurück zur Frage von Sylwia. Sie zielt ja nicht nur auf meine Homepage, sondern bezieht sich ausdrücklich auch auf das Bloggen. Gibt es mehr zu diesem Thema zu sagen, haben sich neue Aspekte für mich ergeben?

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6 Fragen an Claudia von Clax on Tour

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Reiseseiten/Blogbetreiber vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst.

 

Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist Claudia von Clax on Tour. Clax steht im Übrigen für Claudia & Axel. Ihre Reiseseite befindet sich im Aufbau, es lohnt sich aber ganz sicher, hier hin und wieder mal vorbei zu schauen. Neben Reisen nach Afrika, Nordamerika, Neuseeland und Australien findet Ihr auch unter der Rubrik "Segeln" einige Impressionen beeindruckender Segeltörns. Also, einfach mal reinklicken.

 

Das sind sie, meine 6 Fragen an … und eine Gegenfrage an Claudia von Clax on Tour

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Neues von der Insel - Spiekeroog I

am Morgen...
am Morgen...

Alle Jahre wieder... aber wem erzähle ich das?

 

Gut angekommen, a...kalt, Eisschollen trieben im Watt, die Insel verschneit. So sah das gestern Abend auf Spiekeroog aus. Heute früh beim Aufstehen ein anderes, viel freundlicheres Bild: Sonnenschein und blauer Himmel. Da sehe ich der Insel doch glatt nach, dass mich gegen sechs Uhr in der Frühe bereits der erste Schneepflug aus dem Schlaf gerissen hatte.

 

Nach einem ausgedehnten Frühstück ein Rundgang durch das Inseldorf - um herauszufinden, ob / was denn so los ist.

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Neues von der Insel - Spiekeroog II

Winter auf Spiekeroog
Winter auf Spiekeroog

Wie schon erwähnt - wir sind im Winter hier auf Spiekeroog, außerhalb der Saison, kaum Touristen auf der Insel, nur Insulaner und Spiekerooger und ein paar Unverdrossene (so wie wir, seit inzwischen 15 Jahren...)

 

Und wenn nicht grad im Rest der Republik Weihnachten, Silvester oder Karneval stattfindet, haben Geschäfte und Restaurants auf Spiekeroog (wohlverdiente) Winterpause. Immer wieder verschieben sich beispielsweise Fährzeiten, etwa wegen Eisgang, wegen abgetriebener Seezeichen oder aufgrund des niedrigen Wasserstandes wegen Ostwind.

 

Wir versorgen uns teilweise selbst: gefrühstückt wird in der Ferienwohnung, in aller Ruhe und mit viel Zeit für nützliche, lustige, ernste und entspannende Gespräche.

 

Für den ersten Abend bringen wir uns (seit einigen Jahren) das erste, zu Haus liebevoll vorgekochte, Abendessen mit. So hatten wir schon Putenkeule, Gulasch, Spaghetti Bolognese - oder, in diesem, Jahr, Käse-Lauch-Suppe.

 

Dann aber geht es auf, auch die kulinarische Landschaft der Insel testen.

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Neues von der Insel - Spiekeroog III

Spiekeroog im Schnee
Spiekeroog im Schnee

Unsere Woche auf der Insel Spiekeroog neigt sich ihrem Ende zu. Schon über die gesamte Woche verteilt gab es immer mal wieder Fahrplanänderungen bei der Fährverbindung zum Festland und auch für unseren Abreisetag sind sie angekündigt. Der Grund dafür ist der niedrige Wasserstand wegen des Ostwindes.

 

Sonst hat es in Niedersachsen die sogenannten "Zeugnisferien" gegeben - und das merken wir. Seit gestern ist es voll auf der Insel, die beschauliche Ruhe unterbrochen, die kleinen Straßen und der Strand auf einmal viel belaufen. Einige Geschäfte haben fürs Wochenende geöffnet und hoffen auf Einkäufer, weitere Restaurants haben ihre Winterpause unterbrochen, das Inselhallenbad mit Spa und Sauna ist geöffnet. Die neu renovierte und sehr schön gestaltete Sauna (mit Dampfbad, Strandkorbsauna, Salzsauna und Dünensauna mit fantastischem Blick über die Dünenlandschaft) haben wir am Donnerstagnachmittag genossen.

 

Und am Abend dann... ein weiterer Ausflug in die kulinarische Landschaft Spiekeroogs.

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Das Kochbuchwichteln

Vielleicht habt Ihr es gemerkt... oder auch nicht?

 

In der Weihnachtszeit hat Wichteln eine große Tradition. Und an die wollte sich KüchenAtlasBlog im Dezember 2013 anschließen und hat ein Kochbuch-Wichteln veranstaltet. Damit das Ganze aber nicht zu sehr in Stress ausartet, fand der Versand der Kochbücher erst im Januar 2014 statt.

 

Ich habe mitgemacht: Mir wurde eine Wichtelpartnerin zugelost, von KüchenAtlasBlog bekam ich einen fertig frankierten und adressierten Umschlag. Damit konnte ich mein Wichtel-Kochbuch versenden. Umgekehrt bekam ich in den Tagen danach auch ein Kochbuch per Post zugesendet.

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Grenzen auf Reisen - Terminal 5 in Heathrow am Eröffnungstag

This image was originally posted to Flickr by MPD01605 at http://flickr.com/photos/22121135@N00/6750914653. It was reviewed on 23. September 2012 by the FlickreviewR robot and was confirmed to be licensed under the terms of the cc-by-sa-2.0.
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Claudia hatte bei der Beantwortung der letzten Frage des Fragebogens „Welche Frage möchtest Du Zypresse unterwegs gern stellen?“ nachgehakt:

 

Bist Du, bzw. Ihr bei Euren Reisen schon mal an Grenzen gestoßen, die Ihr vorher nicht berücksichtigt habt? Und wie habt Ihr die Situation gemeistert?

 

... und heute ist es so weit: meine Antwort auf diese Frage gibt es hier.

 

Grenzen beim Reisen… na klar: jede Reise ist doch mit einem Grenzübertritt verbunden. Sei es im Sinne der Pass- und Zollkontrolle, sei es durch das Verlassen der eigenen Comfort-Zone. Aber das ist klar, das weiß man, das will man, wenn man auf Reisen geht. Aber ich glaube, dass hast Du, Claudia, gar nicht gemeint, oder? Ähnlich gefragt hat übrigens schon Hedi vor Dir.

 

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6 Fragen an Rolf von Traveltransterra

Prousts Fragebogen
Prousts Fragebogen

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Reiseseiten/Blogbetreiber vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Der nächste, der kurz und knapp antwortet ist Rolf von Traveltransterra. Vera und Rolf machen Rundreisen, um so viel wie möglich zu sehen. Ihre kurzen Berichte stellen mit den wunderbaren Fotos eine Momentaufnahme dar und machen Lust auf Reisen.

 

Das sind sie, meine 6 Fragen an … und eine Gegenfrage an Rolf von Traveltransterra

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Unser nächstes Reiseziel: Sizilien

Italien: in Bologna
Italien: in Bologna

Rolf hatte bei der Beantwortung der letzten Frage des Fragebogens „Welche Frage möchtest Du Zypresse unterwegs gern stellen?“ nachgehakt:

 

Welches ist Dein nächstes Reiseziel?

 

... und heute ist es so weit: meine Antwort auf diese Frage gibt es hier.

 

Nicht mein, nein unser nächstes Reiseziel ist wieder einmal Italien. Der Küche, des Landes, der Menschen und in meinem Fall: auch der Sprache wegen. Da ich nun schon so lange versuche, die italienische Sprache zu erlernen ist jede Reise in den Süden auch eine Möglichkeit, meine (zugegeben noch immer recht mageren) Sprachkenntnisse zu üben.

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Frühling auf Sizilien?

Mietauto vor Ätna
Mietauto vor Ätna

Gehofft hatten wir, ihn zu treffen, den Frühling. Auch wenn unser Winter seinen Namen nicht wirklich verdient hatte, auch wenn es sich manches Mal zu Haus nach Frühling anfühlte. Aber auf Sizilien, das haben wir gehofft, treffen wir ihn… oder besser sie - denn la Primavera ist ja eine kapriziöse Dame und noch dazu: eine Italienerin.

 

Unser Flug war angenehm und unspektakulär. Die Alpen konnte man mit viel Schnee glitzern sehen, den ganzen italienischen Stiefel entlang hatten wir immer wieder Blicke auf die Landschaft von oben. Die sibyllinischen Berge sahen beeindruckend aus in ihrem Schneekleid. Und dann drehten wir südlich von Rom ab und über das tiefblaue Mittelmeer. Nach knapp zwei Stunden war es dann soweit, Sizilien kam in Sicht und bald darauf auch der Ätna: hoch, ein Kegel, oben dicht mit Schnee bedeckt und geraucht hat er auch.

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Neues von der größten Insel des Mittelmeeres

Schnee am Ätna
Schnee am Ätna

Eine aktuelle Meldung bin ich meinen treuen (und weniger regelmäßigen) Leserinnen und Lesern ja schuldig. Heute also ein update.

 

Der Frühling auf Sizilien ist eine Diva und ein höchst launische dazu. In den zurückliegenden Tagen haben wir in der Sonne auf unserer Terrasse gesessen, frisch vom Baum gepflückte Orangen geschmaust, Knoten geübt (der nächste Urlaub wirft seine Schatten voraus) und auch einfach nur gelesen. Genauso gut aber sind wir bei unserem Ausflug nach Enna praktisch über unter Wasser stehende Landstraßen geschwommen und konnten die Besichtigung der wirklich spektakulär auf einem Bergrücken liegenden Stadt unter „ins Wasser gefallen“ verbuchen. Gestern haben wir den Ätna (der auf Italienisch im übrigen - weil wohl auch recht kapriziös - weiblichen Geschlechts ist) umrundet. Dabei haben wir nicht nur sehr unterschiedliche Vegetationszonen gesehen - mit Orangen- und Zitronenhainen, mit Pistaziengärten, mit Waldgebieten und erkalteten Lavaströmen - sondern sind bei unserer Fahrt in Richtung Gipfel auch in ein rechtes Schneetreiben mit nur 0 °C geraten.

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Zurück von Sizilien

Air Berlin CTA - DUS
Air Berlin CTA - DUS

So, der Alltag hat uns nach einer Woche auf Sizilien wieder. Und damit auch das wahre Frühlingswetter, das uns die Insel im Mittelmeer ja vorenthalten hatte. Hier zu Hause ist der Himmel strahlend blau, die Sonne scheint und das Thermometer zeigt stabile 14° C an. Aber in der Sonne auf der Terrasse lässt es sich für ein Mittagspäuschen schon aushalten.

 

Unsere Rückreise war ohne Probleme, störungsfrei und pünktlich. Nach einem gemütlichen Frühstück in unserem Hotel haben wir uns auf den Weg zum Flughafen von Catania gemacht, das Auto noch einmal vollgetankt und dann wieder beim Vermieter abgeliefert, haben eingecheckt, das Gepäck aufgegeben und auf den pünktlichen Abflug gewartet. In DUS gelandet lief auch alles wie immer, das Servicepersonal holte uns wie üblich als letzte aus der Maschine, war nett und gesprächig - und musste dann noch mal richtig an die Arbeit: ein Aufzug vom Fluggaststeig zur Abflugebene war defekt: da musste der Rollstuhl dann die Treppen hinauf getragen werden. Sonst alles im grünen Bereich, das Gepäck kam gleichzeitig mit uns am Band an und der Taxifahrer hat uns bequem nach Haus gefahren.

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Erfahrungen mit dem Rollstuhl zu Haus und unterwegs

Günter hatte bei der Beantwortung der letzten Frage des Fragebogens „Welche Frage möchtest Du Zypresse unterwegs gern stellen?“ nachgehakt:

 

Wie erlebst du die Einheimischen, wenn du in anderen Ländern unterwegs bist?

 

... und heute ist es so weit: meine Antwort auf diese Frage gibt es hier.

 

Oh, eine interessante Frage, die Günter mir da stellt. Klar haben wir Erfahrungen, klar haben wir das ein oder andere erlebt - das aber jetzt in einen Zusammenhang, eine überzeugende Antwort zu bringen: eine Herausforderung, die ich mag. Und, kaum verwunderlich, ich habe mir überlegt, ich werde diese Frage mit einem Fokus auf unsere spezielle Reisesituation beantworten. Schließlich ist es schon ein wenig anders, wenn man mit einem Rollstuhl auf Reisen geht.

 

Gibt es Unterschiede zwischen „zu Hause“ und auf Reisen? Ganz klar und eindeutig gibt es sie. Zumindest für uns sind Unterschiede im Alltag, in der Art, wie wir aufgenommen werden erkennbar. Grob gesagt: in vielen Ländern ist es einfacher, angenehmer, selbstverständlicher, auch als Rollstuhlfahrer zu reisen.

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Auch im Urlaub täglich online?

Laptop und Planung...
Laptop und Planung...

In einer der Facebook Gruppen, in denen ich Mitglied bin, hat die Administratorin kürzlich die Frage gestellt

 

Mal ehrlich: Seid Ihr eigentlich auch im Urlaub täglich online? Und wenn ja, was macht Ihr dann? Oder seid Ihr eher in dem Alter, in dem das soziale Netzwerk noch „Draußen“ hieß und man das Online-Sein zwar als praktisch, aber nicht als täglich lebensnotwendig empfindet?

 

Ich finde die Frage Klasse, hab drüber nachgedacht und finde, das Thema ist einen Blogbeitrag wert.

 

Was geht also mit mir und dem Gatten in den Urlaub? Ganz klar, das Smartphone (mit einem Roaming Paket im Tarif, das ist zwar nicht viel, hilft aber über Wi-Fi freie Orte und Zeiten hinweg). Und auch der Laptop. Mit anderen Worten: alles, was Mensch braucht, um den Anschluss an das WWW nicht zu verlieren. Und warum das alles?

 

  • Wir betreuen „hochbetagte“ Eltern - schon das ist ein wichtiger Grund, warum wir auch auf Reisen 24/7 erreichbar sein wollen.
  • Und zudem: ich bin selbständig und habe zum Glück einen netten Kollegen, der mich während meines Urlaubs vertritt. Trotzdem versuche ich, für meine „Kunden“ erreichbar zu bleiben. Gelegentlich schaue ich also in meine Mails und reagiere auch Anfragen.
  • Klar, den Laptop brauche ich auch, um Fotos zu sichern, vielleicht auch zu bearbeiten, schon mal erste Eindrücke zu schreiben (und im Blog zu veröffentlichen). Und in Foren oder anderen Netzwerken zu teilen, macht auch Spaß. Trotz meines Alters gehöre ich wohl eher zu den digital natives, der Generation Internet.
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Bräuhaus Kneipe Pur in Brandenburg Plaue

Karola in ihrer "Küche"
Karola in ihrer "Küche"

Unseren letzten Abend beim Kurztörn zum Erwerb des Sportbootführerscheins verbrachten wir dann an einem ganz besonderen Ort. Das „Bräuhaus Kneipe Pur“ hat keine Speisekarte, hier kocht Chefin Karola live mit den Gästen. Ihre „Cuisine à la Biere“ verdankt ihr Dasein den Franzosen und Belgiern, zwei Völkern also, die an der geographischen Schnittstelle der Vorlieben für feines Essen und gutes Bier zusammentreffen. Sie tut es großartig und mit Leidenschaft und das schmeckte man: Lammragout, Kartoffelstampf, Möhren mit Ingwer, spannend panierte Schnitzelchen, frisches Spargelragout auf Wunsch mit Bärlauch, Kräuter-Kartoffeln und zum Nachtisch Schokoladenpudding mit Fruchtgrütze, Gries mit Beeren - ach, war das gut. Und das ganze gibt es als Portionsgröße und -zusammenstellung nach eigenem Gusto 100 gr -weise berechnet - dieses Essen war nicht nur göttlich, es war auch günstig.

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Unwetter - zu Haus und nicht auf Reisen

... gleich geht das Unwetter los
... gleich geht das Unwetter los

Das war schon eindrucksvoll... und es ging ziemlich schnell. Eigentlich saßen wir noch gemütlich nach dem Abendessen auf der Terrasse um ein wenig zu lesen. Und dann wurde es rasch dunkler, noch dunkler und dann war es rabenschwarz. Begleitet von starken Windböen, die den Kirschbaum in Nachbars Garten zum Tanzen brachten.

 

Ich weiß nicht, ob ich schon je so schnell alles zusammen geräumt habe, die Polster verstaut, Gläser, Bücher und Kram nach drinnen getragen... und dann ging es los. Düsseldorf wurde in der Nacht zum Dienstag von einem wirklichen Unwetter heimgesucht. Dunkel und finster, kübelweise Wasser von oben und Windböen, wie ich sie selbst an der Nordsee noch nicht gespürt habe. Blitze zuckten fast pausenlos über den Himmel, es donnerte unentwegt... und natürlich ständig Martinshörner.

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Blogparade: Mein liebstes Reisesouvenir

Greenmarket Square in Kapstadt - ein Himmelreich für Souvenirjäger
Greenmarket Square in Kapstadt - ein Himmelreich für Souvenirjäger

2013 hatte ich – gemeinsam mit einigen Freunden – gelegentlich eine Blogparade auf die Beine gestellt. Hintergrund war, dass wir alle, jeder für sich, eine spannende Webseite aufgebaut haben, rund um Texte, Fotografieren, Reisen, Lesen, Kochen und und und… Um erneut etwas gemeinsam zu machen möchte ich im Sommer 2014 noch einmal zu einer Blogparade auffordern, dieses Mal zum Thema

 

Mein liebstes Reisesouvenir

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Mein liebstes Reisesouvenir

Reisesouvenirs… ja, dazu kann man viel sagen. Schon allein, was man so alles mitbringen kann aus fernen Ländern, von Ausflügen, von Urlaubsreisen, früher oder heute. Beim Vorbereiten dieses Beitrages habe ich, im Kopf, aber auch ganz handfest die verschiedensten Souvenirs Revue passieren lassen. und obwohl ich zunächst dachte „Nein, ein großer Andenkenjäger bist Du nicht“ muss ich gestehen: ich bin es doch. Was hat sich nicht alles da wieder aufgefunden…

 

Aber sortieren wir es doch erst einmal. Was ist das eigentlich, ein Reiseandenken? Ein Souvenir ist ein Gegenstand, den man als Andenken an ein bestimmtes Ereignis, einen Ort oder eine Person mitnimmt und aufbewahrt. Da gibt es die Andenken, wie sie gang und gäbe sind, z. B. Aschenbecher, Schlüsselanhänger, Tassen, T-Shirts mit Namensaufdrucken der besuchten Orte, vom örtlichen HardRockCafe oder Abbildungen bekannter Bauwerke wie des Kölner Doms oder des Brandenburger Tors. Nicht alle Souvenirs werden gekauft. Beliebt sind auch Fundstücke, quasi natürliche Landesgabe wie etwa Muscheln, Gläschen mit Sand gefüllt, Steine, Pinienzapfen oder Vogelfedern oder herausgebrochene Fragmente z. B. von der Berliner Mauer. Da muss man dann schon wissen, wo sie herkommen und vielleicht will sich die Sammlerin auch ein wenig von der kommerzialisierten Souvenirindustrie absetzen?

 

Und was findet sich in unserem Haushalt nun an Souvenirs? Oh, das ist schon recht vielfältig.

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6 Fragen an Thomas von Reisen-Fotografie.de

Prousts Fragebogen
Prousts Fragebogen

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Reiseseiten/Blogbetreiber vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und mitmacht ist Thomas von Reisen-Fotografie.de

 

Thomas bloggt in seiner Freizeit(!), betreibt Slotracing (früher sagte man Carrerabahn fahren) und Planespotting (das Beobachten und Fotografieren von Flugzeugen) als Hobby und reist für sein Leben gerne zusammen mit seiner Frau Melanie, die die ganzen verrückten Dinge mitmacht. Auf seiner Seite findet Ihr Reisetipps mit einem Schwerpunkt auf Tipps zu Reisen in dem Lieblingsurlaubsland der beiden: USA. Und außerdem findet man immer wieder spannendes zum Fotografieren bzw. die Bildbearbeitung. Also, einfach mal reinklicken.

 

Das sind sie, meine 6 Fragen an … und eine Gegenfrage an Thomas von Reisen-Fotografie.de

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Ich liebe Picknick!

Ich liebe Picknick!

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Tokyo Lounge Düsseldorf

Tokyo Lounge Düsseldorf
Tokyo Lounge Düsseldorf

Mit zwei Freundinnen habe ich es ausprobiert, das Restaurant Tokyo Lounge in Düsseldorf.

 

Gesehen hatte ich es längst, das Restaurant im ersten Stock eines prominent an der Berliner Allee liegenden Gebäudes. Aber bisher gab es nie den letzten Anstoß, die neue Location zu testen. Aber nach einem Blogbeitrag auf (rh)eintopf war es dann soweit: ob es wirklich so lobenswert war wie Maren berichtet? Davon wollte ich mich selbst überzeugen. Das in unregelmäßigen Abständen anstehende Treffen zum Essen mit zwei Freundinnen bot dann auch den passenden Anlass.

 

Es geht zunächst die Treppe hinauf, dann erreicht man das stylische Restaurant mit offener Küche und Loungecharakter. Eine wohltuende Abwechslung zu den übrigen Düsseldorfer Japan-Restaurants, von denen viele doch immer noch einen gewissen Resopal-Tisch-Chic verströmen.

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Reiseplanung: Mit oder ohne Reiseführer?

Ulrike vom bambooblog hamburg veranstaltet eine Blogparade. Sie stellt sich (und uns) einige Fragen zum Thema Reiseführer. Da bin ich doch glatt dabei.

 

Im Internet Zeitalter gibt es wohl kaum eine Frage zu einem Reiseziel, die online in einem Forum, facebook oder einer Newsgroup noch nicht gestellt wurde. Und es gibt zu fast jeder Reisedestination unzählige Informationsseiten im Netz. Und doch…

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Vom Essen auf Reisen

Hauptgang im La Colombe (Kapstadt)
Hauptgang im La Colombe (Kapstadt)

Alle regelmäßigen Besucher haben es ohne Zweifel schon gemerkt: für mich gehört zum Reisen gutes, neues, fremdes Essen unbedingt dazu. Ich will nicht Sauerkraut oder Frankfurter Würstchen, nein, „when in Rome, do as the Romans do“.

 

Bestürzt hat es mich da schon, dass ich beim Googeln des Themas auf sehr viele Beiträge stieß unter dem Motto „wie kann ich meine Diät im Urlaub einhalten“ oder „wie verhindere ich speisebedingte Erkrankungen“. Wobei zweites nachvollziehbar ist, denn wer will schon die kostbaren Urlaubstage an Montezumas Rache verlieren. Klar, das auch wir unterwegs ein paar Regeln beachten, damit wir fremde und neue Kost auch vertragen.

 

Versöhnt hat mich ein wenig, dass ich bei den großen Rezeptedatenbanken auch spezielle Rubriken zum Essen auf Reisen entdeckt habe. Auch in verschiedenen Internetforen fand ich Tipps und Diskussionen zum Thema.

 

Aber: nichts schlägt die persönliche Erfahrung. Das Beste am Reisen ist und bleibt für uns das exotische Essen. Endlich mal türkisches Kebab in der Türkei, echte spanische Knoblauchcreme in Spanien oder original thailändische Hühnersuppe in Thailand essen. Abwechslung im Speiseplan, andere Gewürze, andere Düfte und Aromen – nur so kann man Urlaubsländer kulinarisch entdecken.

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Koffer packen, fertig, los

Reisetasche, gepackt
Reisetasche, gepackt

Das ist mein Beitrag zur Blogparade: “Koffer packen, fertig, los”. Da ich über unsere Reisen auf diesen Seiten mit viel Text und bunten Bildern schon genug berichte, konzentriere ich mich mal auf das Thema, das mir sowieso schon länger im Kopf herum spukte: das Packen.

 

Trifft sich ohnehin gut, der Termin für diese Blogparade. Fällt er doch zeitlich fast mit dem Urlaub zusammen und so sind meine Erinnerungen und Gedanken rund um das Thema

 

• was wird gepackt

• was muss mit und warum

• wie und wer packt

• werden Gewichtsgrenzen eingehalten

• und und und…

 

noch frisch und aktuell.

 

Fakt ist, wir haben schon ganz lange eine Packliste im Computer, die Ursprünge stammen wohl von Anfang der 90er Jahre. Sie ist allerdings seither immer wieder ergänzt, erweitert (und manches Mal auch gekürzt) worden. Die Packliste ist recht systematisch aufgebaut und dient bei jeder Reise als Checkliste. Was steht drauf, werdet Ihr Euch fragen. Nun ja…

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Welche Auswirkungen hätte es auf Dein Leben, wenn es ab morgen kein Internet mehr geben würde?

können wir uns ein Leben ohne das Internet überhaupt noch vorstellen?
können wir uns ein Leben ohne das Internet überhaupt noch vorstellen?

Thomas hatte bei der Beantwortung der letzten Frage des Fragebogens „Welche Frage möchtest Du Zypresse unterwegs gern stellen?“ nachgehakt:

 

Welche Auswirkungen hätte es auf Dein Leben,

wenn es ab morgen kein Internet mehr geben würde?

 

... und heute ist es so weit: meine Antwort auf diese Frage gibt es hier.

 

Ab morgen schon? Na dann muss ich mich jetzt wohl beeilen. Scherz beiseite - können wir uns ein Leben ohne das Internet überhaupt noch vorstellen? Schwer, oder? Dabei geht das, wie wir auf Reisen immer wieder erleben oder wie wir aus den Nachrichten erfahren, wenn in bestimmten Ländern einzelne Seiten oder auch das gesamte Netz einfach abgeschaltet werden.

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Auf Reisen lesen

Lesende, entdeckt auf der Kaphalbinsel 2007
Lesende, entdeckt auf der Kaphalbinsel 2007

Vor kurzem tobte in einem der von mir regelmäßig besuchten Reiseforen eine Diskussion über das Lesen auf Reisen. Kurz gesagt und wenig verwunderlich teilte sich die Welt in zwei Fraktionen: die Leser und die Nicht-Leser. Diejenigen, die im Urlaub nicht lesen begründeten dies damit, sie seien so beschäftigt mit Reisen, Sport, Besichtigungen, Menschen beobachten oder Kommunikation dass sie in dieser Zeit gar nicht zum Lesen kämen. Land und Leute seien interessant genug. Ein wenig bedauerten sie die Lesefraktion, denn, so klang es mehr oder minder deutlich durch: „Euer Urlaub muss ja so etwas von langweilig sein.“

 

Ich (bzw. wir) gehöre(n) zur lesenden Gruppe von Reisenden. Nicht nur im Alltag, nein auch unterwegs, im Urlaub und auf Reisen begleitet mich Lesestoff. Ohne wäre ich gar nicht glücklich. Ich bin eine Leseratte, buchstabensüchtig.

 

Und nein, meine (unsere) Urlaube sind nicht langweilig, ich denke auch, wir bekommen eine Menge mit von Natur, Tieren, Land, Leuten, Kultur, Politik... aber für mich gehört LESEN unbedingt zum Urlaub. Und ich bin ein Schnellleser (man könnte auch sagen Bücherfresser), daher ist ein Buch am Tag (und in der Nacht) gern mal ausgelesen. Von daher oute ich mich als Vielleser im Urlaub: bei drei Wochen in Südafrika dürfen es gern mal so 15 - 20 Titel sein.

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Round up zur Blogparade "Reisesouvenir"

In diesem Sommer habe ich – ähnlich wie schon 2013 mit einigen Freunden – zu einer Blogparade aufgerufen, dieses Mal zum Thema

 

Mein liebstes Reisesouvenir

 

Manchmal braucht es mehr als Erinnerungen und Fotos, um den Kern einer Reise zu erfassen. Gefragt hatte ich nach geschnitzten Giraffen, bunten Saris, afrikanischen Trommeln oder Messingtellernund den damit verbundenen  Erinnerungen.

 

Und tatsächlich haben sich 14 (*editiert am 18.08.2014) Blogger gefunden, die etwas zum Thema beizutragen hatten. Ein herzliches Dankeschön an alle - Eure Beiträge waren spannend, interessant, bunt und verschieden. Sie zu lesen hat - nicht nur mir - Spaß gemacht.

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5 gute Gründe für Südafrika

Seit Jahren schon ist unser liebstes Reiseziel Südafrika. Südafrika wirbt mit dem Slogan: Die ganze Welt in einem Land. Wir waren bisher insgesamt 12 Mal intensiv in einigen Regionen unterwegs und haben trotzdem ganz viele Dinge noch nicht gesehen. Es gibt in diesem Land auf überschaubarem Raum so viel zu bestaunen, zu genießen und zu erfahren. Südafrika ist auf jeden Fall mehr als eine Reise wert.

 

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The Street Store - eine gute Idee aus Kapstadt

The Street Store gibt Obdachlosen Kleider und die Würde zurück. Zwei Werber haben ihn in Südafrika ins Leben gerufen. The Street Store ist ein Outdoor-Markt in dem Spender Kleider aufhängen – und Obdachlose sich aus dem Angebot etwas Passendes aussuchen können. Etwas, das ihnen wirklich gefällt.

 

Weil das weltweite Medienecho nach dem ersten Street Store so riesig war wollen die Erfinder das Konzept in die Welt übertragen. Freiwillige können auf der Webseite von "The Street Store" alles nötige (außer den Kleidungsspenden, natürlich) bekommen und dann selber Outdoor-Märkte für Bedürftige veranstalten.

 

Eine gute Idee!

 

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Irischer Hochzeitssegen

Irischer Hochzeitssegen
Irischer Hochzeitssegen

Wie handelt oder feilscht man richtig?

Souvenirs in Swakopmund
Souvenirs in Swakopmund

Für mich gehört es einfach zum Urlaubsspaß dazu: das Handeln auf dem Markt, im Souk, an den Souvenirständen. Aber ich weiß, das geht längst nicht allen Reisenden so. Ganz häufig höre ich:

  • „ich kann das nicht…“
  • „feilschen ist mir unangenehm…“
  • „ich fühle mich gar nicht wohl dabei…“

Wie geht es Euch? Handelt ihr gern, ist es für Euch ein Spaß, ein Sport – oder eher etwas, was ihr lieber vermeidet?

 

*editiert am 24.10.2013

Auf Facebook hat sich zu meinem Blogbeitrag inzwischen eine längere Diskussion entwickelt - und ich bin als bekennende Feilscherin ganz klar in der Minderheit.

 

Mehrheitlich finden die Kommentierenden Feilschen nicht angenehm. Man will wissen, was etwas kostet, und dann ganz in Ruhe überlegen, ob kaufen oder nicht. Als nervig wird auch vor allem das Genöle, speziell im arabischen Raum, empfunden. Und wenn das Feilschen viel zu belastend ist, kauft man lieber gar nichts. Dazu trägt sicher auch das Gefühl bei, sowieso immer übers Ohr gehauen zu werden.

 

Spannend auch der Hinweis, dass man, wenn man als Ausländer vor Ort lebt, gar nicht anders kann, als zu handeln, weil man sonst einfach keine fairen Preise zahlen würde.*

 

Ich habe einmal versucht, meine persönlichen Tipps zum Handeln auf Reisen zusammen zu fassen.

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Hinweise für die erste große Reise

Schmetterlingshaus Krefeld Zoo
Schmetterlingshaus Krefeld Zoo

"Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover."

 

Mark Twain

 

 

Aus gegebenem Anlass (Huhu… Gruß nach München!) gibt es heute Hinweise für die erste große Reise.

 

Allerdings sind die zusammengestellten Tipps durchaus auch bei späteren Reisen noch zu gebrauchen. Daher hoffe ich doch, alle Leserinnen und Leser profitieren davon, dass ich einmal einige Hinweise zusammengestellt habe.

 

(und falls die Englisch-Kenntnisse [noch] nicht reichen:
In 20 Jahren wirst du die Dinge mehr bedauern, die du nicht getan hast, als deine Taten. Also mach die Leinen los, verlasse den sicheren Hafen. Fang die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume. Entdecke.)

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Sparen und Reisen

wir träumen ... vom Reisen!
wir träumen ... vom Reisen!

Reisen kostet Geld – da beißt die Maus keinen Faden von ab. Das ist auch das einzige, was mir am Reisen nicht gefällt, glaub ich. Wir werden häufig staunend, verwundert, manchmal auch neidisch gefragt, wie wir das eigentlich machen, mit dem Reisen:

 

„wie könnt Ihr Euch das eigentlich leisten?“

 

Diese Frage zu beantworten, dazu habe ich mal überlegt und einige Tipps zusammengestellt. Und hier sind sie, meine ganz und gar subjektiven, nicht abschließenden, nicht vollständigen… Tipps zum Sparen und Reisen

 

Meine Tipps sind gebührenfrei und unentgeltlich, gratis, geschenkt, für nichts, umsonst…

 

Und wenn Ihr, liebe Leserinnen und Leser noch mehr Ideen habt: Immer her damit!

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Fotografieren auf Reisen

Thomas und Melanie veranstalten eine Blogparade. Genauer gesagt, eine Blogparade zum Thema Fotografie auf Reisen mit angeschlossenen Bilderwettbewerb. Aber das sollen sie euch bitte selbst erklären: Klickt auf den Link oben oder aufs Bild...

 

Ein Grund aber auch für mich, mich noch einmal mit dem Thema zu beschäftigen. Denn eins ist klar: Reise-Fotografie sollte schon zu Haus beginnen – also vor der Abreise. (Wie ich überhaupt finde, dass das Vorbereiten und Planen einer Reise schon fast so schön wie die spätere Tour ist…)

 

Wenn wir auf Reisen fotografieren möchten wir nicht nur die Sehenswürdigkeiten und Bilder festhalten, die wir gesehen haben, sondern auch die Eindrücke und Emotionen vermitteln, die wir damit verbinden. Das Unerwartete ist immer um die Ecke und wenn wir mit etwas Vorbereitung und einem fotografischen Auge reisen – dann können wir vielleicht zukünftig noch bessere Fotos auf Reisen machen.

 

Hier ist meine Liste zur Vorbereitung der Fotografie auf Reisen.

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Geschenke aus meiner Küche: Selbstgemachtes Kräutersalz

Selbstgemachtes schmeckt oft am besten. Und in der Adventszeit beginnen wir ja alle mit dem Basteln kleiner Geschenke für all unsere Lieben. Bei uns gehört - alle Jahre wieder - dazu, selbst Limoncello herzustellen. Da gibt es doch tatsächlich inzwischen Bestellungen (mit der Begründung: nachdem ich den selbstgemachten getrunken habe mag ich den gekauften nicht mehr… - gibt es ein schöneres Kompliment?) Wenn ihr euch auch daran wagen wollt: es ist ganz leicht und hier beschrieben.

 

Aber es sollte noch etwas anderes geben in diesem Jahr. Und dann fand ich eine Anregung auf dem Blog von The Culinary Chase: die Idee für selbstgemachtes Kräutersalz. 

 

Auch in meinem Küchenkräuterbeet steht noch Thymian, Rosmarin und Salbei - mit frisch geernteten Gewürzen sollte ein Kräutersalz doch sicher machbar sein? Gesagt, getan. Ich entschied mich für eine toskanisch inspirierte Mischung aus Rosmarin und Salbei mit Meersalz. Aber das ist kein „Muss“. Bei selbst hergestelltem Gewürzsalz kann man alle möglichen, die liebsten Kräuter verwenden und was man eh nicht mag einfach weg lassen.

 

Die eigene Gewürzmischung eignet sich darüber hinaus auch super zum Verschenken. In kleine Gläser verpackt und nett beschriftet kann man mit dem eigenen Kräutersalz ganz leicht bei Freunden und Verwandten punkten. Und hier steht, wie es geht!

 

Viel Spaß beim Selber-Machen!

 

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ABB Aechter Düsseldorfer Mostert g.g.A.

Da ist mir doch glatt mal wieder ein Thema zum Kapitel „Wo wir wohnen“ eingefallen. Woran das liegt? Ganz klar, ich hatte erneut den Auftrag, den Berliner Zweig der Familie mit Lebensnotwendigem zu versorgen… genauer gesagt mit Senf. Der allerdings heißt hier, wenn er richtig gut schmecken soll gar nicht Senf sondern Mostert. Und dieser Mostert kommt nicht aus der Tube, ist schon gar nicht aus einer Flasche zu drücken - nein, der kommt seit jeher aus einem hübschen blaugrauen Steinguttöpfchen.

 

Aber jetzt mal der Reihe nach. ABB Aechter Düsseldorfer Mostert g.g.A., das ist scharfer, malzig-brauner Senf aus brauner und gelber Senfsaat, der nach einer Rezeptur aus dem 18. Jahrhundert in Düsseldorf hergestellt wird. Die Gründung der ältesten Senfmanufaktur Deutschlands geht auf das Jahr 1726 zurück und so schreibt der ABB Aechter Düsseldorfer Mostert inzwischen seit 288 Jahren Senfgeschichte. Seit 2012 trägt ABB den von der EU Kommission verliehenen Status g.g.A. (geschützte geografische Angabe). Das bedeutet, dass die Namen solchen Produkten vorbehalten sind, die aus Düsseldorf stammen und dabei die Vorgaben des zugrunde liegenden Antrags erfüllen.

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In den Süden von Fuerteventura

im Hafen von Morro Jable
im Hafen von Morro Jable

Mein nächster Ausflug - nach einer richtig faulen Zeit am Hotelpool, am Strand und auf meinem Balkon - führte mich dann in den Süden der Insel. Von der Lage her war mein Hotel optimal für alle Ausflugstouren, es liegt quasi am „Ellenbogen“, wenn man sich Fuerteventura als Arm vorstellt. Mein Ausflug führte mich als nun in Richtung der Hand.

 

Das Straßennetz ist gut ausgebaut, stellenweise sogar sehr gut: es gibt tatsächlich so ca. 10 km vierspurige Autobahn von kurz vor Jandia bis nach Morro Jable im Süden, eines der beiden Haupt-Touristengebiete der Insel. Ich hatte die Autobahn ganz für mich allein und konnte die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h voll ausreizen. Nachgedacht habe ich, während ich sie befuhr, schon über den Sinn und die Kosten dieses kurzen Autobahnstummels. Aber es gab offenbar ein EU-Förderprogramm, bei dem nicht ins Gewicht fiel, dass die Strecke vom Flughafen bis zur Autobahn nur eine normale kanarische Landstraße von 80 km Länge ist…

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Das war das Reisejahr 2014

All überall, auf sämtlichen Kanälen, in allen Zeitschriften findet man sie: die Jahresrückblicke. Auch ich reihe mich ein und schaue zurück auf das Reise- und Bloggerjahr 2014. Nicht alles ist planmäßig gelaufen (so mussten wir eine heiß ersehnte Reise in die italienischen Marken kurzfristig absagen: Krankheit in der Familie), auch Ausflüge und Wochenendtrips blieben auf der Strecke. Dennoch, am Ende des Jahres können wir sagen: es war rund, es hat gepasst.

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Fuerteventura im Dezember - mein Fazit

Und mein Fazit nach einer Woche, die ich allein auf Fuerteventura verbracht habe? Das ist positiv. Mir hat die Insel gefallen. Das Wetter war gut, ich hatte durchgehend um die 20 °C, einige bedecktere Tage und immer kräftigen Wind. Schön fand ich, dass man auf der Insel dem Massentourismus ziemlich einfach entkommen kann und schöne, unberührte, ruhige Eckchen finden kann. Dass die Insel sehr karg, öde, steinig ist - daran hatte ich mich schon am zweiten Tag gewöhnt. Und ich mag ja Wüsten durchaus…

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Wie war mein Bloggerjahr 2014?

Rein statistisch betrachtet durchaus zufriedenstellend, das war das Jahr 2014. Nehmen wir die Zahlen, die mir Google Analytics verraten hat.

 

Im gesamten Jahr 2014 hatte ich 13.419 Sitzungen, das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 83,30 %. Betrachtet man die Nutzerzahlen, so waren dies im Jahr 2014 11.063 Nutzer und damit im Vergleich zum Vorjahr immerhin 106,22 % mehr. Und schließlich hat sich auch die Zahl der aufgerufenen Seiten gesteigert. Es waren in 2014 immerhin 22.135 und damit 44,76 % mehr. Oder anders betrachtet: im Schnitt habe ich 31 Besucher täglich. Diese Zahlen finde ich für ein nicht professionelles sondern von mir als reines Hobby betriebenes Blog gar nicht so schlecht, oder?

 

Und wer dann schon einmal hier war hat rein statistisch gesehen pro Besuch 1,65 Seiten in durchschnittlich 01:09 Minuten betrachtet. Übers Jahr gesehen war mein definitiv bestes Quartal das erste des Jahres 2014, mit 3.900 Sitzungen durch 3.266 Nutzer mit 6.518 Seitenaufrufe.

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Unsere Washington, DC Highlights

Washington Capitol
Washington Capitol

2014 waren wir zuletzt in den USA. Gestartet bei dieser Reise sind wir in der Hauptstadt, in Washington, DC.

 

Die Stadt ist seit 1800 die Hauptstadt und der Regierungssitz der Vereinigten Staaten. Die Abkürzung D.C. steht für District of Columbia mit dem die Stadt geografisch identisch ist. Der Distrikt ist kein Bundesstaat und gehört zu keinem Bundesstaat. Er ist dem Kongress der Vereinigten Staaten direkt unterstellt - deshalb auch der Spruch auf manchem Autokennzeichen "taxation without representation". Ihren Namen verdankt sie natürlich George Washington, dem Oberbefehlshaber im Unabhängigkeitskrieg und ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten.

 

Mit dem Weißen Haus als Amts- und Wohnsitz des Präsidenten und dem Kapitol, das den Kongress (bestehend aus Senat und Repräsentantenhaus) beherbergt, sowie dem Obersten Gerichtshof befinden sich die Spitzen aller drei verfassungsmäßigen Gewalten in der Stadt. Washington ist darüber hinaus auch Sitz des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank.

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Streets of Philadelphia

Auf der Market St. in Philadelphia PA
Auf der Market St. in Philadelphia PA

Von Washington ging es bei unserer Tour durch den Osten der USA 2014 weiter Richtung Norden. Unser Ziel war ein Vorort von Philadelphia, denn auch diese Stadt mit ihrer reichen Geschichte stand auf unserer Route.

 

Am nächsten Vormittag haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Eindrucksvoll war es schon, wie sich der Highway 95 entlang der Uferlinie mit atemberaubenden Brücken und immer wieder neuen Blicken auf Hafenanlagen, Navy Yard und auch die Skyline der Stadt schlängelt.

 

In der City eingetroffen wurde eins sehr schnell deutlich: parken kann man hier nur (ja, auch als Rollstuhlfahrer) wenn man Geld in die Hand nimmt. Parkhäuser, Tiefgaragen oder zeitlich auf die Dauer von 2, maximal 3 Stunden beschränkte und zu zahlende Parkplätze sind die einzige Möglichkeit. Also entschlossen wir uns zähneknirschend, die Tiefgarage unter dem Visitor Center der Independence Mall zu nutzen (Kostenpunkt bei mehr als 1,5 Stunden: 17 $).

 

Philadelphia, PA ist die fünftgrößte Stadt der Vereinigten Staaten und die größte des Bundesstaates Pennsylvania. Sie liegt am Delaware River im Zentrum der Metropolregion Delaware Valley. Nach New York und vor Washington war Philadelphia 1790–1800 Nationalhauptstadt und damals die größte Stadt der USA sowie nach London die zweitgrößte englischsprachige Stadt der Welt. In Philadelphia tagte der erste und teilweise auch der zweite Kontinentalkongress sowie der Verfassungskonvent von 1787, die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurde hier verkündet und die Verfassung beschlossen. Reichlich historischer Boden also, den wir hier betreten.

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Die Amischen im Lancaster County, PA

Junge amische Frauen in Lancaster County
Junge amische Frauen in Lancaster County

Aus der Philly Region ging es auf unserer Tour durch den Osten der USA 2014 den recht kurzen Weg weiter ins Lancaster County. Bekannt ist dies, weil hier ein Siedlungsschwerpunkt der Amischen ist (und große Teile des Films „Der einzige Zeuge“ gedreht wurden).

 

Man hatte uns gewarnt: ein Besuch lohnt sich nicht, alles nur Touristennepp, am besten sind in Lancaster die großen Outlets und ähnliches. Na ja - ganz falsch waren diese Warnungen sicher nicht. Ein Besuch bei den Amisch, ein Blick in ihre Kultur und Traditionen ist ein Anziehungsziel für Touristen. Klar doch auch, wenn man bedenkt, dass sie in vielem noch so leben wie vor Jahr(hundert)en, so eine Art lebendiges Freiluftmuseum „in echt“. Und tatsächlich, kaum näherten wir uns Lancaster sahen wir schon die ersten großen Farmen, ohne Stromleitung, aber mit riesigen Silos, sahen pferdegezogene Wagen auf den Feldern - und dann auch auf dem Highway 30. Die Frauen trugen dunkle Kleider mit Schürze, ein Häubchen und die Männer Bart, dunkle Hosen und Strohhüte.

 

Die Amischen sind eine täuferisch-protestantische Glaubensgemeinschaft, abgespalten von den Mennoniten. Sie führen traditionell ein stark in der Landwirtschaft verwurzeltes Leben und sind bekannt dafür, dass sie viele Seiten des technischen Fortschritts ablehnen und Neuerungen nur nach sorgfältiger Überlegung akzeptieren. Die Amischen legen großen Wert auf eine heterosexuelle Familie mit klar vorgegebenen Geschlechtsrollen, Gemeinschaft und Abgeschiedenheit von der Außenwelt. Sie lehnen das staatliche Schulsystem ab und unterrichten ihre Kinder in sogenannten One-Room-Schools, einklassigen Schulhäusern. Sie stammen überwiegend von Südwestdeutschen oder Deutschschweizern ab und sprechen untereinander meist Pennsylvaniadeutsch - was wir aber nicht gehört haben.

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Skyline Drive und Blue Ridge Mountains

Auf unserer Tour 2014 durch den Osten der USA haben wir natürlich auch Natur und Berge gesehen.

 

Auf dem Weg zum Skyline Drive haben wir allerdings zunächst noch eine Besichtigung des Schlachtfeldes von Gettysburg eingeschoben. Es bot sich an, lag es doch direkt auf unserem Weg.

 

Gettysburg ist ein Military National Park. Es gibt dort ein modernes Besucherzentrum mit einem Museum verschiedenster Erinnerungsstücke an die Schlacht und es gibt einen interessanten einführenden Film, der die Schlacht von Gettysburg, ihren Verlauf, die Wende und ihre Bedeutung für die amerikanische Geschichte beleuchtet. Die Schlacht von Gettysburg fand vom 1. bis zum 3. Juli 1863 statt. Mit mehr als 43.000 Opfern, davon über 5.700 Gefallene, war sie eine der blutigsten Schlachten auf dem amerikanischen Kontinent überhaupt und gilt gemeinsam mit Vicksburg und Chattanooga und neben Antietam und Perryville 1862 sowie dem Fall von Atlanta und Philip Sheridans Feldzug im Shenandoahtal 1864 als einer der entscheidenden Wendepunkte des Amerikanischen Bürgerkrieges

 

Eindrucksvoll fanden wir das Rundbild des französischen Malers Paul Philippoteaux: The Gettysburg Cyclorama. Es ist in den Jahren 1882/83 entstanden und zeigt die Schlacht mit sehr detailreichen Einzelszenen praktisch wie ein modernes IMAX Theater in einem 360° Rundumblick.

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Carolina on my mind: die Outer Banks

South Beach Grill, Wrightsville Beach, NC
South Beach Grill, Wrightsville Beach, NC

Via Charlotte führte uns die Reise 2014 weiter Richtung Küste, auf Interstate und anderen gut ausgebauten Highways. Der Verkehr lief ruhig, mit den erlaubten maximal 65 mi per hour ( = 105 km/h) und dennoch. Irgendwo auf der Strecke passierten wir einen Unfall. Mehrere Autos waren aufeinander gefahren, ein Auto lag sicher 5 Meter tiefer in der Böschung. Rettungswagen und Polizei kamen uns entgegen, kaum dass wir die Unfallstelle hinter uns gelassen hatten. Wenn man den Verkehr auf den vollen deutschen, europäischen Straßen und die generell schnellere (und auch aggressivere) Fahrweise gewöhnt ist, wundert es schon, wie es auf freier Strecke bei mäßiger Geschwindigkeit zu solchen Unglücken kommen kann.

 

Unser Tagesziel war Wilmington, Heimat des Schlachtschiffes USS North Carolina, welches dort heute als Museum zu besichtigen ist. Es liegt im Cape Fear River. Wilmington besitzt eine historische Innenstadt, geprägt von herrschaftlichen Häusern im Antebellum-Stil. Durch die Atlantiknähe Wilmingtons gewinnt der Tourismus zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung, ebenso wie durch die seit den 1980er Jahren stark vertretene Filmindustrie.

 

Nach der langen Autofahrt war uns aber nicht nach Stadtbesichtigung zumute und so fuhren wir am späten Nachmittag an den Strand nach Wrightsville Beach. Das nette Örtchen besitzt einen 4 Meilen (knapp 6,5 km) langen Strand und eine Binneninsel. Es gibt Ferienwohnungen, Strandhotels und Beachlife - und natürlich leckeren Fisch zu essen.

 

Davon konnten wir uns im South Beach Grill überzeugen. Besonders lecker war die in Süßkartoffeln panierte Scholle mit frischen Kräutern in der Pfanne gebraten mit einer Zitronen- Thymian-Honig-Sauce. Und ein Erlebnis waren die „Southern Fried Black Eyed Peas”, gebratene Schwarzaugenbohnen (oder Kuhbohnen, Schlangenbohnen) mit Salz, Kreuzkümmel und in Bourbon kandiertem Speck gewürzt. Ich fand sie köstlich! Und dort auf der Terrasse zu sitzen, den Sonnenuntergang zu betrachten, ein kühles Glas Weißwein, ein schmackhaftes Essen - das hatte wahres Urlaubsfeeling.

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Chesapeake Bay Bridge-Tunnel und Colonial Williamsburg

Bei gutem Wetter verließen wir die Outer Banks und machten uns auf den Weg, Richtung Festland und dann nach Norden. Unser Zwischenziel war der Chesapeake Bay Bridge Tunnel, ein wahres Meisterwerk der Ingenieurskunst. Er ist mit 37 km Länge einer der größten Brücken-Tunnel-Bauten der Welt. Er verbindet den Bereich Hampton Roads, Virginia mit der Delmarva-Halbinsel über den US 13.

 

Nachdem diese Fahrt mit einem erheblichen Umweg von mehreren hundert Kilometern um die Chesapeake Bay verbunden war, wurde in der Zeit von 1930 bis 1954 ein Fährverkehr für die direktere, rund 30 km lange Überfahrt eingerichtet. Mit wachsendem Verkehrsaufkommen war diese bald überlastet und auch zeitlich nicht mehr attraktiv. 1954 wurde der Bau einer festen Querung beschlossen. Die Konstruktion besteht aus drei Brückenteilen (zwei à 14,5 km, eines à 5 km) sowie zwei jeweils 1,7 km langen Tunneln. Der Übergang von Brücke-Tunnel wird durch vier aufgeschüttete, künstliche Inseln von je 20.000 m² bewerkstelligt. Der Baubeginn war am 7. September 1960, die Eröffnung fand am 15. April 1964 statt. 1995 bis 1999 wurden die Fahrbahnen verdoppelt.

 

Die Maut beträgt US$ 15.00, dafür kann man hin und zurück fahren, was wir an diesem Tag gemacht haben. Unterwegs gibt es tolle Ausblicke über die Chesapeake Bay, die großen Schiffe, die ein- und ausfahren und sogar ein Restaurant mit Souvenirshop. Alles in allem eine wirklich lohnende Fahrt, wenn man sich für ungewöhnliche Bauwerke interessiert.

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USA - Der Osten, ein Resumee

Es war eine schöne Reise im September 2014, wir haben viel gesehen und erlebt, wir hatten Zeit zur Erholung (die wir beide offenbar auch gebraucht haben) und wir können uns vorstellen, diese Reise so bzw. so ähnlich einmal zu wiederholen.

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Ein Tagesausflug nach Aachen und Monschau

Aachener Dom
Aachener Dom

Nachdem im Frühsommer 2014 schon der Urlaub ausgefallen war... ja da war es Zeit mal mindestens für einen Tagesausflug. Und der führte uns in die Kaiserstadt Aachen und von dort weiter in das beschauliche Eifelörtchen Monschau. All dies bei nettem Frühsommerwetter zum Ende des Monats Mai.

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Wir haben den Sportbootführerschein auf der Havel gemacht

Havelufer bei Briest
Havelufer bei Briest

Wie schon 2012 wollten wir auch 2014 mit einem Bungalowboot über die Havel schippern. Wir hofften auf einigermaßen stabiles Frühlingswetter, darauf, dass wir nicht frieren und auf immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Verbunden haben wir diese Tour damit, den Sportbootführerschein Binnen zu machen. Hierzu gab es ein besonderes Angebot unseres Boot-Charterers.

 

Für uns war die besondere Frage: geht das auch mit Rollstuhl? Sicher waren wir nicht, und auch Charterer und Prüfer hatten damit bislang keine Erfahrungen gesammelt. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: das geht, das geht sogar gut! Aber lest selbst.

 

Wir sind also mit einem gecharterten Hausboot unterwegs gewesen. Das BunBo ist ein schwimmendes Ferienhaus und kann nach einer Einweisung vor Ort auch ohne Führerschein auf den Gewässern Brandenburgs gefahren werden. Das BunBo Modell 1160 L ist barrierefrei, hat mehr Innenraum, ein größeres Bad und ist für Rollstuhlfahrer geeignet. Zum Glück bei dem etwas unbeständigen Aprilwetter hatten wir eine kuschlig-warme Heizung und einen Wintergarten um die Terrasse.

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