Sechs Fragen an Sandra von SA*GA Photography ~Moments in Light~

Prousts Fragebogen
Prousts Fragebogen

Ich möchte gern in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog andere Reiseseiten/Blogbetreiber vorstellen. Dabei will ich (ich weiß, kaum eine völlig neue Idee – aber ich finde sie immer noch gut) auf einen Fragebogen zurückgreifen.

 

Marcel Proust hat 1885/86 (er war damals 14 Jahre alt) in einem „confession album“ (Freundschaftsalbum) seiner Freundin Antoinette Fauré einen englischsprachigen Fragebogen ausgefüllt. Dieses Ausfüllen muss er gemocht haben – er tat es, wie berichtet wird, immer wieder begeistert.

 

Ich habe nicht ganz so viele Fragen und ich habe sie unserem gemeinsamen Hobby angepasst. Die nächste, die auf meine Nachfrage geantwortet hat und begeistert mitmacht ist Sandra von SA*GA Photography ~Moments in Light~. Sandra zeigt hier eine Auswahl wirklich wunderschöner Fotografien, die während verschiedener Reisen entstanden sind. Die Reiseziele in nah und fern ergeben sich spontan oder aus Neugier, Landschaften, (nahezu) unberührte Natur und Tiere zu entdecken.

 

Das sind sie, meine 6 Fragen an … und eine Gegenfrage an Sandra

http://www.saga-photography.de/
http://www.saga-photography.de/

1. Hast Du ein Motto für Dein Leben, für Dein Blog, Deine Homepage?

 

Mein Lebensmotto ist "Lebe im Jetzt und genieße jeden Augenblick", während meine Fotografie unter dem Motto "Moments in Light" steht. Ich möchte die Natur und die Landschaft in ihren schönsten Momenten, im schönsten Licht einfangen und sie mit meinen Augen teilen.

 

2. Wo möchtest Du leben?

 

Diese Frage ist gar nicht so einfach - ich könnte eher sagen, wo ich NICHT leben möchte Erstaunlicherweise sind das oft Länder bzw. Ziele, die ich ausgesprochen gern bereise, wo ich mir ein Leben aber nicht vorstellen könnte. Dazu gehört z.B. Namibia! Ein für mich unglaublich schönes Land, das ich schon oft bereist habe, aber wo ich nicht leben möchte. Aber eigentlich habe ich mein Land schon in meiner langjährigen Wahlheimat Schweiz gefunden. Ich möchte hier dauerhaft meine Basis haben, aber in Zukunft den Wohnort innerhalb der Schweiz immer wieder in andere Regionen wechseln. Die Schweiz ist so schön, es wäre schade, nur an einem Ort zu leben! Tief in mir bin ich wahrscheinlich ein Nomade - ich könnte mich ohne Probleme ohne festen Wohnsitz durch die Welt treiben lassen...

 

3. Was ist Dein Lieblingsreiseziel, wo möchtest du gern noch (oder wieder) hin?

 

Das wechselt immer je nach Stimmung! Momentan bin ich sehr gerne im nördlichen Norwegen unterwegs. Ich liebe die skandinavischen Küsten und das Nordlicht macht einfach süchtig, wenn man es einmal gesehen hat. Zurzeit zieht es mich immer wieder dorthin. Mein Sehnsuchtsziel für die Zukunft, wenn ich mehr Zeit habe, ist aber Patagonien mit den herrlichen schroffen Bergen und dem faszinierenden Licht sowie die Südinsel Neuseelands.

 

4. Was muss unbedingt ins Reisegepäck und was machst Du, wenn gerade dies verloren geht?

 

Natürlich alles, was zur Fotografie dazu gehört und das geht einfach nicht verloren - ich hüte meine Ausrüstung auf Reisen wie meinen Augapfel! Davon abgesehen ist ein Bayern München Schal immer dabei - wenn er verloren ginge, würde es wohl Unglück bringen Klappt aber leider auch nicht immer mit dem Glück - das verlorene Champions League Finale 2012 habe ich in Namibia mit Schal verfolgt. Das tragische Ende konnte er aber leider auch nicht verhindern!

 

5. Wann, wie und wo bist Du absolut, rundum glücklich und zufrieden?

 

Das ist sehr einfach: wenn ich morgens oder abends einsam auf einem Berg oder in der Natur bin und auf das Licht warte. Ich sauge die Stimmung geradezu mit allen Sinnen ein und besonders der erwachende Morgen macht mich sehr glücklich. Die ersten Vögel erwachen, das Murmeli pfeift und über der Natur liegt die Ruhe und das sanfte Licht des neuen Tages. Meine langsame Fotografie lässt mir genügend Zeit, dies zu erleben und zu genießen.

 

6. Ist auf einer Deiner Reisen schon einmal etwas so richtig schief gegangen und was hast Du daraus gemacht?

 

Eigentlich nichts so richtig, außer dass unser Rückflug von den Azoren um einen Tag verschoben wurde. Schlimm fand ich es nicht, wir hatten noch ein paar Extrastunden auf Sao Miguel und haben diese für einen weiteren kleinen Ausflug genutzt.

 

7. Welche Frage möchtest Du Zypresse unterwegs gern stellen?

 

Ist es Dir auch schon mal so gegangen, dass Du unterwegs landestypische Spezialitäten probierst, sie super lecker sind, aber dann zuhause irgendwie nicht mehr so gut schmecken, wenn man sie als Souvenir mitnimmt?

 

... und meine Antwort auf diese Frage gibt es in einigen Tagen, an dieser Stelle. Schaut doch einfach wieder vorbei.

Schon geantwortet auf meine Fragen haben

Alles und auch meine Antworten auf die Gegenfrage hier nachzulesen.

 

Falls jemand von Euch auch gern meine Fragen beantworten und mir eine Gegenfrage stellen möchte: nur zu, kurze Nachricht genügt! Ich freu mich drauf.

Kommentare: 2 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Die-gerne-in-fremde-Kochtöpfe-schaut (Montag, 11 November 2013 10:29)

    Gute Frage, Sandra!
    Das mit den zu Hause nicht mehr so schmeckenden Souvenirs habe ich schon oft erlebt. Am lebhaftesten in Erinnerung geblieben sind mir dabei der Retsina aus Griechenland, der Poncha aus Madeira und das Ajvar aus dem ehemaligen Jugoslawien. Seit Jahren gilt daher für mich: keine ess- oder trinkbaren Mitbringsel; die meisten KÖNNEN gar nicht schmecken ohne das ganze Urlaubs-Feeling, ohne Sonne, Seewind und blaues Meer!

  • #2

    Sandra (Mittwoch, 13 November 2013 13:53)

    Ajvar!!! Da sagst Du was - das Zeugs mag ich auch überhaupt nicht :o

    Und mit Poncha ging es uns genauso - war so lecker nach dem Essen am Meer, aber die mitgebrachte Flasche aus 2012 liegt immer noch unangebrochen im Kühlschrank!

    VG
    Sandra