Reisen zu Hause: Streetfood Festival im Düsseldorfer Stahlwerk

Streetfoodfestival Collage
Streetfoodfestival Collage

Das schon richtig schöne (und ziemlich warme) frühlingshafte Wetter am vergangenen Wochenende haben wir für den Besuch des Streetfood Festival im Düsseldorfer Stahlwerk genutzt. Eines vorweg: wir wären besser der Empfehlung auf der Homepage gefolgt und mit der Rheinbahn angereist. Die Parksituation rund um das Stahlwerk war mehr als angespannt. Sicher nicht zuletzt wegen des tollen Wetters war es voll voll voll. Die Schlange am Einlass hatte sicherlich eine Länge von 50 - 70 Metern - wir hatten Glück: ein Mitarbeiter des Security winkte und wegen des Rollstuhls gleich durch das Tor und wies uns an, die Schlange links zu überholen. Herzlichen Dank, dadurch haben wir sicher einiges an Zeit eingespart.

 

Streetfood ist schon seit einiger Zeit eine echte Welle, ein Schwerpunkt neben Berlin ist bereits seit längerem Köln. Das Festival im Düsseldorfer Stahlwerk war denn auch ein Gaumenschmaus in lockerer Atmosphäre für Groß und Klein, Alt und Jung. Professionelle Food-Truck-Betreiber und erfolgreiche Küchenchefs buken, kochten, brieten und frittierten was das Zeug hielt. Für uns war es eine kleine kulinarische Reise durch Amerika, Afrika, Asien und Europa.

Gyoza

dontak - Gyoza
dontak - Gyoza

Eins steht fest: Die Zeiten von langweiligem Fast-Food sind vorbei. In wirklich großer Vielfalt gibt es Leckeres von der Hand in den Mund.

 

Was haben wir nun probiert? Als erstes, sozusagen als appetizer japanische Gyoza (Hähnchenteigtaschen) vom mobilen japanische Bistro "dontak" aus Düsseldorf. Heiss, lecker und mit süss-saurem Gemüse!

Entenbrust

Jäger und Sammler - Entenbrust
Jäger und Sammler - Entenbrust

Nach einer Runde durch die Halle waren wir dann reif für die Ente bei JÄGER UND SAMMLER. Feinstes Streetfood, frisch vor Ort zubereitet: Entenbrust auf Zwiebelkonfitüre, lecker gewürzt.

65 Stunden Cidre Steak

Comptoir du Cidre - 65 Stunden Cidre Steak
Comptoir du Cidre - 65 Stunden Cidre Steak

Zu den echt umlagerten Ständen gehörte das Comptoir du Cidre mit seinem 65 Stunden Cidre Steak auf hausgemachtem Kartoffelbrot. Wir haben hier zwar gute 20 Minuten Schlange gestanden - aber es hat sich gelohnt. Zartes Fleisch, fein gewürzt - himmlisch.

Käsekuchen

Käsekuchenqueen - Matcha Käsekuchen mit Himbeer-Topping
Käsekuchenqueen - Matcha Käsekuchen mit Himbeer-Topping

Zum Dessert ging es dann zur Käsekuchenqueen mit - wen wundert’s - der Spezialität: Käsekuchen. Wir haben getestet, die klassische Variante und meinen Favoriten, den Matcha Käsekuchen mit Himbeer-Topping.

Fazit und Hinweise

Zwei kleine Anregungen fürs nächste Mal an die Veranstalter:

  • die Einrichtung von einigen Behindertenparkplätzen in relativer Nähe zum Veranstaltungsort wäre sicher ein hilfreiches Zeichen im Zeitalter der Inklusion
  • und die Getränkeversorgung war ein wenig schleppend - vielleicht kann man da ein wenig personell aufstocken?

 

Aber im Ergebnis:

wir fanden es richtig toll und kommen sich wieder mal zum Streetfood Festival um uns durch das abwechslungsreiche Speiseangebot glücklich durch die Welt zu schlemmen.

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Kommentare: 3
  • #1

    Beate (Dienstag, 10 März 2015 06:41)

    Das jetzt noch mit weniger Besuchern und mit nur vegetarischen Gerichten … dann wär’s perfekt gewesen! Der Käsekuchen mit grünem Tee und die Muffins mit Oreos sind aber schon mal ein verheißungsvoller Anfang :-))
    Im Ernst: ein interessanter und appetitlicher Bericht übers "Reisen zu Hause".
    LG Beate

  • #2

    Zypresse (Dienstag, 10 März 2015 07:31)

    Oh, Beate, es gab ganz viel vegetarisches (z- B. vegetarische Gyozas oder auch den Käse mit Birnen...und so vieles mehr) und auch veganes... und Du bist doch ein toleranter Mensch: lass uns Carnivoren doch auch das saftige Steak... ;-)

  • #3

    Vegetarierin Beate (Mittwoch, 11 März 2015 07:04)

    Tolerant ... sehr gerne! Ich habe nichts gegen Fleischesser, und in meinem Beitrag ging es mir auch nicht primär ums Essen. Nach über 15 Jahren Leben als Vegetarier wird mir heute alleine schon beim GERUCH von Steaks oder gar Bratfett übel. Die sommerlichen Grillfeste in der Nachbarschaft, Pommesbuden oder die Hähnchenbratereien und Grillwurststände auf Supermarkt-Parkplätzen sind eine echte Qual für mich ... könnt ihr Omnivoren euch das vorstellen? ;-))