Tokyo Lounge Düsseldorf

Tokyo Lounge Düsseldorf
Tokyo Lounge Düsseldorf

Mit zwei Freundinnen habe ich es ausprobiert, das Restaurant Tokyo Lounge in Düsseldorf.

 

Gesehen hatte ich es längst, das Restaurant im ersten Stock eines prominent an der Berliner Allee liegenden Gebäudes. Aber bisher gab es nie den letzten Anstoß, die neue Location zu testen. Aber nach einem Blogbeitrag auf (rh)eintopf war es dann soweit: ob es wirklich so lobenswert war wie Maren berichtet? Davon wollte ich mich selbst überzeugen. Das in unregelmäßigen Abständen anstehende Treffen zum Essen mit zwei Freundinnen bot dann auch den passenden Anlass.

 

Es geht zunächst die Treppe hinauf, dann erreicht man das stylische Restaurant mit offener Küche und Loungecharakter. Eine wohltuende Abwechslung zu den übrigen Düsseldorfer Japan-Restaurants, von denen viele doch immer noch einen gewissen Resopal-Tisch-Chic verströmen.

Essen in der Tokyo Lounge

Gyoza
Gyoza

Am Abend greift ein „All You Can Eat“ Konzept in der Tokyo Lounge: Pro Gang kann jeder Gast am Tisch drei Gerichte wählen, gezahlt wird nur, was tatsächlich verzehrt wurde. Ab einem Preis von 27,50 Euro greift ein sogenannter "Kostenairbag": mehr muss man nicht zahlen (allerdings: Getränke und Dessert nicht inbegriffen).

 

Mittags gibt es gefüllte Lunch-Boxen, auch zum Mitnehmen.

 

Ebenfalls erwähnenswert: Der nette, umsichtige und freundliche Service, der gut deutsch spricht und gerne das Procedere erklärt.

 

Was gibt es zu essen? Nun, das Restaurant selbst nennt es neo-japanisches Fusion-Food ... Was wir feststellen konnten: man legt Wert auf Frische und Qualität. Durch die offene, zentral im Restaurant gelegene Küche kann man verfolgen, dass jede Bestellung frisch zubereitet, zusammengestellt und zum Tisch gebracht wird. Selbst Sushi wird hier nicht vorgerollt oder in einer Kühltheke gelagert.

 

Wir waren angetan von unserem Abend. Das Essen schmeckte sehr lecker, Sushi und Tempura wurden nett auf den Tellern präsentiert, Gegrilltes überzeugte ebenfalls. Gegessen wird übrigens mit Stäbchen - Besteck gibt es nur auf Nachfrage.

 

Einzig die Getränkepreise sind, nun sagen wir, nicht gerade moderat. Und für mich schade: obwohl in einem Bürogebäude gelegen gibt es keine Möglichkeit, das Restaurant mit einem Rollstuhl zu erreichen, der Aufzug ist vom Restaurant, so teilte man uns mit, nicht zu benutzen. Also kein barrierefreies japanisches Essen.

 

Mein Fazit dennoch: Ich werd’s sicher wiederholen, vielleicht schon bald mit meiner Nichte zum (preiswerten) Mittagsmenu.