Sparen und Reisen

wir träumen ... vom Reisen!
wir träumen ... vom Reisen!

Reisen kostet Geld – da beißt die Maus keinen Faden von ab. Das ist auch das einzige, was mir am Reisen nicht gefällt, glaub ich. Wir werden häufig staunend, verwundert, manchmal auch neidisch gefragt, wie wir das eigentlich machen, mit dem Reisen:

 

„wie könnt Ihr Euch das eigentlich leisten?“

 

Diese Frage zu beantworten, dazu habe ich mal überlegt und einige Tipps zusammengestellt. Und hier sind sie, meine ganz und gar subjektiven, nicht abschließenden, nicht vollständigen… Tipps zum Sparen und Reisen

 

Meine Tipps sind gebührenfrei und unentgeltlich, gratis, geschenkt, für nichts, umsonst…

 

Und wenn Ihr, liebe Leserinnen und Leser noch mehr Ideen habt: Immer her damit!

monatlich ansparen

Da bin ich ganz „schwäbisch“: monatlich legen wir einen bestimmten Betrag zurück, finanzieren so quasi die Reisen über die nicht gereisten Monate vor. Klar, wenn es „nur“ um den Jahresurlaub geht, dann bringt dies nicht so viel ein, bei der derzeitigen Lage was die Sparzinsen angeht schon mal sowieso nicht. Und trotzdem bleibt es dabei: „Sparen ist das Zurücklegen momentan freier Mittel zur späteren Verwendung.“ Gerade bei „Traumreisen“ kann man durch wiederholte Rücklage über längere Zeit einen Betrag aufsummieren, der dann für eben diese Reise verwendet werden kann. Ein Beispiel für die extremen Beträge, die durch die Annahme von über lange Zeit gleichbleibenden Wachstumsraten aufgrund von Zinseszinseffekten rechnerisch erhalten werden, ist der im Jahr Null angelegte Josephspfennig.

 

Und klar, wir setzen Prioritäten: unser TV-Gerät ist inzwischen fast 20 Jahre alt, statt eines tollen riesigen Flachbildschirms leisten wir uns lieber eine Reise.

früh planen und dabei flexibel sein

Unsere Erfahrung zeigt auch: mit langfristiger Planung kann man eine Menge Geld sparen. Klingt wie eine Binsenweisheit, ist aber so. Es scheint vielleicht paradox, aber Sparen kann man bei frühzeitiger Planung wenn man dabei ebenso flexibel bleibt wie es die Reisepreise sind.

  • Für Familien ist ein früh gebuchter All-Inclusive-Pauschalurlaub oft die günstigste Variante
  • Singles oder Pärchen, die nicht an die Schulferien gebunden sind, flexibel mit den Zeiten sind, können außerhalb der Hochsaison Schnäppchen ergattern
  • nicht auf einen bestimmten An- bzw. Abreisetag festlegen. Schon 2 Tage Spielraum können einen deutlich niedrigeren Reisepreis bedeuten (z.B. sind Flüge unter der Woche meist günstiger als Wochenend-Flüge)
  • auch bei der Wahl des Abflughafens kann man Geld sparen. Der Abflug im Nachbar-Bundesland kann günstiger sein, wenn dort noch keine Schulferien sind. (Aber nicht vergessen: die Kosten für An- und Abreise zum Flughafen mit einkalkulieren)
  • Die Preise werden - auch bei Suche und Buchung via Internet - je nach Nachfrage und Verfügbarkeit regelmäßig angepaßt. Sollte der Preis für ein bestimmtes Hotel zu hoch sein, kann eine spätere Abfrage auch einen günstigeren Preis bringen. (Aber Achtung: Der Preis kann auch steigen!)

nicht nur nach Billigflügen schauen

der Weg...
der Weg...

Der Trend geht zu den sogenannten low-cost-carriern oder auch Billig-Airlines. Aber Achtung! Nicht immer sind die Angebote so günstig, wie sie aussehen. Zusatzkosten für Gepäck, Kreditkartenzahlung, Check In usw. gehen häufig ins Geld und machen den Flug letzten Endes teurer als die Nutzung der „normalen“ Linienflüge. Hinzu kommt häufig, dass die Anfahrt zum weit abgelegenen Abflughafen bzw. die Fahrt zwischen Zielflughafen und Hotel teurer werden können, als mit einem normalen Linienflug, der auf dem Stadtflughafen landet. Daher: immer auch Zusatzkosten und Lage der Flughäfen in die Vergleichsberechnung einbeziehen.

 

Und natürlich: Alternativen prüfen. Vielleicht geht es mit der Bahn preiswerter? Denn Bahnreisen können, wenn man früh bucht und flexibel ist, durchaus günstig sein. Ich denke hier an Angebote wie das Sparticket (ab 29 Euro quer durch Deutschland) oder das Europa-Spezial (ab 39 Euro). Auch Nachtzüge (CityNightLine ab 59 Euro) sind günstig zu buchen, außerdem spart man dabei noch eine Übernachtung im Hotel.

 

Schließlich gibt es noch die gute alte Mitfahrzentrale und seit kurzem interessante Verbindungen zu kleinen Preisen mit Fernbussen quer durch Deutschland oder über den Kontinent.

Prioritäten setzen, Übernachten und ÖPNV nutzen

Leckeres Essen!
Leckeres Essen!

Prioritäten setzen

 

Gerade wenn man sich nicht alles leisten kann oder will, hilft es, sich zu überlegen, wofür man sein Geld ausgibt. Dann kommt auch nicht das Gefühl auf, im Urlaub ständig auf etwas verzichten zu müssen, schließlich gönnt man sich dafür ja etwas anderes. Man sollte sich also die Frage beantworten „Was ist mir wichtiger?“:

  • Worauf kann ich bei der Wahl einer Unterkunft eher verzichten, auf die Nähe zum Stadtzentrum oder meinen nächtlichen (Schönheits-)Schlaf?
  • Was will ich: ein gutes Essen in einem schönen, aber teuren Restaurant oder den Bootsausflug, der genauso viel kostet?
  • Möchte ich günstige Shopping-Gelegenheiten nutzen oder eher nicht einkaufen und stattdessen viel unternehmen?

 

Übernachten

Auch bei der Übernachtung geht es preiswerter: so sind Privatzimmer preiswerter als Hotels (und längst nicht immer schlechter!), in Ferienwohnungen kann man auch auf Städtereisen ganz in der City aber doch sehr privat wohnen (Danke, Biene). Und es gibt viele (Andreas, gehörst Du nicht dazu?), die berichten lobend und begeistert vom Couchsurfing.

 

ÖPNV nutzen

 

Ja, auch das gehört dazu: in fernen Ländern, fremden Städten, unterwegs nicht nur das eigene oder Mietauto nutzen, Taxi fahren gar - nein, den öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Das spart Geld, beschert uns Einblicke in den Alltag und sorgt auch immer wieder für Kontakte. Denn meistens sind die Begegnungen durch Hilfsbereitschaft und freundliche Neugier gekennzeichnet. (Danke, Andreas, Simone und Biene)

Preise vor Ort recherchieren, Nebenkosten nicht vergessen, Dinge mitnehmen, Gutscheine nutzen

Hummer Picknick
Hummer Picknick

Preise vor Ort recherchieren und Nebenkosten nicht vergessen

 

Günstige Angebote im Internet können dazu verführen, unüberlegt sofort zu buchen. Daher sollte man auch beim feinsten Schnäppchen vorher recherchieren, wie teuer es vor Ort sein wird!

 

Vergessene Zahnpasta nachkaufen, unterwegs einen Cappuccino oder eine Cola trinken, nach Hause telefonieren, den Mietwagen betanken, Eintrittsgelder für Museen oder Freizeitparks - solche Kosten sind von Land zu Land oft sehr verschieden. Eardex ist ein Web-Portal, in dem das Preisniveau und die Lebenshaltungskosten in den Städten, Regionen und Ländern dieser Welt anhand der Preise von rund 45 international vergleichbaren, populären Produkten und Dienstleistungen dargestellt werden. Die Zahlen und Daten kommen dabei von den Usern aus aller Welt. Und wer es lieber höchst offiziell möchte: Die OECD veröffentlicht Informationen zu den Kaufkraftparitäten in ihren "Comparative Price Levels (CPL)". In einem monatlichen Vergleich wird dabei das Preisniveau der privaten Konsumausgaben betrachtet. Jede Spalte zeigt die Anzahl der angegebenen monetären Einheiten erforderlich ist, um in jedem der aufgeführten Länder den gleichen repräsentativen Korb von Konsumgütern und Dienstleistungen zu kaufen.

 

Kostenfallen lauern auch bei Roaming-Gebühren beim Telefonieren oder Surfen im Ausland. Focus Online hat einige Tipps dazu zusammengestellt. Gerade wenn man länger durch ein Land reist kann sich der Kauf einer Prepaid-SIM-Karte lohnen.

 

Sachen mitnehmen

 

Manches ist vor Ort viel teurer als zu Hause. Kleinvieh macht auch Mist, viele kleine Summen ergeben eine große, also nehmen wir einiges mit:

  • eine Familienflasche Sonnenmilch vom heimischen Discounter
  • Müsliriegel für Heißhungerattacken
  • was gegen lästige Mücken
  • Ziploc-Tüten, um Essen unterwegs auslaufsicher einzupacken und um Kleinigkeiten auffindbar zu verstauen
  • ...

- dies sind nur ein paar Beispiele für Dinge, die man mitnehmen kann.

 

Genial fand ich diesen Tipp von Fernaulöserin: Für kleine (und teure) Reisehandtücher aus Mikrofaser gibt es allerdings eine ziemlich gute und preiswerte Alternative, nämlich Mikrofaser-Bodentücher aus dem Drogeriemarkt.

 

Eine leere Wasserflasche, die man morgens im Hotel und bei Gelegenheit unterwegs auffüllt, spart das ständige (und teure) Einkaufen von Getränken unterwegs.

 

Aber Vorsicht bei Flugreisen: beachtet die maximalen Gewichtsgrenzen für das Gepäck. Denn die Kosten für‘s Übergepäck sprengen die sauberste Kalkulation (und zwar egal ob Hin- oder Rückflug).

 

Gutscheine, Coupons, Rabatthefte nutzen

 

Vielfach (vor allem in den USA, aber auch anderswo) gibt es eine ausgeprägte Coupon-Kultur. Damit kann man verbilligten Eintritt erhalten, ein two-for-one-Dinner essen, billiger übernachten und und und. Die sollte man nutzen ohne falsche Scham. (Danke, Simone) Ähnliche Rabatte gibt es z. B. auch von den großen Automoblclubs. Und vielleicht hilft ja auch ein Tipp von Uschi: handeln, feilschen wie auf dem orientalischen Basar.

Fragen, fragen, fragen...

kann man die Dame auch was fragen???
kann man die Dame auch was fragen???

Vor Ort: Einheimische fragen

 

Klar, Essen muss man – auch oder besser gerade auch auf Reisen. Trotzdem, so manches Mal, wenn wir bei einem der netten Restaurants unterwegs auf die Karte sahen, fielen wir vor Schreck fast um. Hier hilft

FRAGEN.

Wir fragen viel: an der Hotelrezeption nach Restaurantempfehlungen, bei der Touristeninformation, die nette Polizistin oder den Schaffner im Zug. Und die Empfehlungen, die wir dabei bekommen sind nie die schlechtesten. Häufig besuchen wir so Restaurants, die wir allein nie gefunden hätten.

 

In vielen Ländern – vor allem im asiatischen Raum – bekommt man in kleinen Restaurants, Essensständen und Garküchen leckere Gerichte für sehr wenig Geld geboten. Hier lohnt es sich nicht nur kulinarisch, auf die Verpflegung im Hotel zu verzichten und stattdessen die landestypische Küche preiswert zu genießen. Auch wichtig: ruhig mal etwas aus dem Touristenrummel entfliehen! Das beste und günstigste Essen bekommt man nämlich häufig abseits der Touristenzentren.

 

Picknicken!

 

Zu meinen schönsten Urlaubs-Erinnerungen gehören unsere Picknicks: Im Supermarkt oder in einem kleinen Laden um die Ecke kaufen wir leckere regionale Spezialitäten (Obst, Wurst, Käse, frisches Brot – und auch mal eine Flasche Wein). Um die Mittagszeit packen wir die landestypischen Naschereien an einem charmanten Plätzchen aus und genießen! Sehr romantisch, schön ruhig, häufig mit guter Aussicht und immer: sehr erschwinglich.

 

Gratis-Sightseeing entdecken

 

Die besten Dinge kosten oft nichts, auch beim Reisen. Kirchen und Parks sind fast überall auf der Welt kostenlos anzusehen. Auch der Eintritt in wichtige Museen und Galerien ist oft an bestimmten Wochentagen frei, ebenso der Besuch berühmter Attraktionen wie z. B. die Schlüsselzeremonie vor dem Tower of London. Weitere kostenfreie Attraktionen:

  • Amsterdam: für Fans der klassischen Musik spielt jeden Mittwoch um 12:30 Uhr das Orchester des Concertgebouw ein freies halbstündiges „Lunchkonzert“. Diesen und noch 9 weitere Tipps findet Ihr bei "nach holland"
  • In Berlin für "umme": die Lunchkonzerte in der Berliner Philharmonie jeweils am Dienstag um 13 Uhr
  • In Italien gibt es freies Essen. Bestellt man abends so ab 18 Uhr in einer der zahllosen Bars mit Blick auf Meer oder Piazza einen Drink, dann profitiert man von italienischer Aperitif-Kultur. An den köstlichen Snacks und Salaten, die gratis dazu gereicht werden, kann man sich nämlich ganz gut satt essen.
  • London: viele Museen kann man kostenlos besuchen, so unter anderem die National Gallery oder das Tate Modern (Danke, Simone)
  • Madrid: Über 10.000 Werke aus den verschiedensten Epochen können im Museo del Prado von Montag bis Samstag (18:00 – 20:00 Uhr) sowie an Sonn- und Feiertagen (17:00 – 19:00 Uhr) vom Publikum kostenlos in Augenschein genommen werden.
  • Paris: den Louvre und Mona Lisa kann man am ersten Sonntag eines jeden Monats und am 14. Juli umsonst besuchen und damit man dort auch gut aussieht: beim Friseur Tony & Gui Académie in 122, rue du faubourg Saint-Honoré, 75008 Paris, Telefon 01. 40. 20. 15. 93 ist Montag bis Donnerstag für Jugendliche zwischen 18-25 Jahren der Friseurbesuch kostenlos
  • Vancouver: Kunst genießen kann man in der Contemporary Art Gallery, der Pendulum Gallery und der Rennie Collection at Wing Sang, ohne einen Cent auszugeben. Und die Vancouver Art Gallery ist jeden Dienstag ab 17.00 Uhr kostenlos: Eintritt frei in eines der bedeutendsten Kunstmuseen der kanadischen Westküste. Weitere Tipps findet Ihr im Blog von Travelworld online.
  • Washington hat ganz viel für umsonst (oder kleines Geld) zu bieten, das findet sich hier.
  • Bei Teilzeitreisen.de gibt es ebenfalls weitere Tipps zu Städten wie Berlin, Düsseldorf, München, London wo man Sehenswürdigkeiten gratis anschauen kann.
  • LonelyPLanet hat ein Verzeichnis der 10 schönsten und kostenlosen Sehenswürdigkeiten rund um die Welt hier.

 

Reiseführer

 

Beim Planen der Reise lese ich: Reiseführer, am besten mehrere (die leihe ich in meiner Stadtbücherei), im Internet. Und unterwegs? Da hilft natürlich das Smartphone, mit dem man Wikipedia als Reiseführer benutzen kann. Da ist eigentlich fast jede Stadt ist verzeichnet und meist gibt es sogar einen Abschnitt „Sehenswürdigkeiten“, von denen man oft auch weiter verlinkt wird. Das ist meist kostengünstig – aber Achtung: hier schlummert mal wieder die Kostenfalle Roaming-Gebühren.

 

Für Leserinnen und Leser, die einen eBook-Reader besitzen gibt es noch einen besonderen „Leckerbissen“: Man kann die Wikipedia-Einträge als PDF herunter laden (am linken Rand eines Artikels „Drucken/exportieren -> als PDF herunter laden“) und dann auf den eBook-Reader packen. So hat man seinen Reiseführer immer dabei.

 

Uns war beim Kauf des eBook-Readers wichtig, dass wir die Onleihe der Stadtbücherei nutzen können  daher haben wir uns (jeder einen) für das Gerät von Sony entschieden - klappt ganz easy und ist kostengünstig

 

Budget bestimmen und einhalten

 

Klar, im Urlaub will man nicht ständig rechnen und Geld zähen. Aber wenn man mit seinem Geld auskommen muss, sollte man schon vor der Reise ein Budget festsetzen: Wie viel will ich pro Tag ausgeben? Und jeden Tag dann die abendliche Kontrolle

  • Habe ich mein Budget eingehalten?
  • Wenn nicht: Kann ich es ausgleichen, indem ich morgen etwas einspare?

Die regelmäßige Kontrolle verhindert ein böses Erwachen am Ende des Urlaubs. Hilfreich dabei außerhalb der Eurozone: ein Währungsrechner und der regelmäßige Blick auf den aktuellen Wechselkurs

 

Und wie spart Ihr für oder auf Reisen?

Habt Ihr noch Tipps und Ideen, vielleicht sogar Adressen zum Sparen?

Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Gelegentlich möchte ich gern in der Kiste kramen und alte Blogbeiträge wieder neu einstellen - keine Sorge, ich hole nicht alle alten Schätzchen wieder vor - aber das ein oder andere Thema ist sicher wert, nicht in Vergessenheit zu geraten.

 

Dieser Beitrag wurde zuletzt am 02.07.2013 veröffentlicht und ist für die Neu-Veröffentlichung nur hinsichtlich der Links aktualisiert worden.

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Kommentare: 15
  • #1

    loire2012 (Dienstag, 21 Mai 2013 12:37)

    Danke, du hast dir große Mühe gemacht, das alles mal so aufzuschreiben, dass man es fast abhaken kann. Und vor allem mich animiert, jetzt ganz schnell noch endlich einen e-book-reader zu beschaffen! Hast du da auch noch eine Enpfehlung? Gruß eo

  • #2

    zypresse (Dienstag, 21 Mai 2013 12:57)

    yip, habe ich - oben bereits eingepflegt ;-)

  • #3

    Beate (Dienstag, 21 Mai 2013 14:11)

    Schon Wilhelm Busch wusste:
    "Froh schlägt das Herz im Reisekittel,
    vorausgesetzt, man hat die Mittel."
    Gute Zusammenstellung; aber da muss jede/r für sich selbst eine Antwort finden. Meine beiden stehen schon lange fest - und sind nachzulesen unter V und XII bei den FAQs auf meiner Seite. :-)
    LG Beate

  • #4

    Simone (Dienstag, 21 Mai 2013 14:42)

    ich kann deinem, ausführlichen Tip nur zustimmen. Dazu kann ich noch ergänzen, daß es in London viele Museen gibt, in denen immer freier Eintritt ist (zB Tate Gallery oder die National Gallery). Ebenso praktisch ist es, wenn sich man ein Theaterstücker oder Musical sehen möchte und keinen genauen Tag/Uhrzeit im Auge hat. So bekommt man für nachmittags Vorstellungen oder für den selben Tag oft Restkarten, die zT nur die Hälfte des original Preises kosten. Also lieber vor Ort buchen statt von zu Hause aus.
    Was auch noch einen Menge Geld spart ist, sind öffentliche Verkehrsmittel. Ein Bus bzw Zugticket kostet deutlich weniger als ein Taxi. Einheimische sind immer sehr hilfsbereit, um einen bei Verbindungen oder der Wahl der richtigen Linie zu helfen. Zwar kann man auch den (Miet-)Wagen nutzen, aber da kommen in Großstädten oft horende Parkgebühren auf einen zu bzw man hat nur sehr kurze Parkzeiten, so daß die Besichtigung oft im Streß endet.
    Eine weiterer Tip, der mir schon oft Geld gespart hat: Gutschein- bzw Rabatthefte, die es oft im Hotel oder in der Touristinformation gibt. Mit diesen Heften kann man vergünstigten Eintritt erhalten. Wenn man sich eh etwas ansehen möchte, das in dem Heft vorkommt, warum dann nicht auch den Rabatt nutzen?!

  • #5

    zypresse (Dienstag, 21 Mai 2013 14:54)

    ... ume Beates (siehe Kommentar Nr. 4) Eintrag zu verlinken: ihre "Spartipps" findet Ihr hier unter V. und XII.: http://www.unterwegsmitbeate.de/über-mich/faq/

  • #6

    Andreas (Mittwoch, 22 Mai 2013 01:09)

    Ich bedanke mich bei Dir für den mir zu geschickten Link und stelle fest, dass wir auf ein und der selben Wellenlänge liegen. Auch ich(wir)planen unsere mehr oder minder individuell zusammen gestellten Reisen sehr früh, denn das sichert vor allem recht günstige Flugtickets und Hirecar Konditionen. Recht hast Du, dass nicht immer die "Billigflieger" die Günstigsten sind, auch gestandene Fluggesellschaften bieten, wenn auch eingeschränkt, günstige Flugpreise an, nach diesen richten wir meistens unser Reiseziel für das Folgejahr aus. Da wir fast immer mit Freunden derartige Reisen bestreiten, hat jeder die Aufgabe nach günstigen Preisen im Net zu recherchieren. Bis dato funktionierte das auch sehr ordentlich.
    Was das leibliche Wohl anbelangt, so sind wir stets auf dem "Picknicktrip" unterwegs, wir wollen ja viel erleben und nicht viel und zu gut essen! Ich kenne zu gut das Reisen als Backpaker und habe somit keine Probleme in Bezug auf Ernährung.
    Wir buchen fast alles was mit der Fortbewegung im Zusammenhang steht online, das sind nicht nur Flüge (auch Inlandflüge)oder Fahrzeuge, auch Fähr- und Schiffspassagen und ggf. Buslinien gehören dazu.
    Alles in allem ist Dein Blog sehr interessant und sachorientiert und ich (wir) werden zu gegebener Zeit hier einiges nachlesen bzw. recherchieren.
    Du gibst hier Denkanstöße, die es lohnt zu praktizieren, vor allem für diejenigen, die einen Nachholebedarf erkennen.
    Auch wir bilden monatlich einen Rücklagebetrag für geplante Reisen, ohne diesem wäre unsere Reiselust nicht zu finanzieren. Das widerum versteht nicht jeder, doch das kratzt uns überhaupt nicht. Jeder hat eben sein Hobby und das kostet eben! Wir halten es mit " Hoc age", auf gut deutsch - Tu es! Bis dahin und beste Grüße aus dem Sachsenland von Andreas und Hannelore

  • #7

    Leuchtbiene (Mittwoch, 22 Mai 2013 18:00)

    Hallo Ulli, ich habe auch noch ein paar Tipps. Wir buchen als Familie für unsere Städtetripps (z.B. nach Venedig, Barcelona oder Lissabon) gern Ferienwohnungen. Die sind für vier Personen deutlich günstiger als zwei Doppelzimmer im Hotel und durch die Möglichkeit der Selbstverpflegung sparen wir auch noch. Wir haben meist schöne Wohnungen mitten im "normalen" Stadtleben gefunden.
    Und die Überprüfung und Einhaltung des Budgets ist auch ein wesentlicher Punkt, so kann man frühzeitig gegensteuern, wenn ein Ausgabeposten "aus dem Ruder zu laufen" droht.
    Außerdem sind wir in Städten absolute Fans des öffentlichen Personennahverkehrs und vor einer Reise verbringe ich viel Zeit damit, mich mit dem Ticketsystem der jeweiligen Stadt vertraut zu machen.
    Schöne Grüße aus Berlin,
    Leuchtbiene.

  • #8

    zypresse (Mittwoch, 22 Mai 2013 18:26)

    Danke an Andreas, Biene, Simone!
    Eure Tipps habe ich schon eingearbeitet, prima Hinweise sind dabei.

  • #9

    Janine (Donnerstag, 23 Mai 2013 11:22)

    Schöne Zusammenstellung und auch tolle Tipps für Familien. Danke!

  • #10

    Jürgen Schramm (Freitag, 24 Mai 2013 12:49)

    In Paris sind fast alle staatlichen Museen kostenlos, sofern keine Sonderveranstaltungen wie "Haute Couture" stattfinden. Vom Cafe Richards direkt gegen über der Flamme des Tunnnels von "Lady Diana (GB)" hat man einen wunderbaren Blick auf den Eifelturm (drinnen als auch draußen) und genießt französisches Flair, wenn auch nicht ganz billig.

  • #11

    Anneken Freihals-bouwer (Samstag, 25 Mai 2013 19:51)

    Ulrike, du hast schon so viel erwähnt.
    Sehr gut gemacht.
    Ich bin schon viel in der Welt herumgereist. Ich habe immer alles selbst organisiert. Nur ein Flug gebucht und alles vor Ort geregelt. Eine gute Reiseführer gehört dazu. Eine mit Tipps für Rücksackreisende. Wir sind nähmlich immer mit Rücksack verreist. Geschlafen habe ich in Guesthouses oder kleine hotels. Gegessen in einheimische restaurants (oder auf der Straße). Gereist mit öffentliche Verkehrsmittel, Bus, Zug, usw. Vorausetzung ist das man englisch spricht. Ich habe das nicht gemacht weil ich Geld sparen wollte aber weil es mich spaß macht so zu reisen.
    Als wir in Rente gingen haben wir uns ein Wohnmobil gekauft und unterwegs koch ich selbst. Und Campingplätze benutzen wir nur wenn es nicht anders geht. Reisen ist einfach Freiheit.

  • #12

    Mareike (Mittwoch, 29 Mai 2013 18:05)

    Ganz großes Kino, liebe Ulli!
    Du hast vieles auf den Punkt
    gebracht & die Leute, die sich
    nicht "tagtäglich" mit dem Thema
    Reisen beschäftigen, "werden hier
    geholfen...." ;-)

    Tolle Sache - da wir (wieder)
    unabhängig sind, bauen wir uns
    alles selber & können natürlich
    flexibel Schnäppchen nutzen.

    Liebe Grüße - Mareike

  • #13

    Beate (Donnerstag, 30 Mai 2013 13:27)

    Hier zur Abrundung (?) ein Zitat, das ich eben im Netz gefunden habe:

    Einen besonderen Rat will ich dir geben, für den du mir oft mit Jubel danken wirst. Spare für Fernreisen! Wenn du auch noch so schmal gehalten wirst, so wirf dir, wenn du willst, jeden Tag ein Scherflein ab, ohne dass du deshalb darben musst. Aus diesem kleinen täglichen Scherflein erwachsen die herrlichsten Tage und Wochen.
    Peter Rossegger (1843 - 1918)

    LG Beate

  • #14

    Andreas Schmelz (Mittwoch, 03 Juli 2013 18:27)

    Wunderbare Beschreibungen und tolle Einträge und so manches haben wir schon selber erlebt Beate , so Italien abends an der Cafebar .
    Ganz großes Kompliment .
    Viele liebe Grüße Andreas

  • #15

    Katja (Mittwoch, 15 April 2015 11:29)

    Toller Artikel mit ganz wichtigen Tipps, auf die im Grunde jeder auf Reisen achten kann und auch sollte.